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Linkaufbau über Blogkommentare

SEO  |   |  , 20:00 Uhr  |  63 Kommentare

Blogspam„Ein sehr guter Artikel, ich habe auch schon oft darüber nachgedacht und bin meistens zum gleichen Schluss gekommen!“, schreibt der anonyme Sascha in das Kommentarfeld eines Blogs, der sich augenscheinlich lediglich über eine große deutsche Domain identifiziert. Ansonsten verlaufen sich seine Spuren im Nebel, ein Wiederbesuch ist so gut wie ausgeschlossen.

So könnte man zumindest meinen. Als SEO weiß man natürlich sofort, dass es sich um hausgemachten Spam handelt. Dieser Sascha, der eigentlich gar nicht Sascha heißt und auch kein Interesse an dem Artikel hat, ist lediglich im Netz unterwegs, um eine Domain über Blogkommentare zu verlinken.

Die Funktionsweise ist denkbar einfach: Um die Verlinkungspopularität und den Trust seiner Seite zu erhöhen, schreibe man einfach extrem viele Kommentare in Blogs. Wo früher noch Kollegen wie Bernd Sonnensegel ins Rennen geschickt wurden, scheint man heute aus den damaligen Folgen gelernt zu haben und bei den Linktexten mehr zu diversifizieren bzw. real existierende Vornamen zu benutzen.

Dass ein derartiger Linkaufbau, eine solide Basis einmal vorausgesetzt, insbesondere Domains mit viel und aktuellem Content einen schönen Schub bringt, soll folgender Screenshot zeigen:

Vermutlich ist es ein wenig wie beim klassischen Katz- und Mausspiel, wo sich die grundsätzlichen Spielregeln naturbedingt nicht ändern. Die Frage lautet allerdings, wie seriös es ist, eine seit Jahren existierende und gut verlinkte Domains mit Kommentaren aus Blogs zu pushen? Eine Frage übrigens, welche sich natürlich auch bei Links aus Foren oder Communities stellt.

Fakt ist, solch eine Verlinkungsstrategie bleibt nicht unbemerkt. Bringt sie einen zwar kurz- oder mittelfristig nach oben, so besteht doch jederzeit die Gefahr einer öffentlichen Entlarvung, welche in vielen Fällen eine direkte Abstrafung des Entblößten zur Folge hat. Man sollte sich also immer im Klaren darüber sein, dass kostenlose Links aus Quellen, die anderen negativ auffallen können, stets die Gefahr einer Abstrafung mit sich bringen. Im schlimmsten Fall fällt sogar ein nicht unerheblicher Imageschaden auf die optimierende Agentur zurück…

Constantin

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Kommentare zu diesem Beitrag:

  1. KaNuddel sagt:

    Aber sollte eine SEO-Agentur nicht andere Mittel – von Linkfarmen mal abgesehen – haben, um ihre Website bekannter zu machen und gute Positionen bei Suchmaschinen zu bekommen?

    Blog-Spam bringt doch auch nicht die Welt, und gerade weil nofollow-Attribute doch Standard sind und Themenfremde Blogs noch weniger bringen wegen dem „drumherum um den Link“.

    Oder sehe ich da jetzt was falsch?

  2. Stefan Wienströer Website sagt:

    Das schlimme ist, dass man beim Löschen von Kommentaren vielleicht auch mal unbegründet Kommentare löscht, aber das geht halt nicht anders.

    Eine Abstrafung ist in solchen Fällen echt gerechtfertigt!

  3. Mißfeldt Website sagt:

    … da traut man sich ja gar nicht mehr – huhuhu… 😀

    Ich verstehe allerdings nicht die Gefahr, die Du siehst. Klar, wenn Sistrix einem auf die Mütze haut, ist das nicht optimal für weitere Kommentarspam-versuche, aber ansonsten? Google wird das ja wohl kaum mitbekommen, wenn man die Texte einigermaßen abwandelt.

    Der Gedanke, dass es „unseriös“ sein könnte, eine Blog- und Foren-technisch bislang unkommunizierte, alte Domain plötzlich als Kommentar-URL zu verwenden, will mir nicht einleuchten. Was ist daran problematisch??? Wenn, dann wird es nicht durch die Qualität von Links, sondern bestenfalls durch die Quantität von Kommentar-Links schwierig, aber auch da habe ich meine Zweifel. Wenn die Domain alt genug ist, wird das nichts kaput machen…

    PS: diserfizieren meint wohl diversifizieren und ich nehme vor, Vornahmen sind Vornamen 😉

  4. Constantin sagt:

    Hallo Stefan,

    es kommt sehr stark auf den Einzelfall an denke ich. Auch hier im Blog gibt es genug Kommentatoren, die öfters ihre URL wechseln. Da sehe ich überhaupt kein Problem, ganz im Gegenteil. In einem solchen Fall müsste man ja eigentlich auch von gezielter Manipulation sprechen, sollte man aber nach meiner persönlichen Meinung nach nicht.

    Anders sieht es dann eben bei vollkommen kommerziellen Projekten aus, die eine sehr ausgeklügelte Strategie verfolgen und mich als Blogger dafür benutzen. Da kann das Fass schnell mal überschäumen, da ich ja keine Gegenleistung erhalte. In diesem Fall verfehlt das Kommunikationsmittel völlig seinen Zweck, was insbesondere Googel noch nie lange toleriert hat…

    Liebe Grüße,
    Constantin

  5. Constantin sagt:

    Hallo Mißfeld,

    vielen Dank erst einmal für die freudliche Schützenhilfe 😉

    Wenn man es in der SEO-Szene mitbekommt, dann weiß es Google doch wohl schon längst. Es war in der Vergangenheit allerdings fast immer so, dass aufkeimende Diskussionen in diese Richtung mit einer prominenten Abstrafung beendet wurden. Solange keiner öffentlich drüber reden, funktioniert der „Trick“ oftmals sehr gut.

    Allerdings spreche ich hier nicht von alten Domains, sie ansonsten nicht genutzt werden, sondern von lange bestehenden und gut frequentierten Projekten, die irgendwann mal zusätzlich SEO gemacht haben.

    Ist es nicht immer unseriös ein Projekt von dem viele Arbeitsplätze abhängen über SPAM zu pushen?

    Liebe Grüße,
    Constantin

  6. Alex Website sagt:

    Um an kostenlose Links zu kommen ist diese Variante sicher einem AVZ oder Bookmark vorzuziehen. Aber ich greife dann doch lieber nur zu herkömmlichen Linktausch.

  7. Constantin sagt:

    Hallo Alex,

    sagen wir mal so: Bei keiner anderen Art der Verlinkung ist die Gefahr des Anschwärzens höher. Deutschland bleibt ein Land voller Neid und Missgunst…

    Liebe Grüße,
    Constantin

  8. Markus sagt:

    Ein sehr guter Artikel, ich habe da auch schon oft drüber nachgedacht und bin meistens zum gleichen Schluss gekommen!

    😉

  9. Schnurpsel Website sagt:

    Mal aus Sicht eines Blogbetreibers betrachtet mach ich es so, daß ich den Kommentar zwar stehen lasse, aber den Link ausblende. Ich leiste mir halt noch den „Luxus“, die Kommentare von neuen Kommentatoren zu moderieren und wenn es zu offensichtlich ist, dann gibt es halt keinen Link, fertig.

    Obwohl es machmal schwer zu erkennen ist, wie letztens bei dem Studentenspam. Da muß man sich schon die verlinkte Seite etwas genauer ansehen. Zumal es da noch über eine Zwischenseite lief.

  10. Stephan sagt:

    Sicherlich gibt es mehr Varianten, aber ein Blogkommentar ist doch immer wieder beliebt…

  11. Pe-Su-Ki Website sagt:

    Darüber habe ich schon mehrfach etwas gelesen, aber scheinbar betrifft es wohl Hauptsächlich Blogs mit einer eigenen Domain. Bei mir mit meinem Blog bei Blogger.com ist davon noch nichts zu merken. Ab und an verirrt sich mal ein Besucher und schreibt einen Kommentar mit seinem Link. Doch wenn dieser Kommentar nichts mit dem Thema zu tun hat, kann man diesen ja wieder löschen. Ich habe sogar einen extra Hinweis darüber in meinem Impressum hintgerlegt, das sinnlose Kommenatre gelöscht werden.

  12. Kranker Pfleger Ulf Website sagt:

    Wenn jemand zu offensichtlich herumspammt, dann entferne ich den Link oder setze einen auf etwas sinnvolleres. Ich habe da so einen Stammgast, der irgendwelchen Schweinkram verlinkt. So what. Weg damit.

  13. Sebastian Schneider Website sagt:

    Hallo,

    also ich hatte früher sowas auch auf meinen alten Seiten. Ich habe mich immer gewundert wieso da ein „Peter aus Hamburg“ schreibt. Bis ich dann mal dahinter gekommen bin, dass irgendwie das Keyword der Stadt benötigt worden ist. Wenns ganz offensichtlich ist, habe ich die auch immer gelöscht oder die URL dann entfernt 😉 Ich weiß nur nicht, ob das wirklich so ins Gewicht fällt und ob das Google nicht schon irgendwie berücksichtigt. Ich bin zwar kein SEO Experte aber Google ist da ja schon clever. Aber auch die Spammer lernen dazu 😉

    Gruß
    Sebastian

  14. Alex sagt:

    Ich denke es gibt schlimmerer Fälle als solche Kommentare, automatisiertes Trackbackspamming finde ich um Längen anstrengender :)

  15. SEOnaut Website sagt:

    Hör mal, du willst uns doch nur alle provizieren mit deinen Thesen 😉

  16. Martin Welz Website sagt:

    Ich mache Links in aller erster Linie von der Qualität des Kommentares abhängig. Ich persönlich teile die Meinung von Constantin, verstehe aber den Link grundsätzlich als Lohn für den zusätzlichen Content den mit der Kommentierende liefert.

    Schreibt jemand nur „toller Artikel!“ „Danke“ „ich bin ganz deiner Meinung“ etc., ist kein Stammleser /-kommentator und trägt nicht wirklich etwas zum Artikel bei, entferne ich auch den Link. (Von nofollow halte ich nicht so viel den ein Link ist ein Link, und hält letzten Endes den Spam nicht wirklich in Grenzen) Hier habe ich nicht wirklich Content erhalten oder der Kommentar etwas zum Artikel beigetragen.

    PS: Sehr schön das die Kommentare noch einmal kurz überarbeitet werden können

  17. Ötzi sagt:

    Also wenn sich jemand mit dem Thema auseinandersetzt und wirklich was konstruktives schreibt, lass ich den Link meistens drin. Diese einzeiler wie: Wow coole Website etc etc. werden natürlich gekickt. Aber wie gesagt. Für konstruktives soll er/sie den Link doch haben.

  18. Torsten Website sagt:

    Es bleiben aber immer noch mindestens zwei Methoden: 1.) Weblinks der Kommentare auf nofollow setzen, 2.) URL nicht zulassen bzw. rauslöschen.

    Google dürfte die Position derartiger Links ohnehin längst erkannt haben (alleine im Quellcode hier ist ja auch ein vor den Kommentaren. Links als „Kommentarlinks“ zu klassifizieren dürfte also nicht allzu schwer fallen und was es dann auf Dauer noch bringt, ist fraglich. Gruß

  19. Maike sagt:

    Ein sehr guter Artikel, darüber habe ich auch schon nachgedacht und bin zu dem gleichen Schluss gekommen…

    Nein, Spass bei Seite. Was mich eher interessiert, wie es mit dem Nofollow aussieht. Gibt es denn schon Versuche oder gar Ergebnisse ob es Google in die Bewertung mit aufnimmt oder nicht?

  20. Constantin sagt:

    Hallo Maike,

    wenn du „Nofollow“ im Bereich der Blogkommentare nutzt, haben diese keinen Einfluss mehr auf das Ranking.

    Liebe Grüße,
    Constantin

  21. Gretus Website sagt:

    Hallo,

    man muss schon noch unterscheiden. Im Prinzip kann Google niemandem etwas vorwerfen, der munter was auch immer in anderen Blogs kommentiert.

    Das einzige richtige Erkennungszeichen von Blogspam ist, wenn als Name Kewords verwendet werden, eventuell noch Deeplinks als Linkziel…

    Grüße

    Gretus

  22. Constantin sagt:

    Hallo Gretus,

    das sehe ich anders. Wenn Unternehmen Mitarbeiter losschicken, um unter Pseudonymen wie Sascha, Peter, Jens, Claudia & Co Kommentare verfassen, um am Ende lediglich den Trust der verlinken Domain zu erhöhen, dann ist das in erster Linie Spam.

    Wenn du tatsächlich als Einzelperson in Blogs unterwegs bist, um dort zu kommentieren, ist das selbstverstädnlich etwas anderes. Von einem Unterscheidungszwang würde ich hier aber nicht reden, das entschiedet letztendlich die Suchmaschine…

    Liebe Grüße,
    Constantin

  23. Marcel Website sagt:

    Morgen,

    versteh manche Teile der Diskussion nicht, es geht doch eigentlich nur um automatisierten Kommentar-Spam oder? Wenn sich einer die Mühe macht, den Artikel sinnvoll zu kommentieren, liefert er einem Content und wird dafür belohnt, das sollte doch auch in Zeiten des sog. Linkgeizes selbstverständlich sein 😉

    Hab übrigens gestern Abend nochmal den Spam bei uns durchgesehen und die Seiten dazu mal durch Sistrix gejagt und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass es auf jeden Fall immer noch ganz gut funktioniert mit den Spam-Kommentar-Links.

    Gruß,
    Marcel

  24. Gretus Website sagt:

    Hallo Consi,

    wenn ein Unternehmen mehrere Mitarbeiter hat, warum sollen die nicht alle in Blogs kommentieren? Ob irgendwer losgeschickt wurde oder alle vielleicht einfach aus Lust und Laune kommentieren, lässt sich nicht mal bei genauer Betrachtung ermitteln…

    Grüße

    Gretus

  25. Frank Website sagt:

    Wenn ich einen Blogpost gelesen habe, hinterlasse ich auch gern einen Kommentar. Warum auch nicht. Aber klar ist, dass ein solcher Kommentar ohne sinnvollen Anker eher weniger bringt fürs Ranking. Und niemand wird allein auf der Basis von Blogposts ohne gute Ankertexte sonderlich tolle Rankings erreichen können. Wie immer macht es der Linkmix.

  26. Sascha Website sagt:

    Ein sehr guter Artikel, ich habe auch schon oft darüber nachgedacht und bin meistens zum gleichen Schluss gekommen!

  27. Constantin sagt:

    Hallo Gretus,

    sogesehen kannst du auch nicht bei genauer Betrachtung bestimmen, ob irgendjemand in einem Unternehmen zufällig Michael Jackson oder Günther Wetter heißt 😉

    Liebe Grüße,
    Constantin

  28. Ingo Website sagt:

    Wenn große Firmen das missbrauchen, dann ist das Spammen. Wenn jemand als Einzelperson wirklich relevante Dinge zu sagen hat und dann auch ab und zu mal die Domain wechselt, finde ich das nicht so schlimm…

    Ist ggf. aber auch eine Einzelfallentscheidung des jeweiligen Blogbetreibers wie er damit umgeht. Der Ton macht da die Musik. Ich gehe da von mir aus, was würde ich zulassen, das „erwarte“ (wünsche) ich mir dann auch bei anderen…

  29. Gretus Website sagt:

    Hallo Frank,

    es gibt Seiten, die ranken nur mit Blogspam unter wirklich lukrativen Keywords. Was früher Einträge in irgendwelche Verzeichnisse waren, sind heute Kommentarspam und Pressemitteilungen. Linkbuilding bedeutet Content generieren, viele begreifen es immer noch nicht…

    @Consi Wenn Günther Wetter auch noch eine Seite übers Wetter betreibt, irgendwie auch doch 😉

    Grüße

    Gretus

  30. Jens Website sagt:

    Hallo,

    dieses Thema keimt ja alle paar Monate wieder auf. Ich für meinen Teil lösche Urls aus den Kommentaren nur, wenn der Beitrag einfach Schrott ist. Dann lösche ich aber meist auch den ganzen Kommentar. Wenn es einigermaßen zum Thema passt lasse ich auch die Url stehen. Die Links gehören einfach zum Netz und meiner Meinung nach auch zu einem gesunden Linkaufbau. In Maßen und nicht in Massen. Wenn das passt, hat Google meiner Erfahrung nach auch kein Problem damit.

  31. Constantin sagt:

    Hallo Gretus,

    dann werden sich die Spammer dieser Welt ja freuen, wenn du eines Tages die Position von Matt Cutts einnimmst 😀

    Liebe Grüße,
    Constantin

  32. Gretus Website sagt:

    Hallo Consi,

    wenn Blogkommentare die Ergebnisse verschlechtern, würden sie einfach generell etwas abgewertet werden. Da fährt man einige Testdurchläufe, ermittelt die optimale Prozentzahl der Herabstufung und den Rest macht man manuell. Fertig wäre die Laube 😉

    Grüße

    Gretus

  33. Mike Website sagt:

    Ich würde nichtkommerzielle Seite nicht gleich verteufelt, auch wenn der Kommentar nur aus „danke für den Tipp“ oder ähnlichem besteht.

    Ich sehe es ja bei mir, wenn ich z.B. nach einem technischen Problem suche und dabei über Google auf einen Blog komme und dort die Lösung finde. Ich denke, daß viele Autoren auf froh darüber sind, wenn sie ein kurzes Dankeschön bekommen. Ich sehe da nichts verwerfliches, wenn man auch seine Adresse hinterlässt.

    Anders ist es natürlich, wenn jemand einfach gezielt follow Blogs sucht und sich nur scheinheilig für den Content interessiert um einen Link für kommerzielle Zwecke zu bekommen.
    Nur ist es hier teilweise schwer zu unterscheiden.

    Übrigens scheint Linkaufbau durch Blogs und Community Links immer noch recht gut zu funktionieren, wenn man es dabei nicht übertreibt und ruhig angehen lässt. Passt ja auch irgendwie zu natürlichem Linkaufbau, wenn man 3-4 Kommentare pro Tag setzt.

  34. Manuel Website sagt:

    Was ist denn für Dich „viel“ ? Wenn jemand 5 Kommentare schreibt, oder 50? Außerdem bringt ein „Sascha“ für ein kommerzielles Projekt ja fast nix. Was anderes ist da natürlich ein gewisser Knilch, der gerne in SEO-Blogs als „irgendeine Bank Heuchelheim“ kommentiert. Noch besser kann man es Google ja nicht auf dem Tablett servieren.

  35. Micha Website sagt:

    Ein sehr guter Artikel, ich habe auch schon oft darüber nachgedacht und bin meistens zum gleichen Schluss gekommen!

    😉

    PS: Ich komme ab und zu wieder *gg

  36. Constantin sagt:

    Hallo,

    @Mike: Ich verurteile wenn überhaupt auch nur höchst komerzielle Projekte mit eigener Redaktion und entsprechend vielen abhängigen Arbeitsplätzen 😉

    @Manuel: Das kann schon für eine ganze Menge Trust sorgen, wenn man es lange genug durchzieht. Wenn ich Einblick in zehn Blogs zu einem Thema habe (durch Eigenbetrieb oder Nachfrage bei Kollegen) und dort innerhalb kürzester Zeit ein entsprechender Kommentar eingegangen ist, dann ist das für mich viel 😉

    Liebe Grüße,
    Constantin

  37. Gutenbyte Website sagt:

    ja das stimmt schon. ich schätze es eher so ein, dass blogkommentare per se eine richtige sache sind und dass das eis auf dem seo schlittschuh läuft dünn geworden ist. eine devise könnte sein, blogkommentare zum zwecke des linkaufbaus so zu schreiben, dass sie auch für den bloganbieter und dessen leser einen mehrwert darstellen.

  38. Christian Website sagt:

    Ich stimme Constantin zu, dass es unverantwortlich ist ein Projekt von dem mehrere Arbeitsplätze abhängen auf diese Art und Weise zu pushen. Leider sehe ich immer mehr Fälle dieser Art. Vielleicht liegt es ja an der abnehmenden Bereitschaft interessanten Content im eigenen Blog/Website zu verlinken… heutzutage ziehen immer mehr Leute komfortable (nofollow) Kanäle wie Twitter oder Facebook vor.

  39. Hans sagt:

    Ich weiß gar nicht warum die irgendwann mal den Kommentarlink eingeführt haben. Der hat mit dem Thema doch überhaupt nichts zu tun. Wenn wenigstens ne andere Quelle genannt werden würde. Die Suchmaschine kann doch Kommentare zumindest bei WordPress zu 100% rausfiltern, wenn sie wollen. Schließlich bietet WordPress die Kommentare per RSS an blogname.de/comments/feed/

  40. Mathias Website sagt:

    Nur wie hoch ist der Anteil an Webseiten die über Spam-Blogkommentare seine Rankings pushen möchten und auch wirklich entlarvt werden? Sicherlich sehr gering.

    Solange man einen guten Mix aus vielen Linkquellen (Social Bookmarks, Webkataloge, Social News, Foren …) dürfte es auch nicht besonders auffallen, sofern die Quote der Kommentarlinks sehr gering ist und man auch nicht vollkommen schwachsinnig damit umgeht. Also individuelle Kommentare auf den Post sollten schon sein und auch nicht 50 Kommentare an einem Tag und an anderen nie und natürlich nicht alle Beiträge sofort per Social Bookmarklinks schnell spidern lassen, damit Google weiß, ja hier ist auch ein neuer Link da bitte spidere mich und meine 49 anderen Kommentarlinks auch gleich mit.

  41. Achim Website sagt:

    Aber ich lese doch aktuell überall, dass Blogs aus der Mode kommen, dann ist doch diese Methode der Bekanntmachung/Werbung schon mal obsolet, oder? Sinnvoller ist es m.E. nach, sich in den bekannten Foren wie z.B. chefkoch.de u.ä. themenspezifisch also bei Fragen zu relevanten Themenbereichen bekannt zu machen. Das bringt richtig Traffic.

  42. Patrick Website sagt:

    Wie überall gibt es Schwarze Schafe die alles gnadenlos Ausnützen um Ihre Seite zu puschen und die leidtragenden sind dann immer die guten. Die dadurch mehr arbeit haben (lösen von Spam) ich verstehe auch das viele Blogbetreiber dadurch Ihren Blog auf no follow umstellen aber ich denke man sollte die guten die einen Blog auch mit guten kommentaren förder durch eine follow link belohen.

  43. Sportler sagt:

    Ich bin damit einverstanden. Bei Kommentar bin ich relativ vorsichtig. Denn ich suche und schreibe nur für follow backlinks.

  44. Andreas Website sagt:

    Nur so am Rande: Was soll mir eigentlich das Diagramm mit „Keywords“ in der Ordinate und den ausschraffierten Zahlen sagen? Wenn schon, denn richtig! :-)

  45. Constantin sagt:

    Hallo Andreas,

    das Diagramm soll dir sagen, wie das Wachstum einer Domain aussehen kann, die mit Blogspam gepushed wird. Wenn schon, dann richtig 😉

    Liebe Grüße,
    Constantin

  46. Gretus Website sagt:

    Hallo Andreas,

    wir werden demnächst ähnlich wie die `Steuersünder-CD´ eine `Spam-Datei´ auf den Markt bringen und hoffentlich dann auch für ein paar Millionen verkaufen. Ironie Ende…

    Grüße

    Gretus

  47. Laura sagt:

    Hallo,

    ich denke es ist auch nicht schlecht in besonders hartnäckigen Fällen sich die Arbeit zu machen für das Key einen Konkurrenten bei Google zu suchen und diese URL für den Link zu verwenden. Dauert eine Minute und ist wahrscheinlich wirkungsvoller als einfach nur löschen. Da spendiere ich dann der Konkurrenz auch gerne einen do-follow link for free.

  48. Andreas Website sagt:

    Hallo Constantin,

    eigentlich sieht man auf dem Ding nur, dass da eine Steigung ist. Ob nun jeden Monat ein leichtes Keyword oder 100 schwere ist ja auch egal in einem Artikel so zu Anfang der Woche. Andererseits: So kann man das Diagramm gleich für die nächste Wahlprognose, die Erderwärmung oder auch den Erfolg einer L’Oréal-Haarkur recyclen…

    Beste Grüße
    Andreas

  49. Chris Website sagt:

    Ich bin immer wieder überrascht, wenn die Backlink-Recherche bei durchaus bekannten Online-Shops massenhaft Kommentar-Spam zutage fördert. Von nachhaltigem Linkbuilding kann da kein Rede sein und ich frag mich dann immer, wer da eigentlich berät. Abgesehen davon gab es doch neulich gerade wieder eine klare Ansage von Google zum Thema Kommentar-Spam und oft sind solche Follow-Blogs ja klassische Bad Neighbourhood.

  50. Achim Website sagt:

    noch eine Ergänzung zur Historie dieser Art der Werbung – das ganz geht wohlmöglich auf Gästebuchspam zurück – ich habe gerade wieder so einen Gästebucheintrag erhalten – na ja, vielleicht ist er auch echt:
    „Guten Abend, tolle Webseite, auf die ich hier gestoßen bin. Komme ab jetzt öfter hier vorbei. LG, Pia“ und als Homepage eine Gemälde-An-und-Verkaufseite

    Gruß Achim

  51. Kim Website sagt:

    Also zu aller erst mal WOW, das Thema hat echt eine ganz nette Diskussion entfacht. Vielleicht solltet Ihr mal zusätzlich eine Umfrage starten, das wäre bestimmt interessant. Ich teile die Meinung der …Mehrheit (…glaube ich?) ich schaue mir ein Kommentar an und entscheide anhand des Inhaltes. Deeplinks gehen garnicht. Wer einen Deeplink einträgt ist meiner Meinung nach nicht an dem Beitrag interessiert sondern will lediglich den Link kassieren.

    …also die Umfrage wäre noch gut! 😉

  52. patrick sagt:

    hallo Kim,

    ich denke das mit den Deeplinks ist nicht so einfach klar wenn jemand nur seinen Link setzt und nichts sinnvolles von sich gibt und sich nicht weiter beteiligt der sollte auch nicht belohnt werden. Aber jeder der sich mit einbringt sollte dem sollte doch ein kleinses dankeschon zustehen oder nicht?

  53. BMX Fan Website sagt:

    Ich sehe es genau woe patrick – Sinnlose Kommentare und kurze allgemeingültige Spruchzeilen sollte nicht unterstützt werden.
    Das Problem sehe ich darin, dass es ab einer gewissen Größe und Popularität eines Blogs nicht mehr möglich ist, Kommentare per Hand auszuwählen.

    @ Hans: Ich frage mich allerdings auch, ob ein Kommentar-Link die Qualität des Kommentars beeinflusst. Ich persönlich denke JA – aber ins negative.
    Was denkt Ihr?

  54. Alf Website sagt:

    Ist wohl ein sehr heikles Thema was du dir hier ausgesucht hast. Aber wie ich finde sollte man mal darüber reden. Den eigentlich sind Blog Kommentare egal warum diese geschrieben werden auch immer gut für den eigenen Blog solange hier kein absouluter Mist steht. Wir alle profitieren doch von der Verlinkung untereinander, wenn man keinen Kommentar mehr zulässt weil man denkt der andere hat den nur geschrieben weil er auch vom Traffic profitieren möchte dann sollte man besser auch komplett auf Kommentare verzichten. Das Internet lebt aufgrund seiner Verlinkungen unter einander und man sollte bei diesem natürlichen Vorgang nicht eingreiffen, den erst wenn man URLs aus Kommentaren löscht greifft man in diesem Prozess ein. Dann erwischt man viele Unschuldige und das Internet ist nicht mehr das was es eigentlich sein soll.

  55. Martin Website sagt:

    @Markus sagt: Ein sehr guter Artikel, ich habe da auch schon oft drüber nachgedacht und bin meistens zum gleichen Schluss gekommen!

    JO, der war Geil! *grins* Die Überschrift: „Linkaufbau über Blogkommentare“ ist gut gewählt! Hand aufs Herz und sich jeder selbst mal ehrlich gefragt. Wieso ruft man so einen Artikel auf und ließt ihn?

    😉

    Schöne Grüße und stell mal jemand den Schneeeeee ab!!

  56. Deank Website sagt:

    „Sehr guter Argumente, ich habe auch schon oft darüber nachgedacht und bin hin und her gerissen. Nützlich oder nicht muss jeder für sich selber entscheiden.!

  57. Rabattmann sagt:

    Ich denke sowas ist ein legitimes Mittel zur Bekanntmachung einer Website. Natürlich sollte man auch entscheiden ob der Kommentar von einem Spam-Bot kommt oder von einem Menschen.
    Im übrigen ist das nur in Deutschland so schlimm mit dem „Linkgeiz“ – in Amerika ist es den Webmastern herzlich egal.

  58. selina sagt:

    Also klar kann man es nutzen um eine Seite zu verbreiten und es bringt meiner Erfahrung nach schon viele Besucher. Nur die Qualität dieser Besucher lässt zu wünschen übrig. Sie kaufen nichts, sind nur neugierig und schnell wieder weg.

    Natürlich ohne erneuten Besuch…

  59. Thomas sagt:

    Hallo Constantin,

    ich würde das Thema gerne nochmal aufgreifen bzw. habe eine Frage dazu an dich. Ich lese regelmäßig ca. 10-20 Blogs auf denen ich auch immer wieder Kommentare hinterlasse. Zusätzlich bookmarke ich mir in der Regel jeden Blog auf dem ich beim Surfen lande (also Seiten die mich in irgendeiner Weise interessieren), wo es Dofollow Kommentare gibt. Wenn ich eine neue Seite erstelle, nutze ich diese Blogs dann um die IP Popularität für die neue Seite etwas zu steigern. Ich Kommentiere nur einen Artikel der letzten 10 welcher mich interessiert bzw. bestenfalls zum Thema passt, suche nicht über Google nach passenden Posts die vielleicht schon 2 Jahre alt sind sondern versuche bei aktuellen einen sinvollen Kommentar zu verfassen. Den Artikel Bookmarke ich und Antworte gegebenenfalls auf reaktionen. Also kein billiges abladen von Links.. Natürlich sind die Kommentarlinks nicht die einzigen Backlinks der Seite.

    Als Linktext verwende ich immer meinen Vornamen (den Namen aus dem Impressum). Kann es negativ sein, immer mit dem selben Namen zu verlinken? Also ich möchte ja nicht für meinen Namen ranken, sondern nur Link bzw IP Popularität steigern. Wenn jetzt „viele“ (vielleicht 50-100) links einseitig mit dem Namen verlinkt sind, kann das die (sowieso schwachen) Links entwerten oder nur negativ für den Namen als Key sein (für den ich ja eh nicht ranken will).

    Also sollte ich doch lieber mit vielen Pseudonamen kommentieren oder macht es keinen Unterschied wenn ich immer den selben verwende?

  60. Daniel Website sagt:

    Hi,

    ich bin neu im SEO-Business bzw habe mich da mal reingelesen, weil ich selber ab und zu kleine Webseites mache. Bei Ebay verkaufen die Leute ja jetzt schon Links in Blogs für teuer Geld. Das ganze ist ja wirklich wahnwitzig, aber ich frage mich, ob das auch wirklich soviel bringt. Gibt es verlässliche Daten, wieviel ein Link von einer Seite mit soundso einem Pagerank bringt? Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass es sich wirklich lohnt, soviel Geld dafür auszugeben. Ich habe aus Spass eine Webseite über Wickeltisch-Heizstrahler gemacht (weil ich selber einen kaufen „musste“) und ich habe das Gefühl, dass ein vernünftiger Content einen viel weiter bringt als irgendwelche Links. Zumal ja wohl bei Google die Suche mit nur einem Keyword inzwischen auch immer seltener wird. Ich sehe, dass beispielsweise die meisten Nutzer meine Seite finden, indem sie mindestens 2 Keyword bei der Suche nutzen und da zählt ja dann wohl der entsprechende Content mehr. Bzw wäre es dann interessant zu wissen, wie das Rennen zwischen einer allgemeinen Seite mit einem höheren Pagerank und einer etwas spezielleren Seite mit einem geringen Pagerank ausgeht.

    Also meine Meinung: Diese ganze Verlinkerei mag toll sein, aber wenn sich das so weiter entwickelt, dann wird man sich bald was anderes einfallen lassen. Und wenn das dann irgendwann der Fall ist, dann gucken eine Menge Leute in die Röhre, die vorher einen Haufen Kohle für die Verlinkerei ausgegeben haben…

    Gruss,
    Daniel

  61. Mark Website sagt:

    Thomas, wenn Du immer den selben Linktext verwendest, wird die Suchmaschine das als unnatürlich ansehen. Man sollte daher Webseiten erstellen, die gerne von den Besuchern weiterverlinkt werden, dann muss man sich über Backlinks erst gar nicht großartig kümmern.

  62. Thomas sagt:

    Hallo Mark,

    danke für deine Antwort. Klar ist es unnatürlich und spammy wenn ich öft mit einem Keyword als Anchor meine Seite verlinke. Und natürlich ist es mein Ziel eine Seite zu erstellen, die den Besuchern Qualität bietet und langfristig natürliche Links bekommt. Allerdings weißt auch du das man bei so ziemlich jeder Seite erstmal ein bischen nachhelfen muss, damit sie erstmal besucher bekommt 😉

    Und wie gesagt, bestehen die Links nicht nur aus Kommentarlinks. Es geht nur darum die IP-Polularität mit ein paar leichten Links zu steigern. Kommentarlinks sind ja nicht zwingend unnatürlich, solange man nicht in einer Woche 200 Stück setzt. Mir geht es nur darum, ob es trotzdem besser ist, mit wechselnden Pseudonymen zu kommemtieren oder ob es keinen Unterschied macht, da mein Name ja kein Traffikbringendes Key ist womit ich eventuell einen Filter auslöse (vielleicht aber ja doch).

    Würde mich über eine Antwort von Constantin freuen.
    Gruß

  63. Sina sagt:

    Ich arbeite bei einer Agentur und muss genau diese Verlinkungen setzen, ich habe mich auch schon immer gewundert, ob das nicht irgendwann mal auffliegt. Aber solange es Geld bringt, muss ich das eben weiter machen als arme Studentin. Moralisch in Ordnung finde ich es ja auch nicht.

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