Da eine gute Listung bei Google bares Geld bedeuten kann, unternehmen Webseitenbetreiber alles, um ihre Seite in den Suchergebnissen nach oben zu bringen. Obwohl Google gerade in den letzten Monaten immer wieder proklamiert hat, dass das Kaufen von Links gegen die Richtlinien verstößt, erfreut sich der Linkhandel nach wie vor großer Beliebtheit…
Eine der bekanntesten deutschen Plattform für Linkhandel ist teliad.de. Wie man an folgender Statistik sehen kann, sind die Besucherzahlen der Seite trotz der Warnhinweise seitens Google auch in letzter Zeit relativ konstant geblieben:
Dass der Linkhandel kaum zurück gegangen sein dürfte, zeigt auch die Zahl der Suchanfragen zum Begriff `Links kaufen´ bzw. `Link kaufen´. Auch hier sind kaum Veränderungen festzustellen:
Erkennbar dagegen ist die negative Entwicklung der Suchhäufigkeit zum Begriff `Linktausch´. Durch die gezielte Abstrafung von Linkpartnerseiten bzw. Webseiten mit getauschten Links, ist das Angebot und damit auch das Interesse an Linktausch gesunken:
Der Anstieg der Suchanfragen mit `no nofollow´ bzw. `nofollow´ lässt darauf schließen, dass sich Webseitenbetreiber immer neuer Mittel bedienen, um ihre Seite künstlich in den Ergebnissen nach oben zu bringen:
Alles in Allem wird deutlich, dass Googles Maßnahmen, den Linkhandel zu reduzieren, kaum Wirkung zeigen. Anstatt durch Sanktionen immer wieder zu zeigen, dass das Kaufen von Links nicht toleriert wird, sollte Google besser Alternativen aufzeigen, wie man die Auffindbarkeit einer Seite auch unter Berücksichtigung der Richtlinien positiv beeinflussen kann…
Gretus
Ähnliche Nachrichten:
- Linktausch ade?: In einigen Foren herrscht zur Zeit große Aufregung über eine kürzliche Änderung in den Google Richtl…
- PageRank – Wie es weiter geht: Nach einem PR Update Mitte Januar, hat die Suchmaschine Google die letzten Tage nun erneut ein Updat…
- Linktuning: Dass Webseitenbetreiber kaum mehr freiwillig Links setzen oder SEOs sich den Kopf darüber zerbrechen…















Scheinbar sind aber viele vom Linkkauf angetan. Nicht nur das es ein einfaches Linkbuilding ist sondern auch das es etwas bringt. Doch jeder muss dort selber für sich entscheiden ob Link gekauft werden oder lieber nicht.
Hallo,
so ist es, jeder muss selbst entscheiden. Wer im großen Stil Links kauft bzw. verkauft, spielt jedoch mit dem Risiko, irgendwann einmal hinten anzustehen…
Grüße
Gretus
[...]sollte Google besser Alternativen aufzeigen, wie man die Auffindbarkeit einer Seite auch unter Berücksichtigung der Richtlinien positiv beeinflussen kann…[...]
Darin liegt ja das Dilema. “beeinflussen” und “Richtlinien” schließen sich gegenseitig aus. Google ist aus nachvollziehbaren Gründen nicht daran gelegen, das Webmaster das Ranking ihrer Seiten “beeinflussen”. “Schreibt tollen Content und wartet darauf, das euch andere Webmaster verlinken” ist das Statement von Google. Problem ist, das man mit dieser Stategie nicht wirklich weit kommt. Also bleibt einem eigentlich Nichts anderes übrig, als irgendwo im Niemandsland zu ranken oder die Grenzen auszureizen.
Hallo Hape,
ganz so einfach ist es nicht. Um gut gefunden zu werden, muss man schon einige Dinge beachten, nur ein guter Text reicht da nicht. Ich finde, gerade in letzter Zeit scheint Google erkannt zu haben, dass die `Von oben herab Strategie´ mit Sanktionen usw. nicht wirklich wirkungsvoll ist.
Google ist bemüht, dass gute Seiten auch gut ranken. Aus diesem Grund werden sie immer mehr über ihre Art der Bewertung preisgeben müssen. Meines Erachtens tun sie das auch bereits…
Grüße
Gretus
Was soll man auch machen? Wenn du eine neue Seite startest kannst du noch so guten Content schreiben, wenn er nicht gefunden wird kann er auch nicht gelesen werden. Guter Content kostet Geld oder wenigstens viel Zeit und wer hält das schon durch den zu schreiben für 5 Leute dies lesen.
Gruß Robert
Ich frage mich sowieso, warum Google neuerdings lieber das Internet an sich beeinflusst, statt seinen Algorithmus zu verbessern. Selbst in kleinen Nischen ist es kaum möglich, seine Seite zu ranken, ohne Links aktiv herbeizuführen.
Mal vom hiesigen Linkgeiz abgesehen…
Vielleicht bestätigen ja Ausnahmen die Regel, aber ich bin kürzlich mit einer privaten Webseite mit höchstens einem Dutzend eingehenden Links in einer Nische und binnen weniger Tage auf sehr gute Google-Platzierungen gekommen. Das, was ich mit dieser Seite gesucht habe, habe ich inzwischen gefunden – Google sei Dank!
Ich bin mal gespannt wann ihr ganzen SuperSEOs und Blogger merkt das nicht ihr euch nach Google richten sollt (Google Richtlinien) sondern Google sich nach dem Internet. Warum lasst ihr euch bestimmen was ihr tut? Warum darf Google bestimmen wie das Internet funktioniert? Hää? Wenn Linkkaufen zum Internet gehört, muss Google darauf reagieren und nicht umgekehrt. Das Google sich darüber beschwert und versucht es zu verbieten ist nur ein Hilfeschrei weil Sie einfach nix daran machen können. Aber wenn jeder weiter Links kauft ist es eben so! Fertig. Dann schmeisst Google eben solange Seiten aus dem Index bis Google uninteressant ist… Und sich selber absägt.
Die Macht der Masse, versteht ihr?
Ich gebe Yannick vollkommen Recht, denn in anderen Branchen ist es auch legitim auf sein Produkt aufmerksam zu machen (z.B. Werbespots im TV). Das Gerede mit den gekauften Links geht doch schon ewig und obwohl jeder SEO die “Richtlinien” von G kennt werden dennoch Links bezahlt. Also, warum soll sich der Kuchen nach dem Krümel richten auch wenn der Krümel nicht so klein ist?
Den mit den Krümeln merke ich mir
Google besitzt meiner Meinung nach einfach noch nicht die Technik um gekaufte Links hundertprozentig zu erkennen. Ich habe zu diesem Thema vor einiger Zeit mal einen Beitrag geschrieben. Vielleicht ganz interessant…
@Yannick
Na hoi, doch mal jemand der den Kapitalismus verstanden hat =D?
Füge mal am Rand ein, dass die Chance “erwischt” zu werden bei 3,6% liegt. Bei 100 gut laufenden Websites 4 Stück abzugeben ist doch vertretbar
.