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Matt Cutts gibt Tipps zu Google´s Disavow Tool

SEO  |   |  , 17:10 Uhr  |  17 Kommentare

GoogleIn dem heute auf searchengineland.com veröffentlichten Interview `Matt Cutts On How To Use The Link Disavow Tool´ beantwortet Matt Cutts die wichtigsten Fragen zu dem kürzlich von Google eingeführten Tool zur Entwertung von Links. Da es sicher auch hierzulande viele Fragen zu dem Disavow Tool von Google gibt, haben wir uns im Folgenden einmal die Mühe gemacht, die wichtigsten Aussagen von Matt Cutts zusammenzufassen:

  • Damit man weiß, welche Links von Google beanstandet werden, enthalten die neueren (!) Benach-richtigungen in den Webmaster Tools einige Beispiellinks
  • Google listet in den Benachrichtigungen nicht alle Links auf, weil Spammer (!) diese Daten nutzen könnten um die SERPs zu manipulieren
  • Nicht nur diejenigen, die eine Benachrichtigung in den Webmaster Tools erhalten haben, sollten das Disavow Tool nutzen, sondern jeder (!) der glaubt über für seine Seite schädliche Backlinks zu verfügen
  • Wer nicht versucht, die seiner Meinung nach schädlichen Backlinks zunächst (!) auch manuell zu entfernen sondern diese lediglich über das Disavow Tool meldet, muss damit rechnen, dass seine Penalty nicht aufgehoben wird
  • Wer sicher gehen will, dass Google die gemeldeten Links auch wirklich erkennt, der sollte alle (!) möglichen URL-Variationen (beispiel.de, beispiel.de/index.html usw.) über das Disavow Tool melden. Eine Unterscheidung von mit/ohne www. ist nicht nötig
  • Man kann über das Disavow Tool hochgeladene URL-Listen zwar auch im Nachhinein bearbeiten, sollte sich aber die Mühe machen, gleich beim ersten Upload alle (!) schädlichen Links aufzuführen
  • Es kann Monate (!) dauern, bis Google die das Disavow Tool hochgeladenen URLs ausgewertet und in seinen Algorithmus übernommen hat
  • Ein Reconsideration Request ist nur nötig, wenn man in den Webmaster Tools auch wirklich eine Nachricht (!) über einen manuellen Eingriff seitens Google erhalten hat
  • Google verschickt zwei (!) Arten von Benachrichtigungen in den Webmaster Tools. Die eine betrifft das gesamte Linkprofil der Seite, die andere nur einige wenige Links
  • Google nutzt die aus dem Disavow Tool gewonnenen Daten bislang lediglich (!) zur individuellen Prüfung der jeweiligen Webseite, kann sich aber vorstellen, die Daten später auch zur Verbesserung des Algorithmus zu verwenden

Am Ende des Interviews weist Matt Cutts noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass man bei einer Benachrichtigung über einen manuellen Eingriff in den Webmaster Tools stets auch einen Rconsideration Request stellen sollte. Wer eine Benachrichtigung in den Webmaster Tools erhalten hat, sollte die seiner Meinung nach für seine Webseite schädlichen Links zunächst über das Disavow Tool hochladen, einige Tage warten und anschließend einen Reconsideration Request stellen…

Weiterführende Informationen

Eure SEO-united.de Blogger
Sie befinden sind hier: Matt Cutts gibt Tipps zu Google´s Disavow Tool

Kommentare zu diesem Beitrag:

  1. Jörg Website sagt:

    Das passt zu den Aussagen von John Mueller (hier der Link zwecks Eigenwerbung 😉 ), dass bei algorithmischen Penalties (Penguin) kein Linkabbau nötig sei, sondern man alles sofort mit der Disavow-Datei entwerten lassen kann – wohingegen man bei manuellen Penalties auch erstmal ordentlich manuell Links abbauen muss und erst dann Disavow + Reconsideration Request stellen sollte.

    Auch das mit dem „über Monate dauern“ hat John bestätigt: Disavow beschleunigt nicht das Crawlen der gemeldeten URLs, die werden dank Disavow nur im ganz normalen Crawl-Prozess als entwertet gesetzt.

    • Sebastian sagt:

      Woher weiß ich ob ein algorithmischer oder manueller Penaltie zugeschlagen hat?

      • Jörg Website sagt:

        @Sebastian Bei einer manuellen Penalty bekommst Du eine entsprechende Mail von Google in den Webmastertools, bei einer alorithmischen Penalty nicht. Außerdem fallen letztere oft (nicht immer) zeitlich zusammen mit dem Ausrollen neuer Algorithmen.

  2. Sabrina Website sagt:

    Vertue ich mich, oder hieß es im Video, dass nur Leute das Tool nutzen sollten, die auch eine Meldung gekriegt haben? Egal, wer das Tool nutzt, sollte es meiner Meinung nach mit Vorsicht tun und nicht einfach drauf loslegen.

    • Gretus Website sagt:

      Hi Sabrina,

      das Video ist schon etwas älter. Bei der Q&A-Session mit Danny Sullivan revidiert Matt Cutts seine Aussage aus dem Video und sagt, dass jeder das Tool nutzen kann, dessen Webseite seiner Meinung nach über schädliche Backlinks verfügt…

      Grüße

      Gretus

  3. […] Auf seo-united.de wurden einige sehr konkrete Aussagen von Matt Cutts zum Disavow-Tool veröffentlicht […]

  4. Sebastian sagt:

    Das wird ja immer komplizierter °.°

    1. Also wenn ich einen blauen Brief über ein unnatürliches Linkprofil erhalten habe und gegen die G-Richtlinien verstoße benutze ich erst das „Disavow Tool“ und stelle danach eine „RR“, richtig?

    Und was ist, wenn gerade ein RR seit mehreren Wochen in Bearbeitung ist? *fingerzeigaufmich*

    2. Der ganze Mist kostet so dermaßen viel Zeit und damit Geld, dass es sich überhaupt nicht lohnt monatelang Analysen zu machen, Links auf und abzubauen, NUR um damit EINE Website zu retten, die von Google dann eh schon als schwarzes Schaf eingestuft wird. Dann lieber gleich eine neue Seite bevor ich hunderte Links abbaue ohne zu wissen, ob ich wieder mein altes Ranking erhalte.

  5. Wolf Website sagt:

    Also ich finde das Ganze schon ziemlich konkret und der Zeitpunkt rückt näher, wo man zwecks Linkabbau über Monate nicht erreichbar sein wird und sich auch mal über das Tool melden kann. Wichtig fand ich die Aussage, dass man gleich alle Links melden soll und nicht kleckerweise. Es ist wirklich mit viel Aufwand verbunden.

  6. Konstantin Website sagt:

    Interessant wäre zu wissen, welche Links (konkret) im Text-File stehen sollten. Jemand schon Erfahrungen gemacht? Ich habe jetzt zwei Dateien hochgeladen – beides Websites, die vom Penguin betroffen sind und kaum noch Sichtbarkeit haben. Mal schauen, was rauskommt :)

  7. Disavow Links – neues Google Tool zum Abwerten von spammy Links › SEO Newsticker sagt:

    […] Inzwischen gibt es ein Interview mit Matt Cutts zu dem Disavow Tool, seo-united.de hat es für uns hier zusammengefasst […]

  8. Christian Website sagt:

    Oft wird es einfacher sein, sich von einer abgestraften Domain zu verabschieden und ein neues Projekt aufzubauen. Übersichtlicher wird die Sachlage durch die Ausführungen von Cutts meines Erachtens nicht.

    Gruß,
    Christian

  9. Chris sagt:

    Was bedeutet denn ein Reconsideration Request? und an welcher Stelle kann ich diesen in den Webmaster Tools stellen?

    VG
    Chris

  10. Reh sagt:

    Klasse, dass der gute Matt alle Webmaster zu blindem Aktionismus aufscheucht, unabhängig vom blauen Brief wild Listen in das Tool zu schmeißen.

    Bald kann man keinem SEO mehr vertrauen, er könnte ja petzen. Schade, was Google dadurch der SEO-Szene antut :(

  11. […] Letzte Woche hat Matt Cutts das neue Disavow Links Tool von Google verkündet und damit wieder mal für Aufsehen in der Branche gesorgt […]

  12. […] Matt Cutts gibt wieder ein paar mehr oder weniger nützliche Informationen zum neuen Linkentwertungs Tool, das Google uns Webmastern zur Verfügung stellt […]

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