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Matt Cutts über Linkkauf

SEO  |   |  , 11:03 Uhr  |  46 Kommentare

SMX AdvancedAuf der gerade in Seattle stattfindenden SMX Advanced hat sich Matt Cutts in einem Interview mit Danny Sullivan explizit zum Thema Linkkauf geäußert. Anhand der von uns übersetzen Passagen des Interviews wird deutlich, wie ernst Google das Thema mittlerweile nimmt:

D. Sullivan: Was ist mit dem Penguin Update? War es eine Penalty?

M. Cutts: Wir haben nach etwas gesucht um qualitativ minderwertige Webseiten bekämpfen zu können. Nach Panda haben wir festgestellt, dass es noch immer eine Menge Spamseiten gibt. Penguin war gezielt darauf ausgerichtet diese zu bekämpfen. Penguin ist eine Algorithmusänderung. Wenn wir das Wort Penalty verwenden, sprechen wir von einem manuellen Eingriff. Penguin ist keine Penalty. Wir haben über 200 Rankingsignale und Penguin ist eines davon.

D. Sullivan: Wir hören in letzter Zeit viel über `Negative SEO´. Was sagst Du dazu?

M. Cutts: Wir bemühen wir uns drezeit darum, unsere Qualitätsrichtlinien noch genauer zu formulieren. Die Diskussion um Negative SEO gibt es schon eine ganze Weile. In unseren Richtlinien stand, dass es nahezu unmöglich ist einer fremden Webseite zu schaden. Tatsächlich aber gab es einige solcher Fälle. Wir haben den Wortlaut unserer Richtlinien entsprechend angepasst.

Es wurde vorgeschlagen, dass Google bestimmte Links entwertet. Obwohl wir uns größte Mühe darin geben, Webseitenbetreiber vor `Negative SEO´ zu schützen, könnte es sein, dass wir dieses in den nächsten Monaten ein für alle Mal unmöglich machen werden.

D. Sullivan: Was ist mit unterschiedlichen Arten von Links?

M. Cutts: Wir leisten mittlerweile gute Arbeit darin, dauernd wiederkehrende Sidewide-Links zu ignorieren. Wir haben in den letzten Monaten deutlich gemacht, dass nicht einfach nur Linkkauf, sondern bestimmte Arten des Linkaufbaus reine Geldverschwendung sind.

D. Sullivan: Gibt es sonst noch etwas Neues zum Thema Linkkauf?

M. Cutts: Wir arbeiten ständig daran unsere diesbezüglichen Tools zu verbessern. Einige der Tool die wir entwickeln, beispielsweise die um Blognetzwerke erkennen, können auch zur Erkennung von gekauften Links verwendet werden. Einige Leute denken sie können Links kaufen ohne irgendwelche Spuren zu hinterlassen. Die Leute müssen begreifen, dass Linkkauf im Zuge unserer neuen Tools immer gefährlicher wird. Wir sagen es seit Jahren, nun aber werden wir Linkkauf auch gezielt bekämpfen.

D. Sullivan: Was ist wenn man eine Benachrichtigung in den Webmaster-Tools erhalten hat?

M. Cutts: Wir möchten schon sehen, dass sich der jeweilige Webseitenbetreiber ernsthaft bemüht hat bestimmte Links zu entfernen. Wenn wir einen Reconsidaration Request bekommen, schauen wir uns einige der Links an und gucken welche davon entfernt wurden. Wir denken auch darüber nach, eine Art Tool zum Entfernen bestimmter Links einzuführen.

D. Sullivan: Was ist mit Affiliate-Links? Sollte man alle Affiliate-Links auf NoFollow setzen?

M. Cutts: Wenn das Affiliate-Netzwerk bekannt ist, erkennen wir solche Links zumeist auch so. Sicherheitshalber würde ich dennoch empfehlen, alle Affiliate-Links auf NoFollow zu setzen.

D. Sullivan: Funktionieren Links noch oder werden sie bald durch Social Signals ersetzt?

M. Cutts: Der aktuelle Anteil an NoFollow-Links liegt im einstelligen Prozentbereich. Zu sagen, Links sind tot, wäre falsch. Noch würde ich keine Todesanzeige für Links aufgeben.

D. Sullivan: Was ist mit Google+?

M. Cutts: Wenn wir uns die +1´s bei Google+ anschauen, stellen sie zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht das beste Rankingsignal dar.

D. Sullivan: Muss man bei Google+ sein um mit seiner Webseite gut zu ranken?

M. Cutts: Nein! Es lässt sich aktuell noch nicht sagen, wie gut sich Daten aus Google+ zur Bewertung des Rankings von Webseiten eignen.

Neben der besseren Erkennung von unnatürlichen Links, scheint Google auch an einer Möglichkeit zu arbeiten, Webseitenbetreibern die Entfernung bzw. Meldung gegen die Richtlinien verstoßender Links zu erleichtern. Gut möglich, dass es analog zur sitemap.xml demnächst auch eine dieselinksentwerten.xml geben wird 😉

Eure SEO-united.de Blogger

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Kommentare zu diesem Beitrag:

  1. Maxim sagt:

    Eine dieselinksentwerten.xml wäre absolut Bombe! Damit könnte man ziemlich üble Dinge anstellen und vor allem austesten welche Links Google gut findet und welche nicht.

    Wir leisten mittlerweile gute Arbeit darin, dauernd wiederkehrende Sidewide-Links zu ignorieren.

    Jetzt bastelt sicher jeder seine Sitewide-Links in einmalige Links um 😉

  2. seo-diaries Website sagt:

    Links sind also nicht tot, noch nicht 😉 Aber schon interessant zu hören, dass Google dran ist ein Löschungs-Tool für Links zu entwickeln. Mal schaun, was da so kommt. Sicherlich werden jetzt aber nicht plötzlich mehr Links mit Nofollow versehen. Das wäre einfach nicht natürlich und so sollte es do eigentlich sein, lt. Google. Ein natürlicher Linkaufbau mit natürlichen Links.

  3. Lord Lommel sagt:

    Wie immer wird ein großer Teil der Sachen gar nicht kommen. Aber es stecken schon einige interessante Aussagen zwischen den Zeilen.

  4. Baynado Website sagt:

    Ich kann die Märchen vom natürlichen Linkaufbau nicht mehr hören.

    • Rainer Safferthal sagt:

      Die natürlichen Links kommen nur, wenn du „Inhalt ist der König“ beachtest. Hahaha !!! Das ist natürlich auch so ein typisches SEO-/Gockel-Märchen. Zum Glück ist für mich Cutts Propaganda-Geschwätz nicht mehr relevant. Soll er ruhig seinen Kampf gegen Links führen. Den wird er nur gewinnen, wenn Links komplett unwichtig werden.

  5. Sebastian Website sagt:

    Hallo,

    Jetzt sollen also die SEOs die Arbeit für Google machen…

    So ein Tool für die GWT zu bauen, mit dem man Links entwerten könnte ist doch nichts anderes als das Eingeständnis von Google, dass sie algorithmisch nicht Herr der Lage sind gekaufte Links zu erkennen und dass darüber hinaus auch die irrsinnige Anzahl der Scraper- und sonstigen Spam-Sites nach wie vor den Link-Graph aktiv verzerrt, wogegen Google scheinbar ebenfalls per Algorithmus nur wenig unternehmen kann.

    Gruß,
    Sebastian

    • Jimy sagt:

      Daumen hoch! 🙂

      @Gretus: Wäre cool wenn man ein Comment Rating einführen würde. Hier ein geeignetes Plugin dazu: http://wealthynetizen.com/wordpress-plugin-comment-rating/

    • Frank Website sagt:

      Wenn ich das richtig verstanden habe geht es dabei darum, schlechte von der bösen Konkurrenz gesetzte Links zu entwerten. Damit soll man sich also gegen Negative SEO wehren können.

      Google will also wirklich Sites, die Linkbuilding monetär unterstützen bestrafen und nicht nur gekaufte Links ignorieren. Klar, damit wird Linkkauf zu einem schlecht kalkulierbaren Risiko. Man kann damit nicht nur das investierte Geld in den Sand setzen, sondern die Website gleich mit. Das ist also ganz klar eine Drohung von Google.

      Problematisch ist dabei natürlich, dass dies die Tür zu negativer SEO öffnet. Das heißt, man muss als Webseitenbetreiber oder SEO permanent eingehende Links überwachen und gegebenenfalls für ungültig erklären. Toll! Was macht man dann mit den Seiten, die zum Zeitpunkt des Linksetzens noch ganz harmlos daher kommen nur um später zum Penalty-heischenden Scraping-Monster zu mutieren?

      Gefällt mir nicht!

      • Monika Website sagt:

        Mir gefällt das auch nicht, vor allem, weil so wie du schreibst, ich dann ständig meine Links überprüfen muss, ob ich die nun setzte oder nicht (!). Da verbring ich mehr Zeit in der Überprüfung von den Backlinks als in der Contenterstellung,

        Vor allem ich habe tatsächlich 2 Projekte, wo ich 3 ganze Links mal tauschte und der Rest kam halt nach und nach tatsächlich freiwillig. Soll ich nun die Links überprüfen, die man mir freiwillig gab, weil ich ständig in der Angst leben muss, dass mich einer „niederlinkt“ => das ist doch Meschugge irgendwie.

  6. Malte Website sagt:

    Interessant ist doch, dass hier eindeutig betont wird, dass Google+ derzeit noch nicht das beste Rankingsignal ist. Wird aber, wie es alle erwarten zukünftig werden. Oder ist es nur eine Ente und dient dazu Google+ aufzubauen? Warum sollte sonst jemand zu Google+ wechseln, wenn er bei FB doch die ganze Zeit gut aufgehoben war.

    Noch würde ich keine Todesanzeige für Links aufgeben.

    Also wird daran gearbeitet Links immer weniger zu werten. Das finde ich eigentlich die spannenste Entwicklung aktuell. Sicher ist es nur Kaffeesatzleserei, aber was bestimmt zukünftig das Ranking einer website? Die Verweildauer kann kein Argument sein, denn ein Lexikon beantwortet innerhalb einer Sekunde zu 100% meine Anfrage und dann bin ich wieder weg. Außerdem würden sonst indische Studenten zukünftig dafür eingesetzt werden deutsche Seiten zu besuchen.

    • wolfgang Website sagt:

      Es wird die Anzahl der Kreise auf Google+ gemessen 🙂

      Ernsthaft: Das mit der Absprungrate ist für mich jetzt schon nicht nachvollziehbar. Eine meiner Webseiten hat eine Absprungrate von 95%(!), steigt aber im Ranking der wichtigen Keywords langsam aber beständig nach oben.

  7. Mißfeldt Website sagt:

    Sehr spannende Aussagen, finde ich, – selbst wenn man die Passagen, in denen Google behauptet, etwas zu können, relativiert.

  8. Frank Website sagt:

    Es liest sich für mich so, als wären Backlinks für Matt Cutts schon länger ein Dorn im Auge. Aber sie haben noch keine Möglichkeit, darauf in der Wertung zu verzichten. Sie arbeiten aber daran, Links nicht mehr also so wichtig zu nehmen wie heute, lese ich daraus.
    Warum? Weil viele Suchergebnisse nur noch überoptimierte Seiten anzeigen, aber nicht mehr das, was vielleicht wirklich gesucht wird.

    Zu den Sitewide Links muss ich sagen, dass wir Webseiten-Entwickler da natürlich Vorteile haben (hatten), wenn wir das Design erstellen und uns auf der Seite im Footer oder sonstwo verewigen dürfen. Das wären insofern gekaufte Links, als dass die Kunden für den Auftrag bezahlt hätten. Aber meisten möchten Kunden, die für Webseiten bezahlen, eben keine Sitewide-Links auf ihren Seiten sehen. Eher kommt das bei Nonprofit-Projekten zum tragen.
    Somit wären es wieder keine gekauften Links sondern schlicht Werbung für uns, damit man sieht, der oder die haben das gemacht.

  9. Alexander Website sagt:

    Irgendwie werd ich bei Matt Cutts das Gefühl nicht los, dass er sich jedes Mal nach solchen Interviews einen Ast lacht bei dem Gedanken daran wie jetzt wieder die SEOs (auch ich) wie aufgeschreckte Hühner seine „Hinweise“ umsetzen!

  10. Nikolay Website sagt:

    Dann soll der Cutts den Leuten, die tausende Euros für Bilder, Content, Arbeitszeit usw. in eine Webseite investiert haben erklären, dass deren dämliche Seite gefälligst „natürliche Links“ bekommen soll.

    Wie zum Teufel soll eine Seite auf Platz #254 bitte schön natürliche Links bekommen wenn Sie keiner findet. Ist doch ein Widerspruch in sich….

    Mir geht das ganze „Geduddel“ auch langsam auf den Keks o_o

    • lars Website sagt:

      Warum soll das ein Widerspruch in sich sein? Es geht um den „direkten“ Kauf von Links und nicht darum, mittels eines vorhandenen Budgets und eines Konzeptes auf natürlichem Wege Links zu generieren…

      Es gibt zig Wege die weitaus effektiver sind als das stupide einkaufen von Links aus bestehenden Quellen – Es ist alles eine Frage der Qualität der Seite, der Kontinuität, sowie der Kreativität des Seiteninhabers…

      • Nikolay Website sagt:

        @Gretus Ihr solltet mal die Kommentarfunktion verbessern. Ich habe aus versehen vergessen das richtige Matheergebnis einzutragen und schwubdiwub war mein ganzer Kommentar weg 🙁

        Ich fasse mich daher noch mal kurz: Es hängt meiner Meinung nach auch sehr stark von der jeweiligen Branche ab, wie leicht sich natürliche Links generieren lassen…

        Die Bezeichnung „stupides Einkaufen von Links“ finde ich einfach zu pauschal. Das 5 Euro Linkplätze aus „toten Artikelportalen“ ohne echte Leserschaft nicht das Gelbe vom Ei ist, das sehe ich genau so. Die Bezeichnung „Zusammenarbeit gegen Entgelt“ finde ich daher deutlich zutreffender. Ich meine, jeder noch so kleine Webseitenbetreiber hat inzwischen erkannt wo der Hase langläuft – it’s all about the Backlinks! Und dementsprechend hat sich im Laufe der Zeit auch der gegenwärtige „Markt“ gebildet…

        Auch sollte man nicht immer von sich selbst, und den eigenen Gegebenheiten bzw. Möglichkeiten ausgehen, sondern sich vielmehr in ein durchschnittliches Unternehmen hineinversetzen:

        Wer hat heutzutage schon einen pfiffigen Redakteur bei sich sitzen, der zum einen sehr gute Fachkenntnisse aus der jeweiligen Branche vorweisen kann und zum anderen regelmäßig PR-Arbeit leistet, Artikel veröffentlicht oder gar die gesamten Social Media Kanäle betreut. Das ist ein Wunschdenken. Und bei Start-Ups gestaltet sich das Ganze noch schwieriger. Wer hat nach einer Neugründung und hohen Investitionskosten schon das Kapital über um ein „natürliches Linkgenerationskonzept“ auszuarbeiten und umzusezten?

      • Maxim seOpinion Website sagt:

        Ich sag mal, teilweise hast du schon recht Lars. Aber was soll man einer kleineren Goldschmiede mit einem Budget von 1000€ Mon. sagen? „Du hast im Internet nichts verloren?“

        Oder ein anderes Beispiel: Eine junge Schneidere möchte Strickwaren verkaufen, es ist einfach ein Geschäftskonzept diese über einen Onlineshop zu verkaufen. Ich glaube kaum dass sie ohne Fernsehwerbung und ohne „BannerKAUF“ freiwillige Links bekommen.

        Es ist doch so, das meistens nur das „freiwillig“ verlinkt wird, dass sich in den Extremen bewegt, also von total bescheuert bis super cool.

        Ich will jetzt nicht sagen, das Linkkauf dadurch legitim wird. Aber was sind dann „Gastartikel“. Meistent kommen diese im Tausch oder gegen Entgeld zusammen. Bei beinahe JEDEM noch so kleinen Webmaster muss eine Gegenleistung geboten werden.

        Ich glaube die Anderen Arten von „indirektem Linkkauf“ brauche nicht nochmal aufzählen. nur so viel ein Link für nen Gutschein ist ein gekaufter 😉

        Ich würde soweit gehen zu behaupten das heute mehr als 80% der kommerziell ausgerichteten Websites und Shops ihren Konkurrenzkampf mit wie auch immer gekaufeten Links führen.

        Ich weis das die Disskusion über den Direkten Linkkauf geht, aber darin sollte man auch beachten, dass ein „direkt“ gekaufter Link, von einem „indirekt“ gekauften Link nicht zu unterscheiden ist.

        Vieleicht hat einer meine Seite ja einfach so in seiner Blogroll weil er sie cool findet. Soll ich jetzt dafür bestraft werden?

        Was Mat da sagt, ist mal wieder mehr Schall als Rauch, finde ich. „Wir bekämpfen Linkkauf und geben euch ein Tool damit Ihr uns die Links mitteilen könnt“

        Coole Logik 🙂

  11. Wickednet Website sagt:

    Google ist doch einfach der König beim „Reden ohne etwas zu sagen“. Man muss schon viel reininterpretieren, um aus diesem Interview stichhaltige Informationen zu erhalten. Aber wir werden sehen, was uns noch erwartet.

  12. Marc Website sagt:

    Ich mußte es drei mal lesen um zu merken welche Antwort zum Thema manuelle Penulty gehört und welche Faktoren rein algorithmisch gemacht werden, ergo Pinguin. Bei einer Penguin-Abstrafung nützt Reinklusion-Antrag nichts, er macht nur Google schlauer. Linkkauf, Penulty und Info über Webmastertool hat nichts mit Penguin zu tun. Man muss einfach viel genauer unterscheiden.

  13. Cujo Website sagt:

    Am besten gefällt mir dieser Satz: Wir haben den Wortlaut unserer Richtlinien entsprechend angepasst.

    Frei nach dem Motto, wir haben nicht geschafft, was wir versprochen haben, also ändern wir jetzt unsere Versprechen 🙂

  14. Max sagt:

    Den Staz verstehe ich nicht, da wo steht, dass es in den nächsten Monaten ein für alle Mal unmöglich gemacht werden soll, was denn genau dass Negative SEO dann nicht mehr geht oder das man Webseitenbetreiber nicht mehr davor schützen kann?

    • Markus sagt:

      Ich verstehe diese – nicht nur lustig, sondern auch ein wenig zu lässig und damit auch missverständlich übersetzte – Passage im oben verlinkten Originalinterview so. dass man vielleicht tatsächlich recht bald „unerwünschte“ eingehende Links per Google WMT entwerten kann. Das wäre natürlich klasse und die Idee ist ja zuletzt mehrfach aufgetaucht.

      So wie es da steht, habe ich aber auch erst gedacht, dass entweder die Formulierung im Original auch schon unglücklich war oder man tatsächlich nun dagegen vorgehen wird, dass etwas gegen Negative SEO unternommen werden kann. Google ist ja neuerdings alles zuzutrauen… 😉

  15. Frank Website sagt:

    Google hat natürlich das Problem, dass für einen Suchbegriff nur 10 Treffer auf die erste Seite passen. Man könnte heutzutage locker auch 20 oder 30 Treffer anzeigen, aber die 10 haben sich nunmal eingebürgert, obwohl es keinen Sinn für diese Einschränkung mehr gibt.

    Die Lösung wäre, endlich die Kategorisierung einzuführen, von der mal gesprochen wurde. So könnten z.B. Shopping-Ergebnisse zusammengefasst werden, was jedoch wiederum einen Klick mehr bedeutet.

    Dass Google nicht alles kann was sie möchten, liegt auf der Hand, denn sonst müssten sie manuell von Menschen die Seiten bewerten lassen. Und selbst das wäre fehleranfällig!
    Also basteln sie herum und schauen, was passiert und geben wachsweiche Antworten und ändern halt notfalls auch die Richtlinien.

    Das ist immer noch besser, als ausufernden Kollateralschaden zu verursachen.

  16. […] So, nur ein kurzer Post, aber ich hoffe eine gute Diskussion: Und zwar gab es gestern das Interview mit Matt Cutts zu lesen […]

  17. Matt Cutts über Linkkauf - websitestartup.de sagt:

    […] Auf SEO-united.de gibts einen kleinen Teil davon auch auf Deutsch übersetzt […]

  18. Martin O. Hamann Website sagt:

    Aloha @Gretus

    vielen Dank für die super Übersetzung!

    btw: Ist Euch vielleicht schon mal in den Sinn gekommen, dass Matt Cutts selbst nicht so genau weiß, wie Google algorithmisch „tickt“?

    Ist auf alle Fälle ein sehr schlauer Schachzug seitens Google gewesen, eine in Bezug auf SEO-Fragen „intellektuelle“ Eunuche als Öffentlichkeitssprecher einzusetzen!

    XD

  19. Andreas Wander Website sagt:

    @Martin Wo ist der Like Button für deinen Kommentar? „…in denen Google behauptet, etwas zu können…“ 🙂

  20. Carsten Todt Website sagt:

    Da gab Matt Cutts ja mal wieder sehr offene und umfangreiche Auskunft. Jedoch würde ich nicht alles für bare Münze nehmen, was er verlauten ließ. Einerseits scheint er natürlich selbst nicht jedes kleinste Detail genau zu kennen, andererseits lässt sich dieses Interview vielleicht auch als psychologischen Schachzug auslegen.

  21. Bernhard Website sagt:

    Man stelle sich einen Suppentopf vor, in den über 200 Zutaten gerührt werden, die zusammen den Geschmack der Suppe ergeben. Bei dieser Masse an Inkredenzien kann der gewöhnliche Esser nur solche Sachen herausschmecken, die in großer Dosis beigemengt werden müssen – Links sind definitv eine Hauptzutat im Ranking-Topf. Dass der Chefkoch vehement behauptet, dass alle anderen Zutaten einen gleich großén Anteil am Geschmackserlebnis haben, ist bestimmt nur seine eigene (offizielle) Sicht der Dinge…

  22. Derobyte Website sagt:

    Die Vermutung mit der .xml ist zugleich eine grandiose Idee ein. Das wäre eine wünschenswerte Lösung für jeden und bietet unkomplizierten Zugriff zu jeder Zeit. 1A

  23. […] Matt Cutts hat etwas über den Linkkauf gesagt und Gretus hat’s übersetzt […]

  24. […] Bei searchengineland.com findet ihr den ausführlichen Beitrag, seo-united.de hat die wesentlichen Passagen übersetzt und wir haben die wichtigsten Aussagen herausgepickt und möchten sie euch hier präsentieren […]

  25. Hendrik sagt:

    Mir kommen Matt’s Aussagen wiedersprüchlich vor: Erst sagt er, es gäbe keine manuelle Abstrafung, sondern nur Algorithmusänderungen.

    Und dann heisst es: Wir möchten schon sehen, dass sich der jeweilige Webseitenbetreiber ernsthaft bemüht hat bestimmte Links zu entfernen.

    Was natürlich die Frage aufwirft, was passiert, wenn sie das nicht sehen? Wenn es keine Abstrafung gibt, greift die Algorithmusänderung. Die greift dann aber so oder so, egal ob ich Linkquellen an google reporte oder nicht. D.h. wenn es nur Algorithmusänderungen gibt, kann man seine Links auch still und heimlich abbauen und muss nicht seine Quellen an google reporten.

    Der Report macht doch nur dann Sinn, wenn man dadurch eine manueller Abstrafung entgehen kann.

  26. Holger Website sagt:

    Ein Punkt wäre eventuell noch zu beachten: Alle Linkverkäufer/Käufer verringern das Adwords Budget des Projektes. Und bei Spitzenrankings geht das sogar gegen Null. Allso verringern Linkverkäufer den Gewinn bzw die positive Bilanz von Google.

    Ein Projekt nur durch guten Content (Grüße an Matt) erfolgreich zu machen, halte ich persönlich für extrem schwer. Ich denke individuelles Linkbuilding und für die Zukunft Social Media ist eine gute Lösung.

  27. Links müssen zu 100% natürlich sein – doch was sieht Google als natürlich? - couchcat.de sagt:

    […] Auch interessant im Artikel vom SEO-united.de Blog Matt Cutts über Linkkauf der Satz von Matt Cutts […]

  28. Josh M. sagt:

    Dies zählt wohl zu den spannenderen Aussagen eines Google-Mitarbeiters, da sind schon ein paar interessante Passagen drin. Vor allem das Eingeständnis von Negativ-SEO. Danke für die Info!

  29. Nico Website sagt:

    Sehr interessant. Immerhin bringt die eine oder andere Aussage einige Klarheiten.

  30. […] Wind bekommt, dass tatsächlich Linkhandel (Kauf/Verkauf) stattgefunden hat, kann das ernsthafte und schmerzhafte Konsequenzen haben […]

  31. Andreas Website sagt:

    Meine Empfehlung: Mit Bing suchen und Bing allen Kunden, Freunden und Bekannten weiterempfehlen (zumal Bing ja derzeit sowieso bessere Serps zu haben scheint). Die Moralapostel (don’t be evil) tragen unter ihrer frommen Mönchskutte Maschinenpistolen, mit denen sie auf diejenigen schießen, denen sie das Meiste ihres Ruhmns zu verdanken haben – die Webmaster.

    Für mich gibt es keinerlei Grund, jemanden Google als Suchmaschine zu empfehlen. Schlechte Serps, zu viel Werbung und die ganzen Tools, die sie uns gratis aufhalsen wollen, taugen nicht die Bohne. Die Qualität von Google sinkt weiter, während sie (inkompetenterweise) mit Kanonen auf Spatzen schießen und somit Millionen Webmaster sowie User verprellen werden, sie wissen es nur noch nicht. Sie merken nicht mal, dass sie sich mit derartig überzogenen Maßnahmen ihr eigenes Grab schaufeln, wenn sie alle Webmaster mit ihren Forderungen verprellen. Und damit das Krepieren es nicht solange dauert, sollten wir Bing empfehlen, wo es nur geht. Verarschen haben wir uns jetzt lange genug gelassen.

    Google vergisst nämlich eins, wir brauchen sie jetzt nicht mehr, da sie uns quasi unser Brot genommen haben (und nicht nur das von Black-Hats, sondern von ganz normalen Webmastern, Seiten- und Shopbetreibern, die zum Teil nicht mal wissen, wer auf ihre Site linkt). Wieso sollten wir noch mit Google suchen? Nennt mir mal einen triftigen Grund dafür.

    Irgendwann werden sie alle gekauften und getauschten Links enttarnt und geahndet haben, aber was nützt ihnen das, wenn dann jeder mit Bing sucht? Google denkt, sie hätte die Marktführerschaft gepachtet? Mal ehrlich, so ein Laden kann genauso schnell in der Versenkung verschwinden, wie er damals aufgetaucht ist. Aus Protest sollten wir Google alle gemeinsam die Grundlage entziehen, denn wir sind zusammen viel stärker als dieser geldgeile Laden, der nicht einmal mehr das Wesentlichste – nämlich eine gute Suchmaschine – auf die Reihe bekommt.

    P.S.: Bingen ist IN und Googeln OUT, die Menschheit wartet darauf, das zu erfahren 🙂 Habe soeben auch ein facebook Gruppe hierzu gegründet (siehe hier). Freue mich über jedes neue Mitglied, das mir den Googlefrust mit einem Like bestätigt 🙂

  32. […] Genaues gibt es nicht zum Algorithmus der Google Updates, nur vage, manchmal irreführende Hinweise in den Webmastertools oder in einem der berüchtigten Interviews von Matt Cutts […]

  33. Blogroll : ein WordPress Auslaufmodell! - officetrend.de sagt:

    […] Im Artikel Matt Cutts über Linkkauf auf seo-united.de vom Juni dieses Jahres gibt es eine Aussage von Matt Cutts nachzulesen, dass Google mittlerweile recht gut darin ist, dauernd wiederkehrende Sitewide Links zu ignorieren […]

  34. Backlinks und ihre Eigenschaften – Artikelserie (Teil 2) | GELDPRESS sagt:

    […] Bestimmte Arten des Linkaufbaus sind reine Geldverschwendung […]

  35. […] Auf der gerade in Seattle stattfindenden SMX Advanced hat sich Matt Cutts in einem Interview mit Danny Sullivan explizit zum Thema Linkkauf geäußert […]

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