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Mit weniger Besucher noch mehr verdienen

SEO - Alex Sczakiel am 28. Juli 2010 - 16:30  |  41 Kommentare »

Viele Webseitenbetreiber versuchen einfach nur immer mehr Besucher für ihre Seiten zu generieren. Die meisten SEOs vereinbaren mit ihren Kunden Ziele, in denen sich alles um Rankings und Besucherzahlen dreht.

Auch Werbung wird meist nur von den reinen Besucherzahlen abhängig gemacht, die Relevanz dieser Besucher viel zu oft völlig außer Acht gelassen…

Ziele einer Webseite festlegen

Jeder Webseitenbetreiber sollte genaue Ziele definieren. Das Ziel einer Webseite könnte beispielsweise sein, möglichst viele Wasserkocher zu verkaufen oder dem Malermeister um die Ecke echte Kunden zu verschaffen. Insbesondere SEOs verlieren diese Ziele sehr oft aus den Augen, lassen sich von stetig steigenden Rankings gefangen nehmen und wundern sich irgendwann, dass von den vielen Besuchern niemand etwas kauft oder zum Kunden wird. Als Betreiber einer Webseite muss man sich das Ziel seiner Seite immer wieder genau vor Augen führen.

Die richtigen Keywords wählen

Der Reiz für ein umkämpftes Keyword gut zu ranken ist groß. Natürlich freut sich jeder über steigende Besucherzahlen, oft aber werden Keywords angepeilt, die nicht wirklich Verkäufe oder Kunden erzeugen. Andere Keywords, manchmal nur mit einem Bruchteil des Traffics, bringen nicht selten wesentlich mehr Abschlüsse. Neben den Daten entsprechender Tools, sollte man immer auch versuchen, sich in die Lage des Suchenden hineinzuversetzen. Was würde ich eingeben, um ein Produkt oder eine Dienstleistung zu finden? Was würde ich eingeben, wenn ich sicher bin etwas kaufen zu wollen und was, wenn ich mich nur informieren möchte?

Passenden Content anbieten

Sind die richtigen Keywords gewählt, muss ich natürlich auch genau das anbieten was der Nutzer sucht. Möchte er sich Informieren, liefere ich ihm detaillierte Informationen. Zeigt seine Suchanfrage dagegen, dass er direkt etwas kaufen möchte, mache ich ihm dieses so einfach wie möglich. Wenn ich meinen Besuchern genau das bieten kann was sie wollen, ist der Abschluss fast schon garantiert.

Conversion-Optimierung

Wenn ein Besucher z.B. etwas kauft, dann spricht man davon das er konvertiert. Die Conversionrate bezeichnet letztendlich also den Anteil Deiner Besucher, der Deine Zielvorstellungen erfüllt. Ohne Deine Rankings oder Besucherzahlen zu verbessern, kannst Du die Conversionrate Deiner Webseite oft nur mit einigen kleinen Änderungen erheblich verbessern.

Design und Positionierung können bei der Conversion-Optimierung entschei-dende Faktoren sein, ebenso der Text der Deine Besucher dazu veranlassen soll auf Dein Angebot einzugehen.

Fazit

Mittlerweile lasse ich persönlich mich nicht mehr von irgendwelchen Rankings gefangen nehmen. Ich möchte keine Besucher auf meiner Webseite haben, die nicht wirklich interessiert sind, sondern nur diejenigen die exakt nach dem suchen was ich anzubieten habe. Ich habe festgestellt, dass ich über die Jahre mit immer weniger Besucher immer mehr Geld verdiene. Rein theoretisch, z.B. mit einem Affiliate-Produkt in einer gut gewählten Nische, intelligent ausgesuchten Keywords und guter Conversion-Optimierung, ist es möglich von nur 20 Besuchern am Tag seinen Lebensunterhalt zu bestreiten.

Alex Sczakiel

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Tweets zu diesem Beitrag:

 
  1. H. Stiegler sagt:

    Mir ist vor einigen Jahren mal ein Satz aus einer Google Geschichte im Kopf stecken geblieben…

    Wir möchten nicht irgendwelche, sondern die *richtigen* Besucher auf unserer Seite.

    Und genau das ist es, was auch hier beschrieben wird. Ich verzichte gerne auf 300 Besucher, wenn ich dafür 10 Käufer finde. Ist natürlich eher bei Onlineshops der Fall.

  2. Achim Website sagt:

    ganz genau, darum brauche ich auch keine Pageranks >4, es reicht, wenn ich auf Platz 1 bei Google stehe ;-)

  3. SEO Küche Website sagt:

    Ein Problem was aber auch viele Kunden nicht verstehen. Ein Interessent verharrt aktuell auf ein “Single-Key” mit 500.000 Suchvolumen, obwohl man mit wesentlich geringerem Budget in Nieschen fasst die Hälfte an Suchvolumen erreicht…

  4. Stefan Website sagt:

    Ich denke, die Mixture macht’s – zu wenige Besucher schmälern die Einnahmen ebenso wie zu unqualifizierte Besucher, die nach 5 Sekunden den nächsten Google-Treffer probieren.

  5. Johannes Website sagt:

    “Ein Interessent verharrt aktuell auf ein `Single-Key´ mit 500.000 Suchvolumen, obwohl man mit wesentlich geringerem Budget in Nischen fasst die Hälfte an Suchvolumen erreicht”

    Vor allem ist man damit noch besser abgesichert. Wenn das Single-Key” mal nen paar Plätze verliert, haste gleich viel weniger Besucher, wenn man das verteilt sieht die Sache besser aus, da das Riskio nicht nur bei einem Suchbegriff liegt.

  6. Torsten Website sagt:

    Je besser man seine potentiellen Kunden kennt, desto besser kann man diese Zielgruppe eingrenzen. Ich geb Dir ganz recht. Was nutzen einem Unmengen Besucher, die am Ende nur mal geschaut haben, dann doch lieber gleich auf die wenigen echten Kunden konzentrieren.

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