Viele Webseitenbetreiber versuchen einfach nur immer mehr Besucher für ihre Seiten zu generieren. Die meisten SEOs vereinbaren mit ihren Kunden Ziele, in denen sich alles um Rankings und Besucherzahlen dreht.
Auch Werbung wird meist nur von den reinen Besucherzahlen abhängig gemacht, die Relevanz dieser Besucher viel zu oft völlig außer Acht gelassen…
Ziele einer Webseite festlegen
Jeder Webseitenbetreiber sollte genaue Ziele definieren. Das Ziel einer Webseite könnte beispielsweise sein, möglichst viele Wasserkocher zu verkaufen oder dem Malermeister um die Ecke echte Kunden zu verschaffen. Insbesondere SEOs verlieren diese Ziele sehr oft aus den Augen, lassen sich von stetig steigenden Rankings gefangen nehmen und wundern sich irgendwann, dass von den vielen Besuchern niemand etwas kauft oder zum Kunden wird. Als Betreiber einer Webseite muss man sich das Ziel seiner Seite immer wieder genau vor Augen führen.
Die richtigen Keywords wählen
Der Reiz für ein umkämpftes Keyword gut zu ranken ist groß. Natürlich freut sich jeder über steigende Besucherzahlen, oft aber werden Keywords angepeilt, die nicht wirklich Verkäufe oder Kunden erzeugen. Andere Keywords, manchmal nur mit einem Bruchteil des Traffics, bringen nicht selten wesentlich mehr Abschlüsse. Neben den Daten entsprechender Tools, sollte man immer auch versuchen, sich in die Lage des Suchenden hineinzuversetzen. Was würde ich eingeben, um ein Produkt oder eine Dienstleistung zu finden? Was würde ich eingeben, wenn ich sicher bin etwas kaufen zu wollen und was, wenn ich mich nur informieren möchte?
Passenden Content anbieten
Sind die richtigen Keywords gewählt, muss ich natürlich auch genau das anbieten was der Nutzer sucht. Möchte er sich Informieren, liefere ich ihm detaillierte Informationen. Zeigt seine Suchanfrage dagegen, dass er direkt etwas kaufen möchte, mache ich ihm dieses so einfach wie möglich. Wenn ich meinen Besuchern genau das bieten kann was sie wollen, ist der Abschluss fast schon garantiert.
Conversion-Optimierung
Wenn ein Besucher z.B. etwas kauft, dann spricht man davon das er konvertiert. Die Conversionrate bezeichnet letztendlich also den Anteil Deiner Besucher, der Deine Zielvorstellungen erfüllt. Ohne Deine Rankings oder Besucherzahlen zu verbessern, kannst Du die Conversionrate Deiner Webseite oft nur mit einigen kleinen Änderungen erheblich verbessern.
Design und Positionierung können bei der Conversion-Optimierung entschei-dende Faktoren sein, ebenso der Text der Deine Besucher dazu veranlassen soll auf Dein Angebot einzugehen.
Fazit
Mittlerweile lasse ich persönlich mich nicht mehr von irgendwelchen Rankings gefangen nehmen. Ich möchte keine Besucher auf meiner Webseite haben, die nicht wirklich interessiert sind, sondern nur diejenigen die exakt nach dem suchen was ich anzubieten habe. Ich habe festgestellt, dass ich über die Jahre mit immer weniger Besucher immer mehr Geld verdiene. Rein theoretisch, z.B. mit einem Affiliate-Produkt in einer gut gewählten Nische, intelligent ausgesuchten Keywords und guter Conversion-Optimierung, ist es möglich von nur 20 Besuchern am Tag seinen Lebensunterhalt zu bestreiten.
Alex Sczakiel
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Mir ist vor einigen Jahren mal ein Satz aus einer Google Geschichte im Kopf stecken geblieben…
„Wir möchten nicht irgendwelche, sondern die *richtigen* Besucher auf unserer Seite.”
Und genau das ist es, was auch hier beschrieben wird. Ich verzichte gerne auf 300 Besucher, wenn ich dafür 10 Käufer finde. Ist natürlich eher bei Onlineshops der Fall.