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Möglichkeiten der Linkgestaltung

SEO | | 10.11.2010, 15:15 | 35 Kommentare

In seinem Beitrag `Subpage Penalty bei identischen Keywords in Backlinks´ erklärt Frank Doerr, wie wichtig es ist, die in Bezug auf einen Link zur Verfügung stehenden Diversifikationsmöglichkeiten in vollem Umfang auszunutzen. Mit Einführung von Caffeine reagiert Google angeblich noch empfindlicher auf dauernd mit dem gleichen Linktext verlinkte Webseiten und straft diese unter Umständen sogar ab…

Um Euch noch einmal zu zeigen, wie viele Möglichkeiten Euch bei der Verlinkung Eurer Seite zur Verfügung stehen, hier eine kurze Auflistung:

  • Linkart: Neben Wörtern bzw. Textpassagen sollte man regelmäßig auch andere Elemente (Bilder usw.) verlinken.
  • Linktext: Der Linktext sollte nielmals nur relevante Keywords, sondern stets auch Brandbegriffe, Füllwörter usw. enthalten.
  • Linkauszeichnung: Die Auszeichnung eines Textlinks (fett usw.) sollte dem Textfluss der verlinkten Seite angepasst werden.
  • Ziel-URL: Beim Linkaufbau sollten nicht nur einige Seiten (Startseite usw.), sondern immer auch Unterseiten bzw. andere Elemente (Bilder usw.) verlinkt werden.
  • Linkposition: Typische Positionen für das Kaufen bzw. Tauschen von Links (Footer usw.) sollten wenn möglich vermieden werden.
  • Linkumgebung: Die Umgebung eines Links (Texte, Bilder usw.) sollten wenn möglich dem Thema des Links/der verlinkten Seite entsprechen.
  • Link Title/Alt: Der Title/Alt-Text eines Links/verlinkten Bildes sollte nielmals nur relevante Keywords, sondern stets auch Brandbegriffe, Füllwörter usw. enthalten.
  • Linkquelle: Die Art der Quellen (Webseiten, Blogs usw.) sollte in einem natürlichen Verhältnis zueinander stehen.
  • Linkauslöser: Im Zuge des Social Webs ist auf eine angemessene Anzahl von Links aus usergenerierten Inhalten (Facebook, Twitter usw.) zu achten.
  • Linkaktualität: Links aus längst veralteten Inhalten mit einem zeitlichen Bezug (Newsartikel usw.) sollten wenn möglich vermieden werden.
  • Linkverteilung: Die Verteilung der Links (Domains, IPs usw.) sollte dem natürlichen Umfeld der jeweiligen Seite angepasst werden.
  • Linkgleichheit: Zu viele reziproke Links (Tauschlinks) können auf einen manipulativen Linkaufbau hindeuten.
  • PageRank: Fast ausschließlich Links mit einem hohen PageRank können auf einen manipulativen Linkaufbau hindeuten.
  • Nofollow: Beim Linkaufbau sollte auch auf ein natürliches Verhältnis von Follow- und NoFollow Links geachtet werden.

Eure SEO-united.de Blogger

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Kommentare zu diesem Beitrag:

  1. Thomas Thaler Website sagt:

    Gute Zusammenfassung. Spannend natürlich die Gretchenfrage, was ist denn ein “natürliches Verhältnis” ausgedrückt in konkreten Zahlen? Ich hab da mal eine sehr interessante Präsi von Abakus gesehen, der dafür einige Millionen Backlinks ausgewertet hat. Muss ihn mal fragen, ob er die nicht irgendwo veröffentlich hat.

  2. Pascal Website sagt:

    Linkaktualität: Links aus längst veralteten Inhalten mit einem zeitlichen Bezug (Newsartikel usw.) sollten wenn möglich vermieden werden

    Gilt das generell für Links aus News oder nur dafür, wenn nachträglich Links zu vergangenen News hinzugefügt werden? Ersteres kann ich nicht nachvollziehen, schließlich hat fast jeder Blogeintrag einen zeitlichen Bezug durch das Datum, an dem er gepostet wurde.

  3. domingos Website sagt:

    Ich finde es eher lustig, dass man einigen Leuten noch erklären muss, wie natürliche Linkmischungen zusammengesetzt werden. Dann kommt auch schon der erste und fragt danach, welches Zahlenverhältnis die Links zueinander haben sollen, damit sie natürlich sind.

    Aber eines würde mich doch noch interessieren: zu einem natürlichen Linkaufbau gehören NoFollow-Links? Ich bin eigentlich der Ansicht, dass Google sehr gut zwischen Foren, Blogs etc. und normalen Artikeln unterscheiden kann, wobei bei letzteren keine NoFollow-Links nötig sind.

    • Pascal Website sagt:

      Darüber hatte ich auch kurz nachgedacht. Aber eigentlich macht auch das Sinn, wenn man bedenkt, dass einfach viele frei verfügbare Dienste auf Nofollow umgestellt haben (Social Bookmarks, Social News, etc.). Statischtisch gesehen ist es wohl zu einem gewissen Prozentsatz wahrscheinlich, dass man ein paar Nofollows im Mix hat. Wer weiß, vllt. kann man dabei auch ein Muster erkennen und bei abweichenden Werten ein Flag setzen – Sollte bei Googles Datenbestand auf jeden Fall machbar sein ;)

  4. manfred Website sagt:

    Hm, eine sehr nette Aufzählung und teilweise auch richtig nur gillt meiner Meinung nach eines zu bedenken: Eigentlich ist ja der Linkaufbau so wie in Google gerne hätte eher so dass irgendein user einen Link auf meine Seite setzt. Diese Links sind weder beeinflußbar noch gesteuert. Im Klartext meine ich folgendes :

    Linkquelle: Die Art der Quellen (Webseiten, Blogs usw.) sollte in einem natürlichen Verhältnis zueinander stehen.

    Das kann man insofern nicht beeinflußen als: man bietet einen Service der gut ankommt ergo wird man in vielen Foren oder Blogs verlinkt – diese Links sind respektive nicht zu steuern und natürlich kann man da kein Gleichgewicht schaffen…

    Linkauslöser: Im Zuge des Social Webs ist auf eine angemessene Anzahl von Links aus usergenerierten Inhalten (Facebook, Twitter usw.) zu achten.

    Hier ist es schon gar nicht steuerbar wieviele user einen Artikel teilen und eben daraufhin natürlich verbreiten. Stellen wir uns mal vor man hat einen neuen Artikel der gerade sehr gefragt ist. In diesem Falle gleicht eben eine Social Media Verbreitung einem Linkbait, leider muß man das hinnehmen. Weiter ist dringend zu beachten, dass durch die Neuergründung der Facebookwerbung derzeit ja eher die Phase von 0 auf 100 gillt ergo muß erstmal eine Basis geschaffen werden auf deren Grundlage man (Google) entscheiden kann ob es ein natürlicher oder gezielter Linkaufbau ist. Bei Bookmarkdiensten ist dies nur bedingt mit Facebook oder Twitter vergleichbar. Kann ja sein das ich da nicht ganz richtig liege aber logischerweise erscheint mir das schon sehr zutreffend…

  5. Michael K. sagt:

    Der Linktext sollte nielmals nur relevante Keywords

    Was so nicht richtig ist. Wenn mein Wunschkeyword stets verwässert wird durch Füllbegriffe oder Synonyme, werde ich nie auf eine befriedigende Position in den Serps kommen. Mut, mal auch knallharte Keywords zu verlinken. Die Mischung aus Trust und harten Keys macht es dann.

  6. vicky Website sagt:

    Klar ist ein “natürlicher” Linkaufbau wichtig. Doch muss man auch vor übertriebener Panik warnen: Auch bei natürlichen Linkstrukturen geht (a) ein großer Teil der Links direkt auf die Homepage und hat (b) einen Titel, der häufig sehr ähnlich oder identisch ist, nämlich den Namen bzw. die URL der Site. Wirklich allergisch reagiert Google nach meiner Erfahrung nur bei systematischer Verlinkung mit Begriffen, die keinen Bezug zur URL haben. Und selbst da muss man es schon SEHR wüst treiben, bevor die Algorithmen sauer werden. :o )

  • Benjamin Koroll: Ich bin gerne mit dabei Twitter: bcpcooking Mein Tweet:...
  • rueterian: Dabei: https://twitter.com/#!/Rueteri an/status/204482126958170112
  • Schnurpsel: Ahhh, bei den PMs in Twitter, da gucke ich praktisch nie rein. :-) Danke!
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  • Delgado SEO-Kriterien eines Textes?
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