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Panda-Update für Dummies

SEO  |   |  , 16:49 Uhr  |  13 Kommentare

Der Artikel `Fat Panda and Thin Content´ auf seomoz.org zeigt sehr schön, wie sich die Ursachen durch das Panda-Update abgestrafter Webseiten in den meisten Fällen auf einige wesentliche Gründe herunterbrechen lassen. Im Folgenden einige Ursachen für eine womögliche Abstrafung durch das Panda-Update…

Seiteninterner gleicher Inhalt

Seiteninterner gleicher Inhalt bedeutet, dass mehrere URls einer Domain den gleichen Inhalt aufweisen.

Seitenübergreifender gleicher Inhalt

Seitenübergreifender gleicher Inhalt bedeutet, dass mehrere URls verschiedener Domains den gleichen Inhalt aufweisen.

Seiteninterner ähnlicher Inhalt

Seiteninterner ähnlicher Inhalt bedeutet, dass mehrere URls einer Domain nahezu identische Inhalte aufweisen.

Seitenübergreifender ähnlicher Inhalt

Seitenübergreifender ähnlicher Inhalt bedeutet, dass mehrere URls verschiedener Domains nahezu identische Inhalte aufweisen.

Seitenintern dominierende Strukturen

Mit seitenintern dominierenden Strukturen ist gemeint, dass sich wiederholende Strukturen einer Webseite (Menü, Footer usw.) im Verhältnis zum eigentlichen Content zu viel Platz einnehmen.

Hohe Anzeigen-Ratio

Mit einer hohen Anzeigen-Ratio ist gemeint, dass die Anzahl/Größe der Werbebanner einer Webseite im Vergleich zum eigentlichen Content zu hoch ist.

Schaut man sich die Ursachen etwas genauer an, so dürften bei den meisten in den USA oder UK vom Panda-Update betroffenen Webseiten insbesondere die drei zuletzt genannten Punkte zutreffen.

Allen Verlierern des Updates dürfte gemein sein, dass deren Inhalte einfach aufgrund der fehlenden Tiefe eine vergleichsweise hohe Ähnlichkeit zu bereits auf anderen Webseiten veröffentlichten Inhalten aufweisen, dass seiteninterne Strukturen (Menü, Footer usw.) im Verhältnis zum eigentlichen Content einen zu großen Platz einnehmen (!) und die Anzahl/Größe der eingeblendeten Werbemittel viel zu hoch ist…

Eure SEO-united.de Blogger
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Kommentare zu diesem Beitrag:

  1. Maxim seOpinion Website sagt:

    Dann dürfte doch aber auch, der Großteil der RSS und Blogverzeichnisse in dieses Schema passen.
    Hier wird ja auch nur geteasert oder komplett übernommen.

    Gruß

    Maxim

  2. Csaba Nagy sagt:

    Hallo!

    Nach diesen Beispielen wird es sehr schwer Google gerecht zu werden!

    Das heisst eigentlich, die einzige Lösung bedeutet, das man den Content erheblich erhöhen muss, wenn man Struktur und Werbeplätze beibehalten möchte.

    Demnach werden kurze Blogartikel im Bezug auf Struktur der Seite und Werbeplätze nach hinten gereiht. Natürlich ist auch die Einzigartigkeit des Inhaltes von Bedeutung. Das ist aber sowieso Klar, das war es bisher auch schon…

    FAZIT: Fachartikel schreiben wenn man den Rest des Blogs nicht verändern möchte!

    MfG

    Csaba Nagy

  3. Pascal Website sagt:

    wie sich die Ursachen durch das Panda-Update abgestrafter Webseiten in den meisten Fällen auf einige wesentliche Gründe herunterbrechen lassen.

    Dazu fehlen mir noch die konkreten Beispiele. Der Post ist zwar sicherlich sinnvoll und die vorgeschlagen Maßnahmen machen allesamt Sinn. Ob das allerdings ggn den Panda hilft würde ich so nicht unterschreiben – zumal es meines Wissens noch keine Recoverys als Fallbeispiele gibt.

  4. activetraffic Website sagt:

    Schön visualisiert und auf den Punkt gebracht Heiner! Kann ich heute super in einem Meeting gebrauchen, da der Kunde mind. einen der 3 letzten Punkte leider erfüllt….

    Grüße und schönes Wochenende
    Nico

  5. Lorzen Website sagt:

    Aber ich frage mich dann, wie für einen Blogger, der selber tiefen Content bereitstellt, also aus eigener Feder publiziert, sichergestellt werden kann, dass er nicht in den Duplicate-Content-Radar kommt, sobald sein Post von vielen anderen Blogs geteasert bzw ganz kopiert wird…

    • Felix Lueneberger sagt:

      Solange Google diesen Unique Content zuerst bei dem Blogger selbst cached, sollte das kein Problem für ihn sein, wenn der content DANACH auf anderen Seiten auftaucht. So hatte ich es zumindest verstanden, ich könnte mich auch irren.

      Wie kann er das sicherstellen? Ich bin nicht ganz sicher. Ein sogenannter pagerank ping an Google sollte da schon helfen, und der ist z.B. bei wordpress.org schon eingebaut.

  6. Uwe sagt:

    Angenommen man hat eine Seite die in das „Panda Raster“ passt. Wäre doch ein Ausweg z.B. in der Sidebar oder unter dem Content eine dynamische Komponente – z.B. bei Unterkunftsportalen einen gut aktualisierten Veranstaltungsplan einzubauen und die 5 aktuellsten Ereignisse kurz zu teasern. Goggle indexiert die Seiten doch nicht alle zur selben Zeit – könnte so das DC Problem nicht mehr für relevant erachten.

    Wäre doch ein Versuch gegenzusteuern?

  7. […] Googles Panda-Update simpel erklärt […]

  8. Andreas Website sagt:

    Falls man eine Seite hat, die diese Kriterien erfüllt, weiß man ganz genau, was man getan hat. Das diese Schemata erkannt wurden, bedeutet, dass abertausende Seiten versuchen auf diese Art über Google Adsense und Partnerprogramme Longtailkeywords „abzugreifen“.

    Wenn man von Panda betroffen ist, sollte man sich fragen, welche Teile der Webseite für den Besucher geschaffen wurden und welche Teile für Suchmaschinen bzw. das Geldbörsel.

    Die Bereich für den Besucher sollten größer werden…

  9. Andreas sagt:

    Im Prinzip sind das alles alte Themen: Kanonische Urls, interner duplicate Content, externer Duplicate Content, MfA.
    Nur merkwürdig das Google so lange gebraucht hat, das einzubauen.

  10. […] ist relativ klar, wie der dem Panda-Update zugrunde liegende Algorithmus entwickelt wurde. Nachdem ein Google-Mitarbeiter mit dem Namen […]

  11. Flow sagt:

    Zu jedem Beispiel wäre ein konkreter Beweis wichtig gewesen. So ist es nur eine nette Übersicht.

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