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Regeln für das Schreiben von Gastartikeln

SEO  |   |  , 17:39 Uhr  |  15 Kommentare

CautionMatt Cutts zählt in seinem neuen Webmaster-Help Video `How can I guest blog without it appearing as if I paid for links?´ eine Reihe von Kriterien auf, anhand derer die Betreiber von Google erkennen, wenn jemand das Schreiben von Gastartikeln hauptsächlich zum Zwecke des Linkaufbaus betreibt. Da das Ver-öffentlichen von Gastartikeln aktuell sehr beliebt zu sein scheint, haben wir die von Matt genannten Kriterien in `Regeln´ umgewandelt und sie für Euch noch einmal zusammengefasst:

  • Man sollte einen Gastartikel ausschließlich auf Weblogs veröffentlichen, die vom Thema zur eigenen Webseite passen.
  • Man sollte in Gastartikeln überdurchschnittlich vorsichtig mit keywordreichen Ankertexten sein.
  • Man sollte in Gastartikeln nicht immer nur eigene, sondern hin und wieder auch andere Webseiten ver-linken.
  • Man sollte sich ggf. überlegen, einige der Links in Gastartikeln auf nofollow zu setzen.
  • Man sollte wenn möglich ein ausgewiesener Experte (Google+, Klout usw.) zum Thema des Gastartikels sein.
  • Man sollte wenn möglich mit dem Inhaber der Host-Webseite in einer nachvollziehbaren Beziehung (Google+, Facebook usw.) stehen.
  • Man sollte darauf achten, seinen Gastartikel vom Inhaber der Host-Webseite in einem Vorstellungstext kurz einleiten zu lassen.
  • Ein Gastartikel sollte nicht auffällig mehr ausgehende Links als die anderen Artikel auf der Host-Webseite besitzen.
  • Ein Gastartikel sollte mehr als 500 Wörter umfassen und wenn möglich auch multimediale Inhalte (Bilder, Videos usw.) enthalten.
  • Ein Gastartikel sollte unique sein und nicht in ähnlicher Form auch auf anderen Webseiten zu finden sein.
  • Das Veröffentlichen von Gastartikeln sollte in einem gesunden Verhältnis zur Veröffentlichung von Artikeln auf eigenen Seiten stehen.
  • Beim Veröffentlichen von Gastartikeln sollte die Steigerung der Online Reputation, nicht der Aufbau von Links im Vordergrund stehen.

Unterm Strich macht Matt Cutts in seinem Video unmissverständlich klar, dass es bei generellen Auffälligkeiten der Verlinkung einer Webseite relativ einfach für Google ist, `unatürliche´ Gast-artikel zu erkennen. Da Guestblogging ein typisches SEO-Ding ist und nahezu jeder SEO auch auf Google+ unterwegs ist, ist anzunehmen, dass im Zweifelsfall auch dort geschaut wird, ob und in welcher Beziehung man zum Inhaber der `Host-Webseite´ seines Artikels steht…

Weiterführende Informationen

Eure SEO-united.de Blogger
Sie befinden sind hier: Regeln für das Schreiben von Gastartikeln

Kommentare zu diesem Beitrag:

  1. Hannes Website sagt:

    Super Beitrag 🙂 Freue mich immer über neue Artikel in deinem Blog. Das Video ist Top, er erklärt´s echt super!

    LG Hannes

  2. Elke Greim Website sagt:

    Herzlichen Dank den SEO-united Bloggern für die Zusammenfassung der Aussagen in Regeln. Das ist ein sehr nützlicher Beitrag, der auch zur rechten Zeit kommt. Wie wird man ein ausgewiesener Google+ Experte? Was sind da die Kritierien? Und darf man den Gastartikel auch im Namen der Google+ Businesspage verfassen, wenn diese „der Experte“ ist, beispielsweise mehr Beiträge zum Thema trägt oder mehr Follower hat oder von Google mit einem +unternehmensnahmen geadelt wurde?

  3. Daniel sagt:

    Also einige der „Regeln“, die ihr da genannt habt, kommen in dem Video mit keinem Wort vor. Zum Beispiel sagt Matt nichts über Nofollow-Links.

  4. TimTom sagt:

    @Daniel Dafür sind die anderen „Regeln“ ganz neu! 😉

  5. Oliver sagt:

    Ich denke, die letzten 1-2 Jahre macht Google sich wieder stärker für Qualitäts-Artikel / -Inhalte. Angefangen von Penguin, Panda und jetzt auch mit den (not provided) in den Google Analytics-Daten. Weg von Link- und Keyword-Text Sammeln, mehr Richtung guten Inhalt. Qualität und Relevanz (auch durch social networks) kann Google mittlerweile gut ausrechnen (war vor 5 oder sogar 10 Jahren wohl nicht so, ich denke, da war noch nicht genug Rechenpower, denke ich).

    Somit ist zumindest die Versuchung kleiner, billig-SEO zu betreiben 🙂

  6. Jonas Website sagt:

    Ich finde auch, dass es sinnvoll ist, die Ziele und Besonderheiten zum Verfassen von Gastartikeln in Regel abzufassen. Es ist die einfachste Möglichkeit, möglichst viele Blogger zu erreichen.

    Vielen Dank dafür!

  7. Malte Koj Website sagt:

    Hey Gretus,

    schön zusammengefasst. Allerdings finde ich es seltsam, dass so viele immer wieder in ein enges Regelwerk gepresst werden wollen. Wenn ihr authentisch seit und nicht dazu neigt SPAM Links zu bauen, egal woher sie kommen, dann ist doch alles schick. Außerdem sollte jeder Blog Inhaber von sich aus schon darauf achten, was für Texte auf seiner Seite erscheinen.

  8. Michael sagt:

    Frage: Wie wird man ein ein ausgewiesener Experte (Google+, Klout usw.) für ein bestimmtes Thema??

  9. Oliver sagt:

    @Michael: Mittlerweile kann Google ziemlich gut „ausrechnen“ wo du stark bist. Bei Klout gab’s früher ja auch verschiedene Indikatoren, z.B. was für ein Social Media-Mensch bist du (eher Zuschauer, Leader, Follower, etc) und für welche Themen Du dich interessierst. Ich denke Klout nimmt auch Daten aus Twitter und anderen sozialen Netzwerken.

  10. […] Bei seo-united.de erfährst du einige Regeln für das Schreiben von Gastartikeln […]

  11. […] Matt Cutts erläutert die “Regeln für das Schreiben von Gastartikeln“, die auf seo-united freundlicherweise übersetzt dargestellt wurden […]

  12. […] Gretus von SEO-United hat daraus einige Regeln für das Schreiben von Gastartikeln abgeleitet […]

  13. Ben Mueller Website sagt:

    Also vieles war und ist bei vielen die eine Seite bzw. einen Blog betreiben sicherlich schon in Fleisch und Blut übergegangen – anderes war auch mir neu – ich mein ich hatte zwar Matt´s Video schon vorher gesehen, und daraus die für mich resultierenden Schritte abgeleitet, dennoch habt ihr mit eurer Liste sicherlich den einen oder anderen Punkt noch besser beleuchtet.

  14. Michel Website sagt:

    Vielen Dank für den tollen Artikel und die Tipps. Man konnte gleich wieder etwas dazu lernen. Vielen herzlichen Dank

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