Eines der momentan unter SEOs am meisten diskutierten Themen ist ohne Zweifel Google Suggest. Das erst kürzlich eingeführte Feature liefert bei angefangener Suchanfrage alternative bzw. ergänzende Vorschläge und animiert den Nutzer, anstelle des ursprünglich gedachten Suchbegriffes einen dieser Vorschläge auszuwählen…
Da tatsächlich nachweißlich die überwiegende Mehrheit der Nutzer einen der Vorschläge wählt, liegt es natürlich nahe, seine Webseite auf entsprechende Keywords bzw. Kombinationen auszurichten und durch eine gute Listung den durch Google Suggest vorbestimmten Besucherstrom auf seine Webseite zu lenken.
Die Listung unter den bei Google Suggest angegebenen Vorschlägen ist zumindest momentan ein Garant für eine zielgerichtete Steigerung der Besucherzahlen einer Webseite. Insbesondere Betreiber von Weblogs oder Newsseiten sollten die dortigen Änderungen immer im Auge behalten und, sofern sie ohnehin über das Thema berichten wollten, entsprechende Optimierungen der Beiträge bzw. Artikel vornehmen. Auch die erst kürzlich von Julian erwähnte Möglichkeit, gezielt AdWords-Anzeigen auf die bei Google Suggest angegebenen Keywords zu schalten, ist sicher eine gute Möglichkeit, zielgerichteten Traffic zu generieren.
Auch wenn Suggest das wahrscheinlich einflussreichste Feature der Google-Suche überhaupt ist, sollte man nicht vergessen, worum es sich bei der Funktion handelt und wie sie sich zukünftig entwickeln wird. Google selbst beschreibt seinen Service als `similar to Google’s “Did you mean?” feature that offers alternative spellings for your query after you search´, vereinfacht gesagt also als simple Eingabehilfe.
Bereits jetzt fluktuieren die angegebenen Vorschläge bei Google Suggest, d.h. es kommen neue Vorschläge hinzu und es verschwinden welche. Bedenkt man, dass Google bestrebt ist, jedem Nutzer individuelle, auf seine Person und Bedürfnisse zugeschnittene Suchvorschläge zu liefern auch Google Suggest schon bald personalisierte Verschläge machen wird, sollte man die Funktion meiner Meinung nach nicht überbewerten.
Je mehr Daten Google zur Berechnung der Vorschläge vorliegen, je schneller diese eingebunden und je individueller sie ausgerichtet werden können, desto mehr entwickelt sich Google Suggest tatsächlich zu einer bloßen Eingabehilfe.
Auf Aktualität ausgerichtete Webseiten sollten die Entwicklungen und insbesondere die Änderungen der Vorschläge bei Google Suggest wie bereits beschrieben immer im Auge behalten, die diesbezügliche Ausrichtung einer Webseite, z.B. durch den Kauf einer entsprechenden Domain, kann sich jedoch unter Umständen schneller im Nichts auflösen als einem lieb ist
Gretus
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Schöne Zusammenfassung. Betreibt man viele Seiten alleine ist es schwierig, immer die Suggests im Auge zu behalten, um Content anzupassen oder angepassten Content zu erstellen. Hier sollte man sich hinsetzen und gegeneinander aufrechnen, ob es sich finanziell lohnen würde, ein schnell arbeitendes Content Team zu beauftragen, um hin und wieder geeignetes Material zu liefern.
Da kommt mir gerade ein neuer Begriff in den Sinn: Das >> Suggest Crowding <<. Also das Vorhaben zu allen oder den ersten Suchvorschlägen von G-Suggest jeweils den ersten Platz in den Serps zu belegen. Aber das würde Google wohl nicht zulassen, oder? Habe zumindest noch kein Beispiel gesehen, wo jemand zu mehr wie 3 Suggests den ersten Platz thront. ( außer Wikipedia natürlich)
“Auf Aktualität ausgerichtete Webseiten sollten die Entwicklungen und insbesondere die Änderungen der Vorschläge bei Google Suggest wie bereits beschrieben immer im Auge behalten, ”
Was sehr zeitaufwendig ist, vor allem wenn es nicht nur ein Key ist. Alleine die Finanzseiten hätten und haben (insofern Sie Augenmerk drauf legen) viel zu tun…
“die diesbezügliche Ausrichtung einer Webseite, z.B. durch den Kauf einer entsprechenden Domain, kann sich jedoch unter Umständen schneller im Nichts auflösen”
-> nicht unbedingt im nichts, je nach dem, wie teuer diese sein “muss”, “ist” “oder wie auch immer”…
Ich weis nicht was ich dafon halten soll Mfg