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Alles was Du über die Qualtität von Agenturen geschrieben hast, die ihre eigenen Seiten mit gekauften Links pushen, sehe ich genauso. Die Agenturen werben um Kunden und können dort entweder nicht den gleichen Effekt wie bei den eigenen Seiten erzielen oder wenden die gleichen Methoden an. Das ist Mist. Linkkauf ist eh so ‘ne Sache..
Man schadet auch dem Markt und dem Wettbewerb. Unlautere Mittel und so..
Jedoch ist’s unabhängig davon keine Ausbeute, wie etwa Niedrigstlohnproduktionsstätten, denn 18 Stunden in der Fabrik sind nicht zu vergleichen mit Links in eine Seite einfügen
Die russischen Webmaster verdienen gut daran und Google mit Adwords hat sich dort noch nicht durchgesetzt. Russland nutzt Google ja gar nicht
Merci für Deine Meinung!
In der Vorweihnachtszeit geschehen noch Zeichen und Wunder, guter Artikel!
Hallo,
kürzlich gabe es eine ähnliche Diskussion im Fernsehen. Dort wurde auch angemerkt, dass Arbeiter in Billiglohnländern mit ihren 30 Euro/Monat eigentlich im Vergleich zur restlichen Bevölkerung ganz gut verdienen. Kann man sehen wie man will.
Ich wollte keinesfalls die Ausbeutung von Menschen mit dem Kaufen von Links gleichsetzen, mir geht es nur darum, dass einige mal kurz inne halten sollten, um zu überlegen was sie da so machen. Geht ja gar nicht…
Grüße
Gretus
Linkkauf finde ich persoenlich generell fragwuerdig, egal woher. Klar, es ist ein einfaches und schnelles Mittel, eine Seite in den SuMas zu pushen, aber m.E. gehoert dies nicht zum Handwerkszeug eines professionellen SEOs. Ich hab’s zumindest bisher ohne Linkkauf “ausgehalten” und kann damit ganz gut leben – unsere Kunden auch.
Warte auch auf den Tag, an dem Google diese Seiten endlich mal abstraft, das kann ja so schwer nicht zu ueberpruefen sein…
Geht es jetzt um die Linkhandelskette? Die Tatsache, dass Seoagenturen hierzulande Links weiterverkaufen, die sie für einen Bruchteil des Geldes in den umliegenden osteuropäischen Ländern ergaunert haben?
Wenn das der Fall ist, sollten wir alle überlegen, ob wir uns für “Fair Trade” im Linkhandel stark machen. Vielleicht können wir ein Gütesiegel für den Linkverkauf entwerfen. Jeder Webseitenbetreiber der daran teilnimmt, könnte dann jeweils so einen “Gütesiegel”-Button auf seiner Seite veröffentlichen, das anzeigt, dass die Links von und zu der Seite fair gehandelt wurden, und dass keiner ausgebautet wurde.
Ich denke dann wäre auch Google&Co glücklich. Denn was fair gehandelt wurde, kann ja nicht abgestraft werden!
Hallo Fred,
glaube kaum, dass so ein Siegel nachhaltig helfen würde. Man kann wirklich nur appellieren, dass man solche Maßnahmen tunlichst unterlassen sollte.
Mit moralischen Gesichtspunkten braucht man derartigen Anbietern nicht kommen, da hilft wirklich nur eine Sanktion wegen gezielter Manipulation…
Grüße
Gretus
“Gütesiegel für den Linkverkauf”.
Schöne Idee, wird aber wohl ein Traum bleiben!
“30 Euro/Monat [..] ganz gut verdienen.”
Ist wirklich “krass”. Hab gestern eine Doku gesehen, wo Du in wirklichen Traumhotels, an weissem Strand, irgendwo in Asien – für 5 Euro am Tag im Paradies wohnen kannst! Das meiste inkl., muss man sich einmal geben!
…aber ich wollte vom eigentlichen Thema nicht abschweifen!
Gruß
Phil
Schöner Artikel! Besagte Firma fährt damit (momentan!) ja noch ganz gut – die werden sich aber schon noch umschauen…
[...]Vielleicht können wir ein Gütesiegel für den Linkverkauf entwerfen…Ich denke dann wäre auch Google&Co glücklich. Denn was fair gehandelt wurde, kann ja nicht abgestraft werden![...]
Satire? Ich befürchte ja fast, das dieser Vorschlag wirklich ernst gemeint war.
Gruss, Hape
Hallo Hape,
wer weiß, Google hätte nichts dagegen! Man kann es aber auch einfacher haben, und sich einfach bei Teliad etc. anmelden
Grüße
Gretus
Find den Artikel auch gut, keep on the quality :>
SEO war doch immer schon das Ausloten des Möglichen und der gleichzeitige Versuch, mit den eigenen Manipulationen nicht über die unsichtbare Grenze zu treten. Von daher sehe ich keinen Unterschied zwischen Linkauf in D und Linkkauf in Russland. Wie richtig festgestellt, wird letzteres nur nicht sehr lange funktionieren, da sehr durchsichtig.
Nach unserer Erfahrung hat Google in letzter Zeit viele Schritte unternommen um gegen den organisierten Linkhandel vorzugehen. Insbesondere die linkgebenden Seiten werden beim Linkhandel abgestraft sowohl beim PR-Wert als auch beim Ranking. Auch konnte wir beobachten, dass mittlerweile nicht nur Webseiten auf den vorderen Plätzen in den Suchergebnis-Listen auftauchen, die über die meisten Backlinks verfügen, sondern auch Webseiten mit weniger Backlinks werden gut gelistet sind, wenn Sie von guter Qualität (hochwertige Inhalte) sind. Außerdem hat Google ein ausgereiftes System entwickelt, dass den unnatürlichem Linkaufbau mittlerweile sehr gut erkennt.
Am Beispiel von dem Suchbegriff Suchmaschinenoptimierung sieht man, dass seit sehr langer Zeit die gleiche Seite auf Platz 1 bei Google geführt wird. Die Webseite von Abakus hat deutlich mehr Backlinks ist aber schlechter platziert und weißt auch im Vergleich einen niedrigeren PR Wert aus. Natürlich sind die Backlinks immer noch eines der wichtigsten Kriterien für eine gute Platzierung, jedoch wird die Herkunft der Links mittlerweile sehr gut analysiert und dementsprechend beim Ranking bewertet.
Vor dem großen Allgorythmus Update im September 2007 hatte bei Google das Kritierium Backlinks mit unterschiedlicher IP- und Domainpopularität noch eine wesentlich höhere Bedeutung als es heute der Fall ist. Linkhandel auf themenfremden Seiten wird überschätzt, da sich das bei weitem nicht mehr so stark auswirkt auf die Platzierung wie früher. Insgesamt ist dieser Trend sehr zu begrüßen und wird auch dazu beitragen, dass der Linkhandel gerade auf ausländischen Webseiten die Null Themenrelevanz zur gelinkten Seite aufweisen immer mehr abnehmen wird.
Gratulation Gretus – hier hast du wirklich mal Nägel mit Köpfen gemacht. Das der Spuk nicht für die Ewigkeit ist ist ohnehin klar, aber das mit der Moral ist in hiesigen Zeiten so eine Sache. Für Moral kannst du dir nichts kaufen. Kuck dir Misterinfo an, alle Links auf Nofollow. Das läßt auch jede Moral vermissen. Wird denen aber egal sein, wenn es Erfolg bringt, und damit Geld – oder einfach nur bestehende Einnahmen absichert. Wobei ich glaube, auch die sind auf dem absteigendem Ast – und den Fall wird auch die Massnahme nicht mehr verhindern, sondern eher beschleunigen.
Immer dasselbe: Dinge ausloten, die funktionieren könnten. dann klappt das eine Zeit lang und dann denkt man sich was neues aus. Das könnte man ganz schnell durch eine Abwertung “ausländischer Links” unterbinden, nur wo will man da anfangen und wo aufhören?
Hmmm, Textlinks mieten prangern wir jetzt an aber jeden Suchmaschinen Optimierer anschreiben bezgl. eines Linktausches geht in Ordnung, oder wie !? Meiner Meinung nach gibt es hier kein Unterschied ob gemietet oder getauscht da beides nicht “Google Richtlinien” konform ist !
Und warum ausländische Links unterbinden, ich habe aus meiner Studenten Zeit viele Freunde in den USA usw. die auf meine Deutsche Seite linken (natürlich) . Soll ich diese jetzt entfernen, nur weil ich ein Seo bin und der Verdacht aufkommen könnte ich hätte diese gekauft.!?
Hallo Thomas,
in dem Beitrag geht es weniger um die Tatsache, dass gekaufte oder gemietete Links schlecht sind, sondern vielmehr um die Herkunft in dem aktuellen Beispiel.
Constantin
Wie heißt es doch so schön, wer im Glashaus sitzt soll nicht mit Steinen werfen…
Besser so, als im Steinhaus sitzen und mit Glas werfen
Na ja, aus meiner Erfahrung lässt die Moral im Internet gerade bei SEO Agenturen stark zu wünschen übrig. Grundsätzlich finde ich, dass Links aus Billiglohnländern genauso verwerflich sind wie immer nach dem Super Schnäppchen zu suchen. Langfristig gefährdet das die deutsche Wirtschaft, aber: jeder ist bekanntlich sich selbst der Nächste:-(
Eine Seo Agentur die ihre Links schwerpunktmäßig aus diesen Ländern bezieht darf im nach hinein nicht jammern, wenn Kunden Verträge mit Anbietern aus genau diesen Ländern eingehen.
[...] Vielen Dank das ihr den Beitrag gelesen habt. Ich interessiere mich sehr für eure Meinung, denn diese ist mir sehr wichtig. Ich will auch keiner sein der andere ankackt, aber wer Kunden eventuell verarscht, hat sich bereits selber angekackt! Meckern über Blackhat SEO, aber selber nicht in der Lage sein korrekte Suchmaschinenoptimierung zu betreiben. Ähnliche Gedankenzüge findet ihr übrigens auch von Gretus im Thema SEOs sind arm. [...]
wenn man mit dem linkaufbau nicht übertreibt – ist das doch völlig ok! oder weshalb hat google artikelverzeichnisse, webkataloge etc. schon abgewertet. welcher dieser klugscheißer hier hat aber noch nie einen einzigen webkatalog oder artikelverzeichnis genutzt – oder blogspam oder sonstiges? ist doch zum teil wirklich armselig was hier geschrieben wird! ich wette das gerade die, die noch keine einzige Platz 1 Platzierung zu einem starken Keyword hier die größten “Professoren” sind – aber wie gesagt in Wirklichkeit nur theoretisches Wissen haben! Wenn Seiten mit russischen oder afghanischen Links oder sonst was abgestraft werden – dann sollte man doch einfach mal kurz paar hundert solcher Links besorgen und auf den Mitbewerber setzen. Am besten auf alle in den Top 10 – dann sind alle weg… wer´s glaubt…
Hallo Masthete,
ich bin generell der Meinung, dass Links von außen nicht zu einer Abstrafung führen. Die Aussage ist etwas verwirrend. Die Links verlieren im schlimmsten Fall ihre Wirkung.
In dem Posting ging es allerdings weniger um die Quellen und ihre Auswirkungen, sondern um die Herkunft. Wenn ich mich in einen Webkatalog eintrage, dann wissen Betreiber und Eintragender gleichermaßen, welche wirtschaftlichen Hintergründe dieses Handeln hat. Besorgt man sich die Links aber aus Entwicklungsländern, ist das Handeln auf beiden Seite oft nicht so klar und derart durchdacht. Es geht also um die dahinterstehende Ehtik.
Grüße,
Constantin
Junge Junge, was hier wieder ein Stuss geschrieben wird. Ob Linkkauf aus Sicht von Google gut oder böse ist, ist doch vollkommen egal. Entweder man macht es oder nicht (Ich bin auch kein Freund davon, aber es ist mir total schnuppe, ob und wer das macht). Man stelle sich nur mal vor, Matt Cutts würde im Januar einen Blogbeitrag schreiben, in dem er sagt: Linkkauf ist ab jetzt nicht mehr böse. Wir haben keine Lust mehr uns damit zu beschäftigen. Ab heute sind Teilbereiche von SMO unter dem Radar!
Der Meinungsumschwung, der dann durch die Köpfe der meisten Leute (Seo´s) gehen würde, die sich zu manch banalem Trittbrettfahrer-Kommentar hier und an anderer Stelle genötigt fühlen, wäre nicht nur zu lesen. Meister Kachelmann würde im Wetterbericht von ungewöhnlichen Windböen in Deutschland berichten.
“…ob wir uns für “Fair Trade” im Linkhandel stark machen……”
Das schlägt dem Fass den Boden aus. Fair Trade für Linkhandel?? Und schon kriegt Google sich nicht mehr ein vor Glück? Wie weltfremd muss man sein. Bevor ich mir um Fair Trade für Links Gedanken mache, gibts genug andere wichtige Sachen, um die man sich Gedanken machen sollte.
Schade, aber dieser Neuling mit den russischen Backlinks hat euch vom Thron gestoßen (seo united)
Ihr wisst was ich meine und wieso dieser Artikel hier veröffentlicht wurde. Hatet nicht rum und kauft euch ein paar Backlinks mehr, dann überholt ihr ihn in den Rankings. Was ich nur nicht verstehe, ihr veröffentlicht hier Listen mit No Nofollow Blogs und im gleichen Moment kotzt ihr über RUSSENlinks! Das geht gar nicht Jungs…
Hallo Coroco,
es geht hier ganz konkret um eine SEO-Seite, welche sich ausschließlich über Russenlinks nach oben gearbeitet hat und dort nun auf Kundenfang ist. Uns ist das relativ egal, den Kunden des Anbieters jedoch wahscheinlich nicht. Höchstens ein paar Wochen noch, dann ist die Seite wieder aus den Top 10 verschwunden, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche…
Grüße
Gretus
Hier haben folgender haben die russischen Linkverkäufer einen Kommentar hinterlassen…
Tja – bis gestern war eine Pokerseite unter dem Begriff “Poker” mit ausschlißelich russischen Links auf Platz 1 – heute ist sie komplett weg vom Fenster ….. gekickt …. Hehe …
Überlegt Euch gut ob ihr eure Seiten gefährden wollt ….
Hallo Marti,
der Schluss den du ziehst kann falsch sein. Lediglich die Bedeutung der Backlinks hat abgenommen, was zu der schlechteren Platzierung führt. Daraus auf eine “Abstrafung” zu schließen muss nicht richtig sein.
Constantin
Also für mich siehst es ganz klar nach einer “Abstrafung” aus – besonders weil die Pokerseite in diversen Blogs/Foren schon oft hervorgehoben wurde, glaube ich, hat Google den Knüppel rausgeholt hat – damit jetzt nicht die ganzen Aushilfs-SEO auch noch auf den Zug aufspringen und den Index killen ….
Manchmal muss man Zeichen setzen ….
.ru Links etc sehe ich immer häufiger in meiner Umgebung
scheinen sogar noch sehr großen Erfolg damit zu haben. Naja denke auch, dass das nicht von dauer sein wird. Dass man die Armut allerdings ausnutzt, da bin ich anderer Meinung. Schließlich unterstützt man diese doch mit einer zusätzlichen Einnahme
Fazit: Suchmaschinenmoralisch schlecht, Menschlich gut
Wir sind hier etwas ambivalent zu dem Thema. Einer unserer Mitbewerber in der Region hat ca. 70k an Links, 98% davon sind Müll – bei näherem Hinsehen sind viele die “Dampf” liefern aus dem englisch-sprachigem Raum. Wenn man NOCH genauer hinsieht lassen viele hiervon Linkkauf oder Linkmiete vermuten (nein, wir würden auch nicht petzen wenns offensichtlich wäre!). WWW = world wide web – WAS ist jetzt an Kauf- oder Mietlinks aus .ru anders?
[...] Gretus stellt provokant die Frage, „ob man zum einen das Risiko eingehen will, früher oder später abgestraft zu [...]
[...] bringt zum Beispiel Gretus eine moralische Dimension in die Geschichte (” … muss sich jeder Webseitenbetreiber [...]