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Sind Buchverweise ein geheimer Rankingfaktor?

SEO  |   |  , 10:20 Uhr  |  23 Kommentare

Google BooksBacklinks alleine lassen heutzutage nicht mehr auf einen guten Inhalt schließen! Jeder der schon einmal mit SEO zu tun gehabt hat, wird wissen, dass die Akquirierung von Links ein wesentlicher Teil davon ist. Um die Manipulation der Suchergebnisse durch gezieltes Linkbuilding zu unterbinden, muss ein neuer Rankingfaktor her…

Eine alternative Möglichkeit, die Relevanz eines Webinhalts zu ermitteln, sind Social Signals! Aber auch im Social Web stehen viele Likes oder Retweets nicht immer für einen guten Inhalt. So lassen sich z.B. lustige Sachen besser im Social Web verbreiten als rein wissenschaftliche Inhalte.

Für viele Suchbegriffe sind eigentlich eher Expertenmeinungen gefragt! Doch woran erkennt man einen solchen Experten?  Ein Experte ist jemand, der in seinem Themengebiet ein umfangreiches Wissen vor-weisen kann.

Das größte Wissen steckt nach wie vor in Büchern! Bücher decken im Gegensatz zu einzelnen im Internet veröffentlichten Artikeln ein gesamtes Thema ab und enthalten nicht selten auch Verweise zu passenden Webseiten. Da die Recherche für ein Buch sehr umfangreich ist, haben die dort enthaltenen Verweise zudem auch eine vergleichsweise hohe Qualität. Anders ausgedrückt, `Links´ in Büchern bieten den Lesern einen wirklichen Mehrwert!

Ähnlich wie bei der Bewertung des PageRanks, können die Betreiber von Suchmaschinen theoretisch auch Büchern einen `Verbreitungsgrad´ zusprechen! Die Bücher selbst können anhand der Verkaufszahlen in Onlineshops und auch durch eigene Statistiken z.B. über Google Books bewertet werden. Ein Verweis in einem gut verkauften Buch könnte somit eine höhere Gewichtung haben als eine Erwähnung in einem offensichtlich eher schlechten Buch.

Da Google bekanntlich emsig alle möglichen Bücher einscannt, stellt sich die Frage auf, ob dort enthaltene Erwähnungen von Webseiten mit ausgewertet und (irgendwann) als Rankingfaktor genutzt werden? Fakt ist, dass Google bereits eine ganze Menge an Bücher digitalisiert und die entsprechenden Daten bereits vorliegen hat!

Ob `Links aus Büchern´ jemals ein Rankingfaktor werden oder es womöglich schon sind, lässt sich leider nur schwer herausfinden. Was meint Ihr dazu, haltet Ihr die Existenz eines solchen Faktors für denkbar?

Über den Autor:

Mein Name ist Stefan Wienströer, ich bin der Entwickler des CMS ContentLion. Damit erstelle ich zur Zeit ein neues SEO Tool, welches mit einem eigenen Crawler ausgestattet wird. Ich blogge auch ab und an in meinem eigenen Blog über die Themen Webentwicklung, Webanalyse und SEO.
S. Wienströer, stevieswebsite.de
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Kommentare zu diesem Beitrag:

  1. seo-diaries Website sagt:

    Eine interessante These, die du da aufstellst. Aber beim besten Willen, kann ich mir das nicht vorstellen. Denn nur weil in einem Buch ein Link drin ist, heißt das noch lange nicht, dass dieser Link bzw. die verweisende Seite auch gut ist.

    Aber wer weiß, wenn irgendwann mal Bücher ausgestorben sind und alles über elektronische Medien (Kindle & Co.) läuft, ja dann könnte es sein, dass Google auch solche Links mit ins Ranking aufnimmt.

    • Stefan Wienströer Website sagt:

      Wäre ja nur ein Faktor von vielen. Ein Link sagt ja in dem Sinne so auch erstmal nicht aus, ob die verlinkte Seite gut ist.

  2. Daniel Website sagt:

    Finde den Beitrag wirklich interessant, jedoch bezweifle ich, dass die Backlinks aus Büchern überhaupt einen Einfluss auf das Ranking in den SERPs haben. Hat das denn schon jemand versucht und analysiert? Wäre was für Teil 2 oder? :-)

    • Stefan Wienströer Website sagt:

      Schwer nachzuvollziehen. Weißt ja nicht genau, wann Google die Bücher scannt. Man müsste theoretisch die Google Books mal etwas beobachten und gucken, ob sich nach der Veröffentlichung dort das Ranking positiv verändert.

  3. New Seo sagt:

    Ein guter Denkanstoß, dennoch glaube ich nicht wirklich daran, dass dies irgendwelche Auswirkungen haben könnte. Aus meiner Sicht sprechen einfach zu viele Punkte dagegen.

    – Bücher enthalten meist ziemlich wenig Links
    – negativ Beispiele können nicht von positiven unterschieden werden
    – der Aufwand / Nutzen Faktor scheint mir zu gering

    Wesentlich interessanter fände ich ob Suchmaschinen zum Beispiel angegeben Quellen berücksichtigen. Das heißt, ob ein Text mit vielen Fußnoten (wie bei wikipedia) besser ranked als einer ohne.
    Positive Auswirkungen auf den Eindruck der Vertrauenswürdigkeit dürften Quellenangaben auf den Nutzer ja ohnehin schon haben.

  4. Tilo Website sagt:

    Würde mich auch interessieren. Wäre eine Fortsetzung Wert.

  5. Peter Website sagt:

    Ich finde die These auch sehr interessant. Zumal sich die Verweise nicht so leicht manipulieren lassen. Und ursprünglich kommt die ganze Idee für den PageRank ja genau aus Verweisen aus z.b. Doktorarbeiten auf andere schriftliche Werke – die ja dann als relevant und wichtig angesehen werden.

    Google wird sich definitiv immer auf Rankingkriterien stützen, die nicht leicht manipulierbar sind, weshalb dann nicht auf Verweise in Büchern?

  6. Bata sagt:

    Ich kann es mir gut vorstellen! Hat doch unser Marktführer jüngst wieder ein Buch veröffentlich und jeder fragt sich wofür. Vielleicht wurden sie von ihren Top SEO Leuten darauf gedrängt 😉

  7. Thorsten Website sagt:

    ### Mein Kommentar zum Beitrag ###

    Selbst wenn es in irgendeiner Form gecrawlte Links in Büchern geben wird, würde die Anzahl der in Büchern verlinkten Quellen so gering sein, dass es keine relevanten globalen Auswirkungen haben kann. Ich halte Links in Büchern für einen völlig realistischen aber wenn dann sehr schwachen Ranking-Faktor.

    ### Es folgt reine Theorie :-) ####

    Viel gefährlicher ist es, wenn Google Bücher in den Index aufnimmt. Ich kann mir gut vorstellen, das sich Bücher zu bestimmten Themen in den SERPs platzieren sobald Google Books ordentlich vermarket wird. Noch eher vermute ich das bei Ebooks. Inhalte in den Top 10 müssen dann erstmal gekauft werden. Klingt interessant für Publisher und Google als weitere Einnahme-Quelle. Dazu haben sie dann gleich die Conversionrates und platzieren die bestverkauften Bücher ganz oben.

    Dann wird es Google Books Spezialists geben, die massenweiße Bücher aufkaufen um diese in den SERPs prominter zu platzieren. Verlage gewinnen und kleine Ebook-Verlage werden eingestampft oder komplett von Google übernommen. Google gründet einen eigenen Ebook Verlag und erlangt dadurch die Herrschaft über die Serps. Paid Content in den SERPs wird kommen. Davon ist zwangsläufig durch Gewinnerziehlungsabsichten von Google durch Google Books auszugehen.

    • Stefan Wienströer Website sagt:

      Vielleicht macht es Google auch so, dass man an der Werbung mitverdient, wenn man dort ein Buch veröffentlicht. So würden auch kleine Verlage und einzelne Autoren davon profitieren. Quasi ein YouTube für Ebooks.

  8. nordmarketing Website sagt:

    Hallo seo-diaries – Wikipedia macht es doch genauso. Wenn die einen Link empfehlen, dann findet Google das zumindest NETT – fast egal was dahinter steht 😉

    • seo-diaries Website sagt:

      Ja, aber Wikipedia ist ja bereits im Netz vorhanden und hat eine ganz andere Bedeutung bei Google. Noch können wir keine Bücher mit Wikipedia vergleichen 😉

  9. Andreas Website sagt:

    Ich finde den Gedankengang gar nicht so verkehrt. Jedoch glaube ich nicht, dass es hier einen Rankingfaktor gibt. Wobei „glauben“ sollte man ja nur in der Kirche – „wissen“ wäre angebrachter. Leider weiß ich es nicht :) Sollte es nicht so sein, kann ich mir ein Rankingfaktor aber sehr gut vorstellen. Ein Link aus einem Buch kann ja auch wertvoller sein, als der von einer Website.

  10. Julia sagt:

    Je älter die Wertigkeit der Backlinks sind, desto komischer werden die Theorien zu Rankingfaktoren. Die Verweise aus den social Medien sind ja, wie oben bereits ausgeführt, fragwürdig, denn es ist ja wirklich so, je mehr Spass, desto mehr Verlinkungen im social Bereich. Und nun, Links aus Büchern. Ich weiss wirklich nicht, diese Theorie ist eine Theorie und wird eine Theorie bleiben. Denn offline geht nun mal wirklich nicht mit online zusammen.

  11. Harald Tschuggnaall Website sagt:

    Jaja, als nächstes zählt dann alles als Link das bei Google Street View abgelichtet wurde 😉

  12. Seb@argutus Website sagt:

    So abwägig find ich diese These gar nicht. Denn, wie hier erwähnt, recherchiert ein Autor für sein Buch sehr gründlich und verweist er auf etwas, hat das schon seinen gewissen Wert und kann sicher mit hinzugezogen werden. Beispiel: Website Boosting von Mario Fischer. Die Sites, auf die er da verweist, haben meist einen hohen Mehrwert. Außer, es handelt sich um ein Negativbeispiel.

  13. Marcel Website sagt:

    Von der Idee her ist das ja mindestens genauso eine Empfehlung wie es ein Link eigentlich mal sein sollte. Wenn Google sich den Aufwand macht würde das durchaus Sinn machen, und eine Empfehlung aus einem echten Buch sollte auf jeden Fall Trust haben…

  14. Michael sagt:

    Eher andersrum – wer freiwillig auf Bücher verweist (mit Link hin oder her), zeugt von guter journalistischer Arbeit, indem man sich mit einem Thema ausführlich auseinandersetzt. So viel zum Thema „Kann Google guten Content erkennen?“. Meine These 😉

  15. […] Der bekannte SEO Blog auf seo-united.de erläutert in einem kurzen Beitrag die Zukunft von besonders wertvollen Backlinks und deren eventuellen Einfluss auf die Rankings […]

  16. Jakob Website sagt:

    Die Idee ist wirklich gut, aber ob Google schon so weit ist bezweifle ich. Sicher die Jungs sind schlau. Aber seien wir mal ehrlich, wir SEOs haben den Namen SEO tatsächlich verdient so gut wie wir durch die ganzen Mutmaßungen Google mit besten Ideen beliefern. Ursprünglich war ich ja mal der Meinung es müsste Suchmaschienen Manipulierer heißen, aber da mut maßen die SEOs auf den Konferenzen und in den Blogs eine Idee nach der anderen und Google hat dann die Entwickler das ganze umzusetzen. Super.

    Das ist Suchmaschinen „optimierung“! :))

  17. Jens Website sagt:

    Hmmm… die Frage, die sich mir da stellt: Ist eine Webseite automatisch „gut“ und damit eher wert, weiter oben gelistet zu werden, wenn sie häufig in Büchern genannt ist? Also als Vergleich: Dieter Bohlen kommt ja auch in jeder Illustrierten vor und trotzdem würde ich ihn nicht unbedingt als „relevanten“ Meinungsgeber ansehen. :)

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