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Sind Social Signals ein Rankingfaktor?

SEO  |   |  , 11:00 Uhr  |  42 Kommentare

Die kürzlich von Searchmetrics veröffentlichten `Google Ranking Faktoren 2012´ sorgen insbesondere innerhalb der Lager anderer bekannter SEO Tools für reichlich Verwirrung. Geht es bei derartigen Untersuchungen eigentlich gar nicht anders, als lediglich Beziehungen (Korrelationen) zwischen einzelnen Elementen aufzuzeigen, wird nun auf einmal aufgebracht darüber debattiert, ob Untesuchungsergebnisse wie die von Search-metrics den normalen Webseitenbetreiber nicht mehr verunsichern als ihm zu helfen…

Hauptstreitpunkt der Diskussion ist die von Searchmetrics aufgezeigte Korrelation zwischen einer guten Ergebnisposition bei Google und häufigen Erwähnungen innerhalb sozialer Netzwerke (Social Signals). Es ist Fakt, dass bei Google gut gelistete Webseiten oft auch via Twitter verbreitet oder bei Facebook geshared wurden! Unklar jedoch scheint die Frage, ob Social Signals nun der Grund für ein gutes Ranking oder eher nur dessen Resultat sind?

Um sich einer Antwort auf diese Frage zu nähern, ist es wichtig zu begreifen, dass sowohl Social Signals als auch das Ranking von Webseiten in einem dynamisch temporären Verhältnis zueinander gesehen werden müssen. Klar, werden neue Inhalte auf vorderen Suchergebnispositionen von der Masse auch mehr geshared, genauso aber gibt es ältere Inhalte, die auch auf hinteren Ergebnispositionen immer mal wieder, z.B. von Experten, geteilt werden.

Es ist davon auszugehen, dass die Betreiber von Suchmaschinen nicht einfach nur schauen, welche Webseite wie oft geshared wurde, sondern dass sie auch danach gucken, wann wurde diese geshared, von wem wurde sie geshared und in welchem Verhältnis dieser Share zu der wahrscheinlichen Gesamtzahl der Besucher der Seite steht (!)

Fünf innerhalb eines bestimmten Zeitraumes gemachte Shares von willkürlichen Personen einer gut gelisteten Webseite mit wahrscheinlich 1000 Besuchern am Tag sind etwas anderes als fünf im selben Zeitraum gemachte Shares von Experten einer auf hinteren Positionen gelisteten Seite mit derzeit nur 100 Besuchern pro Tag!

Das in Echtzeit funktionierende Social Web bietet den Betreibern von Suchmaschinen die ungeahnte Möglichkeit, menschlich individuelle Resonanzen über die von ihnen soeben erst indexierten Inhalte zu erfassen. Ein gerade gefundener Inhalt wird nicht mehr nur mit bereits existierenden Inhalten verglichen, sondern auch mit Personen die gerade und in Zukunft darüber sprechen in eine Beziehung gebracht.

Für mich steht fest, dass Social Signals, wenn sie es nicht schon sind, zumindest in Zukunft einen direkten Einfluss auf das momentane Ranking von Webinhalten haben werden!

Mal ehrlich, in den USA werden soziale Ergebnisse mittlerweile per default angezeigt und hier wird auf Korrelationen und Kausalitäten rumgeritten? Ist es ein simpler Blogbeitrag eines SEO Tool Anbieter wert, dass die Konkurrenz plötzlich alles Bisherige in Frage stellt und teilweise nur noch irgendwelchen Senf von sich gibt?

Weiterführende Informationen

Gretus

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Sind Social Signals ein Rankingfaktor?

Diskussion zu diesem Beitrag:

Kommentare zu diesem Beitrag:

  1. Viktor Website sagt:

    Wenn Social Signals eine Bedeutung hätten, dann wäre unsere (Unter-)Seite mit den meisten Social Signals besser als der Rest. Ist sie aber nicht.

  2. Andiministrator Website sagt:

    Ich habe das bei unseren Kunden auch einmal ausgewertet. Social Signals zählen in der Form, dass Links für das organische Ranking helfen und Citations für Google Places. Allerdings beides nicht mehr und nicht weniger, als dies auch bei anderen Webseiten Einfluss hätte. Nach meinen Beobachtungen behandelt Google soziale Netzwerke also nicht anders als andere Webseiten.

  3. Marcus Franke Website sagt:

    Danke für deinen Beitrag. Seit dem Bericht habe ich unsinnige Diskussionen führen dürfen über die Sinnhaftigkeit von Keywords in Title und Domain und warum Facebook auf einmal als der Rankingfaktor dargestellt wird. Wie du sagst, ist diese Auswertung nur in einer Beziehungen (Korrelationen) zu sehen.

    • Gretus sagt:

      Hi Marcus,

      tut mir leid, auch aufgrund Deiner Argumentation für deren Notwendigkeit kann ich einige Reaktionen auf die Veröffentlichung der Untersuchungsergebnisse nicht ganz nachvollziehen…

      Grüße

      Gretus

      • Marcus Franke Website sagt:

        Wenn man sich die Auswertungsgrafik allein anschaut, entsteht bei viele Betrachtern der Eindruck einer Rangliste von Rankingfaktoren.

      • Gretus sagt:

        Hallo,

        das ist es auch. Es ist eine Liste der aufgrund der Messung von Korrelationen wahrscheinlichen Rankingfaktoren von Google. Die tatsächliche Liste liegt bei Google im Safe…

        Grüße

        Gretus

      • Maxim Website sagt:

        Das ist ja auch genau das Problem mit Korrelationen, sie funktionieren auch in die umgekehrte Richtung:

        - Weil eine Seite zu einem publiken Thema gut rankt -> erhällt sie auch viele Likes ect. ->
        -> Und weil sie eine solche Reichweite hat erhällt sie auch viele Links -> Weil sie so viele Links erhällt rankt sie gut.
        -> Und weil sie gut rankt erhällt sie viele Likes ect.

        Und eben aus diesem Grund, können Korrelationen keine wirkliche Auskunft über Rankingfaktoren sein. Es sind eben keine Fakten. Daher finde ich, sollte man diese “Ableitungen und Auslegungen” als Denkanstöße sehen. Wirkliche Vorgehensweisen lassen sich daraus nicht ableiten.

        Nichts desto trotz sind Solche Überlegungen sehr wichtig für unsere Brange, denn ohne diese gebe es auch kein SEO.

        Grüße
        Maxim

  4. Marcus Website sagt:

    Hi Gretus,

    sehe ich genauso, sonst hätte ich die Studie wohl nicht gemacht und hätte hier und da nicht meinen Senf bereits abgegeben. Ich zitiere mal mich selbst (aus Faulheit alles neu schreiben zu müssen, siehe Kommentar in unserem Blog):

    Ich bin mir sicher dass Daten aus Social Networks als Ranking Faktoren benutzt werden. Genauso wie Links sind Shares, Likes, Plusones etc. Empfehlungen. Einflussreiche Personen die häufig referenziert werden (Mentions) oder viele Follower/Freunde haben sollten demnach wichtiger sein als andere. Das Google einen Author Authority Rank schon 2005 mit dem Patent # 7,765,209 eingeführt hat, wurde schon häufiger diskutiert. Man darf auch nicht vergessen, dass im Gegensatz zu früher Informationen (inkl. der Links) eher in Social Networks geteilt werden als in Blogs etc. Man wird halt faul und träge und anstatt einen Blogbeitrag zu schreiben, postet man lieber über Twitter, Facebook, Google+ einen interessanten Link und diskutiert darüber.

    UND Social Networks regulieren sich selbst. In einer vorhandenen Community zu cheaten und Links zu zweifelhaftem Content zu pushen funktioniert einfach nicht. Freunde empfehlen ihren Freunden keinen Spam. Daher ist es nur logisch, dass Suchmaschinen solche Informationen verwerten müssen.

    Wie stark Social Links in die Bewertung eingehen hängt von vielen Faktoren ab. Man kann davon ausgehen dass ein Share nicht gleich ein Share ist. Genauso wie ein Link von z.B. spiegel.de nicht zu vergleichen ist wie ein Link von seo-united.de (noch nicht). Und da die extrem hohe Dynamik von Social Networks und den geteilten Links anders ist als bei normalen echten Links, gibt es sicher neben der quantitativen eine nicht zu unterschätzende zeitliche und Autoren abhängige Komponente. Diese Art der Analyse liefere ich gerne nach.

    Marcus

    • Mißfeldt Website sagt:

      Hi Marcus (und Gretus),

      danke auch hier für die Ergänzung. Mit diesen Einschränkungen wird das Ganze für mich plausibel. Das wurde allerdings aus dem bislang Gesagten und Dargestellten so nicht deutlich, finde ich.

      Ich hatte es bei mir schon Geschrieben: ich glaube, man kann einfach keine “Liste der Rankingfaktoren” mehr anbieten. Dafür ist viel zu vieles voneinander abhängig…

      Gretus: Danke für die Erwähnung :-)

      Beste Grüße, Martin

  5. Eric Website sagt:

    Echt? Gretus, du schreibst “wird nun auf einmal aufgebracht darüber debattiert, ob Untesuchungsergebnisse wie die von Searchmetrics den normalen Webseitenbetreiber nicht mehr verunsichern als ihm zu helfen”. Seit wann können denn Zahlen, die auch noch entsprechend kommentiert sind, verunsichern? Klar muss man sich bei tiefer gehenden Artikeln wie diesem nicht nur die Bilder anschauen, sondern auch den Text lesen. Aber ein wenig Leseverständnis darf man wohl auch von “normalen” Webseitenbetreibern erwarten. Wer glaubt, das der Begriff “Korrelation” für SEOs zu kompliziert ist, beleidigt alle ernsthaften SEOs.

    Dass es einige SEOs gibt, für die der Begriff wirklich zu kompliziert ist … tja, nun, das ist deprimierend. Aber wieso sollte man wegen ein paar Nachwuchs-Denkern auf ausführliche Zahlen verzichten?

    Übrigens, zum eigentlichen Thema: Ich sehe es ähnlich wie du. Falls Google die sozialen Faktoren noch nicht direkt im Algorithmus drin hat, dann wird sich das mit Sicherheit ändern. Allerdings werden sie niemals so stark dort eingerechnet werden, wie es die Korrelation derzeit zeigt – weil das nun mal von den von dir beschriebenen Effekten überlagert wird.

    @marcus Franke: So einfach würde ich mir das allerdings auch nicht machen. Dass alle Faktoren, die in die klassische Lehre nicht rein passen auf “Korrelation” zu schieben. Etwa das Keyword im Title oder gar die Textmenge würde ich tatsächlich nicht nicht mehr als Ranking-Voraussetzung sehen. Es macht selbstverständlich wenig Sinn, Seiten ohne Keyword im Title zu veröffentlichen, klar. Aber etwa beim Text: Das entspricht auch voll unseren Tests. Es ist NICHT mehr notwendig 300 oder gar 400 Wörter auf Seiten zu knallen, damit sie ranken. Jedenfalls meistens. Darin sehe ich dann sogar mehr Kausalität statt Korrelation. Man kann sich also – meiner Meinung nach – bei der Textmenge deutlich entspannen

    Aber in all diese Diskussionen müssen wir jetzt einsteigen – was ohne die Zahlen gar nicht ging.

    • Marcus Franke Website sagt:

      Ich habe es vielleicht zu banal ausgedrückt, ich schiebe die Auswirkungen von Facebook etc. nicht auf Korrelationen. Das Keyword im Titel und Keyword ist immer noch wichtig, nimmt aber eher ab in der Richtung Brand. Ich bin der Meinung, dass reine Facebook shares nur einen Bruchteil eines Rankings machen. Denn in der Dynamik der Shares selbst sind große Unterschiede zu sehen, wer teilt es etwas und in welcher Beziehung steht dies. Ich selbst share nur Sachen die entweder mich oder meine Freunde interessieren könnten. Damit sehe ich eher die Faktoren Guter Inhalt – Ranking – Facebook in einem Dreieck (wohl eher ein Vieleck). Ohne gewisse Rankings werden Inhalte nicht gefunden also ist die Zahl prozentualen Shares eher niedriger und dann spielt hier wieder die Qualität der Inhalte eine große Rolle und ob diese “Teilbar” sind. Ob nun die Likes und shares die Rankings so beeinflussen wie follow Links von Webseiten würde ich jedoch Stark bezweifeln.

    • Gretus sagt:

      Hallo Eric,

      ich sage ja nichts anderes, stimme Euch in diesem Fall sogar zu. Die Auswertung von Searchmetrics ist zumindest bei genauerem Hinsehen relativ lückenlos. Wo auch Marcus hier gerade rumschwirrt, vielleicht ein möglicher Kritikpunkt: Könnte es sein, dass bei der Differenzierung von Brands und Keywords (im Title) keine Brandbegriffe einbezogen wurden welche das Keyword beeinhalten? Anders gefragt, zu welcher Gruppe werden Brandbegriffe mit Keywords gerechnet? Sind das Brands, Keywords oder womöglich sogar beides?

      Grüße

      Gretus

  6. Christian Website sagt:

    Soziale Signale werden, so denke ich, in der Zukunft eine wichtige Rolle spielen, aber nur für das, wie du es auch gut schreibst, momentane Ranking. Ich glaube aber nicht, das sich mit diesen sozialen Signalen nachhaltig eine Webseite dauerhaft (ich rede von einem längeren Zeitraum als 6 Monate) auf Platz 1 halten wird, nur weil die Seite tausende Likes und Shares bekommt.

  7. Mario sagt:

    Klar sind Social Signals ein Rankigfaktor und warum? Jeder Tweet, FB Post … ist ein Link und warum soll sich das nicht postitiv aufs Ranking auswirken, nur weil die Links nofollow sind? (shake) So eine Wundermaschine ist Google nun auch nicht. Mein Senf!

  8. Hanns Website sagt:

    Hallo Gretus, Du bringst da glaube ich ein paar Dinge durcheinander. Es bestreitet wahrscheinlich niemand, dass Facebook-Signale bei Google ein Rankingfaktor sind oder sein könnten. Viele Leute gehen aber davon aus, dass ein solcher Rankingfaktor nicht so stark ist, dass dessen Kausalität die relativ hohe Korrelation zwischen Facebook-Signalen und Rankings in den Studien von SEOmoz und Searchmetrics logisch erklären kann (die jeweils höchste Korrelation der untersuchten Merkmale). Damit stellt doch niemand die bisherige SEO-Lehre in Frage, ganz im Gegenteil.

  9. Marcus Website sagt:

    @Gretus Rund 10% der Keywords waren Navigational Search, also Brand Searches bzw. Keywords wie “ebay login” oder “BVG Fahrplan”. Wir wollten eine gute Mischung haben, daher wurden auch solche Keywords einbezogen. Sicher ist die Studie nicht repäsentativ für jedes erdenkliche Longtail Keyword, aber das ist denke ich klar.

    @Christian Auch durch Linkbuilding kann man nicht davon ausgehen, dass man Platz 1 hällt wenn 6 Monate oder länger keine neuen Links hinzukommen ;)

    • Christian Website sagt:

      Das ist schon klar Marcus. SEO ist eben wie Rudern: Wer aufhört, treibt zurück. Aber ich glaube, das dir dir Likes auch nicht helfen, selbst wenn du 6 Monate durchgehend neue Likes und Shares (und der Rest der anderen Netzwerke) dazukommen.

      • Marcus Website sagt:

        @Christian Wer nur Likes hat ohne andere Referenzen hat womöglich keinen guten Content. Wer nur Links hat ohne dass echte Menschen darauf in Form von Likes oder Shares reagieren hat womöglich keinen guten Content. Wer viele Likes und Shares hat, erzeugt womöglich Aufmerksamkeit bei Personen die gute Blogs oder Newspages haben und bekommt durch die Shares und Likes auch einen hochwertigen Artikel mit echten Links…

        Gute Inhalte/Produkte bedingen beides und neben einer hohen Korrelation von Social Links gibt es eine hohe Korrelation zu Backlinks. Man darf es eben nicht digital sehen, nur Links oder nur Social.

  10. vanCity sagt:

    Die Studie ist nett aufgemacht, leicht und flockig zu lesen aber meiner Meinung nach absolut überflüssig. Gut, sich schafft Gesprächsbedarf. Aber um ehrlich zu sein, wen interessieren Korrelationen? Die lassen wir doch lieber in der Welt der Entscheidungstheorie. Die Betonung liegt auf Theorie. Ich kann nur immer wieder sagen: Testet selbst! Und testet, testet, testet. Dann werdet ihr sehen, dass Google nur mit Wasser kocht und vieles von dem, was in SEO-Blogs und von selbsternannten Experten immer wieder propagiert wird, nicht berücksichtigt oder dazu überhaupt nicht in der Lage ist.

    Um mal auf das Thema “social signals” zu kommen. Die jucken in DE aktuell nicht im Geringsten. Und da wo die fetten money keys die SERPS rocken, wird das in naher Zukunft wohl auch nicht der Fall sein. Aber das ist wieder reine Spekulation und keine Sekunde wert, darüber zu schreiben.

    Ich würde mir in Sachen SEO sowieso wünschen, dass sich mehr Leute mit fundiertem Wissen zu Wort melden und nicht nur wiedergeben, was sie irgendwo aufgeschnappt haben. Aber genau das ist das Problem und sicher auch eine Frage der deutschen Mentalität. Die Leute die das Wissen haben, teilen es nur ungern. Deswegen gibt es in DE meiner Meinung nach auch kaum einen lesenswerten SEO-Blog…

  11. Marcus Website sagt:

    @vanCity Du bist lustig. Schreibst wen interessieren Korrelationen und gleich danach testet, testet, testet. Eine Korrelation zeigt Beziehungen zwischen mehreren Merkmalen auf. Das ist genau das was man beim Testen ermittelt. Ich ändere meinen Titel und füge Keywords hinzu, ranke ich besser habe ich eine Korrelation zu besseren Rankings. Ich baue Links auf und füge ein Keyword in den Ankertext ein, ranke ich besser habe ich eine Korrelation zu besseren Rankings, ich habe eine ungewöhnlich hohe Bounce Rate auf einer URL und stürze ab, habe ich eine Negativ Korrelation zu Rankings. Genau das war das Ziel der Studie einen Snapshot zu nehmen und auseinanderzunehmen welche Merkmale haben die URLs die ranken. Was fehlt ist die Zeitachse, aber damit wird es überprotional aufwendiger die Daten gegenüberzustellen, ist aber nicht unmöglich.

    Und deine Aussage “Und da wo die fetten money keys die SERPS rocken, wird das in naher Zukunft wohl auch nicht der Fall sein.” ist fragwürdig und meiner Meinung nach absolut falsch. Aber es gibt immer noch genügend SEOs die behaupten Themenrelevanz, Herkunft und Nachbarschaft von Links sind irrelevant. Genauso viele Leute gibt es noch die behaupten man muss sich bei Suchmaschinen anmelden…

    • DoFollowBlogger Website sagt:

      @Markus
      “Was fehlt ist die Zeitachse, aber damit wird es überprotional aufwendiger die Daten gegenüberzustellen, ist aber nicht unmöglich.”

      Möglich ja, das würde dann aber für den normalem Menschenverstand wohl etwas unanschaulich werden. #lol

      Übrigens: Die Materie ist wirklich etwas trocken, aber die hübsche Searchmetrics Vektor-Grafik macht das wieder weg. :)

      cheers

  12. vanCity sagt:

    @Marcus Und deswegen sage ich ja: Testet!

    Was die Korrelationen angeht habe ich scheinbar nicht weit genug ausgeholt. Um es kurz zu machen: Die Korrelationen, die Ihr in der Studie aufgezeigt habt, sind bedeutungslos, da ihr vorher nicht wissen konntet, was die Seitenbetreiber selbst, deren Webseiten und Keys ihr herangezogen habt, tatsächlich mit der Seite gemacht haben, um auf Position X, Y Z zu landen. Wenn ich aber hingehe und meiner Webseite z.B. 10 neue Links spendiere und danach schaue, wie die Bewegung in den Serps aussieht, dann weiß ich sofort, welchen impact der Spaß hatte.

    Du musst deine Studie nicht rechtfertigen. Es ist nur eine “Studie”. Das Problem an Studien ist leider oft, dass sie von Unwissenden falsch interpretiert werden. Und das Problem fangt ihr in der Studie nicht ab. Aber das ist OK. Man will ja schließlich auch, dass man darüber kontrovers diskutiert. Ein wenig Buzz schadet ja nie.

    Was die money keys angeht lasse ich mich gern eines Besseren belehren. Meine Erfahrung der letzten 15 Jahre sagt mir einfach, dass dies nicht so schnell kommen wird. Die Zeit wird aber zeigen, in welche Richtung sich Google da bewegen wird. Einer der Knackpunkte wird sicher auch das Wachstum von Google Plus sein. Aber schaun wir mal.

    Übrigens: Die Wirkung von Themenrelevanz, Herkunft und Nachbarschaft lassen sich in Form von einfachsten Tests beweisen. Die sollte jeder halbwegs gute SEO mal gemacht haben. Just my two cents…

    • Gretus sagt:

      Hallo,

      ziemlicher Schwachsinn, Millionen von Webseiten umfassende Analysen mit anhand der eigenen Webseite gemachten Erfahrungen ersetzen zu wollen. Es gab mal einen Arzt, der hat seinem Patienten Bonbons gegeben, da wurde er wieder gesund :-D

      Grüße

      Gretus

      • Mißfeldt Website sagt:

        Gretus, ich versteh nicht, warum Du bei dem Thema so gereizt reagierst. Ist doch eine interessante Diskussion, die mit Begriffen wie “Schwachsinn” aus meiner Sicht zu Unrecht polarisiert wird.

  13. vanCity sagt:

    @Gretus Nett sind die Zahlen allemal anzuschauen. Dennoch kann ich dir nicht folgen, da die Studie keine Aussagekraft hat. In Fachkreisen spricht man auch von herangezogenen Scheinkorrelationen. Ich hoffe mal, dass du anhand derartiger Studien keine Empfehlungen für Kunden abgibst. Eigene Tests sind das A und O. Aber jeder muss seine Erfahrungen machen. Viel Spaß dabei…

  14. Gretus sagt:

    Hi,

    belassen wir es dabei, keine Lust mehr mich hier mit irgendwelchen unbekannten Leuten zu unterhalten…

    Grüße

    Gretus

    P.S.: Die von Dir angegebene Mail kommt übrigens als Fehlermeldung zurück ;-)

  15. vanCity sagt:

    @Gretus Ach ja, das alte Lied von der Anonymität. Kein Problem! Du musst nicht kommunizieren, wenn du nichts mehr zu sagen hast.

    Btw: Wozu sollte ich eine funktionierende E-Mai- Adresse verwenden? Würde ich mit Klarnamen kommunizieren, wäre das sicherlich der Fall, aber so…

  16. Marcus Website sagt:

    @vanCity Von Scheinkorrelation fing ein gewisser Hanns Kronenberg an zu sprechen. Warum das so ist, kann sich jeder denken.

    Was mich persönlich bei deinen Aussagen stört ist, dass du vollkommen digital herangehst und behauptest die Studie hätte keine Aussagekraft. Demzufolge gibt es keinen kausalen Zusammenhang mit guten Rankings und Backlinks, Backlinks mit Keyword im Ankertext, Keyword in URL bzw. Domain, Position des Keywords im Title-Tag etc.

    Ich muss mich Gretus anschließen, wenn auch entspannt statt gereizt. Und gerade bei deinen erwähnten Money Keys ranken vornehmlich Seiten die perfekt auf unsere Studie passen. Vielleicht gibt es temporäre Ausnahmen (die wie immer die Regel bestätigen), aber im Grunde wiedersprichst du dich selbst ;)

  17. Gretus sagt:

    Hallo Martin,

    mich nervt sowas, man muss sich ja nicht mögen aber man kann zumindest fair miteinander umgehen…

    Grüße

    Gretus

  18. vanCity sagt:

    @Marcus Jeder der schon mal in einer VWL oder Statistik-Vorlesung gewesen ist, der dürfte sich mit Kausalitäten und derem Schein beschäftigt haben. Es soll auch Menschen neben Hans geben, die einen derartigen Background haben.

    OK, ich gebe dir recht, ich habe mich bei meinen Kommentaren dazu herabgelassen, etwas zu sehr zu verallgemeinern. Die aus meiner Sicht nicht vorhandene Aussagekraft zielt natürlich in erster Linie auf die social signals ab. Auch der Adsense-Ansatz ist für mich ein Trugschluss. Was die Backlinks angeht: natürlich bleiben sie das Salz in der Suppe, und auch bei Brands und dem Longtail (wobei ich nicht von Brands sprechen würde sondern eher vom Trust einer Webseite allgemein) bin ich d’accord!

    Was die money keys angeht: Hier zählen aus meinen Erkenntnissen momentan definitiv keine social signals sondern einzig Links. Das es Kausalitäten bezügl. Rankings und social signals gibt dürfte klar sein. Aber das die guten Rankings nicht dadurch zustande kommen sollte ebenfalls klar sein. Jemand der anderes behauptet kann ja diesbezügl. gerne mal die Hosen runter lassen und Fakten nennen. Ich habe bisher nichts derartiges gesehen und berufe meine Aussagen auf gut 15 Jahre Berufserfahrung und ein Portfolio (sowohl eigenes Netzwerk als auch Autoritäten von Kunden, Freunden und Geschäftspartnern), das monatlich PIs im achtstelligen Bereich generiert.

    Im Grunde würde ich mich ja freuen, wenn die social signals in dem Bereich gewichtet werden würden. Denn nichts ist momentan leichter zu gamen als das, da der Spam-Kampf hier noch in den Kinderschuhen steckt. Und wer die Qualität der Google-Serps von vor Jahren mit denen von heute vergleicht, dem dürfte schnell klar werden, was das für ein Rückschritt wäre – zumal Google Plus derzeitig alles andere als nach Plan verlaufen dürfte und man sich seitens Google wohl langfristig nur sehr ungern auf Facebook verlassen wird.

  19. Andi Website sagt:

    @all Wow, da hat Searchmetrics mit den Social Signals ja mal ein ganz heißes Eisen angefasst. Das sieht man alleine schon an den ganzen Reaktionen oder z. B. den Kommentaren hier.

    @Macrus Deine Kommentare haben, zumindest für mich, doch noch einiges an Klarheit gebracht, ich sehe es ähnlich wie Martin. Außerdem möchte ich mich ganz herzlich für das umfangreiche, kostenlose Whitepaper dazu bedanken. TOP!

    Letztendlich ist es doch so wie schon viele Jahre: SEO ist ein dynamischer Prozess, bei dem es letztendlich in nicht unerheblicher Weise darauf ankommt, stets seinen eigenen Horizont zu erweiteten und immer die Augen offen zu halten. Und: Über einen Tweet von einem starken Account, freut sich wohl jeder von uns.

    Gruß
    Andi

  20. Marcus Website sagt:

    @vanCity Du siehst es zu eindimensional. Ranking Faktoren funktionieren nur in der Gesamtheit. Einen einzigen Faktor gibt es nicht. Viele Links ohne Content = kein Ranking (Google Bombing sehe ich als Ausnahme), der beste Content ever ohne Links = kein Ranking, eine Seite mit 5 Adsense Blöcken above the fold mit hoher Bounce Rate = kein Ranking etc. Bei den Social Signals ist es genauso. Wir können ewig diskutieren welche intervenierenden Variablen den kausalen Zusammenhang verwischen oder zerstören.

    Es bleibt dennoch dabei dass es eine hohe Korrelation gibt. Mir persönlich ist es ziemlich egal ob “interessanter/guter” Inhalt zu vielen Likes und Shares führt, die von aufmerksamen Journalisten herausgefischt werden und die dann Artikel schreiben mit echten Links und die dann den Inhalt zu guten Rankings führt. Es gibt mit Sicherhheit genügend Beispiele wie Social Rankings und andere Ranking Faktoren beeinflusst. Unterschätze auch nicht, dass du in echten Social Communitys und als angesehene Person (viele Freunde und/oder viele Mentions) wohl kaum dubiose Seiten empfehlen würdest. Daher ist es in echten Freundeskreisen viel schwieriger zu schlechten Inhalten viele Likes und Shares zu bekommen. Eine Autorität in Social Networks wird man sicher nicht mit Cheating. Und das was du meinst mit “gamen” erkennen Suchmaschinen schnell. Ich behaupte daher, dass es viel schwieriger ist in Social Networks zu cheaten. Es ist einfacher einen Link von einer fetten Seite zu bekommen.

    Und Adsense bzw. störende Werbung hat einen Einfluss aufs Ranking. Zu viel davon produziert hohe Bounce Rates zurück zu den Serps und gibt sofort das Signal “schlechter Content”. Das heißt nicht dass Adsense grundsätzlich schlecht ist, wir haben nur eine negative Korrelation auf Seiten mit Adsense gemessen. Andersrum könnte man auch sagen, Adsense ist kein positiver Rankingfaktor, wo du mir sicher zustimmen würdest.

  21. DoFollowBlogger Website sagt:

    Aloha@vanCity

    Hast Du gewusst, dass jeder Mensch seinem eigenen Schreibmuster folgt? Durch Verwendung einzigartiger Redefloskeln und gelegentlicher Neologismen schafft man so eine persönliche Note die jeden Text ganz subtil durchzieht. Leider geht das manchmal auf Kosten der eigenen Anonymität…

    Viele Grüße
    C. T. (sind das nicht deine Initialen?)

  22. vanCity sagt:

    @Marcus Sicherlich gibt es zahlreiche Faktoren, die für ein Ranking verantwortlich sind. Darüber müssen wir nicht diskutieren. Welche genau das sind wird nie jemand 100%ig sagen können. Das wissen nur einige der Jungs und Mädels in Mountain View. Fakt ist aber für mich, dass ohne Links nichts geht. Ohne social signals, mit einer enorm hohen Bounce Rate, ja sogar mit fast gar keinem Content funktionieren aber nach wie vor zahlreiche Webseiten in diversen Branchen fantastisch.

    Es ist sicherlich nicht verkehrt, als SEO die berühmte Brille abzunehmen und mit logischem Menschenverstand an die tägliche Arbeit zu gehen, denn so optimiert man in der Regel vorausschauend. Aber dennoch ist vieles von dem, was aktuell so propagiert wird, ferne Zukunftsmusik oder wird nie eintreffen.

    Social Communitys sind meiner Meinung nach wesentlich einfacher zu “gamen” – Schwarmeffekte u.a. viel leichter zu erzielen. Über das wie möchte ich gar nicht groß diskutieren. Das Thema wird uns in den nächsten Jahren noch immens beschäftigen. Ich bin überzeugt davon, dass sich komplette Geschäftsmodelle auftun werden. In einigen Ländern gibt es ja bereits “interessante” Ansätze, die, gemessen an den Möglichkeiten, aber noch in den Kinderschuhen stecken.

    Was Adsense angeht: Werbung generell muss auch erst mal als solche erkannt werden. Da geht das Problem doch schon los. Das ist ein spannendes Thema, aber viel zu technisch, um es hier zu diskutieren. Adsense-Blöcke lassen sich wiederum leicht erkennen. Aber will Google das wirklich? Fette Seiten bestrafen, mit denen gutes Geld verdient wird, nur weil Werbung hier “stören” könnte? Ich denke nein. Zudem möchte ich an die permanenten Mails von Google erinnern, doch bitte das volle Potential von Adsense auszuschöpfen, und noch den ein oder anderen Block in seine Seiten einzubinden. Meines Erachtens geht es doch hier eher um minderwertige Seiten und MFA-Wüsten. Die Bounce-Rate würde ich in diesem Zusammenhang auch eher branchenspezifisch sehen und keine allgemeinen Aussagen treffen. Es gibt nämlich Bereiche, wo eine extrem hohe Rate einfach normal ist und zu keinerlei Beeinträchtigungen führt.
    Und ja, ich gebe dir mit deiner letzten Aussage absolut Recht.

  23. vanCity sagt:

    @DoFollowBlogger Määääääääääääääääääääääp!

  24. Google Ranking-Faktoren 2012 Infografik - tagseoblog.de Website sagt:

    [...] Sind Social Signals ein Rankingfaktor? [...]

  25. Daily-SEO Website sagt:

    Gefallen hat mir der Artikel von Gretus deshalb, weil er nicht wie oft bei Profis üblich, blind irgendwelche Zahlen einfach übernommen hat und nachgeplappert hat.

    Manchmal habe ich das Gefühl das an manchen professionellen SEOs die Wirklichkeit vorbeizieht ohne irgendwelche Spuren zu hinterlassen.

    Wenn eine prominente Agentur irgendwelche Zahlen veröffentlicht, stürzen sich diese wie ein Rudel Wölfe auf ein Schaf ohne zu hinterfragen oder selbst nachzudenken. Hauptsache diese oder jene Agentur hat was gsacht…

    Immer wieder stelle ich fest, dass manche indirekt glauben, dass Google scheinbar alle möglichen verfügbaren Daten und Statistiken an SEO-Agenturen liefert, und diese es dann RICHTIG auswerten und vorgekaut und richtig gedeutet an einfache Webmaster weiterleiten.

    Dass es, basierend auf einer handvoll Tests im Vergleich was im Internet wirklich los ist, persönliche Interpretationen sind und zudem vielleicht auch noch vom Anfang an falsch angesetzt, auf diese Idee kommen manche Profis scheinbar erst gar nicht. Hauptsache im Mainstream mitlaufen und nachplappern weil alle Profis das Gleiche plappern.

    Deswegen Gretus, Hut ab!

  26. Der SEO-Blog-Wochenrückblick KW 07 | SEO Trainee Website sagt:

    [...] Social Signals ein Rankingfaktor?“ haben sich in letzter Zeit einige beschäftigt und auch Gretus hat diese Frage versucht zu beantworten [...]

  27. Geld verdienen mit sozialen Netzwerken | SocialMediaNeuigkeiten.de Website sagt:

    [...] Wesentliche Faktoren sind hier zum Beispiel Facebook Shares, Kommentare und Likes [...]

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  • Patrick: Hi Gretus, vielen Dank für den super Beitrag. Ist eine hervorragende...
  • Dietmar: Weiß wer wann das nächste Pinguin Update kommt?
  • Susanne: Klasse Aufstellung und Checkliste, ob man nichts vergessen hat. Vielen Dank...
  • Justin: Ausgezeichnete Liste, schön dass ihr sie geupdatet habt! Äußerst praktisch zum...
  • Thomas Breadcrump-Navigation eher etwas für Webshops?
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  • Stephan Seiten ohne www aus dem Index entfernen?
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