Nachdem ich mich in den Kommentaren zu dem Artikel `Warum sich auf einmal ein PR´ler zu Bloggergate äußert´ auf talkabout.de bereits zu den darin von Mirko Lange gemachten Vorwürfen gegen die SEO Industrie geäußert habe, möchte ich das Thema hier noch einmal aufgreifen und die Frage zur Diskussion stellen, ob SEOs die Ergebnisse bekannter Suchmaschinen manipulieren und damit das durch Google und Co. kreierte Meinungsbild verfremden?
Aus meiner Sicht braucht es eine Debatte über die SEO Industrie und Google. Und auch eine Debatte über Manipulation und Meinungsbildung. Google gibt Wirklichkeiten wieder. Google gestaltet Wirklichkeiten. Wer etwas über ein Thema wissen will, schaut auf Google. [...] Wir vertrauen Google, dass die Suchergebnisse und die Sortierung relevant sind. Die Links auf der ersten, vielleicht noch auf der zweiten Seite von Google bestimmen unsere Wirklichkeit! Und wer diese Ergebnisse manipuliert, manipuliert die Wirklichkeit der Menschen, und den Prozess einer angemessenen Meinungsbildung.
Mirko wirft uns SEOs also vor, wir würden durch die Optimierung einzelner Webseiten die üblicherweise durch Googles Algorithmus zur Bewertung von Webseiten sichergestellte `Wirklichkeit´ manipulieren und damit die auf den Suchergebnissen von Google aufbauende Meinungsbildung der Menschen beeinflussen.
Mirkos Behauptung, wir SEOs würden die ohne unser Zutun von Google normalerweise ausgelieferten Ergebnisse durch unser Handeln manipulieren, mag zwar stimmen, die entscheidene Frage ist jedoch, ob wir damit irgendjemanden schaden?
Die von Google zu einem bestimmten Suchwort ausgegebenen Informationen entsprechen schon lange nicht mehr der `Wirklichkeit´. Um Anfragen schneller abarbeiten zu können, greift Google bereits während des Suchvorgangs in das Handeln seiner Nutzer ein (Suggest usw.) und leitet sie auf Ergebnisseiten weiter, wo neben den normalen Suchergebnissen immer öfter auch bezahlte Einträge (AdWords usw.) erscheinen. Die Mirkos Vorwürfen gegenüber der SEO Industrie zugrunde liegende These, Googles Ergebnisse würden Wirklichkeiten wiederspiegeln, mögen zwar viele Nutzer als wahr empfinden, in Wirklichkeit aber ist sie ein Wunschgedanke. Wer glaubt, die Ergebnisse von Google seien eine objektive Auflistung der zu dem jeweiligen Suchwort existieren Informationen, der lässt sich täuschen.
Die Frage, ob Google ohne das Handeln von uns SEOs die Wirklichkeit wiederspiegelt, wäre geklärt. Ohne die individuellen Maßnahmen der Betreiber bei Google gelisterter Webseiten, wäre Google eine auf die wirtschaftlichen Interessen eines einzigen Unternehmens ausgerichtete Maschine zur Informations-beschaffung im Internet.
Tatsächlich ist es das Handeln der einzelnen Webseitenbetreibern bzw. das der SEOs, welches Google eine Spur von Leben einhaucht und die ansonsten ausschließlich auf die wirtschaftlichen Vorteile eines Unternehmens ausgerichtete `Meinungsauslieferung´ einer Maschine menschlich und damit `wirklich´ macht.
Es sind wir SEOs, die durch das Ausnutzen der Schwächen einer Maschine dafür sorgen, dass die Betreiber bekannter Suchdienste ihre Kriterien zur Berwertung von Webseiten hin zu sozialeren und damit weniger leicht von uns zu manipulierenden Ergebnissen verschieben müssen. Ohne SEO, also ohne die individuellen Bestrebungen einzelner Webseitenbetreiber den Algorithmus einer Maschine zu überlisten, wären deren Ergebnisse niemals so von sozialen bzw. menschlichen Faktoren bestimmt wie sie es heute sind.
Lieber Mirko! Sollte es tatsächlich einmal so kommen, dass Google unsere Wirklichkeit bestimmt, dann sollte uns Menschen jede Möglichkeit recht sein, es dieser Maschine dabei so schwer wie möglich zu machen…
Gretus





























Kann dieser Bloggergate-Schwachsinn nicht endlich mal zu den Akten gelegt werden? Die Chinesen jammern schon, weil ihnen die Reissäcke ausgehen
Hallo Björn,
ziemlich dämlicher Kommentar, der Beitrag hier hat nicht viel mit Bloggergate zu tun…
Grüße
Gretus
Die Frage war doch jetzt nur Rhetorisch oder? Wenn nicht: Ja , Seos sind böse. Ich würde sogar so weit gehen sie als elende Seuche zu bezeichnen.
Ständig werden irgendwelche Drecksseiten Optimiert die keinen anderen Zweck haben als Geld zu generieren. Seiten die wirklich Inhalt haben oder gar mit Liebe gemacht wurden haben keine Chance mehr wenn sie diesen Mist nicht mit machen. Also wird viel Zeit und Geld in Seo”Experten” gesteckt oder man investiert selber viel Zeit die dann aber dabei fehlt wenn man die eigene Seite an sich besser machen will.
Schau dich doch mal in Foren wie Abakus um, da sind keine Leute die ne gute Seite haben und sich nur im Seo Bereich verbessern wollen sondern das sind alles Schmeissfliegen die die Tausendste Startseite mit Links zu Partnerprogrammen in Google Hochmogeln wollen.
Dem kann ich mich eigentlich nur anschließen.
Wenn ich sehe, was da teilweise für grottenschlechte Seiten auf guten Positionen ranken, die einzig und allein dafür gemacht sind, dass irgendwelche ahnungslosen Nutzer auf Adsense und Banner klicken, dann muss ich mich echt an den Kopf fassen.
Das sind zumeist Textwüsten mit hässlichen Layouts und nicht selten auch Seiten, wo nicht mal ein Bild drauf ist. Und davon werden es gefühlt immer mehr Seiten.
Von daher kann ich solche Aussagen wie “Ich würde sogar so weit gehen sie als elende Seuche zu bezeichnen.” sogar nachvollziehen.
Es hat ja keiner etwas dagegen, wenn man eine Seite mit einem gewissen MEHRWERT pushen will, das mache ich ja auch und das wird auch Google nicht stören. Nervig sind nur diese ganzen 08/15-Seiten und Keyword-Domains…
Seuche ja, ich sag nur unzählige domains ohne Sinn und Zweck über die man stolpert und die nur mit unglaublichem Schwachsinn ausgestattet sind, sowie halbseidenem Design. Und wozu? Als Mehrwert für wen?
Wieso “den Algorithmus einer Maschine überlisten”? Sich danach richten reicht doch (meist), oder? Die “Bitte nur freiwillige Links”-Vorgabe von Google ist doch schon von vorneherein interpretationsbedürftig und somit Auslegungssache …
Hey Gretus,
jap. Aber ich dachte, ich schreib mal ‘nen Kommentar passend zum Artikel
*wegduck*
LG
Björn
Hi,
solange wir in unseren Blogposts noch keine halben Wörter verlinken, ist noch alles in Ordnung
Grüße
Gretus
…Punkt für dich
Ein Stück weit kann ich den Frust wegen SEO schon nachvollziehen, wenn ich als fleißiger Inhalts-Lieferant plötzlich von Konkurrenzseiten in Themen ausgestochen werde, die sie gar nicht ausreichend besetzten.
Beispiel kann ich gerne liefern.
Wenn ich dann über den OSS deren Backlinkstruktur aufdecke und einem bescheuerten Null-Relevanz-Backling-Netzwerk von SEOs auf die Spur komme, bin ich schon sauer. Hier wird sicherlich nicht an den Kunden gedacht, sondern an den eigenen Vorteil – was ja nur menschlich ist.
Dennoch: Ein Reinwaschen der SEO-Branche kann es so nicht geben. SEOs sind die Waffenhändler der Internetbranche. Der eine bestückt die Seite, der andere die nächste. Am Ende haben beide nichts mehr gewonnen… Machen muss man es aber dann doch.
“SEOs sind die Waffenhändler der Internetbranche.”
Ist irgendwie ´ne krasse Aussage, aber was wahres dran…
Gruß
Seba
Neuer Kinofilm: Der SEO-Warlord ?
Es kann nur EINEN BÖSEN SEO geben!
Interessanter Ansatz. Ich persönlich bin der Meinung dass jeder, der die Suchergebnisse von Google als “Wirklichkeit” betrachtet nochmal eingehend über sein Weltbild nachdenken sollte. Aber hier wird es sich sehr einfach gemacht, als Street-View gerade aktuell war konnte man nicht genug gegen Google hetzen und nun, Thema Bloggergate, passt es ja super rein Google als Maßstab zu nehmen und die SEOs zu denuzieren.
Wer sagt denn bitte dass die “Wirklichkeit” die rein auf Googles Mist gewachsen ist (wäre) besser ist?!
Ich finde diese Diskussion unnötig und sinnfrei. Wer tatsächlich im Web recherchieren möchte muss sich ganz klar tiefgreifend mit einem Thema auseinandersetzen, Dinge hinterfragen, mehrere Meinungen einholen und darf sich nicht auf die Suchergebnisse von Google verlassen – wie im “reelen” Leben auch
Denn da würde keiner auf die Idee kommen sich einzig auf die Auskunft der Aushilfskraft am Tresen der Bibliothek zu verlassen – und wenn doch wäre er was? Richtig, selbst schuld!
Sehr passend dazu im übrigen auch ein Artikel von Niggemeier, in dem er beschreibt wie Kindern in Bayern beigebracht wird dass im Internet eh jeder schreiben kann was er will (rechtsfreier Raum und so). Nimmt man diese “These” des Landes Bayern also mal als Grundlage sind die Suchergebnisse von Google sowieso irrelevant, kann ja jeder schreiben was er will.
Ich wusste gar nicht, das Google in seinem Algo nun auch schon Möglichkeiten hat die “Richtigkeit” und “Wirklichkeit” von Webseiten zu bestimmten anstelle auf Seitenstärke und Relevanz zu gucken…
So ein Schmarrn. Als ob Google Gott wäre und völlig objektiv und die SEO Branche (von Industrie kann keine Rede sein, schließlich gibt e auch keine SEO Fabriken) die reine Lehre verwässern würde. Der Glaube Google könne die Wirklichkeit reflektieren ist an sich schon hanebüchen. Wenn einer manipuliert dann Google selber. SEO reagiert ja lediglich auf die Vorgaben von Google und versucht sich bestmöglich danach zu richten.
Wieder einmal ein typischer “SEO is Bullshit” Linkbait ohne den Funken einer Ahnung. Diesmal allerdings untermauert von einem blinden Glauben an einen allwissenden Google-Gott.
Da sind ein paar Denkfehler bei Herrn Lange…
Google gibt Wirklichkeiten wieder? Wie viele Wirklichkeiten haben wir denn? Google gibt zum Glück nur einen kleinen Teil der Wirklichkeit wieder und dieser Teil hat sich mehr und mehr zu einer Geschäftswirklichkeit entwickelt, in der die selben Mechanismen regieren wie in anderen Geschäftswirklichkeiten auch. U.a. Konkurrenz, Geldgier etc. pp..
Der Nächste ist von SEO oder SEO-Industrie als treibendes Subjekt zu sprechen. SEO ist nur ein Werkzeug/eine Technik. Was damit getan wird hängt von sehr vielen unterschiedlichen Faktoren ab. Klar ist aber, dass Kritikern nur die unangenehmen Nebeneffekte, wie z. B. Spamseiten, auffallen.
Dass durch SEO-Maßnahmen auch hochwertige Inhalte zum ranken gebracht werden, fällt aber den wenigsten auf. Es wird ja als normal empfunden, dass guter Content rankt und wenn überhaupt wird der Verdienst dem tollen Algo von Google zugeschrieben.
Glücklicherweise gibt es außer dem Internet noch andere Bereiche der Wirklichkeit. Und da geh ich jetzt mal hin
Tschöööö!
Ich verstehe nicht, was das ganze mit SEO zu tun hat. Wir leben nunmal nicht in einer perfekten Welt. Die Leute, die sich in einer Thematik auskennen, haben darin nun einmal gewisse Vorteile. Das kann dir jeder Gebrauchtwarenhändler bestätigen, der mal einen Wagen über seinem Wert verkauft hat.
Diese generell Aussage “SEOs sind böse” ist Schwachsinn. Das ist die gleiche Diskussion wie “Waffen sind böse” (nein ich will das nicht weiter ausdiskutieren
). Es gibt immer ein paar schwarze Schafe, aber SEOs helfen einer Suchmaschine auf der anderen Seite auch enorm. Geht doch mal davon aus, keiner würde SEO betreiben. Niemand würde seine Texte auf Keywords optimieren und semantische Beziehungen etc. beachten. Was glaubt ihr denn, wie eine Suchmaschine dann ihr Ranking berechnet? Google ist eben nicht “allwissend” sondern basiert nunmal auf Verfahren des Informations Retrievals und deren Qualität ist immer auch an den Korpus der Dokumente geknüpft.
Problematisch ist aus meiner Sicht nicht die SEO Branche, sondern eher der hohe Marktanteil Googles in Europa/Deutschland. Und wenn die Suchmaschinen jetzt auch noch anfangen Suchergebnisse untereinander zu kopieren wirds auch nicht besser.
Also dieser Artikel ist ein ganz klares “Schönreden” eines SEO. Anstatt die Fragestellung in der Überschrift zu behandeln und “zur Diskussion zu stellen” ballerst Du mit einem Argument nach dem anderen auf Mirkos These ein. Ich teile seine Ansichten nicht voll, aber Dein Argument, Google wäre nicht die Wirklichkeit und würde letztenendes nur manipulierte Ergebnisse liefern ist ja der größte Humbug den ich je auf seo-united.de gelesen habe.
Ich kann mir vorstellen, das es als SEO sehr schwer ist, mal als Nicht-SEO eine Suchmaschine zu benutzen, aber versuch es einfach mal
Such meinetwegen nach einer PHP Funktion oder was ähnlichem. Also etwas, wonach ein normaler User, der Hilfe braucht/etwas wissen möchte, sucht.
Du wirst ziemlich weit vorn in den Suchergebnissen die Wirklichkeit finden. Eine offizielle Anleitung von php.net Und das ist die Wirklichkeit. Ich bezweifle stark, das PHP.net gezieltes SEO veranstaltet um ihre eigene Anleitung im Index nach vorn zu prügeln. Diese Anleitungen basieren auf natürlichen Dingen. Und werden von Google entsprechend behandelt.
Um noch etwas auf das Thema einzugehen: Ein SEO manipuliert Suchergebnisse nach seinen Kriterien. Ob diese aber gut oder schlecht für den jeweiligen Suchenden sind, spielt gar keine Rolle. Ist der SEO gut, dann zeigt Google seine Seiten auf den vorderen Position. Damit zwingt der SEO “seine Wirklichkeit” dem unbekannten User tatsächlich auf. Ob dies aber auch die “benötigte Wirklichkeit” des unbekannten Users ist, steht auf einem anderen Blatt.
SEOs verzerren die echten Suchergebnisse leider oft zu stark. Vor kurzem hab ich in einem Thread bei Abakus noch gelesen, wie sich einer beschwert, das ein Haufen Müll in den Suchergebnissen ist. Ein Haufen sinnlose Artikel etc. Ist auch kein Wunder. Vor einigen Jahren war es mal ein großer Trend tonnenweise Artikel in den Google Index zu pumpen. Artikelverzeichnisse waren der “SEO Geheimtipp” schlechthin. Aber irgendwann und irgendwo müssen die ja mal auftauchen.
“Three sides to every story: yours, mine and the truth.”
Keine Suchmaschine ist ohne oder mit SEO objektiv. Schließlich legt irgendwo ein Mensch die Kriterien fest, nach denen gerankt wird. Allerdings ist es so, dass derjenige, der am professionellsten SEO betreibt oder betreiben lässt, vermutlich auch die vordersten Plätze belegen wird. Sprich: mehr Geld = bessere Platzierung. Und das ist unabhängig von der Qualität des Inhalts.
Mal ein Querdenker: Warum in alles in der Welt haben “Deutschland sucht…”, “Bauer sucht…”, “Ich bin ein Star…” eine so hohe Einschaltquote/ gute Rankings? Die Qualität sei mal dahingestellt. Auch hier gilt: wer am meisten schreit/optimiert bekommt die bessere Quote. Warum haben manche Printmedien eine höhere Auflage als andere? Wie bringen manche Verlage mehr Exemplare an den Mann/ die Frau als andere?
Alles abgewandelte Formen von SEO. Und keinen stört’s.
Ich finde deinen Beitrag so unglaublich dumm, vor allem den letzten Satz. Hast du schon mal was von Marketing gehört?
Nice Artikel Gretus,
@sonyon Das was du meinst sind Spammer und nicht SEOs, da gibt es schon einen kleinen Unterschied, also wenn man keine Ahnung hat…ne weist schon. Und das Abakus Forum als SEO Instanz zu nennen ist schon etwas weit hoch gegriffen.
@Topic Der Herr Lange sollte sich vielleicht nochmal mit den Regeln der freien Marktwirtschaft auseinander setzen. Wenn ich, als Ladenbesitzer, in der Marktpassage ein riesen Kundenstopper in den Weg stelle, der den meines Konkurrenten überdeckt, dann manipuliere ich die Wahrnehmung “einer” Wirklichkeit.
Wenn ich mir in einer Auto-Zeitung, die fast jeder Fan liest, die ersten 5 Blätter für meine Werbung kaufe und so den Konkurrenten aussteche, dann manipuliere ich auch. Und wenn ich eben was dazu tue, das meine Seite eher in die Wahrnehmung einer Zielgruppe kommt, dann ist das nichts anderes.
Ohne echte SEOs, wäre Google nur ein bizarrer Webkatalog mit nem eignen Spider, weiter nichts und so etwas wie eCommerse, was wir ja alle gern in Anspruch nehmen, wäre undenkbar. wir müssten also alle nur bei Amazon und Ebay einkaufen gehen.
Ich kann dem Herrn Lange nur den Rat geben, etwas besser seine Hausaufgaben zu machen bevor er so ein Geschwätz raushaut. Vieleicht sollte er sich bei der Gelegenheit auch überlegen in welcher Wirklichkeit er sich eigentlich gerade befindet.
sonyon spricht es genau so aus. Das Problem ist einfach das viele “unnütze” Seiten stark optimiert werden und so in den SERPs sehr gut oder am besten gerankt werden. Das kann ja nicht der Sinn sein. Wie in jedem Bereich gibt es überall Missbrauch und das Geld lockt halt doch immer. Oft leider egal für welche Arbeit.
Ich sehe das ganze jedoch nicht so hart. In der klassischen Werbung sieht es genau so aus, das Unternehmen die eig. nur Hinterziehung & Täuschung betreiben, meist die rasanteste Flyerverteilung haben, das größe Emailaufkommen in einem jeden Postfach erzeugen oder 3mal am Tag anrufen.
Da fühlt man sich doch gleich viel besser. Besonders der letzte Satz zu der Wirklichkeit – toll. Das bringt mich jetz gedanklich aber zurück zu Facebook und überhaupt, dem Leben im Internet. Ich erwische mich ja selber dabei, dass ich das für richtig halte, was ich bei google als erstes finde. Aber man kann ja auch gleich nach seriösen seiten ausschau halten. unseriöse seiten erkennt man ja dann auf den ersten blick, am mistigen Design. Ist die Optimierung schlecht gemacht, findet Google das raus und der erste Platz ist wieder futsch. Und außerdem ist mir noch kein Unternehmen untergekommen, welches NUR SEO gemacht hat und dann kaum inhalt auf der Seite – das ist ja schonmal garnicht möglich. Man kann SEO ja auch gut und sinnvoll betreiben, wenn man eh schonmal dabei ist.
Danke für den schönen Beitrag. Auch wenn SEO wichtig ist, momentan verdummt allerdings das Internet. Zu viele Seiten ohne konkreten Inhalt und immer das gleiche, schade…
Redaktion schimpfen sich ja viele!!! Und wer seinen Blog missbraucht weil er angepisst ist, den sollte man nicht grade als Quelle nehmen. (Ihm dann alles zu glauben, was er über dritte erfährt klingt nicht gerade vertrauensvoll). Schade, dass das Netz so schnelllebig ist und keiner mehr Sachen hinterfragt.
@alle Redaktionen, die den Schmarn verbreiten
[...] Was uns diese Auszüge aus Mirko Langes Artikel auf talkabout.de vor Augen führen sollen, wurde diese Woche ebenfalls auf seo-united.de heiß diskutiert [...]
Das Problem dieser PR-Type liegt halt darin, dass er den SEOs zwar gerne ein “Unrechtsbewusstsein” einreden möchte, gleichzeitig aber darin volle Kanne versagt, auch nur ansatzweise zu begründen, worin das unrechte Verhalten nun genau besteht.
Seine “Wirklichkeit” oder die der anderen Nutzer wird nicht betroffen gemacht, nur weil er in Google bestimmte Informationen hin und wieder vorrangig angezeigt bekommt. Beispiel: Ein User X sucht nach den Mittwoch-Lottozahlen. Seite A und Seite B liefern beide relevante Informationen, also die korrekten Lotto-Zahlen am Mittwoch. Site A hat vor ner Zeit jedoch ein paar Keyword-Links gekauft hat und rankt nun in G**le vor Site B. An der Wirklichkeit ändert sich dabei jedoch nichts- die Lottozahlen (Wirklichkeit) bleiben dieselben und entweder User X wird Millionär oder eben nicht-ganz unabhängig davon, welche Site er nun zuerst ansteuert hätte (A oder B).
Die Sache bzw. das Problem ist einfach das (machen wir uns nichts vor) mind. 90% wen nicht sogar noch mehr die Rankings gar nicht hinterfragen (nicht jeder hat das know how oder ein wenig Hintergrund wissen zur SEO) von daher ist das Thema wahrscheinlich nicht so leicht Objektiv zu sehen für SEOs.
Im Endeffekt muss jeder die präsentierten Ergebnisse für sich auswerten und sich fragen: habe ich gefunden wonach ich suche (ganz gleich ob seiten manipuliert wurden und bei mir höher erscheinen als sie von der Qualität eig. sollten?) Google ist eine Dienstleistung wie jede andere wenn ich nicht zufrieden bin dan such ich mir eben Alternativen. Wie wärs den mit Bing, achne die liefern ja eh das selbe :X
@Do Follower Nettes Beispiel funktioniert allerdings nur bei “Definitiven Fakten” Wenn ich nach “superbowl sieger 2011″ suche wird man wahrscheinlich auf allen Seiten die Packers finden. Aber was wen ich z.B nach “Gute Pr-Agentur” oder “Seo-Agentur” suche? Mein gesunder Menschenverstand würde mir natürlich sagen gut gerankte Agenturen sind wahrscheinlich besser (schließlich ist das ja ihr job
) aber es gibt einfach unendlich Beispiele wo eben nicht nach Fakten gesucht wird sondern nach Dienstleistungen etc. Aber wie schon gesagt wer nicht hinterfragt ist selber Schuld…
Wenn Google ernsthaft die Wirklichkeit wiederspiegelt bin ich froh um jeden Menschen, der dabei hilft, unsere Wirklichkeiten individuell zu gestalten
Nur schlecht wird die SEO Branche schon nicht sein. Sicherlich, schwarze Schafe, aber wo sind die nicht?