Norman Nielsen von brandkraft.de hat eine Liste ausfindig gemacht, welche angeblich zeigt, ab welcher Anzahl `durchschnittlicher´ Links man welchen PageRank zugewiesen bekommt:
| Google PageRank | Anzahl Links |
| PageRank 1 | 11 Links |
| PageRank 2 | 58 Links |
| PageRank 3 | 296 Links |
| PageRank 4 | 1520 Links |
| PageRank 5 | 7.816 Links |
| PageRank 6 | 40.185 Links |
| PageRank 7 | 206.611 Links |
| PageRank 8 | 1.062.218 Links |
| PageRank 9 | 5.461.663 Links |
| PageRank 10 | 28.080.881 Links |
Da der PageRank einer Webseite nicht nur von der Anzahl der auf sie verweisenden Links, sondern auch von deren Stärke abhängt, sind die angegebenen Zahlen natürlich nur bedingt aussagekräftig. Rein theoretisch aber, lässt sich ein derartiger Wert errechnen und rein theoretisch, könnte Google diesen auch nutzen um manipulativen Linkaufbau zu erkennen…
Gretus




























Hmm, die Liste ist doch uralt, oder? Abgesehen hat das nichts mit dem zu tun, was ich beobachte. Meine PR-Theorie: Man bekommt immer einen Punkt weniger als der höchste eingehende Link. Ausnahme: Die Seite mit dem höchsten eingehenden PR hat mehr als 50 ausgehende Links. Dann bekommt man nur 2 Punkte weniger. Sag ich jetzt mal so
Nunja, solche Listen gab es schon des Öfteren. Ob man denen so glauben schenken kann
?
Die Experten von Sistrix könnten dazu doch sicherlich eine etwas fundiertere Aussage auf Basis der Backlink Datenbank treffen, würde ich mal sagen.
Natürlich ist die Liste nix neues, wird auch wohl mehr zur Auffrischung gedacht sein
Jeder der sich intensiv mit SEO befasst, hat doch schon seine eigenen Erfahrungen gemacht.
Nachdem rein rechnerisch, siehe hier, für einen PR von x (zum Beispiel PR 5) schon 18,4 Links mit PR x (im Beispiel 5) reichen, alternativ 3,3 Links mit PR x plus 1 (im Beispiel PR 6) oder schon 0,6 Links mit PR x plus 2 (im Beispiel PR 7), bliebe zumindest noch die Frage, was – selbst wenn man nur auf die Quantität schauen würde – eher auf Manipulation hindeuten könnte: Unterdurchschnittlich viele Links (d.h. wenige starke) oder überdurchschnittlich viele (eher schwache) Links?
Kann diese Beobachtung nicht teilen. Mal abgesehen davon, dass die Liste in gleicher und ähnlicher Form schon ne ganze Weile durch die Welt geistert – meine Beobachtungen sind ganz andere. Ob die PR-Theorie von Martin so 100% stimmt, bin ich mir nicht sicher
Aber ganz klar haben meinen Beobachtungen nach einige wenige Links von autoritären Seiten zum Thema einen größeren Einfluss als die schiere Masse an Links. Mag immer noch Ausnahmen geben, aber die Tendenz ist schon so.
Für alle, die’s interessiert, hier ist das Original zur Brandkraft-Tabelle mit deutlich mehr Informationen, wie die Werte zustande kommen…
Ich stimme Martins Theorie zu. Einige Seiten die ich verlinke, die sonst kaum eingehende Links haben, bekommen großteils meinen PR-1.
Diese oder ähnliche Listen gibt es ja schon seit Ewigkeiten. Wenn man bedenkt, dass zumindest der ursprüngliche Pagerank-Algorithmus ein gewichteter Algorithmus ist, dann darf man eigentlich solche Tabellen überhaupt nicht ernst nehmen. Einen Mittelwert bei über 1.000 Links zu bilden, um die Gewichtung (Linkpower) der Verweise zu elimieren, ist dann wieder so verallgemeinernd, dass man auch den Sonnenstand zum Zeitpunkt des Linksetzens als Faktor mit berücksichtigen sollte.
Zur Liste: Dazu müsste man jetzt natürlich wissen, welchen PR die inbound Links haben und wie viele outbound Links die verlinkenden Seiten haben. Ohne diese Angaben ist die Liste wenig aussagekräftige, der Ausgangspunkt fehlt einfach.
Ansonsten mache ich eigentlich auch nur Erfahrungen nach Martins Theorie aber nur auf Seiten mit wenig inbound Links, wie Florian.
Grüße
Maxim
Kann ich nicht bestätigen, halte ich auch nicht für realistisch, Quellenangabe oder ähnliches gibtes auch nicht.
Jo, die Liste ist recht sinnfrei. Wenn du einen Link von einer PR7-Seite kriegst, die wenig ausgehende Links hat, kriegst du in der Regel früher oder später einen PR6. Da brauchst du keine 40.000. Aber vielleicht, wenn es nur Webkataloge & Gästebücher sind
Das ist Unsinn. So einfach wie sich mancher SEOler das vorstellt bzw. es seinen Kunden verkauft, ist PageRank nicht. Wie PageRank tatsächlich funktioniert, steht übrigens hier…
Nun ja, der Gedanke ist schon ganz nett aber ich denke man kann sich da nicht ansatzweise danach richten…
Nach der Liste sollte man bis PR 2 relativ schnell kommen, danach wird es dann zäh. Aber PR ist ja nicht alles, kommt ja wie bekannt auch auf eine gute Sichtbarkeit an
Also bei 387 Backlinks sehe ich immer noch einen PR von 2. Aber wie im Text beschrieben, könnten das Richtwerte sein. Viele andere Faktoren wie Alter der Domain, Unterschiedlichkeit der Backlinks und Linktexte etc.
Der PR wird – wie so vieles im Leben – sowieso hoffnungslos überschätzt. Mag sein, dass dieser Indikator immer wieder nettes Gesprächsthema für SEO-Stammtische ist, aber inwieweit ein PR-2, 3, 4 oder 5 den Kunden bei der Positionierung ihrer Keywords hilft, bleibt weiter schleierhaft. Manche PR2-Seite rankt besser und ist sichtbarer für mehr Begriffe als eine PR4-Seite aus dem gleichen Themengebiet. Leider stiften diese Pagerank-Diskussionen immer nur mehr Verwirrung und wir haben so manches mal den Kunden erklären müssen, dass ein Downgrade nicht bedeutet, dass ihre Website nun plötzlich schlechter aufgestellt ist.
Das kann ich so nicht glauben. Zumindest deckt es sich nicht mit meinen Beobachtungen.
@Thomas Da hast du Recht. Man kann auch nen super PR haben und trotzdem “unsichtbar” sein. Aber für Linkvermieter könnte es recht interessant sein zu wissen, wann man welchen PR bekommt um verschiedene PR Links anzubieten.
Grüße
Maxim
Ich würde mal sagen, theoretisch mag das stimmen aber tatsächlich ist der PR der Backlinks doch von wesentlicher Bedeutung.
Sowas hat mich schon immer intressiert. Dankeschön!
Bin ich blind? Wo ist denn die Anzahl der für diese Untersuchung ausgewerteten Websites? Diese Angabe ist doch absolut wertlos, da man sie nicht ins Verhältnis setzen kann.
Naja es wurden ja immerhin 50 Seiten analysiert. Man könnte jetzt einen Schritt weitergehen und noch “Anzahl ausgehende Links” in die Formel mit einbeziehen. Wer macht die Arbeit, statt Aussagen wie “absolut wertlos” zu machen?
Übrigens: Basierend auf den obigen Daten kann man seinen PR mit der Formel PR =LN(x)/1.6379-0.464 abschätzen, wobei x=Anzahl Backlinks bei der Google Suchabfrage “meineseite.de” -site:meineseite.de. Bin gespannt auf den nächsten PR Update, dann kann man ja dann überprüfen wie genau die Formel ist.
Naja, als ungefähren Richtwert und zum Ziele setzen finde ich es ganz gut, für alles andere eher schlecht. Wenn ich 10 Dofollow-Links von PR 6 Seiten bekomme, bin ich bestimmt besser als wenn ich 100 Links von PR 0 bekomme…
Ja, denn da ist ein PR6 Link schon massiv besser…