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Warum SEOs einen schlechten Ruf haben

SEO | | 26.03.2011, 17:56 | 40 Kommentare

In dem Artikel `The Hidden Motives for Denouncing SEO´ auf seoptimise.com wurde kürzlich versucht zu erklären, warum SEOs nach wie vor so einen schlechten Ruf haben. Während einige Betreiber die Optimierung von Webseiten immer noch mit Spam gleichsetzen, gibt es nach Meinung des Autors mittlerweile auch noch andere Gründe, warum viele Webseitenbetreiber sich von SEO distanzieren…

Konkurrenten davon überzeugen nicht auch SEO zu betreiben

Indem man z.B. erzählt, man habe mit SEOs schlechte Erfahrungen gemacht, die Optimierung der eigenen Seite wäre erfolglos gewesen oder man habe SEO generell nicht nötig, schreckt man bestehende bzw. neue Konkurrenten davor ab, ebenfalls ihre Seite optimieren zu lassen.

Wenn wir uns an die Bloggergate-Affäre zurückerinnern, scheint hierzulande insbesondre die letzte Aussage, also dass man es einfach nicht nötig hat seine Seite für Suchmaschinen zu optimieren, sehr beliebt zu sein. Ob wohl die meisten Webseitenbetreiber längst wissen, wie bzw. wann eine Seite besser bei Google und Co. gelistet wird, geben sie es in der Öffentlichkeit nicht zu und distanzieren sich stattdessen von dem Thema.

Konkurrenten bei bekannten Suchmaschinen anprangern

Das vordergründige Anprangern der SEO Praktiken anderer Webseitenbetreiber wird immer öfter auch dazu genutzt, um sich unliebsam gewordene Konkurrenten von Leib zu schaffen. Wer öffentlich über SEO herzieht, kann sich dabei sicher sein, dass auch die Betreiber bekannter Suchmaschinen davon mitbekommen.

Auch hier kann die damals von Sascha Pallenberg initiierte Bloggergate-Affäre als Beispiel herangezogen werden. Wer das Spektakel mitbekommen hat, der wird bestätigen können, dass es Sascha nicht nur darum ging einen Skandal aufzudecken, sondern dass es ihm ganz offensichtlich auch Spaß gemacht hat, die Namen der in die Affäre verwickelten Webseiten zu nennen bzw. diesen womöglich damit noch zu schaden.

Sich selbst davor schützen von Suchmaschinen betraft zu werden

Da viele Webseitenbetreiber immer noch denken, die Betreiber bekannter Suchmaschinen hätten generell etwas gegen die Optimierung von Webseiten einzuwenden, beteuern sie immer wieder, nichts mit SEO am Hut zu haben.

Insbesondere durch den dauernden Bezug zur Bloggergate-Affäre, mag dieser Artikel auf den ersten Blick etwas lächerlich erscheinen, Fakt ist leider aber jedoch, dass hinter der kritischen Haltung gegenüber SEOs nicht immer nur der Wille nach einem faireren Wettbewerb, sondern immer öfter auch rein egoistische bzw. kommerzielle Gedanken stehen.

Der Autor des anfänglich genannten Artikels zieht einen schönen Vergleich. Wenn man SEO mit Spam gleichsetzt, muss man auch das Hosting von Webseiten, das Gestalten einer Seite oder die Verbesserung der Usability einer Webseite als Spam bezeichnen.

So lange wie es das Internet gibt, braucht es eine Möglichkeit, Inhalte online zu stellen (Webhosting) und sie auffindbar (SEO) sowie benutzerfreundlich (Usability) zu gestalten (Webdesign).

Gretus

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Kommentare zu diesem Beitrag:

  1. alternative products Website sagt:

    SEOs haben keinen schlechten Ruf. Ohne SEO keine Besucher, ohne Besucher keine Einnahmen. So einfach ist dass. Wer will schon umsonst arbeiten?

  2. Frank Website sagt:

    Aber die Leistungen von einem SEO sind oft nicht direkt greifbar/messbar. Das ist irgendwie immer das größte Problem da unsere Arbeit nicht unmittelbar sichtbar ist. Meine Erfahrung…

  3. Nico Schubert Website sagt:

    Hallo Frank,

    Das stimmt so nicht. Jede Suchmaschinenoptimierung ist irgendwo messbar, wenn man genaue Ziele absteckt und die Ergebnisse der Position logt, sieht man das man Erfolg bzw. Misserfolg mit der Suchmaschinenoptimierung hat. Was dann Besuchertechnisch rüber kommt und hängenbleibt ist dann wieder ein anderes Thema. Die Suchmaschinenoptimierung im groben und ganzen ist ja eigentlich nur das verbessern der einzelnen Positionen in den Ergebnissen bei den jeweiligen Suchmaschinen. Alles andere darüber hinaus ist ein anderer Part. Natürlich gehört zwar bei der Suchmaschinenoptimierung noch das analysieren von trafficintensiven Keywörter, aber das optimieren der Conversion sollte eigentlich nicht mehr der Part von den Suchmaschinenoptimierer sein.

    Grüße Nico

  4. Sascha Pallenberg Website sagt:

    Ach herjeh, man ist ja inzwischen nach der “wir schmeissen alles hin, weil Google uns im Ranking runtergesetzt hat”-Mitleids-Nummer (ich haette eure Seite uebrigens direkt gekauft und einfach nur einen Zonk auf die Startseite geladen!) so einiges gewohnt vom Onkel Gretus, dass Recherche nicht seine Staerke ist, kommt amuesanter weise noch hinzu.

    Nur als kleine Anmerkung, ich habe keine involvierten Blogs genannt und mehrfach betont, dass die beteiligten Blogger eher Opfer denn Taeter sind. Kann man schon leicht einmal uebersehen, aber vielleicht ist dies auch einer der Gruende, warum SEOs (oder zumindest 99% der Search Engine Manipulatoren) so einen schlechten Ruf haben ;)

  5. You2 Website sagt:

    Ehrlich, wie kommt Ihr auf schlechter Ruf. Im Moment dreht sich doch alles um das Thema und Betreiber welche nicht am Googleranking interessiert sind gibt es doch nicht wirklich.

    Ob alle SEO Berater ihr Geld auch wert sind, das ist wiederum eine andere Frage. Aber das ist doch wie in jeder Sparte.

  6. seb sagt:

    Ich glaube nicht, dass SEOs einen schlechten Ruf haben. Es ist halt eher so, dass die technisch Versierten meistens nicht die Sprache der Entscheider sprechen – und diejenigen, die diese Sprache sprechen und Geschäft generieren oftmals nicht die besten SEOs sind (natürlich keine allgemeingültige Verallgemeinerung). Aber dieses Kommunikationsproblem ist sicher ein Grund, warum SEOs oft zumindest sehr kritisch gesehen werden.

  7. Michael Website sagt:

    Ich finde nicht wirklich, daß SEO´s einen schlechten Ruf haben. Es ist ja noch immer so, was nutzt einem die Website, wenn sie nicht gefunden wird? Ich sehe es eher so, daß einige Webmaster sich mehr Gedanken machen müßten, über deren Konzept. Nach meinen Erfahrungen gibt es immer noch vile Website Betreiber, die immer noch denken, daß man deren Website innerhalb weniger Tage auf Platz 1 bringen kann. Und wenn man denen erklärt, daß es nun mal nicht so schnell geht, dann bekommen die SEO´s einen schlechten Ruf. Es ist ja leider immer noch so, daß die Änderungen im Google Index leider nicht so schnell ersichtlich sind, und das dem Kunden klarzumachen, ist leider nicht immer einfach.

  8. Rainer sagt:

    Es ist doch gut, dass nach der Optimierung ungefähr 10 Milliarden Seiten auf der ersten Position stehen.

  9. fabian Website sagt:

    Es gibt immer eine Optimierung!

  • Benjamin Koroll: Ich bin gerne mit dabei Twitter: bcpcooking Mein Tweet:...
  • rueterian: Dabei: https://twitter.com/#!/Rueteri an/status/204482126958170112
  • Schnurpsel: Ahhh, bei den PMs in Twitter, da gucke ich praktisch nie rein. :-) Danke!
  • Schnurpsel: In welcher Form gibt es den Gutschein eigentlich, wenn man gewonnen hat und...
  • knallfrosch87: Tweet: https://twitter.com/#!/Knallfr osch87/status/2044545534023516 17
  • Delgado SEO-Kriterien eines Textes?
  • Kerstin Ranking nach Relaunch?
  • Sefan Ab wann beginnt Duplicate Content?
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  • Dani Corporate Blog in Unterverzeichnis oder auf neuer Domain?
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