Der Algorithmus schläft nie und berechnet die Ergebnisse ständig neu. Dieses hat zur Folge, dass sich quasi sekündlich die Ergebnisseiten ändern können und mögliche Reaktionen notwendig machen. Zusätzlich können z.B. Medienereignisse einen starken Einfluss auf das Suchvolumen in einem Themenbereich nehmen. Es lassen sich noch einige weitere Beispiele aufzählen, die allesamt demjenigen einen Wettbewerbsvorteil verschaffen, der schnell reagiert…
Grundsätzlich muss man hier zwei Bereiche unterteilen. Während es im ersten Bereich darum geht, keinen Traffic zu verlieren, geht es im zweiten Bereich darum, zusätzlichen Traffic – welcher durch angekurbelte Nachfrage entsteht – möglichst effektiv abzugreifen. Beide Bereiche erfordern ein gutes Informationssystem mit zweierlei Präferenzen: Schnell und zuverlässig.
Trafficabfall verhindern
Es gibt grundsätzlich drei verschiedene Szenarien, die zu einem Trafficabfall durch veränderte SERPs führen: Normale Verschiebung durch neue Bedinungen (Konkurrenz hat mehr Backlinks, Änderung der internen Faktoren etc.), Verschiebung durch geänderten Algorithmus oder eine Verschiebung durch Abstrafung seitens der Suchmaschine.
Bevor man sich Gedanken darüber machen kann, um welches der drei Szenarien es sich handelt, muss man natürlich erst einmal darüber informiert sein, dass es eine Rankingveränderung gegeben hat und welchem Ausmaß diese unterliegt. Anschließend sollte man schnellstmöglich die Ursache für die Veränderung herausfinden und mögliche Maßnahmen in die Wege leiten. Insbesondere bei einem veränderten Algorithmus oder etwa bei einem veränderten Auftreten von Universal Search ist ein zeitliches Polster viel wert.
Um sich ein solches Polster zu verschaffen, eignen sich spezielle Tools zur Überwachung der Rankings. Fällt ein Ranking aus welchem Grund auch immer ab, gibt das Tool automatisch Alarm. Wichtig ist hier, wie oft die Position überprüft wird sowie ein Alarmsystem, auf das man sich verlassen kann. Zusätzlich wichtig ist natürlich entsprechende Manpower, die auch kurzfristig reagieren kann.
Zusätzlichen Traffic generieren
Medienereignisse führen immer wieder zu starken Trafficpeaks innerhalb eines Themenbereiches. Will man ein solches Peak abgreifen, muss man extrem schnell sein, denn die Aktualität ist in diesem Fall ein gesondertes Rankingkriterium mit starkem Einfluss. Hier spielen zum Einen die organischen Serps eine große Rolle, aber auch Google News bzw. die Google Blogsuche ist ein nicht zu vernachlässigender Trafficzubringer.
Wichtig hierbei ist, besonders schnell von einem medialen Ereignis mitzubekommen und abzuschätzen, ob es ein lohnenswertes Suchvolumen ergeben könnte. Da in einem solchen Ereignis keine historischen Daten vorliegen, entfällt die Keywordanalyse in erster Linie auf das Bauchgefühl bzw. die Intuition des SEOs. Sind einige Stunden vergangen, stehen die entsprechenden Keywords zwar fest, aber die Ergebnisse haben sich meistens auch schon eingependelt und der Traffic geht an den Mitbewerber.
Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Suchmaschinenoptimierung durchaus am Puls der Zeit stattfinden sollte. Je dichter man sich an aktuellen Veränderungen bzw. Ereignissen bewegt, desto besser. Natürlich erfordert dies nicht nur gute und gut konfigurierte Tools, sondern wie gesagt auch Manpower, die notfalls entsprechende Maßnahmen einleiten kann. Eine mögliche Maßnahme kann natürlich auch sein, einfach die Füße still zu halten und die anderen rumwuseln zu lassen…
Constantin





























Hi Constantin,
guter Artikel. Hier wäre ein Link zu eisys “Amazon 7″-Aktion sinnvoll, finde ich. Der hat mit dem richtigen Riecher ein Thema geahnt, vor (den meisten) anderen einen Artikel geschrieben und konnte so viel traffic einsammeln.
Für einen SEO viel spannender sind doch die Backlinks, die man durch Schnelligkeit erzeugen kann. Denn oft und gerne und zurecht verweist man in seinem Artikel ja auf die erste Quelle, in der man eine Nachricht gefunden hat.
Gruß, Martin