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Wie eine gute SEO Firma finden?

SEO  |   |  , 14:10 Uhr  |  29 Kommentare

Da wir die Idee, auf der Suche nach einer guten SEO Agentur befindliche Webseitenbetreiber eine mit einer Punkteskala versehende Liste mit Fragen zur Verfügung zu stellen, haben wir den kürzlich auf portent.com veröffentlichten Artikel `How to hire an SEO company´ als Grundlage genommen, einmal selbst einen Fragenkatalog zur Findung einer guten SEO Firma zu erarbeiten…

Fragen an eine SEO Firma

Wie ist die SEO Firma auf Sie aufmerksam geworden?

  • Die Firma hat mich einfach so angerufen/mir eine Mail geschrieben (-3)
  • Ich selbst bin auf die Firma aufmerksam geworden (+1)

Ist die SEO Firma bereit Ihnen Referenzen zu nennen?

  • Ja, sofort nach Anfrage (+1)
  • Ja, jedoch erst nach Vertragsunterzeichnung (-3)
  • Nein (-5)

Hat Ihnen die SEO Firma eine bessere Platzierung fest zugesagt?

  • Ja, sie garantiert mir Top-Platzierungen innerhalb kürzester Zeit (-5)
  • Nein, eine Garantie für bessere Platzierungen ist angeblich nicht möglich (+1)

Welche Art von Support bietet Ihnen die SEO Firma?

  • Mail (-1)
  • Mail, Telefon (0)
  • Mail, Telefon und persönliches Gespräch (+1)

Welche Art von Reporting verspricht Ihnen die SEO Firma?

  • Rankings (0)
  • Rankings, Traffic (+1)
  • Rankings, Traffic, Conversions uvm. (+2)

Welche Vertragslaufzeiten bietet Ihnen die SEO Firma?

  • Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 3 Monate (+1)
  • Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 6 Monate (0)
  • Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 12 Monate (-5)

Welche Maßnahmen will die SEO Firma an Ihrer Webseite durchführen?

  • Keine, Veränderungen an der Seite selbst sind angeblich nicht nötig (-3)
  •  Sie möchten technische Aspekte untersuchen und die Titles/den Content checken (+1)
  •  Sie möchten technische Aspekte untersuchen, die Titles/den Content checken und eine Content-Strategie entwickeln (+2)

Sollen Sie einen Link zur SEO Firma auf Ihrer Webseite einbinden?

  • Ja, ist angeblich so üblich (-5)
  • Wenn ich möchte, gegen einen Rabatt (-1)
  • Nein (0)

Verlangt die SEO Firma einen Zugriff auf Ihre Logfiles?

  • Ja, sie möchten sich die Logfiles ansehen und auswerten (+1)
  • Nein (-3)

Wie plant die SEO Firma den Aufbau von Links gestalten?

  • Sie nutzen ein System, welches Links automatisch generiert (-5)
  • Sie nutzen Content-Links von manuell selektierten Webseiten (+1)
  • Sie nutzen einen Mix aus Content-Links, Linkmagneten, Social Media Marketing uvm. (+2)

Prahlt die SEO Firma damit Mitarbeiter von Google zu kennen?

  • Ja (-5)
  • Nein (0)

Auswertung (Summe der Punkte in Klammern):

  • 12 bis 8 Punkte: Sehr gut
  • 8 bis 5 Punkte: Gut
  • 5 bis 0 Punkte: Schlecht
  • 0 bis –37 Punkte: Sehr schlecht

Eure SEO-united.de Blogger

P.S.: Unser Fragenkatalog zur Auswahl einer SEO Firma ist in der Praxis natürlich nur sehr bedingt tauglich! Vielleicht aber, macht sich ja einer von Euch die Mühe, eine professionelle Version davon zu erstellen 😉

Sie befinden sind hier: Wie eine gute SEO Firma finden?

Kommentare zu diesem Beitrag:

  1. Andreas sagt:

    Schöne Aufstellung und gutes Punktesystem. Hoffentlich achten auch viele SEO interessierte Kunden direkt bei der Wahl der ersten SEO Agentur auf einige der oben aufgezählten Punkte. Denn sonst haben diese direkt einen schlechten Eindruck von SEO und sagen es ist nur Geldabzocke.

  2. Michel sagt:

    Moin Gretus,

    feine Sache, da landen wir aber mal locker bei 9 Punkten!

    Die Kunden danken es einem mit Treue und tollen Partnerschaften. Ich hoffe das ganz viele suchende dieses Ranking finden, um krasse Fehltritte zu vermeiden! Etwas Arbeit die sich aber wirklich lohnt. Auf Nachhaltigkeit zu achten kann nur durch ehrlichen Umgang mit den Kunden garantiert werden.

    Diese ganzen unseriösen Anbieter sollten dringend ausgebremst werden…

    LG aus HH
    Michel

  3. Super Beitrag. Vor allem Punkt 2. Mir wollte bis jetzt noch kein Möchte-Gern-SEO (Backlink-Verkäufer würde eher zutreffen) Referenzen nennen. Die hatten wohl alle Angst, dass ich dann erstens sehe das es wohl nicht wirkt oder ich zweitens die kostenlosen Backlink-Möglichkeiten herausfinde.

  4. Thomas sagt:

    Hallo !

    Die Übersicht ist so ganz okay, aber paar Sachen möchte ich mal dazu sagen:

    Ist die SEO Agentur bereit Ihnen Referenzen zu nennen?

    Ich hatte noch nie den Fall, dass ein Kunde freiwillig eine Referenz sein wollte. Ich bin zur Verschwiegenheit verpflichtet. Die Kunden möchten immer gerne Referenzen haben, aber selber keine sein.

    • Wo ist das Problem, selbst ein paar kleine Webprojekte zu machen und sich selber als Referenz haben?

      • Mißfeldt sagt:

        Eigene Projekte als Referenz finde ich peinlich. Ich kann Thomas nur zustimmen. Auch ich habe Firmen bzw. Portale beraten, die nicht wollten, dass ihre Seo-Aktivitäten öffentlich werden. Man muss ja auch bedenken, dass man ab und zu als „Feuerwehr “ gerufen wird, weil da etwas im Geschäftsmodell einbricht. Das sollte dann natürlich auf keinen Fall öffentlich werden.

        Im Grunde sollte es besser anders herum laufen: wenn man von anderen empfohlen wurde, erübrigt sich das mit den Referenzen :-)

  5. Julian sagt:

    Wie wäre es mit +5, wenn eine Agentur gar keine Vertragslaufzeit hat?

  6. Hartmut sagt:

    Pkt. „Mitarbeiter von Google kennen“ – ist gerade einem Kunden von mir passiert, der aber Bescheid wusste und diesen guten Menschen abserviert hat 😉

  7. Marcel sagt:

    YEEEEEAH 11 Punkte 😉

  8. Tobias sagt:

    Hm, die Agentur die ich meinem Chef empfehlen wollte kommt auf 3 Punkte :-/ Sollte ich wohl nochmal nachdenken drüber…

  9. Alex sagt:

    Ich muss dem Julian irgendwo Recht geben, keine Vertragslaufzeiten erscheinen dem Enduser auf dem ersten Blick möglicherweise billig und unverbindlich,andersseits ist das auch irgendwo Schwachsinn wenn die Agentur nach einem Monat die Arbeit einstellt, die Rankings sofort in den Keller fallen, der User es anschliessend bemerkt und zur eine andere Agentur läuft, die in diesem Zeitpunkt bessere Angebote hat als die vorherige Agentur.

    Ich hab Mitleid mit der Agentur 4,5,6…X die dannach immer und immer wieder im fremden Code rumfummeln darf um die Rankings zu verbessern.

  10. Marc sagt:

    Hallo,

    also die zweite Frage möchte ich auch bemängeln. Welcher Kunde möchte den als Ref für eine SEO-Agentur dienen? Eigene Seiten und Projekte müssen hier vollkommen reichen und Verschwiegenheit in dem Geschäft ist auch ein sehr wertvolles Gut.

    Ansonsten einfach mit gesundem Menschenverstand an die Suche gehen und sich keine Versprechungen machen lassen.

    Gruß

    Marc

  11. Nikolay sagt:

    Ich finde den Fragenkatalog super. Vielleicht etwas ausbaufähig, auch hinsichtlich des Punktesystems, aber im großen und ganzen erhählt man am Ende einen ungefähren Richtwert der bei der Entscheidungsfindung sicherlich helfen kann – oder im Idealfall sogar den A**** retten kann 😀

    @Martin Warum soll es peinlich sein eigene Projekte als Referenz zu nennen? Ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht, da man bei eigenen Projekten alles detailliert aufzeigen kann, insbesondere die Entwicklung des Projektes: Sprich Anlaufzeit, Sichtbarkeitsentwicklung usw. Das Ganze kann man dann schön mit einem Blick in Google Analytics untermauern bzw. konkretisieren. Kam bisher immer gut an.

    Das Problem ist ja, dass die meisten Kunden gar kein konkretes Bild vor Augen haben, wie das ganze in der Praxis aussehen wird. >>UND<< wie es für den Kunden später nachvollziehbar/messbar sein soll/wird, ob die Maßnahmen erfolgreich waren oder nicht. Wenn man ein Referenzprojekt wie oberhalb beschrieben mal in einem gemeinsamen Gespräch von A-Z "zerlegt" hat, kam bisher immer positives Feedback- und der gewollte "Ahaaa-Effekt" zurück. Wenn man so etwas macht, sollte man natürlich ein "g'scheides" Projekt mit guten Keywords vorzeigen – und kein billiges Nischenprojekt wie etwa schuhsohlenkleber.tld 😀

    So einen tiefen Einblick hinter die Kulissen, der meines Erachtens nach essentiell wichtig ist um die Basis für eine langfristige- und erfolgreiche Zusammenarbeit aufzubauen, darauf würde ich nicht mehr verzichten wollen. So bekommt der Kunde/Interessent schon im Vorfeld ein Bewustsein für "richtiges" bzw. nachhaltiges SEO… Auf diesem Fundament lässt es sich dann super zusammenarbeiten.

    Just my 2 Cents,

    Grüße
    Nikolay

  12. Eigene Projekte als Referenz finde ich peinlich.

    Wären dir Muster als Hersteller von irgendetwas auch peinlich? SEOs sind schon ein komischen Völkchen. Da soll man fast immer die Katze im Sack kaufen. Ich glaube ich werde auch SEO.

    Im Grunde sollte es besser anders herum laufen: wenn man von anderen empfohlen wurde…

    Empfehlungen können gefaket sein.

  13. Wie plant die SEO Agentur den Aufbau von Links gestalten?

    Sie nutzen ein System, welches Links automatisch generiert (-5)

    Das System nennt sich qualitativer Content mit Mehrwerten (+5)

  14. Claudia sagt:

    Die Idee einer Punkteskala ist nicht schlecht, wenn gleich einige Fragen doch etwas oberflächlich erscheinen. Was ich auch sehr wichtig finde für Kunden:

    Nachvollziehbare Dokumentation von SEO Maßnahmen für den Kunden (+5)
    Der Agentur muß auf Nachfrage alles aus der Nase gezogen werden (-5)

    Leider merkt der Kunde das erst nach Vergabe des Auftrags…

  15. […] Jedenfalls hat Gretus auf SEO-united.de einen Fragenkatalog aufgesetzt, der helfen könnte […]

  16. Dirk sagt:

    @1 Hmm, was ist jetzt schlimmer: Agentur ruft mich an und gibt mir drei kostenlose SEO-Tipps, um meine schlecht aufgestellte, für mein Unternehmen wirtschaftlich äußerst wichtige Website zu verbessern. Bei Interesse folgt dann ein Angebot.

    ODER

    Ich werde selbst auf die Agentur aufmerksam – über Google Adwords!

  17. Matthias sagt:

    Schöne Aufstellung! Was man noch einbauen könnte wäre die finanzielle Seite.

    @Nikolay: Kann ich nur zustimmen. Viele Kunden verstehen auch erst im Gespräch wirklich, wie der Ablauf der Maßnahmen sein könnte. Konkrete Zahlen und Graphiken sind für mich persönlich das A und O zum Verständnis. Und sofern Kunden zugestimmt haben, Ihre Daten zu verwenden – warum nicht?

    vg

  18. Markus sagt:

    Sehr schöner Fragenkatalog, wenn ich meine Punkte zusammenzähle, dann kommt was ordentliches bei raus. Nur über den Punkt „Vertragsdauer“ hatte ich mir noch nie Gedanken gemacht, da mein Modell darauf basiert, in Vorleistung zu gehen und monatlich abzurechnen, wenn das Ziel (Top 10 mit dem jeweiligen Keyword) erreicht ist…

    Ist bei den von mir optimierten Nischenprojekten aber auch kein großes Risiko und die Preise sehr überschaubar 😉

  19. Harald sagt:

    Gute Listung für Grobeinschätzung. Den Link hierzu werde ich gleich mal in meine Präsentation für die SEO Workshops einbauen.

  20. […] Ein Leitfaden von SEO-united.de bietet Unterstützung für erste Schritte […]

  21. Blogpirat sagt:

    Ich finde die Checkliste allgemein hilfreich, ABER…

    Welche Agentur nennt ihre Referenzen, wenn sie im Linkbuilding tätig ist? Klar, Onpage kann man Referenzen nennen, aber ansonsten gefährdet man seine Kunden und Netzwerke.

    Rankings versprechen ist auf harten Singlekeys unrealistisch und unseriös, aber das Hotel von Frau Maier in Musterdorf bekommt jede Agentur zu „Hotel Musterdorf“ auf Platz 1. Schafft sie das nicht, sollte sie sich nicht SEO Agentur schimpfen.

    Ich habe auch schon Fälle von SEHR bekannten Agenturen erlebt, wo Kunden 10.000 € sprichwörtlich versenkt haben. Namen möchte ich diesbezüglich nicht nennen, aber vom schweren Singlekey wurde abgeraten und es wurden Links im Wert von vielleicht 100 € für das 10fache verkauft. So kann man als SEO natürlich Geld verdienen…

  22. Edelnerd sagt:

    Das einzige was man als Agentur verkaufen kann sind eigentlich nur Erfahrungen, die Umsetzung und das Gelingen kann doch keiner ernsthaft verkaufen wollen. Natürlich gehören Dinge wie Linkbuilding und On- Offpage-Optimierung dazu, das kann man wohl noch verkaufen, auch als Arbeitszeit, aber wer eine Position verkauft, der ist für mich kein SEO. Schwarze Scharfe gibt ist immer und überall, leider macht sich negative Kritik viel häufiger breit als positive, gerade im Bereich SEO, wer erzählt schon gerne rum das eine Agentur einen ganz weit vorn gebracht hat 😉

  23. Bernd Hellmuth sagt:

    …manchmal genügt auch:

    Gesunder Menschenverstand (+5)
    Gesundes Misstrauen (+3)
    Ein günstiger/kostenfreier Testzeitraum (+1)
    Einfach mal Menschen fragen, die sich damit auskennen (unbezahlbar 😉 )

  24. Dirk sagt:

    @Bernd Kostenfreier Testzeitraum? Das ist jetzt wohl nicht ganz ernst gemeint…

  25. Sergej sagt:

    Was meint ihr mit „logfiles“?

  26. Norman sagt:

    Das ist ja wirklich mal ein interessantes Punktesystem. Vor allem hat es eine Agentur wohl extrem schwer, überhaupt wieder in den positiven Bereich zu gelangen, wenn sie einen einzigen wirklich derben Makel aufweist. Da ist der Kunde definitiv auf der sicheren Seite. Leider ist manches aber wohl wirklich erst nach gegebener Unterschrift erkennbar.

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