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Wer nicht teilt, geht im Social Web unter!

Social Media  |   |  , 10:05 Uhr  |  27 Kommentare

Während wir SEOs im Zuge von Facebook, Twitter und Co. alles dafür tun, dass unsere Inhalte möglichst zahlreich von anderen Nutzern bewertet werden, tun sich viele von uns mit der Bewertung anderer Inhalte eher schwer. Der Artikel `Are You Trusted by Google?´ auf seobythesea.com macht nun deutlich, dass es im Zuge des Social Webs nicht nur wichtig ist, von anderen bewertet zu werden, sondern dass es mindestens genauso wichtig ist, Bewertungen auch abzugeben…

Bill Slawski weist in seinem Artikel auf ein kürzlich von Google veröffentlichtes Patent mit der Bezeichnung `Agent Rank´ hin. Das Patent beschreibt zum einem, dass Google den Einfluss von Bewertungen abhängig von Personen macht. Wenn eine Person mit einer hohen Reputation einen Inhalt empfiehlt, hat dieses logischerweise einen größeren Einfluss als die Empfehlung einer Person mit einer vergleichsweise niedrigen Reputation.

Not all references, however, are necessarily of equal significance. For example, a reference by another agent with a high reputational score is of greater significance than a reference by another agent with a low reputational score.

Thus, the reputation of a particular agent, and therefore the reputational score assigned to the particular agent, should depend not just on the number of references to the content signed by the particular agent, but on the importance of the referring documents and other agents.

Insbesondere der letzte Satz der Beschreibung des Patents ist sehr allgemein gehalten:

This implies a recursive definition: the reputation of a particular agent is a function of the reputation of the content and agents which refer to it.

Die Reputation einer bestimmten Person ist eine Abbildung der Reputation der Inhalte und Personen die mit ihr in Verbindung stehen.

Genau wie es in Bezug auf die herkömmliche Suchmaschinenoptimierung nach wie vor wichtig ist, auch auf andere Inhalte zu linken, scheint es im Zuge des Ausbaus des Agent Ranks wichtig zu sein, dass man auch andere Inhalte bewertet.

Wie würdet Ihr die Reputation einer Person bewerten, die zwar immer wieder referiert wird, nur selten aber zitiert? Welchen Stellenwert hat dagegen eine Person, die ebenfalls häufig erwähnt wird und es gleichzeitig immer wieder auch schafft, auf andere interessante Inhalte zu verweisen?

Genauso wie SEO immer auch bedeutet, andere zu verlinken, bedeutet Reputationsbildung im Social Web immer auch, andere Inhalte zu teilen!

Der meiner Meinung größte Fehler im Bereich Online Marketing ist der Irrglaube, nicht auch andere featuren zu müssen! Wo es im herkömmlichen Web vielleicht noch möglich war, ohne die Hilfe anderer ganz nach oben zu kommen, ist dieses im Social Web nicht mehr möglich. Marketing im Social Web bedeutet zuerst Geben und dann Nehmen. Wer es nicht versteht, wird irgendwann untergehen…

Gretus

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Diskussion zu diesem Beitrag:

Kommentare zu diesem Beitrag:

  1. Millus Website sagt:

    Da klicken wir sofort auf +1 :)

  2. Loewenherz Website sagt:

    Jawoll, so isses :)

  3. calceola Website sagt:

    Ich plädiere für ein Verhältnis von 1:10. Zehn mal andere erwähnen und einmal sich selbst. Ist vielleicht bei Links nicht so aber im Social Web sollte das passen.

  4. Alexander Website sagt:

    Shared – da wirklich ein interessanter Artikel.

    Gruss,
    Alexander

  5. Soziale Netzwerke – Lese-Tipp « heinka.wordpress.com Website sagt:

    […] Wer nicht teilt, geht im Social Web unter! […]

  6. heinka Website sagt:

    Gefällt mir! +1 –> DANKE!

    LG, heinka

  7. Patrick Website sagt:

    Hallo Gretus & Co,

    lieben Dank für die Zusammenfassung des Beitrags von Bill. Habe ihn mir heute morgen in der S-Bahn durchgelesen und empfand ihn als relativ harten Tobak. Drum tut eine solche kurze Zusammenfassung im Nachhinein sehr gut ;-)

    Zur Thematik muss ich ehrlich sagen, dass ich etwas schockiert darüber bin, wie das “Social” Web zunehmend desozialisiert wird. Man muss den Bloggern erneut beibringen, dass Content wichtig ist. Ebenso muss man Ihnen erklären, dass Leser einen Mehrwert im Inhalt suchen. Interne Links schön und gut, aber davon allein kann man das Interesse eines Lesers auch nicht bei Laune halten.

    Ich sehe das – auch wenn das Beispiel etwas komisch ist – so, dass ich mich mit keinem Menschen unterhalten kann, der mir nicht auch etwas zu sagen hat. Frei nach dem Motto “Würdest du dumm sein, würde ich gar nicht mit dir reden.” Das ist womöglich sehr gewagt, aber prinzipiell sehe ich da einige Gemeinsamkeiten.

    Jemand, der nichts zu erzählen hat ist uninteressant. Jemand, der nur von sich selbst erzählt, ist selbstverliebt und nicht an Geschichten anderer interessiert. Wohingegen jemand, der sich anderen unterhält, diskutiert und debattiert Meinungen vorträgt, andere Interessen und Sichtweisen annimmt usw.

    Das gilt meines Erachtens nach nicht nur in Bezug auf Links und Bewertungen, sondern auch für die Moderation von Kommentaren!

    Grüße,
    Patrick

    (Uiih, nun ist mein Kommentar doch länger geworden als geplant :-) )

  8. Lars Website sagt:

    Leider ist das mittlerweile nicht mehr so selbstverständlich wie es früher einmal war. Geben und Nehmen sollte gerade in der Blogosphäre wieder mehr “praktiziert” werden…

    Sehr guter Artikel!

  9. Sabrina Website sagt:

    Wahre Worte! Meiner Meinung nach sollte ein Gleichgewicht, zwischen nehmen und geben entstehen, auch wenn viele es sicherlich lieber hätten, wenn sie mehr nehmen könnten ;)
    Durch das Teilen von anderen Beiträgen wird man ja auch selbst ein Stück bekannter und profitiert vielleicht sogar davon. Dafür müssen natürlich die geteilten Beiträge auch wirklich gut sein. Und ich glaube, wer regelmäßig teilt, dessen Beiträge werden später auch wieder von den anderen geteilt. Im glücklichsten Fall entsteht eine win-win-Situation. Leider sehen das anscheinend noch nicht alle so, doch vielleicht, mit etwas Geduld, werden auch die Ego-Blogger ;) irgendwann einsehen, dass sich teilen lohnt.

  10. Theresa Schulte Website sagt:

    Vielen Dank für die wertvollen Informationen! Irgendwie ist es im Social Web ja nicht anders als im realen Leben. Auch hier gilt das Motto “Geben und Nehmen”. Kann mich Patrick und Sabrina nur anschließen.

  11. Ulrich Esch Website sagt:

    Sehr schöner Artikel. Welchen Einfluss es hat, wenn man sich mit anderen vernetzt und sowohl pusht, als auch gepusht wird sieht man schon länger anhand von einfachen Blogs (Pingback & Trackballs).

    Genau wie in der “realen Welt” macht ein Geben und Nehmen auch im Social Web immer mehr Sinn. Meiner Meinung nach ein Schritt in die richtige Richtung! :)

  12. Peter1962 Website sagt:

    Hallo,

    aber heute hat doch fast keiner mehr Lust auf andere zu verweisen. Man hat doch immer bedenken, dass der andere einmal “seine” Besucher weg nimmt und das man so immer mehr an Besuchern verliert, wenn diese auf anderen Seite ihre Informationen zu erst erhalten. Schade, aber ich kenne fast niemanden mehr der erst gibt und dann erhält.

    Gruß Peter

  13. Reh sagt:

    Erst nehmen, dann geben, das kommt mir bekannt vor. In letzter Zeit hab ich merkwürdig häufig erlebt, dass Linktauschpartner sagen: Setz erst du, dann ziehe ich nach – teilweise sogar mit Verweis darauf, dass das ne Anweisung vom Chef ist. Kein Vertrauen mehr… Wer bei Links geizig ist, wird es bei Likes und Shares auch sein – aber die Quittung bekommen sie dann hoffentlich wirklich in Form von weniger Erfolg!

  14. Wie viel Social Media Buttons brauche ich? | CouchCat.de Website sagt:

    […] Einen wirklich tollen Artikel zum Geben und Nehmen hat gestern SEO-United.de veröffentlicht […]

  15. Guido sagt:

    Hallo Gretus, hallo liebe Leser,

    ich teile hier deine Meinung und habe ein Google+ gegeben den du auch sicher verdient hast! Was ich jedoch gerne anmerken wuerde, da ich selber ein Betreiber eines Erotik-Blog bin, habe ich staendig Probleme damit, dass meine Blogkommentare nicht veroeffentlich werden.

    Ich betreibe KEINEN Kommentar-Spam und schreibe jeden Kommentar selbst und ohne jegliche Tools direkt zum Artikel. Traurig ist es dann doch, wenn man seinen Kommentar mit Themenrelevanz, Interesse und eventuell einer Frage an den Blogger oder dessen Gemeinschaft gestellt hat und dieser im Muelleimer verschwindet.

    Wogegen das bei einer Veroeffentlichung doch eine interessante Diskussion entstehen koennte, wovon dann jeder Beteiligte durch den entstehenden Traffic profitieren kann und auch wird.

    Als kleines Beispiel: Ich schreibe auf einem SEO-Blog etwas warum ich ueberhaupt Kommentare schreibe und das ich dabei nicht auf einen DoFollow achte sondern vielmehr das Interesse habe an dem neuen Traffic der durch den Kommentar meinen eigenen Blog erreicht.

    Die anschliessende Frage an die Blog-Gemeinschaft: Wie seht ihr das und aus welchen Gruenden schreibt ihr Kommentare?

    ————–

    Jetzt kann es zu einer regen Diskussion kommen und sicher schauen einige der Leser sich ebenfalls die Links der anderen Teilnehmer an. In meinen Augen ist diese Art des Kommentares die beste Art des SEO. Auch wenn es sich beim Kommentator um einen Erotik-Blog handelt :-)

    In diesem Sinne. Alle einmal schnell nachdenken :-)

    Euer Guido, sexy-news.org

  16. Marco Website sagt:

    Prima Artikel. Wir haben das Thema Sharing noch ein wenig weiter durchleuchtet und optimiert.

    Jetzt warten wir nur noch auf die Google+ API um Spreadly zum ultimativen Sharing Tool werden zu lassen.

    Grüße
    Marco

  17. SEO-Neuling Website sagt:

    Ich beginne seit längerem an der Zielsicherheit von Googles Ränke-Systemen :-) zu zweifeln. Nehmen wir an, Google würde es ins Belieben jeder Seite stellen, ob ein PageRank vererbt wird, indem es sklavisch den nofollow-tag auswertet – würde das dem Relevanz-Kriterium von Google noch gerecht? Nein, Google macht vermutlich heimlich bereits Zugeständnisse, indem es selbst pro Link darüber nachdenkt, wie es ihn auffassen und “ränken” will. Ähnlich differenziert muss das auch bei Likes erfolgen, sonst spammt Google sich sebst zu, sozusagen.

  18. Sven Kehrsitter Website sagt:

    Sehr interessanter Beitrag. Allerdings muss man eine grosse Reputation auch erstmal bekommen. Wenn man dann gibt hat das natürlich einen Einfluss. S.

  19. Martin sagt:

    Höhere Reputation bekommt man also durch häufiges Bewerten. Ist das kontextunabhängig?

    Anders gefragt: Ich blogge als Experte zu A (weil A mein Beruf ist) und erhalte dafür Bewertungen. Ich wiederum gebe Bewertungen hauptsächlich auf Blogs rund um X (weil X mein Hobby ist). Bekomme ich als A-Experte durch mein Geben bei Blogs rund um X Reputation unabhängig oder abhängig vom thematischen Umfeld? Macht Google hier Differenzierungen?

  20. Andi Website sagt:

    Der Artikel bietet m. M. nach einen interessanten Ansatz. Ich denke der Einfluss von Social-Media auf das Ranking wird noch eine ganz heiße Kiste. Und so macht es Sinn, sich bereits jetzt möglichst breit aufzustellen.

    Gruß

  21. RMJ Website sagt:

    Genau richtig! Es lohnt sich auch mal einfach einen guten Artikel zu “posten”. Damit der Webmaster ein offizielles DANKE eines LESER bekommt.

  22. Max Adler Website sagt:

    Nette Aufforderung um einmal auf sämtliche Online-Marketing Buttons zu drücken, die ihr hier so installiert habt. :-)

    Ich machs einfach mal. ;-)

  23. Rene Stüber Website sagt:

    Gute Artikel sollte man ruhig weiterempfehlen. So kann man sich als Leser ganz einfach für den interessanten Artikel bedanken und hilft dabei das Web wertvoller zu machen!

  24. Michael Website sagt:

    …na bin mal gespannt ob ich dann irgendwann einen Like zurück bekomme *g*

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