Eine kürzlich auf emarketer.com veröffentlichte Studie zeigt, wie sich das Social Web in den kommenden drei Jahren entwickeln wird. Während in vielen Ländern bereits jetzt ein Großteil der dortigen Internetnutzer bei einem der bekannten Social Networks angemeldet sind, verspricht vor allen Dingen der asiatische Markt rasant wachsende Nutzerzahlen…
Folgende Grafik zeigt die anhand verschiedener Faktoren (Demografie, Sozialisation etc.) berechnete Entwicklung der Nutzerzahlen sozialer Netzwerke weltweit. Obwohl der Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig sein wird, ist auch in den nächsten Jahren weiterhin mit prozentual zweistelligen Wachstums-raten zu rechnen:
Nachfolgend die vorraussichtliche Entwicklung der Nutzerzahlen sozialer Netzwerke auf verschiedene Regionen bzw. Länder bezogen. Wie man erkennt, sind es vor allen Dingen die Länder China und Indien, deren heutige Nutzerdichte der von Ländern wie Deutschland oder den USA noch weit hinterherhinken:
Welche ungeheure Dominanz Facebook im Kampf ums Social Web einnehmen wird, zeigt noch einmal diese Grafik. Den Berechnungen zufolge, wird Facebook Ende 2013 die magische Grenze vor einer Milliarde aktiver Nutzer (mind. einmal im Monat) durchbrechen:
Von den Ende 2014 vorraussichtlich ca. 1,85 Milliarden Social Network Nutzern werden ca. 1,14 Milliarden (ca. 60%) auf Facebook aktiv sein. Mit 60% ist und bleibt Facebook der Marktführer, zumindest noch für drei Jahre+
Eure SEO-united.de Blogger





























Jetzt mal aus der SEO Sicht. Sicher ist Social Media mittlerweile ein Teil der SEO. Aber wer ernsthaft Informationen sucht wird das doch weiterhin überwiegend in Google tun. Also sehe ich die klassische Suchmaschinenoptimierung nicht sterben. Im Gegensatz zu vielen Prognosen.
Ich wäre mir nicht so sicher, ob Informationen weiterhin überwiegend über Google gesucht werden. Dazu gab’s vor ein paar Tagen eine Studie, die z.B. hier zu finden ist…
Hallo azella,
die klassiche Suchmaschinenoptimierung stirbt ja nicht, sondern wird um die Facette Social Media erweitert und verlagert so die Prioritäten noch mehr von onpage in den offpage Bereich. Weiters wird Google, sein soziales Netzwerk Google+ nicht so solide auf die Beine stellen, dass es eine tatsächliche Konkurrenz bzw. Gefahr für Facebook wird. Somit ist logisch, dass Google sich vielleicht noch lange weigern wird die persönlichen Ergebnisse um Facebook Likes zu ergänzen, für den Algorithmus im Hintergrund werden in Social media empfohlene Seiten aber weiter ständig an Bedeutung zunehmen, weil sie für den User einfach relevanter sind als jene Seiten die nicht in sozialen Medien vorkommen.
Who cares. Sollten wir auf dem Punkt ankommen, an dem die Nutzer statt Google, FB/Twitter/WhatEver… als eine Suchmaschine nutzen. Werden die SocialRankings gepuscht, und momentan ist a nur die Anzahl an Likes/Usern/Views interessant. Also ein einfaches Spiel.
[...] Wie sieht das Social Web in drei Jahren aus? [...]
Ich würde mich sehr gern der Meinung von azella anschließen, aber nur bezüglich des B2B-Bereiches. Ich frage in der Regel alle (meine) Anrufer, wie sie mich/uns gefunden haben … und da habe ich noch gehört: über Facebook
Ich bin davon überzeugt, dass sich das auch in Zukunft nicht wirklich ändern wird.
Ich frage mich ob Facebook noch drei weitere Jahre den Social Aspekt aufrecht erhalten kann. Mit der Umstellung auf Unternehmenstimelines und dem zurückstellen des Userfeedbacks, vermutlich von vielen Unternehmen gefordert die nicht mit den Konsumenten in Kontakt treten wollen.
Dann kommen noch die unsinnigen Löschaktionen wegen sehr schwammigen Richtlinien die langsam die breite Masse betreffen und das Löschen von Fansites auf Facebook weil sich der betreffende an der Facebookpage stört und sie deshalb schließt, ohne eine eigene aufzuziehen. Außerdem ist Facebook keine Social Plattform mehr sondern ein Marketing unternehmen, auch Google verdient sein Geld damit steckt es aber in viele Bereiche. Sobald Leute aus Facebook verbannt werden weil sie Werbeblocker zwischenschalten oder sich gegen Facebook lehnen dürfte es zu Ende damit gehen.
Man hat ja bei MySpace gesehen wie schnell es gehen kann wenn nur ein ernsthafter Gegner auftritt, vorerst ist Google+ nicht in der Lage Facebook ernsthaft herauszufordern, zwar werden künstlich erzwungen neue Mitglieder erschaffen weil nun alle Googleaccounts von Googleprodukten in Profile umgewandelt werden aber ob sie es nutzen ist die andere fragen, und vorerst gibt es noch keine funktionierende Schnittstelle dafür.
Keine Frage Social Plattforms haben sich nahtlos in das allgemeine Netzleben integriert, vorerst wird aber nur auf die Anzahl der User geschaut und nicht auf das Verhalten dieser. Ich kenne viele die zwar ein Profil besitzen aber größtenteils nichts posten oder gar liken, und trotzdem reinschauen.
Was ich mir wirklich wünschen würde wäre eine Plattformübergreifende verlinkung von Freundschaften oder wie man es nennen mag, ich kann als Facebookuser Google+ oder Xing, etc. Profile adden und mich mit ihnen, zwar begrenzt aber dennoch gut austauschen. Dadurch müssten die Plattformen echte Vorteile bieten wenn sie User anziehen wollen.
Vorerst will sich jede Plattform aber abgrenzen von anderen.
Hm, da spalten sich die Meinungen ja sehr. Ich bin sehr gespannt, welche Entwicklung Facebook & Co nehmen werden.