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User-Verifizierung als Rankingfaktor?

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Dieses Thema enthält 4 Antworten, hat 5 Stimmen, und wurde zuletzt vor vor 1 Jahr, 9 Monate von  Thomas Graf aktualisiert.

  • Autor
    Beiträge
  • #572

    Heiner Hemken
    Super-Administrator

    Hallo,

    in dem gestern auf searchenginewatch.com veröffentlichten Artikel `Google Will Give Higher Rankings to Content Tied to Verified Profiles´ wird noch einmal erklärt, wie Eric Schmidt sich die Google-Suche der Zukunft vorstellt:

    “Within search results, information tied to verified online profiles will be ranked higher than content without such verification, which will result in most users naturally clicking on the top (verified) results. The true cost of remaining anonymous, then, might be irrelevance.”

    Marcus Tober von Searchmetrics behauptet in dem ebenfalls gestern auf gruenderszene.de veröffentlichten Artikel `SEO-Analyse: Google+ vs. Facebook´ einmal mehr, dass soziale Signale bereits jetzt einen Einfluss auf das Ranking in Suchmaschinen haben:

    “Dass Social-Media-Signale in Googles Ranking einfließen, hat schon diese Studie zu den Rankingfaktoren im vergangenen Jahr gezeigt. Auch wurde mehrfach bewiesen, dass Google PlusOnes auswertet, um isolierte Inhalte zu indexieren und auffindbar zu machen.”

    Meiner Meinung nach ist der allgemeine SEO-Einfluss (die personalisierten SERPs einmal außen vor) derzeit noch eher gering. Wie seht Ihr das, was würde Eric Schmidts Aussage in Bezug auf SEO bedeuten?

    Grüße

    Gretus

    #574

    Also ich finde es grundsätzlich cool, dass der “belohnt” werden soll, der nicht anonym schreibt. Letztlich geht es um Qualität und wer eben guten Content liefert hat eigentlich keinen Grund sich zu verstecken. Oder?

    Die Frage ist nur wie viel mit den Profilen wieder getrickst wird. Ob sich dann gute “Profiler” dafür bezahlen lassen bestimmten Content unter ihrem Namen zu veröffentlichen usw…?

    Ich finds spannend!

    #575

    Falk Jeromin
    Mitglied

    Wirklich überraschend kommt es ja nicht – ich hätte nur gedacht, das Google etwas länger braucht, bis es wirklich spürbar wird. Inhalte unter einem “Redaktions-Account” zu erstellen wird damit deutlich schwieriger bzw. weniger attraktiv. Mehr Bindung zwischen Autor und Leser schadet aber auch abseits von Google nicht, also eher positiv (zumindest für Content-getriebene Seiten)

    #589

    Consi
    Super-Administrator

    Hallo Falk,

    das Problem sehe ich vielmehr bei transaktionsorientierten Seiten. Hier ist dann Kreativität gefragt.

    Ich meine, wer ist der Autor von Zalando oder Facebook?

    #591

    Thomas Graf
    Mitglied

    @Consi

    Lösungsmöglichkeit 1: Ranking-Faktoren unterscheiden sich bereits jetzt je nach Suchtyp. Google könnte es auf Informations-Suchen beschränken und transaktionale Suche davon ausnehmen.

    Lösungsmöglichkeit 2: Google akzeptiert auch Organisationen als Autoren. Diese können ja wie bei Google Places ebenso verifiziert werden.

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