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Google löst Grenzkonflikt aus

Google  |   |  , 18:27 Uhr  |  4 Kommentare

Als stünde das Unternehmen Google nicht schon genug in der Kritik, wird es nun auch noch für einem zwischen Nicaragua und Costa Rica entbrannten Grenzstreit verantwortlich gemacht. Ein nicaraguanischer Militärkommandant hat seine Truppen aufgrund eines in Google Maps falsch eingezeichneten Grenzverlaufs auf costa-rikanisches Gebiet geführt und dort die nicaraguanische Flagge gehisst…

Auf den oben gezeigten Bild ist der in Google Maps bzw. Bing Maps unterschiedlich eingetragene Grenzverlauf sehr gut zu erkennen. Der Kommandant hatte sich an dem Verlauf des eingezeichneten Flusses orientiert, welcher bei Google einen gänzlich anderen Verlauf nimmt als bei der angeblich korrekten Karte von Bing.

Der der costa-ricanische Vizekanzler zeigte sich tief empört über den Vorfall. Um Kampfhandlungen in der Zukunft zu verhindern, müsse Google umgehend alle in Google Maps angezeigten Grenzverläufe prüfen. Google selbst gibt die um 2,7 Kilometer falsch eingezeichnete Grenze in einem Blogpost zwar zu, betont gleichzeitig aber auch, dass es manchmal gar nicht so einfach sei, aus diversen, sich teilweise unterscheidenden Quellen die richtigen Daten herauszufiltern.

Wäre das Ganze nicht so tragisch, könnte man fast darüber witzeln bzw. lustige Vermutungen anstellen, für was das Unternehmen demnächst noch alles verantwortlich gemacht wird. Ich werde morgen einfach bei einer in Google Street View noch nicht aktualisierten Kurve mit meinem Auto geradeaus in ein verpixeltes Haus fahren und Google anschließend auf Schadensersatz verklagen ;-)

Gretus

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Kommentare zu Google löst Grenzkonflikt aus:

  1. Daniel says:

    Seltsam ist schon, dass das Militär einfach mal so eine Flagge hisst, wo dies scheinbar nie gemacht wird, und keinem auffällt im falschen Land zu sein.

  2. Dargem says:

    Höchst Interessant ist jedoch, das offensichtlich niemand bedenkt, das Google niemals behauptet hat unfehlbar zu sein. Soweit also eigentlich kein Problem, wäre da nicht dieser Kommandant der sich bezüglich der Geographie seines eigenen Landes an Google Maps orientiert…

    Ich mein, zumindest die Grenzen sollte er an den normalerweise an dieser Stelle genutzten Karten ablesen könne – als Kommandant.

  3. Christian says:

    Kampfhandlungen. Als nächstes erfahren wir, dass das Militär mit Google Maps arbeitet…

  4. sl says:

    Sers Heiner,

    würds Du die „Nummer“ in den USA durchziehen, würdeste wahrscheinlich damit durchkommen und sogar noch eine dicke Stange Geld abgreifen. Da kann man echt jeden, für alles und jeden Humbug verklagen.

    Cya
    Seba

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