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Google Penalty – Tipps für den Reconsideration Request

Google  |   |  , 11:46 Uhr  |  5 Kommentare

Google PenaltyIn dem Beitrag `Oh $#!%, I Got a Penalty´ ist Rand Fishkin von seomoz.org kürzlich der Frage nachgegangen, wie man einen Google Penalty, d.h. eine gezielte Abstrafung einer Webseite durch Google erkennen kann. Hier eine Zusammenfassung…

Was ist ein Google Penalty?

Der Begriff Penalty bezeichnet eine aufgrund eines Verstoßes gegen die Richtlinien für Webmaster verhängte Bestrafung einer Webseite durch die Suchmaschine Google. Im Wesentlichen unterscheidet man zwischen einem keywordbezogenen Penalty, bei dem nur das Ranking eines oder bestimmter Keywords herabgesetzt wird, einem seitenübegreifenden Penalty, bei welchem die Seite unter sämtlichen Keywords im Ranking nach hinten gesetzt wird sowie einem Delisting, d.h. einem kompletten Ausschluss aus dem Index der Suchmaschine Google.

Trafficverlust- vs. Rankingabfall

Erstes Anzeichen für einen möglicherweise durch Google verhängten Penalty ist zumeist ein deutlich erkennbarer Einbruch in den Besucherzahlen einer Webseite. Da es sich hierbei immer auch um einen Besuchereinbruch z.B. aufgrund eines technischen Problems oder eines ungewöhnlich geringen Suchvolumens handeln kann, muss an dieser Stelle zwischen einem Trafficverlust und einem Rankingabfall unterschieden werden:

Ein Trafficverlust ist ein Einbruch der Besucherzahlen einer Webseite bei gleichbleibenden Rankings. Ursachen für einen Trafficverlust ist zumeist nicht ein Penalty, sondern z.B. ein technisches Problem.

Ein Rankingabfall ist ein Einbruch der Besucherzahlen einer Webseite aufgrund eines herabgesetzten Rankings einer Webseite. Ursache für einen Rankingabfall kann ein auf die Webseite verhängter Penalty, eine die Verlinkung der Seite betreffende Betrafung oder ein Penalty der linkgebenden Webseiten einer Seite sein.

Eigen- vs. Fremdverschulden

Hat man technische Probleme ausgeschlossen und ist sich sicher, dass es sich bei dem Besucherabfall nicht um einen Trafficverlust sondern um einen ungewöhnlich starken Abfall des Rankings einer Webseite handelt, sollte man zunächst versuchen zu ermitteln, on die eigene oder womöglich auch nur die linkgebenden Webseiten der eigenen Seite bestraft wurden. Mögliche Konstellationen sind:

– Die eigene Webseite wurde aufgrund eines offensichtlichen Verstoßes gegen die Richtlinien für Webmaster (z.B. Cloaking) abgestraft und im Ranking herabgesetzt

– Eine Webseite verliert ihr Ranking, weil die Links der Seite z.B. aufgrund offensichtlichen Linkkaufs entwertet worden sind.

– Eine Webseite verliert ihr Ranking, weil die linkgebenden Seiten aufgrund eines Verstoßes gegen die Richtlinien für Webmaster abgetraft wurden.

Reconsideration Request?

Hat man herausgefunden, dass die eigene Webseite offensitlich selbst einen Penalty von Google erhalten hat, gilt es dessen wahrscheinliche Ursache zu beseitigen, z.B. also die gekauften Links zu entfernen und dieses in einem so genannten Reconsideration Request der Suchmaschine Google mitzuteilen.

Handelt es sich bei der Ursache nur einen geringen Verstoß gegen die Richtlinien für Webmaster, ist man vorher noch nicht negativ aufgefallen und bittet unter Angabe einer detaillierten Schilderung des Vorgangs ehrlich um eine Aufhebung der Bestrafung, hat man zumindest als Betreiber einer bekannten Webseite eine realistische Chance, dass der Google Penalty irgendwann wieder aufgehoben wird…

Gretus

Sie befinden sind hier: Google Penalty – Tipps für den Reconsideration Request

Kommentare zu Google Penalty – Tipps für den Reconsideration Request:

  1. Philipp says:

    Ohjaa das hatte ich schon mal. Besucherzahlen über Wochen eingebrochen und ich wusste nicht wieso. Erst als ich heraus fand, dass kaum noch Besucher von Google kamen, habe ich mich bisschen schlau gemacht und habe alle Paidlinks entfernt und bei WebmasterTools eine erneute Überprüfung angefordert.

    Paar Stunden später, kam bereits eine Antwort und paar Tage später kamen wieder die Besucher von Google. Also ging damals echt schnell. War vielleicht vor 2 Jahren. Weiß nicht ob es heute auch noch so schnell geht.

  2. Gretus says:

    Hallo Nicos,

    das war ein Tippfehler, Reconsideration Request schreibt man tatsächlich mit `s´ ;-)

    Grüße

    Gretus

  3. Maxim says:

    Ansonten bleibt einem nur der Umzug der gesammten Seite auf einen andere Domain und alles geht wieder von vorne los…

  4. Nicos says:

    Schreibt man „Reconcideration“ nicht mit „s“, also „Reconsideration“ oder ist da Suchvolumen drauf auf der Typo? ;-)

    Grüße
    Nicos

  5. Richtiger Umgang mit Google Penalties - SEO.at says:

    […] Google Penalty – Tipps für den Reconcideration Request […]

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