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Google plant hauseigenen Versicherungsvergleich

Google  |   |  , 09:24 Uhr  |  15 Kommentare

GoogleWie in dem Artikel `Google plant Vergleichsportal für Autoversicherungen´ auf ftd.de nachzulesen, planen die Betreiber von Google die Einführung eines eigenen Vergleich-sportals für Versicherungen. Für das auch hierzulande zunächst einmal nur für Auto-versicherungen geplante Portal wird angeblich bereits mit den bekanntesten deutschen Versicherern verhandelt…

Wie das für Deutschland geplante Vergleichsportal für Autoversicherungen aussehen könnte, zeigt eine Suche nach `car insurance´ bei google.co.uk. Wer dort nach diesem und ähnlichen Begriffen rund ums Auto sucht, dem wird ein von Google gesponserter Link `Compare Car Insurance´ angezeigt (siehe oben). Klickt man auf den Link, gelangt man zu einer von Google verwalteten Vergleichsseite, auf welcher man seine Suche nach Versicherungsanbietern noch weiter verifizieren kann:

Geht man davon aus, dass Google nach erfolgreicher Etablierung eines hauseigenen Vergleichsportals für Versicherungen demnächst auch noch andere Portale (Kredite, Strom usw.) einführen könnte, steht das lediglich auf die provisionsbasierte Vermittlung von vertragsgebundenen Dienstleistungen aufbauende Geschäftsmodell von Seiten wie Check24 oder Transparo immer mehr auf wackeligen Beinen.

Wessen Internetangebot lediglich darauf aufbaut, ohnehin schon bei Google auffindbare Angebote zu vergleichen oder nur geringfügig mit selbst bzw. von den Nutzern generierten Inhalten anzureichern, der sollte entweder sein Geschäftsmodell umstellen oder schleunigst darüber nachdenken, ob bzw. wie er demnächst auch ohne den (kostenlosen) Traffic von Google auskommen kann…

Eure SEO-united.de Blogger
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Kommentare zu Google plant hauseigenen Versicherungsvergleich:

  1. Michael says:

    Was mich an solchen Google-Produkten immer wurmt: Google hat es viel leichter als andere Portale, weil Google die eigene Seite nicht für eine Suchmaschine optimieren muss.

  2. BUMann says:

    Das war ja schon seit längerem abzusehen. So oder so führt kein Weg an der Etablierung von Marken vorbei, um sich unabhängiger von Google zu machen. Sollte Google wirklich auch in den Bereich Versicherungsvergleich einsteigen, könnte ich mir vorstellen, dass sich das Spamaufkommen deutlich reduziert. Das widerum wäre ein riesen Plus für Suchende

  3. Google plant Versicherungsvergleich – SEO.at says:

    […] Google plant hauseigenen Versicherungsvergleich […]

  4. Christian says:

    Wird sicher gut ranken das Projekt ;-) Sehe das ähnlich wie Sebastian, ist schon ein dickes Ding. Zum Glück bin ich in dem Bereich nicht mehr aktiv :)

  5. Jörg says:

    @Sebastian: Meine persönliche Meinung zur Frage „Welche Alternativen gibt es für Affiliates?“ Keine. Und das ist nicht schlimm (aus gesamtwirtschaftlicher Sicht). Affiliates tragen nichts zur Wertschöpfung bei. Für den User ist das Ergebnis (er bekommt ne gute Versicherung) das gleiche. Natürlich fällt es schwer, ein Feld zu räumen, dass man Jahrelang gut beackern konnte. Aber „cut out the middleman“ ist eine klassische Entwicklung in Märkten, die langsam erwachsen werden. Das haben seit Jahrzehnten viele Wirtschaftsbereiche gesehen, ohne dass die Wirtschaftsbereiche an sich verschwunden wären. Im Gegenteil. Affiliates können langfristig nur in Nischen überleben. Alle breiten, erfolgreichen Märkte, werden eine Bereinigung erleben.

    • Constantin says:

      Hallo zusammen,

      letzlich ist diese Entwicklung nur eine konsquente Verfolgung der Idee einer Suchmaschine. Das oberste Ziel einer Suchmaschine muss es sein, den Suchenden mit möglichst wenig Klicks an den Endpunkt seiner Suche zu befördern – und das möglichst algorithmisch. Das hierbei in dem vorliegenden Fall zumindest kurzfristig mehr Einnahmen möglich sind, ist rein strategisch nur Beiwerk – langfristig wird dies wahrscheinlich zu geringeren Preisen für Endverbraucher führen. Mit Ausnutzen einer Monopolstellung hat dies erstmal nichts zu tun. Ich bin mir sicher, dass Google sein Produkt auch dann in diese Richtung verbessern würde, wenn man nicht Monopolist wäre.

      Constantin

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