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Google Quality-Guidelines bald öffentlich?

Google  |   |  , 10:18 Uhr  |  13 Kommentare

Google Quality GuidelinesWie Matt Cutts zum Ende seines neuen Webmaster-Videos erklärt, spielt Google offenbar mit dem Gedanken, seine `Quality-Guidelines für Human Rater´ zu ver-öffentlichen. Die Veröffentlichung der bislang geheim gehaltenen Guidelines wäre ein weiterer Schritt in Richtung Transparenz und würde Webseitenbetreibern dabei helfen, ihre Seiten richtlinienkonform für Suchmaschinen zu optimieren…

Um ihren Algorithmus zur Bewertung von Webseiten auf mögliche Schwachstellen zu prüfen, lassen sämtliche bekannten Suchmaschinen ihre Ergebnisse mittlerweile auch von Menschen bewerten. Wie viele menschliche `Rater´ die einzelnen Suchmaschinenbetreiber beschäftigen ist nicht klar, allein bei Google jedoch, dürften es Hunderte sein, die den ganzen Tag nichts anderes machen, als Webseiten nach einem von Google vorgegebenen Muster manuell zu bewerten.

Matt Cutts stellt in seinem neuen Video noch einmal klar, dass die von den Quality-Ratern bei Google gemachten Bewertungen keinen direkten (!) Einfluss auf das Ranking der bewerteten Webseiten haben. Google nutzt die über die menschlichen Bewertungen gemachten Daten lediglich dazu, den Algorithmus auf Schwachstellen zu prüfen und geplante Neuerungen am Algorithmus auf deren Effizienz zu prüfen. In Bezug auf die bislang geheim gehaltenen Quality-Guidelines macht Matt folgende Aussage:

We might be able to make those human quality rater guidelines — that we make available to people at Google — available to the larger world. I think that would be a good thing, because then people would be able to read through it.

Wer im Internet etwas danach sucht, der findet die Quality-Guidelines für Google-Rater bereits jetzt. Da in der Vergangenheit immer wieder ältere Versionen davon geleakt wurden, wäre es seitens Google nur konsequent, diese irgendwann für sämtliche Webseitenbetreiber einsehbar zu machen.

Wie Matt erklärt, beinhalten die Guidelines eigentlich keine großen Geheimnisse. Wer seine Seite zuallererst für Besucher und nicht für Suchmaschinen erstellt, der dürfte auch bei einem manuellen Check keine großen Probleme bekommen…

Eure SEO-united.de Blogger
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Kommentare zu Google Quality-Guidelines bald öffentlich?:

  1. Philip says:

    Ich denke es wäre ein sinnvoller Schritt die Dokumente öffentlich zu machen. Wer seine Seiten schon jetzt mit ein wenig SEO Erfahrung und gesundem Menschenverstand für Besucher optimiert könnte dort vielleicht noch den ein oder andere Tip finden. Die altbekannten Spammer werden die Richtlinien vermutlich dann genauso ignorieren wie jetzt schon ( Spam-Backlinks, hidden Text etc.) aber für alle anderen könnte es hilfreich sein.

  2. Christian says:

    Habe das Dokument auch schon vor einiger Zeit gelesen. Fazit: Relevanz für die Nutzer ist das Entscheidende. Hättet Ihr das gedacht?

  3. Matthias says:

    Naja, eine Veröffentlichung ist schon interessant, da man daraus erkennen kann wie Google seine Nutzer einschätzt. Aus diesen Qualitätskriterien kann dann abgeleitet werden, wie Google seine Zielgruppe definiert.

    Es wäre auch interessant zu wissen, ob da Google alle lokalen Suchen über einen Kamm schert, oder national unterscheidet. Denn ich kann mir gut vorstellen, dass ein deutscher Leser Qualität anders beurteilt als ein Afghane oder Australier.

  4. Maxim says:

    Hmm dass die offizielle Veröffentlichung der Quality Guidelines wirklich etwas bahnbrechendes für die „normalen“ Webmaster wäre, bezweifle ich ein wenig. Man muss sich ja fragen, wen diese „Einblicke“ wirklich interessieren würden.

    Mal davon abgesehen, wenn man will ist es wirklich nicht schwer Versionen dieses Dokuments zu finden und wirklich viel steht da eigentlich nicht drin. Man wird dort keine Einblicke über die Bewertungsschemen des Algorithmus finden und auch keine geheimen Schlupflöcher entdecken. Es wird einem etwas direkter gezeigt, welche Seite für einen QR als Spam anzusehen ist. Wenn man ehrlich ist, dann sind die Kriterien für eine „Spamseite, laut dem letzten Dokument, nicht wirklich überraschend und eigentlich auch allgemein bekannt.

    Mehr Transparenz hinsichtlich der Penguine und Pandaupdates würde bestimmt „mehr“ bringen :D

    Grüße

    Maxim

    • Gretus says:

      Hi Maxim,

      das Ganze zeigt, in welche Richtung sich Google zu entwickeln möchte. Wenn man darüber nachdenkt, ist es gar nicht mehr so unvorstellbar, dass Google irgendwann auch Teile seines Algorithmus (in verständlicher Form) preisgibt. Würden alle z.B. die wesentlichen Onpage-Faktoren kennen, würde das die SERPs auf lange Sicht bedeutend besser machen. Wäre doch schön zu wissen, wenn man es z.B. ohne dem Erreichen einer bestimmten Textlänge relativ schwer hat in den Top 10…

      Grüße

      Gretus

      • Maxim says:

        Hi Gretus,

        ja da bin ich absolut bei dir, wenn dieser Transparenzlevel mal erreicht ist, dann dürfte alles nicht nur einfacher werden, auch die SERPs würden wohl deutlich besser ausehen. Bei Onpagefaktoren könnte ich mir das auch vorstellen, sonnvoll wäre es zumindest.

        Allerdings steht das nicht in den Quality Guidelines, da geht es die ganze Zeit eigentlich nur um das „richtige“ Flaggen von möglichen Spamseiten oder eben die Auflistung von Spammöglichkeiten. Im großen und ganzen alles Punkte die schon lange, auch von Google, frei komuniziert werden. Ich habe mir damals, bei meinen ersten geleakten Quality Guidelines, auch mehr versprochen als am Ende rauszulesen war, zumindest konnte ich da selten was brauchbares rauslesen.

        Wie gesagt, es wäre echt schön wenn sich Google den Webseitenbetreibern, mehr öffnen würde, vieleicht ist die Veröffentlichung der der Guidelines ja ein kleiner Schritt in diese, auch meiner Meinung richtige, Richtung.

        Grüße

        Maxim

  5. Malte Koj says:

    Geht doch wieder in die Richtung mehr Transparenz nachh außen für die Behörden zeigen.

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