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Google Trends – Anonymität ade

Google  |   |  , 16:51 Uhr  |  10 Kommentare

Wenn ein Unternehmen anfängt, rote Zahlen zu schreiben ist es meistens schon zu spät. Auch wenn mit allen Mitteln versucht wird, die wahrscheinliche Pleite zu verbergen, ziehen derartige Nachrichten meist schnell ihre Kreise. Bei einem Unternehmen springen die Partner ab, einem Geschäft bleiben die letzten Kunden weg…

Immer mehr Geschäfte werden mittlerweile im Internet getätigt. Der Internethandel mit Waren erreichte 2007 einen Anteil von knapp 40% am Gesamtumsatz. Eine Webseite gehört sowohl für große Unternehmen als auch kleine Geschäfte längst zum Standard.

Standard im Bereich Internetsuche ist die Suchmaschine Google. Wer im Internet unterwegs ist, nutzt die Suchmaschine Google. Neben laufend positiven Zahlen, macht Google hin und wieder auch durch negative Schlagzeilen auf sich aufmerksam. Um die Suchmaschine zu verbessern, kommt man nicht umher, Daten bzw. Informationen über das Suchverhalten der Nutzer, der Besucher einer Webseite oder der Webseitenbetreiber selbst aufzuzeichnen. Das Speichern personenspezifischer Daten ist zwar verboten, Google schafft es jedoch immer wieder, die Verbotsgrenzen zu überschreiten bzw. bestmöglich für sich auszulegen.

Einen Teil der gesammelten Informationen stellt Google in anonymer Form auch interessierten Nutzern zur Verfügung; zumindest war das in der Vergangenheit so. Seit Neusten sind einige der Daten nämlich nicht mehr anonym. Wo man mit Hilfe von Google Trends bis dato in erster Linie heraus finden konnte, wie oft nach bestimmten Begriffen gesucht wird, kann man nun auch den Traffic, d.h. die Besucherzahlen beliebiger Webseiten miteinander vergleichen.

Innerhalb weniger Sekunden lässt sich feststellen, dass Webseite A in den letzten Monaten stark an Besucher einbüßen musste, Webseite B seinen Traffic nur über völlig irrelevante Suchwörter generiert und Webseite C nicht einmal annähernd die Zahlen aufweisen kann, die immer proklamiert wurden.

Um einen Überblick über die Besucher der eigenen Webseite zu erhalten, ist `Google Trends for Websites´ sicherlich ein nützliches Tool, mit Sicherheit gibt es jedoch auch eine ganze Reihe Unternehmen bzw. Webseitenbetreiber, welche die Veröffentlichung ihrer Zahlen gar nicht so gerne sehen.

Es soll angeblich einmal einen Ladenbesitzer gegeben haben, der trotz tief roter Zahlen jeden Tag aufs Neue seine Kundschaft davon überzeugen konnte, seine Waren würden reißenden Absatz finden. Durch sein Verkaufstalent und seine unermüdliche Art, niemals aufzugeben, konnte er sich und seine Familie vor dem Ruin retten. Es hat auch einmal einen Webseitenbetreiber gegeben – aber das hat sich dank Google nun erledigt…

Gretus

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Kommentare zu Google Trends – Anonymität ade:

  1. Peter Schneider says:

    Noch was: google ist selbst schuld, wenn sie die Datenquellen nicht nennen und sich jedermann aufregt, Daten aus Benchmarking/GA/Adsense würde missbraucht.

  2. Peter Schneider says:

    Sorry,

    das hat hinten und vorne nichts mit Benchmarking zu tun, sondern lediglich mit Toolbar bzw. Redirect-URLs aus den Suchresultaten.

    Man kann ja auch Informationen zu Websites, welche völlig ohne jegliche Google-Dienste auskommen (GA, Adsense), finden.

    Insofern würde ich die Geschichte nicht so heiss essen, wie sie hier gekocht wurde.

  3. Gretus says:

    Hallo,

    das war für das Google Benchmarking, nicht aber für die Veröffentlichung der Besucherzahlen. Naja, im Prinzip konnte man die Zahlen auch schon vorher ermitteln, indem man z.B. mit Hilfe von Google Trends geguckt hat, wie oft nach dem exakten Domainnamen gesucht wurde…

    Grüße

    Gretus

  4. Marc S. says:

    Das stimmt nicht so ganz, nur wer in Analytics die Nutzungsbedingungen für das Website Optimierungstool akzeptiert hat, hat Google auch erlaubt, einige Daten über den eigenen Traffic öffentlich zugänglich zu machen.

  5. Alexa Alternative: Google Trends | GFX-Sector SEO says:

    […] SEO-United […]

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