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Google, wir lieben Dich!

Google  |   |  , 11:40 Uhr  |  19 Kommentare

Nachdem Alan Eustace auf googleblog.blogspot.com zugeben musste, dass im Zuge der Kamarafahrten für Steet View versehendlich doch teilweise vollständige E-Mail Adressen, Webseiten und Passwörter aufgezeichnet wurden, steht Google erneut in der Kritik…

Während die meisten Blogger das Thema längst schon langweilig finden, sind es einmal mehr die Onlineableger bekannter Printmedien, welche ihre Chance sehen, neben der normalen Berichterstattung erneut Druck auf das Unternehmen auszuüben.

In einer sich im Wandel befindlichen Medienlandschaft, sind es unserer Meinung nach mittlerweile die herkömmlichen Medien, welche deren natürliche Entwicklung aufhalten und Informationsanbieter wie Google gezielt unter Druck setzen, um ihren medialen Einfluss durch individuelle Zugeständnisse weiterhin aufrecht erhalten zu können.

Die größte Gefahr in einer Gesellschaft geht nicht von außen einwirkenden Einflüssen, niemals vom Bürger, sondern fast immer von sich Veränderungen widersetzender interner Machtstrukturen aus.

Nicht weil wir jede ihrer Aktivitäten uneingeschränkt gutheißen, sondern weil es mittlerweile nötig erscheint, der hierzulande immer wieder aufkeimenden Kritik amerikanischer Internetunternehmen gezielt entgegenzuwirken, möchten wir unseren Lesern hiermit den Platz einräumen, ihr Vertrauen gegenüber Google auszusprechen.

I love Google

Wir persönlich haben keine Angst um unsere Daten. Wir wissen, dass es zum Erhalt eines weltweit kostenlosen Informationsaustausches auch einige unserer Informationen bedarf und möchten dem Unternehmen Google mit diesem Beitrag ein Stück des Vertrauens zurückgeben, was deren Mitarbeitern an anderer Stelle immer wieder abgesprochen wird.

Eine allgemeine Meinungsfreiheit ist wichtiger als unsere persönlichen Daten, ein weltweiter Informations-zugang wichtiger als unsere individuelle Privatsphäre. Google, wir lieben Dich :-D

Deine SEO-united.de Blogger

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Kommentare zu Google, wir lieben Dich!:

  1. Eric says:

    Na ja, ich denke, wir reden aneinander vorbei. Ist aber auch nicht so wichtig. Nur kurz zu deiner Garantie, die du dafür gibst, dass eigene Wege immer im Sande verlaufen:

    Zum Glück haben das die Gründer von Google, Facebook und Twitter nicht so gesehen. ;-)

    Schönes Wochenende noch.

    eric

  2. Gretus says:

    Hi eric,

    in der Tat, das WWW ist ein bunter Mix aus sich möglicherweise irgendwo ergebenden Wahrscheinlichkeiten positiver Entwicklungen. Man hat die Möglichkeit, diesen Entwicklungen für alle sichtbare Kanäle zu öffen (Google, Facebook, Twitter usw.) oder sie sich selbst ihren Weg bahnen zu lassen. Letzteres verläuft unter Garantie immer im Sande.

    Grüße

    Gretus

  3. Eric says:

    Hi Gretus,

    habe ich geschrieben, dass ich das Vorgehen der etablierten Medien klug oder fair oder sonstwas finde? Nö. Ich beziehe mich eigentlich gar nicht auf konkrete Gewinner, Verlierer oder Gegner oder sonstwas. Und ich bin mir fast sicher, dass wir bei 90 % der Detail-Themen eine sehr ähnliche Ansicht darüber haben. Denn wir haben beide einen guten Einblick und auch wenig Verstänis für unreflektierte Kritik an Google. (Ich jedenfalls, und du lt. Posting oben auch).

    Aber ich halte es trotzdem für klug, allen mächtigen Insititutionen (und dazu gehört Google nunmal) ein gewisses Misstrauen entgegen zu bringen. Momenten kann ich nicht sagen, dass die viel falsch machen und böse ist Google meiner Meinung sowieso nicht.

    Was aber, wenn die Konzernleitung mal wechselt? Oder die Zeiten auch für Google härter werden?
    Was aber, wenn die US-Regierung ein paar Gesetze ändert oder der Regierungs-Hack eines totalitären Staates mal funktioniert? Dann haben plötzlich Leute Zugriff auf derart große Informationsmengen, denen ich das einfach nicht zulassen möchte.

    Alle undemokratischen Entwicklungen der Vergangenheit gingen immer mit Datensammeleien und der Selektion von Information einher. Google ist sicher momentan eher ein Förderer von Transparenz und Informationsfreiheit, da bin ich mir sicher. Aber besonders demokratisch oder transparent nach außen hin sind sie auch nicht (auch das ist etwas, was ich für klug und richtig halte).

    Ich finde Google als Firma großartig, modern, innovativ, clever und sogar „gut“. Aber das Informations-Monopol, auf dem diese Firma sitzt, macht mich etwas nervös.

    Schau dir an, was mit Wikileaks gerade passiert: Das sind die Guten! Und trotzdem sind es auch nur Menschen, die eine Menge Macht in der Hand haben. Und das kann ganz schön zu Problemen führen. Nicht für uns – aber ich möchte kein Soldat sein, der Wikileaks geheime Unterlagen übermittelt hat und nun sieht, wie sich deren Organisation gerade auflöst. Da stehen Existenzen auf dem Spiel. Klar, da muss bei Tante G noch viel mehr passieren, bevor es so weit ist. Aber das ist immer nur eine Frage von Wahrscheinlichkeiten.

    Meinst du nicht?

  4. Gretus says:

    Hallo eric,

    die etablierten Medien erzwingen sich eine Vormachtstellung im WWW. Die Verlagsherren wissen längst selbst, dass sie nach einer Umbruchphase mehr im Internet verdienen werden als sie es früher im Printhandel gemacht haben.

    Nichtsdestotrotz wird da angesetzt, wo am meisten zu holen ist. Wenn Google schon das WWW strukturiert, dann bitteschön aber so, dass wir immer ganz weit vorne stehen.

    Um noch nicht zivilisierte Länder in die Freiheit zu befördern, ist eine kritische Masse notwendig, die wir ohne die Technologie von Google und Co. niemals mobilisieren könnten.

    Auch ich liebe sehr viele Dinge an meinem Leben. Google ist mittlerweile ein Teil davon…

    Grüße

    Gretus

  5. Felix Buller says:

    Morgen habt ihr bestimmt nen PR 8 – rofl

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