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Googles Anzeigen immer trickreicher!?

Google  |   |  , 10:43 Uhr  |  7 Kommentare

GoogleIn dem kürzlich auf Wallstreet Journal veröffentlichten Artikel „Ads Tied to Web Searches Criticized as Deceptive“ findet sich der Hinweis auf eine Studie, welche zeigen soll, dass die Betreiber bekannter Suchmaschinen bei der Darstellung ihrer Werbeanzeigen immer trickreicher werden. Schaut man sich die Ergebnisse der Suchmaschine Google heute und vor zehn Jahren an, waren frühere Werbeanzeigen tatsächlich viel besser als solche gekennzeichnet als sie es heute sind…

Die erwähnte Studie trägt den Titel „Google’s Advertisement Labeling in 2014“ und wurde von Benjamin Edelmann, einem Professor der Harvard Business School erstellt. Die Studie zeigt, wie z.B. die Betreiber der Suchmaschine Google die Hintergrundfarbe der in den Suchergebnissen angezeigten Werbeanzeigen über die letzten Jahre immer mehr der Farbe Weiß angepasst haben:

Studie zu Googles Gestaltung von Werbeanzeigen

Nachfolgende Screenshots zeigen, wie die Suchmaschinen Google, Bing und Yahoo ihre in den Suchergebnissen angezeigte Werbung kennzeichnen. Benjamin Edelmann sieht bei der aktuellen Form der Kennzeichnung einen klaren Verstoß gegen die diesbezüglichen Richtlinien der FTC:

Kennzeichnung von Werbung in unterschiedlichen Suchmaschinen

Um einmal zu schauen, ob Benjamin Edelmann mit seiner Behauptung eines Verstoßes gegen die Richtlinien der FTC recht hat, hier noch einmal die für die Kennzeichnung von Suchmaschinenwerbung entscheidenden Passagen aus dem 2013 von der FTC veröffentlichten Schreiben an die Betreiber bekannter Suchmaschinen:

A. Visual Cues

We have observed that, increasingly, search engines have introduced background shading that is significantly less visible or „luminous“ and that consumers may not be able to detect on many computer monitors or mobile devices. Reliance on this method to distinguish advertising results requires that search engines select hues of sufficient luminosity to account for varying monitor types, technology settings, and lighting conditions. Accordingly, we recommend that in distinguishing any top ads or other advertising results integrated into the natural search results, search engines should use: (1) more prominent shading that has a clear outline; (2) a prominent border that distinctly sets off advertising from the natural search results; or (3) both prominent shading and a border.

B. Text Labels

In addition to the visual cues a search engine may use to distinguish advertising, it also should have a text label that: (1) uses language that explicitly and unambiguously conveys if a search result is advertising; (2) is large and visible enough for consumers to notice it; and (3) is located near the search result (or group of search results) that it qualifies and where consumers will see it (Quelle).

Liest man sich die Richtlinien der FTC bezüglich der Kennzeichnung von Suchmaschinenwerbung aufmerksam durch, kann weder Google, noch Bing oder Yahoo vorgeworfen werden, gegen diese irgendwie zu verstoßen! Es gibt nicht wirklich einen Standardwert für eine Abgrenzung zweier Farben und so sind Suchmaschinen aufgrund des Satzes „In addition to the visual cues a search engine may use to distinguish advertising, it also should have a text label“ nicht explizit dazu verpflichtet, Anzeigen optisch hervorzuheben, sondern lediglich dazu angehalten, diese durch einen entsprechenden Hinweis in Textform (Anzeigen, Werbung usw.) zu kennzeichnen. Alles in Ordnung also, Herr Edelmann!

Eure SEO-united.de Blogger
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Kommentare zu Googles Anzeigen immer trickreicher!?:

  1. Klara sagt:

    Hey,

    ich lese echt gerne eure Artikel, aber anscheinend habt Ihr keine Probleme mit dem englischen… ich schon 🙂 Wäre saucool, wenn Ihr die zusammenfassend auf deutsch schreiben würdet ^^

    LG

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