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Greift Google in die Ergebnisse ein?

Google  |  Alex Sczakiel  |  , 22:59 Uhr  |  8 Kommentare

GoogleEs ist bekannt, das der Suchmaschinenbetreiber Google so genannte Quality Rater einsetzt um die Ergebnisse zu verbessern. Darüber hinaus kämpfen Matt Cutts und sein Team gegen Suchmaschinenspam jeglicher Form. Laut einem Artikel der Financial Times, hat ein Google Engineer jetzt zugegeben, dass Mitarbeiter die Suchergeb-nisse noch anders verändern…

In dem Artikel wird davon gesprochen, dass über sehr viel Trust bzw. PageRank verfügende Brands wie AOL oder Yahoo, diesen ausnutzen, um eigentlich gar nicht mit dem Kerngeschäft dieser Firmen in Zusammenhang stehenden Content in den Suchindex von Google zu pushen. Google sieht sowas nicht gerne, scheint aber auch nicht viel dagegen machen zu können. So erläutert der Engineer Amit Singhal, dass bei dem von ihm als `brand recognition´ definierten Problem öfters auch Mitarbeiter regulierend eingreifen.

Quality Rater greifen angeblich nicht direkt ins Ranking ein, sondern bewerten lediglich die Relevanz von Webseiten in Bezug auf bestimmte Ergebnispositionen. Die gewonnenen Daten werden laut Google nur dazu verwendet den Algorithmus zu verbessern. Bei Spam oder Verstößen gegen die Richtlinien für Webmaster kommt das Team Rund um Matt Cutts zum Einsatz und straft entsprechende Webseiten direkt ab. Zum ersten Mal wird in dem Artikel der Financial Times nun davon gesprochen, nicht im Zusammenhang mit Spam stehende Rankings per Hand anzupassen.

Starke Webseiten werden händisch daran gehindert, nicht dem Thema ihrer Seiten entsprechende Inhalte gezielt in Suchmaschinen nach oben zu bringen. In den üblichen SEO Blogs habe ich bislang nichts zu diesem Thema gelesen, vielleicht deshalb weil wir sowieso alle davon ausgehen, dass Google manuell in die Serps eingreift. Mir ist allerdings nicht bekannt, wo Google dieses in der Vergangenheit so deutlich zugegeben hat.

Tom Foremski von ZDNet gefällt das überhaupt nicht. Da die Suchmaschine Google von Werbung lebe, die auch auf in ihrem Index befindlichen Webseiten platziert ist, würde sich immer wieder die Frage nach den eigenen Interessen des Suchmaschinenbetreibers stellen.

Alex Sczakiel

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Kommentare zu Greift Google in die Ergebnisse ein?:

  1. SEO Rückblick 2010 | off-page-optimierung.de says:

    […] Da gibt man sich viel Mühe und dann dies. Google soll die Suchergebnisse anpassen. Über einen kleinen Umweg bin ich auf einen Artikel der Financial Times getoßen […]

  2. Aleks says:

    Ich finde es immer wieder interessant zu sehen, wie Leute darüber entsetzt sind, dass Google dies oder jenes macht. Auch wenn Google für die meisten von uns, den zentralen Punkt im Internet darstellt und mit Sicherheit auch für viele andere, so ist es immer noch Googles Entscheidung, die Ergebnisse so zu manipulieren und zu verändern wie sie es möchten.

    Selbstverständlich steht Google durch seine Größe und die damit verbundene „Verantwortung“ in einem etwas anderen Licht als andere Firmen, die im Internet agieren. Doch trotzdem ist Google ein Unternehmen, welches seine eigenen Entscheidungen treffen kann und sollte.

    Auch die schnell laut werdenden Kommentare nach dem Motto: Google zensiert die Ergebnisse! Finde ich völlig unbegründet. Wenn man sich einmal ansieht, welche Sites bei Themen ranken, wo man sich nur fragen kann, was diese dort verloren haben. Bei der Masse an Websites und bei der Masse an Beeinflussung der Ergebnisse (mit unter durch SEO) ist es einfach nötig, Leute per Hand ranken zu lassen, oder die Ergebnisse algorithmisch anzupassen.

    Ich kann die Postings in den ganzen SEO Blogs schon nicht mehr sehen, in denen sich die selbsternannten SEO-Experten über irgendwelche Änderungen in den SERPs aufregen. Ändert Google seine Praktiken, muss man als SEO eben umdenken, wäre doch auch nicht gut, wenn sich nie die Spreu vom Weizen trennen würde, oder? ;)

  3. Max says:

    Ist sicher nicht verkehrt bei den großen Brands händisch einzugreifen, so können sich diese nicht einfach auf ihren Lorbeeren ausruhen oder selbst anfangen rumzuspammen. Es machen halt mal wieder die großen Zahlen, denn wenn unser kleines Newsportal zu 1 % spammt, sind das vielleicht 10 Seiten Spam, bei einer großen Seite wie Yahoo oder so, bekommt man selbst bei einem Prozent ganz andere Dimensionen.

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