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Kein Google AdSense auf Kosten von anderen, bitte!

Google  |   |  , 16:16 Uhr  |  6 Kommentare

Google AdSense LogoTom Foremski hat in seinem kürzlich auf znet.com veröffentlichten Artikel `What’s the future for Google’s plunging $12.7bn AdSense business?´einige interessante Statistiken zu Google AdSense veröffentlicht. Google AdSense ist bekanntlich ein Dienst, mit welchem die Betreiber von Webseiten von Google verwaltete Werbeanzeigen auf ihren Seiten schalten und darüber etwas Geld verdienen können…

Schaut man sich die Entwicklung der Einnahmen über Google AdSense im Detail an, so sind diese im Vergleich zu den Einnahmen über Google AdWords (Werbeanzeigen in den Suchergebnissen) die letzten Quartale immer weiter gesunken:

google_adsense_kosten

Neben der spekulativen Annahme, dass Google aufgrund der Umsatzaufteilung bei Google AdSense (mind. 51% der Einnahmen bekommt der Webseitenbetreiber) möglicherweise ein größeres Interesse daran hat, dass Nutzer der Suchmaschine auf Werbeanzeigen in den Ergebnissen und nicht auf AdSense-Anzeigen auf anderen Webseiten klicken, stellt sich in Anbetracht obiger Zahlen die Frage, wie es mit Google AdSense weitergehen soll?

Folgt man den diesbezüglich von CFO Patrick Pichette im `Google Q3 2013 Earnings Call´ ab ca. Minute 9 gemachten Äußerungen, sind die gesunkenen Einnahmen bei Google AdSense in erster Linie auf die kürzlich von Google gemachten Updates gegen Webspam (z.B. Panda Update) zurückzuführen:

The AdSense network has large, legitimate publishers but it also has smaller sites filled with spam, or content stolen from other sites. Google has been criticized for aiding such content theft by allowing pirates to profit from their actions through AdSense, and then sending them traffic through search – effectively making Google an accessory (Quelle).

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Betreiber der Suchmaschine Google bei ihren Änderungen am Bewertungsalgorithmus für Webseiten nicht immer nur eine direkte Umsatzsteigerung für ihr Unter-nehmen im Hinterkopf haben, sondern z.B. beim Panda Update ganz klar auch einen Schritt weiter gedacht und damit an den Nutzer bzw. Webseitenbetreiber appelliert haben:

Wer nicht möchte, dass Google dazu gezwungen wird, seine Richtlinien bezüglich der Schaltung von AdSense-Anzeigen noch weiter zu verschärfen, bzw. die derzeitige Umsatzbeteiligung bei Content-Seiten von immerhin noch 68% auf irgendwann unter 50% zu senken, der sollte spätestens jetzt damit anfangen, von einer lediglich auf kurzfristige Erfolge durch die Nutzung fremder Ressourcen aufbauenden Einnahme-Strategie auf eine langfristig, im Sinne aller Beteiligten, orientierten Strategie der Einnahmengenerierung im Internet umzuschwenken!

Eine erfolgreich getätigte Google-Suche spart so viel Energie wie eine 10-Watt-Glühbirne in einer Stunde verbraucht. Muss der Nutzer erneut suchen, z.B. weil er nur Spam-Seiten mit unnützer Werbung gefunden hat, gehen selbst bei Google und Co. irgendwann die Lichter aus und sämtliche Beteiligten sehen nur noch rot am Ende…

Weiterführende Informationen

Eure SEO-united.de Blogger
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Kommentare zu Kein Google AdSense auf Kosten von anderen, bitte!:

  1. Steffi says:

    Es ist doch eigentlich klar, dass Google ungerne Geld an andere überweist. Der Abwärtstrend wird sich mit Sicherheit fortsetzen und man sollte in jedem Fall andere Einkommensmöglichkeiten finden, als sich von Google abhängig zu machen. Karl Kratz zeigt das immer sehr eindrucksvoll in seinen Thesen.

  2. Leon says:

    Top Beitrag mit echt gutem Video. Konnte gar nicht aufhören es zu schauen, echt interessant ;)

    Bin aber auch Kraus Meinung, dass man sich eventuell Sorgen machen sollte wegen des Googlewachstums :O

    Grüße Leon

  3. Sebastian says:

    Ich kann dies nicht bestätigen: Die AdSense-Umsätze wachsen mit dem Traffic mit – obwohl wir viele potenzielle „Direktkunden“ auf der Blacklist haben. Saisonale Schwankungen gibt es vor allem bei den YouTube-Umsätzen, die im Vergleich zum „normalen“ AdSense wesentlich stärker variieren. Fazit: AdSense ist optimal geeignet, um regelmäßige Einnahmen zu erzielen, die dann natürlich noch mit höherpreisigen Direktbuchungen ergänzt werden müssen.

  4. H.-P. Kraus says:

    Die Grafik zeigt keine gesunkenen Einnahmen, sondern ein gesunkenes Wachstum der Einnahmen. Das ist ein wesentlicher weniger dramatisches Szenario, obwohl natürlich auch fehlendes Wachstum Google und den Publishern Sorgen machen könnte.

  5. Marcel says:

    Ich habe schon von mehreren Bekannten gehört, dass auf den Webseiten die Adsense Einnahmen stetig nach unten gehen. Bei mir ist das auch so. Im Januar letzten Jahres habe ich insgesamt rund 7.000 Euro mit Adsense verdient. Dieses Jahr im Januar waren es nur noch 4.500 Euro. Und die Seiten haben ihre Besucherzahlen gehalten bzw. es sind ein paar kleine dazugekommen.

    Ein Kollege hat auch erzählt, dass die mal 4.000 Euro im Monat bei Adsense hatten und jetzt nur noch knapp 2.000 Euro. Die nehmen aus Gründen der Seriösität Adsense sogar ganz runter von der Seite, um dank weniger Werbung dann mehr Direktkunden zu gewinnen.

    Insgesamt also auch keine positive Entwicklung für Google und die Webseitenbetreiber.

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