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Google: mobile Version der Webseite ist die neue Basis für Ranking-Berechnungen

Google  |  Uwe Tippmann  |  , 12:23 Uhr  |  17 Kommentare

„Mobile first“ – dieses Motto wird nach der Ankündigung von Google nun auch bei der Indexierung und Beurteilung von Webseiten für die Google Websuche von Bedeutung. Die Informationen, welche von Paul Haahr, Senior Software Engineer bei Google,
Mobile First Indexing

  • Wenn es eine mobile Version der Seite gibt, wird diese, statt der Desktop-Version inhaltlich ausgewertet. Wenn man einen responsiven Auftritt betreibt, welche die Inhalte nur an die Display-Größe anpasst, dann sollten keine nennenswerten Veränderungen eintreten.
  • Betreibt man eine mobile Variante seiner Webseite, welche Inhalte für den mobilen Nutzer weglässt, dann wird diese „Light“-Version für das Ranking als Grundlage verwendet. Hierbei kann es zu Rankingveränderungen kommen.
  • Betreibt man keine mobile Version seiner Seite, dann wird die Desktop-Version inhaltlich ausgewertet und gerankt. Das Signal „mobile“ fehlt dann jedoch, was bei einigen Anfragen unserer Analyse nach ein Nachteil sein kann.

Für zahlreiche Webdesigner und UX-Experten hat diese Umstellung einen entscheidenden Vorteil: In den nun für das Ranking überflüssigen Desktop-Versionen können die Inhalte wieder in Tabs, Akkordeons und Layern versteckt werden, da diese bei dieser Art der Mobile-First-Indexierung voll bewertet werden.

In der Vergangenheit wurden Inhalte, welche in Tabs oder versteckten / hidden DIVs verbaut wurden, inhaltlich abgewertet. Die Begründung lag darin, dass der Google-Nutzer die gesuchten Inhalte nicht auf Anhieb auf der Seite finden konnte und dieser Umstand zu einer verschlechterten User Expierence führen konnte. Daran hat sich zwar nichts geändert und der Nutzer muss auch im mobilen Bereich nun raten, welchen Tab er anklicken muss, um an die gesuchte Information zu kommen – aber scheinbar findet man sich im Zuge des Platzmangels auf den kleinen Displays mit dieser Thematik ab. Im November 2014 hieß es noch – dass hidden Content in expandable DIVs ein wenig entwertet wird:

Wer wissen will, wie seine Webseite mobile-friendly von Google interpretiert wird, kann das Mobile-Friendly Testing Tool verwenden. Dieses Tool, zusammen mit dem PageSpeed-Insights-Tool von Google bietet dem Webmaster auch zahlreiche Tipps und Hilfestellungen zur Verbesserung seiner Webseite!

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Kommentare zu Google: mobile Version der Webseite ist die neue Basis für Ranking-Berechnungen:

  1. Franz says:

    Ich dachte immer, dass google bereits schon großen Wert auf den mobilen Aufbau der Webseite legt, sei es von mir aus nur der mobile pagespeed gewesen. Eine gute mobile Version war zuvor für das SEO enorm wichtig. Ich bin mal gespannt wie stark nun in Zukunft dieses Verhältnis zugunsten der mobilen Page verschoben wird. Ganz dumm ist diese Regelung nicht, surfen doch die meisten User mit ihrem Handy oder Tablet.

    Liebe Grüße

  2. Bernt says:

    Sehr schön Artikel, mit sehr guten Tipps, vielen Dank dafür

  3. Hubert says:

    Das wahrscheinlich überwiegend mit Handy und Smartphone gesurft wird, kann man tatsächlich täglich sehen. Ein wenig traurig finde ich jedoch, daß die Suchmaschinen nicht in der Lage sind (oder wollen), daß sie von SICH aus die Seiten benutzerfreundlich anpassen können.
    Ich meine, was machen die vielen Webseitenbetreiber, die sich überhaupt nicht mit Technik auskennen, sondern nur einfach kommunizieren wollen?
    Da bin ich selbst ein Beispiel: Bis vor ein paar Jahren hatte ich mehrere Seiten mit einem einfachem wysiwyg – webbuilder erstellt, ohne programmieren zu müssen. Tag für Tag, Seite für Seite. Da gabs noch nicht solche Dinge wie responsive oder mobile Version, die Webseite sah gut aus auf dem Monitor und hatte über 300 Besucher täglich.
    Dann ging es schlagartig bergab bis auf Null, eben weil sie nicht responsive war. Umbauen ging nicht – keine Ahnung davon, und machen lassen war zu teuer. Also weg vom Netz (schade!) und auf WordPress umgestiegen.
    Was machen aber andere mit mehrere tausend Unterseiten in diesem Fall? Warum sind Suchmaschinen nicht in der Lage, von sich aus diese Seiten vernünftig auf Handys und co. anzuzeigen?
    Können in Zukunft Webseiten nur noch erstellt werden, wenn man sich mehr technisch als durch das Schreiben und kommunizieren betätigt?
    Auch bei WordPress mußte ich schon mehrmals das (kostenlose) Theme wechseln, aus eben diesen Gründen.
    Wenn in ein paar Jahren die Inhalte von Webseiten und Blogs nur noch in 3D dargestellt werden können, kann ich dann mit dieser Entwicklung noch mithalten? Oder wird es eine Parallelwelt geben für Blogger und Menschen, die einfach nur schreiben und lesen wollen?

  4. Marco says:

    Das wird wohl irgendwann von mobile first auf mobile only wechseln, wenn Google auch Tablets unter mobile einkategorisiert. Wenn ich mir das Surfverhalten so anschaue, wird der Desktop in den meisten Fällen doch nur noch auf der Arbeit genutzt. Zuhause ist es einfach bequemer mit dem Handy oder Tablet zu surfen. Rechnet man jetzt schon das Tablet aus dem Desktop-Bereich heraus, dürfte der Desktop-Anteil am Traffic schon jetzt sehr gering sein.

  5. Tobias Holst says:

    Ein sehr guter Artikel! Responsive Webdesign lohnt sich also doppelt. Zum einen verbessert es das Ranking in der Suchmaschine, zum anderen ermöglicht es dem Nutzer, auch von unterwegs wichtige Informationen von einer Webseite zu bekommen. Wer also noch kein Webdesign hat, welches sich an den Viewport des Browsers anpasst, der sollte nun schnellstmöglich seine Seite umgestalten!

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