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Studenten bauen Google-Algo nach

Google  |   |  , 15:23 Uhr  |  25 Kommentare

GoogleWenn es darum geht, den für das Ranking der Webseiten in den Suchergebnissen verantwortlichen Algorithmus der Suchmaschine Google zu entschlüsseln, gibt es zwei unterschiedliche Heransgehensweisen. Experten wie Rand Fishkin von SEOmoz sind bislang zumeist den Weg gegangen, sich bestimmte Übereinstimmungen der auf den vorderen Plätzen bei Google gelisteten Webseiten herauszupicken, zu analysieren, bei welchen anderen Webseiten diese Eigenschaften ebenfalls auftauschen, um abschließend daraus dann einen irgendwie gearteten Zusammenhang herzustellen…

Mitglieder der Northwestern Network Group haben letztes Jahr einen anderen Weg gewählt. Anstatt die Ergebnisse von Google lediglich zu analysieren, haben sie eine eigene Suchmaschine entworfen und deren Rankingkriterien soweit angepasst, dass die Suchergebnisse denen von Google möglichst ähnlich sind.

Ted Ives von coconutheadphones.com hat sich kürzlich die Mühe gemacht, das unter `How to Improve Your Google Ranking: Myths and Reality´ (PDF) veröffentlichte Ergebnis des Versuches die Suche Google zu imitieren im Form einer Tabelle zusammenzufassen:

Umfasst der Algorithmus von Google angeblich mehr als 200 Bewertungskriterien, war es den Mitgliedern der Northwestern Network Group mit Hilfe von nur 17 Rankingfaktoren möglich, in immerhin 80% der trainierten Fälle 8 der in den Top 10 von Google gelisteten Webseiten ebenfalls auszugeben.

Auffällig ist, dass fast alle der 17 Faktoren lediglich das Vorkommen des Suchwortes (Title, H1 usw.) untersuchen bzw. dass es mit derart einfachen Kriterien überhaupt möglich war, den Algorithmus von Google so genau nachzubilden.

Dass wahrscheinlich genau die bei Anwendung lediglich einer Handvoll Rankingfaktoren fehlenden 20% der Übereinstimmung mit den Ergebnissen von Google deren letztendliche Qualität ausmachen, außen vor gelassen, funktioniert Google wahrscheinlich einfacher als so mancher denkt. Der Google-Algoritmus mag zwar insgesamt 200 Faktoren beinhalten, bei 90% der Suchanfragen aber womöglich kommt es nur auf einige wenige davon an…

Gretus

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Kommentare zu Studenten bauen Google-Algo nach:

  1. Steffen Müller Website sagt:

    Stört sich eigentlich niemand dran, dass der Pagerank (!) das primäre Kriterium ist? Ich meine, selbst wenn er wohl nicht mehr sooo heiß gegessen wird wie vor ein paar Jahren – der Pagerank ist per Definition die Bewertung der Relevanz einer Seite von Google.

    Die Studie hat also praktisch herausgefunden, dass die Relevanz einer Seite laut Google mit der Relevanz einer Seite laut Google korreliert. Wow, das überrascht mich zutiefst. Betrachtet man das in Kombination mit dem passend gewählten Keywordsegment und der Top 100 Beschränkung, ist das ganze gar nicht mehr so interessant wie sich der Titel anhört. Aber verkaufen können sich die Autoren der Studie, das muss man ihnen lassen.

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