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Studie zur Autocomplete-Funktion von Google

Google  |   |  , 15:52 Uhr  |  9 Kommentare

GoogleIn unserem Artikel `Ist Google-Autocomplete rufschädigend?´ hatten wir vor einiger Zeit berichtet, dass Googles Autocomplete-Funktion bei personenbezogenen Suchanfragen womöglich wirklich rufschädigend ist und es demzufolge besser wäre, Google würde zu Personen gar keine Suchvorschläge mehr anzeigen. Eine kürzlich von FAIRRANK SE und der Revolvermänner GmbH durchgeführte Studie untermauert dieses und zeigt, dass sich die Nutzer einer Suchmaschine vor allen Dingen die negativ zu einer Personen gemachten Suggestions merken und diese noch lange in Erinnerung bleiben…

Im Zuge der Studie erhielten 1000 willkürlich ausgewählte Personen vier Suchbegriffe (Personen/ Unternehmen), bei denen Google jeweils genau einen negativen Suchvorschlag angezeigt hatte. Die Personen mussten die vier Begriffe bei Google eingeben und anschließend Fragen dazu beantworten (Kannten sie die Person/das Unternehmen?, Haben Sie auf das negative Suggest-Ergebnis geklickt? usw.)

Obige Grafik zeigt das Ergebnis der Studie. Während die Versuchsprobanden bei unternehmenbezogenen Suchanfragen zwar häufiger auf den negativen Suchvorschlag geklickt haben als dieses bei personen-bezogenen Anfragen der Fall war, blieben die negativ zu Personen gemachten Suchvorschläge länger im Gedächtnis der Probanden haften als die negativ zu Unternehmen gemachten Suggestions. Die Ergebnisse in der Zusammenfassung:

  • Jeder dritte Proband wurde beim negativen Suggest zu Unternehmen skeptisch oder klickte direkt auf den Suchvorschlag
  • Zusätzlich bekam jeder vierte Proband einen negativen ersten Eindruck
  • Bei jedem dritten Proband blieb der negative Suggest, den Google bei der Recherche zu einer Person vorschlug, in Erinnerung

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass Nutzer in erheblichem Maße durch die Autocomplete-Funktion von Suchmaschinen beeinflusst werden. Da vor allen Dingen die negativ zu Personen gemachten Suggestions im Gedächtnis der Nutzer haften bleiben, sollten Google und Co. ihre Autocomplete-Funktion überdenken und zumindest bei Personen ganz oder teilweise deakti-vieren…

Weiterführende Informationen

Eure SEO-united.de Blogger
Sie befinden sind hier: Studie zur Autocomplete-Funktion von Google

Kommentare zu diesem Beitrag:

  1. Falko sagt:

    Wer hat denn bei der Grafik die Farben ausgesucht? Schon selbst für nicht Farbfehlsichtige ein wenig grenzwertig, oder?

  2. Miss Tarantina Website sagt:

    Back to the roots – Neon ist doch wieder in 🙂

  3. Gretus Website sagt:

    Hallo,

    wir haben die Grafik nun farblich etwas `entschäft´. Sieht tatsächlich besser aus…

    Grüße

    Gretus

  4. […] Nicht zuletzt durch die medienwirksame Klage von Bettina Wulff gegen Google Suggest ist eine erneute Diskussion um die Autovervollständigen-Funktion der Websuche entbrannt […]

  5. Dirk Website sagt:

    Auch wenn ich jetzt nichts mehr zur Farbe der Grafik sagen kann – natürlich wird über die Autocomplete-Funktion das Interesse der Sucher in eine bestimmte Richtung gelenkt. Und es ist nun einmal menschlich, dass man hier ein besonderes Interesse an negativen zeigt.

    Google könnte das natürlich selbst leicht in den Griff bekommen, wie es bei zahlreichen „bösen“ Suchbegriffen ja auch bereits seit Jahren funktioniert…

  6. […] SEO-united.de brachte gestern einen Beitrag über eine Studie zum Thema Google Suggest, der Hintergrundinfos zur Funktion liefert […]

  7. […] Über SEO-united.de wurde ich kürzlich auf eine kleine Studie zum Thema Reputation und Suchvorschläge aufmerksam, die mich etwas aufhorchen ließ […]

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