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Analyse von Suchanfragen pro URL – neues Optimierungspotenzial für SEOs

Google  |  Christoph Böttcher  |  , 13:04 Uhr  |  2 Kommentare

Google hat die „People also ask for“ Box aus den USA nun auch in den Rest der Welt gebracht und dafür gleich neu gestaltet. Wenn man nun eine Suche bei Google ausführt, ein Top 10 Ergebnis anklickt und dann zur Suche zurückkehrt, taucht in vielen Fällen eine neue Box auf. Um den angeklickten Link herum erscheint ein Rahmen und unterhalb dessen die Überschrift Andere suchten auch nach, gefolgt von einigen weiterführenden Suchanfragen. Mit einem Klick auf einen der blauen Links, gelangt man zur entsprechenden neuen Suchanfrage.

Das Besondere an diesem neuen Feature ist, dass sich die vorgeschlagenen Suchbegriffe auf den geklickten Link beziehen. Die Informationen folgen dem Muster „Nutzer, die nach XYZ gesucht haben UND diese URL angeklickt haben, suchten auch nach„. Bislang konnten wir dieses Feature nur innerhalb der ersten Ergebnisseite feststellen. Mit dieser Möglichkeit steigert Google die Chance auf mehr Suchinventar (Anfragen / Nutzer) und damit einer höheren Nutzungsfrequenz der Suche.

SEOs können diese Funktion, welche in der mobilen Suche bereits schon eine Zeit lang existiert, nutzen, um pro URL herauszufinden, welche verwandten Themen bei der Zusammenstellung der Suchergebnisseite eine Rolle spielen. Mit der Analyse der Suchanfragen pro URL lassen sich die thematischen Vektoren einer Suchanfrage noch besser klassifizieren, um so noch bessere holistische Content-Monster zu erstellen :)

Wer sich für den genauen Ablauf zur Generierung der verwandten Suchanfragen interessiert, kann sich dieses passende Patent von Google durchlesen. Darin steht die Funktionsweise recht gut beschrieben und erwähnt auch einen möglichen Grenzwert an Daten der benötigt wird, um diese getätigten Suchanfragen anzeigen zu lassen. Im Übrigen zeigt dieses Feature sehr einfach, dass Google auch ohne einen veränderten URL-Parameter jeden Zurück-Klick bewusst wahrnimmt, auswertet und zur Gestaltung der Suchergebnisse nutzt.

Im Folgenden haben wir passend zum Valentinstag die Probe aufs Exempel gemacht und nach Blumen gesucht, um euch die Box mal an zwei Beispielen zu zeigen.

Google SERP Blumen

Google SERP andere suchten auch blume2000Google SERP andere suchten auch blume2000Die Box am Ende einer Ergebnisseite mit „ähnlichen Suchanfragen“ ist von den Änderungen nicht betroffen und sollte mit den historisch gesuchten Suchanfragen nicht verwechselt werden. Was ist euch noch am neuen Feature aufgefallen? Lasst uns einen Kommentar da, wenn ihr noch etwas bemerkt habt.

 

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Kommentare zu Analyse von Suchanfragen pro URL – neues Optimierungspotenzial für SEOs:

  1. Marcus Woy says:

    Hallo,

    die Aussage „..veränderten URL-Parameter jeden Zurück-Klick bewusst wahrnimmt, auswertet und zur Gestaltung der Suchergebnisse nutzt.“ ist im Kern richtig, aber nicht aus der technischen Sicht.

    Die besagten Keywords befinden sich schon beim Aufruf der Top-10 Suchergebnisse innerhalb des jeweiligen Suchergebnisses (sind auf display:none). Durch JavaScript wird ein Event gefeuert, welches ausgelöst wird, wenn das Suchergebnissen-Tab wieder aktiv wird.

    Beispiel 1: Benutzer klickt auf das Suchergebnisse, nutzt den Zurück-Button im Browser
    Beispiel 2: Benutzer öffnet mittels gedrückter Strg Taste auf einen Link, dann öffnet sich der Browser in einem neuen Tab, der Benutzer navigiert dort hin, und danach direkt wieder zurück.

    • Uwe Tippmann says:

      Hi Marcus,

      danke für den Hinweis. Gemeint ist, dass Google das entsprechende Event durch den Zurück-Klick tracken kann, welches dann den Div anzeigt.

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