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Warum Google keine (fremden) Social Signals bewertet!

Google  |   |  , 09:34 Uhr  |  7 Kommentare

GoogleWie Matt Cutts in seinem neuen Webmaster-Help Video `Are pages from social media sites ranked differently?´ erneut bestätigt, fließen Social Signals aus Facebook und Twitter aktuell (noch) nicht in Googles Algorithmus zur Bewertung von Webseiten ein! Die Profile bzw. Unternehmensseiten beider sozialer Netzwerke werden zwar ge-crawlt und auch in der Suche von Google angezeigt, was ansonsten aber dort passiert, kann Google kaum nachvollziehen und dementsprechend auch nicht bewerten…

As far as doing special specific work to sort this many followers on Twitter or this many likes on Facebook, to the best of my knowledge we don’t currently have any signals like that in our web search ranking algorithms […] we have to crawl the web in order to find pages on those two web properties and we’ve had at least one experience where we were blocked from crawling.

Neben der Tatsache, dass es Google bekanntlich aktuell gar nicht möglich ist, Facebook bzw. Twitter voll-umfänglich zu erfassen – die beiden sozialen Netzwerke kooperieren aktuell mit Microsoft bzw. deren Suchmaschine Bing – erklärt Matt im Verlauf des Videos noch einmal sehr genau, warum sich die Berück-sichtigung von Social Signals ohnehin sehr, sehr schwierig gestaltet:

It´s also tricky because Google crawls the web at finite periods of time […] we know what it´s said at one point in time, but something on that page could change […] we have to worry a lot about identity when identity is already hard.

Um Social Signals vollumfänglich zu erfassen, müsste Google das gesamte Social Web, das heißt tat-sächlich alle bekannten sozialen Netzwerke (?), nahezu in Echtzeit und immer und immer wieder crawlen. Mit jeder neu bei Facebook getätigten Freundschaftsanfrage, mit jedem bei Twitter gemachten Following oder auch nur mit jedem neuen Like oder Tweet, ändert sich die Gewichtung innerhalb sozialer Netzwerke komplett, was es Google – neben dem Problem der in vielen Netzwerken erlaubten Anonymität – nahezu unmöglich macht, dem Ganzen auf Dauer zu folgen.

Matts Ausführungen bezüglich der Schwierigkeiten bei der Bewertung von Social Signals zeigen einmal mehr, warum Googles hauseigenes soziales Netzwerk Google+ so wichtig für das Unter-nehmen ist und auch warum dort so viel Wert auf Klarnamen bzw. eine klare Identifizierung der Autorenschaft gelegt wird. Um die Relevanz von Webinhalten auch über Social Signals zu be-werten, braucht Google eigene Strukturen und eine klare Identitätszuweisung. Ein Grund mehr oder weniger bei Google+ (nicht) mitzumachen…

Weiterführende Informationen

Eure SEO-united.de Blogger
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Kommentare zu Warum Google keine (fremden) Social Signals bewertet!:

  1. Natalia Bolshakova Website sagt:

    Langfristig zeichnet sich ein Krieg um DAS soziale Netzwerk ab, und das dürfte aus sehr naheliegenden Gründen Google+ sein – für die Suchmaschine Google jedenfalls!

    lg, Natalia

  2. Patrick Website sagt:

    Insgesamt alles nachvollziehbar. Ein Argument halte ich aber für etwas fragwürdig. Cutts sagt, dass die Crwaler nur zu festen Zeitpunkten auschwärmen und deshalb nur das Bild dieses Zeitpunktes abbilden. Für das Social Web soll das ein Problem sein. Mir stellt sich aber die Frage nach dem ‚warum‘. Der Punkt ist doch der, dass das auch für ’normale‘ Websites gilt. Dabei sind diese heute fast im gleichen Maße dynamisch, wie es die sozialen Medien sind. Auch hier wird der Index nicht in Echtzeit aktualisiert, da stellt es für Google aber offenbar kein Problem dar. Das Argument erscheint mir aus diesem Grund etwas vorgeschoben…

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