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Wenn ein Suchriese zu mächtig wird

Google  |   |  , 18:50 Uhr  |  35 Kommentare

Im Zuge des von Jürgen Vielmeier verfassten Artikels `Bei Google News herausgeflogen: Wenn ein Suchriese zu mächtig wird´ auf basicthinking.de findet derzeit eine interessante Diskussion darüber statt, ob die Suchmaschine Google mittlerweile über zu viel Macht verfügt. Dem Artikel zuvor gegangen war die Entfernung der Webseite onlinekosten.de aus Google News

Ohne noch einmal auf die im Zusammenhang mit der Bloggergate-Affäre bekannt gewordenen Machenschaften der onlinekosten.de GmbH eingehen zu wollen, kann man die von Jürgen Vielmeier gegenüber dem Suchmaschinenanbieter gemachten Vorwürfe bezüglich der Entfernung aus Google News zumindest auf der ersten Blick durchaus nachvollziehen:

Google ist bei den Nachrichtenaggregatoren in Deutschland ein Quasi-Monopolist; einen ernsthaften Konkurrenten gibt es nicht. Bislang fand ich das durchaus in Ordnung, denn Google News ist der beste Aggregator auf dem Markt. Aber nun ist der Internet-Konzern zu mächtig geworden. Es reichen also eine Beschwerde, ein paar weitläufig gefasste Kriterien und schon ist man draußen aus Google News? Dann kann die Inquisition ja losgehen!

Warum genau die Meldungen der Webseite onlinekosten.de aus Google News entfernt wurden einmal außen vor gelassen, bedenkt man die Auswirkungen des wahrscheinlich auch hierzulande bald stattfindenden Panda-Updates, werden sich mit Sicherheit demnächst noch einige Seitenbetreiber mehr zu Wort melden und es womöglich ebenfalls als `Inquisition´ auffassen, dass ausgerechnet ihre Seite beim Google-Update Federn lassen musste.

Das Schicksal der Onlinekosten GmbH steht exemplarisch für weitere Schicksale die noch folgen werden. Ohne es wahrscheinlich selbst zu realisieren, haben die Betreiber ihre Webseite immer gezielter auf die Anforderungen einer Maschine ausgelegt und stehen ratlos nun den von Google daraus gezogenen Konsequenzen gegenüber.

Auch die von Jürgen Vielmeier geschilderte Vorgehensweise seitens Google ist exemplarisch. Sich zum Ziel gesetzt, den Nutzern ihrer Suchmaschine bestmögliche Ergebnisse zu liefern, kann bei den Anpassungen ihres Algorithmus zur Bewertung von Webseiten immer nur bedingt auf Einzelschicksale Rücksicht genommen werden.

Man kann weder der Suchmaschine Google ihre Marktdominanz zum Vorwurf machen, noch kann man Unternehmen wie die onlinekosten.de GmbH dafür kritisieren, dass sie es mit den Jahren verlernt haben, den tatsächlichen Nutzen ihrer Webseite noch zu erkennen.

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Angesichts der Vorwürfe immer öfter auch negativ von den gemachten Änderungen betroffener Webseitenbetreiber, müssen sich die Mitarbeiter der Suchmaschine Google schleunigst überlegen, wie sie die Kommunikation mit einzelnen Seitenbetreibern noch verbessern können.

Vereinzelte Seitenbetreiber wiederum sollten begreifen, was es heißt eine erfolgreiche Webseite zu betreiben. Erfolg bedeutet mittlerweile, nicht lediglich von einer Trafficquelle abhängig zu sein und eine Seite auf menschliche Bedürfnisse, nicht auf lukrative Keywords auszurichten ;-)

Gretus

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