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Wie Google Spamblogs (Splogs) erkennt

Google  |   |  , 10:26 Uhr  |  18 Kommentare

SpamIn dem kürzlich auf auf seobythesea.com veröffentlichten Artikel `How Google Might Filter Blog Posts from Google Blog Search´ wird detailliert beschrieben, anhand welcher Kriterien der Algorithmus der Suchmaschine Google so genannte `Splogs´ erkennt um diese dann gegebenenfalls aus den Ergebnissen der Blogsuche zu entfernen. Splog ist die Kurzform für Spamblog…

A device identifies a search result document based on a search query, and searches a blog post repository to identify a blog post relevant to the search result document […] The device also rejects the blog post if the blog post has insufficient length, contains outgoing links located a predetermined distance from the beginning of the blog post, has a large out-degree, was created before or after a predetermined time, or has incoming links with a low link-based score.

Um lediglich zu Spamzwecken erstellte Weblogs zu erkennen, verwendet Google angeblich einen selbstlernenden Algorithmus, welcher die Beiträge von Weblogs auf das Vorhandensein für Spamblogs typischer Merkmale untersucht:

  • Länge des Contents – Wenn die Länge eines Blogbeitrags eine bestimmte Anzahl von Zeichen (z.B. 200) unterschreitet.
  • Qualität des Contents – Wenn ein Blogbeitrag überdurchschnittlich viele formelle (z.B. Rechtschreibfehler) enthält.
  • Aktualität des Contents – Wenn das Alter eines Blogbeitrags einen bestimmten Wert überschritten hat.
  • Zeitlicher Bezug des Contents – Wenn ein Blogbeitrag sich lediglich auf einen bestimmten Zeitraum bezogen hat.
  • Thema des Contents – Wenn zu dem Thema eines Blogbeitrags keine Suchanfragen (mehr) getätigt werden.
  • Informationsgehalt des Contents – Wenn ein Blogbeitrag lediglich eine subjektive Meinung, nicht aber umfassende Informationen enthält.
  • Anzahl der ausgehenden Links – Wenn ein Blogbeitrag mehr als eine bestimmte Anzahl (z.B. 50) ausgehende Links aufweist.
  • Ziel der ausgehenden Links – Wenn ein Blogbeitrag überdurchschnittliche viele Links zu minderwertigen Webseiten (z.B. Affiliateseiten) aufweist.
  • Anzahl der eingehenden Links – Wenn ein Blogbeitrag über keine oder nur wenige (minderwertige) eingehende Links verfügt.
  • Existenz eines Titles – Wenn ein Blogbeitrag über keinen eigenen Title verfügt.
  • Anzahl der Links zur selben Domain – Wenn ein Blogbeitrag überdurchschnittlich viele Links zur selben Domain enthält.
  • Anzahl der Werbemittel – Wenn ein Blogbeitrag (im Verhältnis zum Content) zu viele Werbemittel enthält.
  • Entfernung der Links vom Start – Wenn ein Blogbeitrag bereits nach einer bestimmten Anzahl von Zeichen (mehrere) Links enthält (!)

Die Merkmale zur Erkennung von Spamblogs erinnern stark an die im Zuge des Panda-Updates diskutieren Eigenschaften damals betroffener Webseiten. Neben bereits bekannten Merkmalen (z.B. zu viel Werbung) kommt hier hinzu, dass Google die keywordspezifische Relevanz eines (aktuellen) Webinhalts scheinbar auch daran misst, ob zu dem Thema des Inhalts noch genügend Suchanfragen getätigt werden bzw. das behandelte Thema noch aktuell ist…

Weiterführende Informationen

Eure SEO-united.de Blogger

Sie befinden sind hier: Wie Google Spamblogs (Splogs) erkennt

Kommentare zu Wie Google Spamblogs (Splogs) erkennt:

  1. SEO-Woche: Linktipps von Google und Killer-Suchmaschinen | SEO Book says:

    […] Gretus hat uns die Antwort auf die Frage eingedeutscht, wie Google Spamblogs findet […]

  2. Lars Heinemann says:

    Das zu viele Verlinken aus dem Blog auf dasselbe Projekt heraus ist ein häufiger SEO Fehler. Auch zu kurze Beiträge sind
    ein starkes Indiz für Splogs.

    Gruß

    Lars Heinemann
    SEOMarketing.H

  3. Die Merkmal die Google verwendet um Spamblogs zu erkennen » SigisWorld says:

    […] Alle Merkmale, die Google scheinbar auswerten will finden Sie bei seo-united.de […]

  4. Sebi says:

    Erinnert wirklich sehr an das Panda-Update. Mal abwarten, wie sich das in der Praxis auswirken wird.

  5. Marco says:

    „Wenn“ Google diese Änderung wirklich durchsetzen würde, wären die Suchergebnisse sicherlich für den User „ansehnlicher“. Aber jede gute Seite soll dem Besucher auch etwas bringen. Ich persönlich erstelle keine (Fänger)Seiten die nur Umsatz generieren sollen. Es wird versucht dem Besucher immer die bestmöglichen Informationen zu liefern.

    Und wenn das klappt, sind die Besucher und auch Google zufrieden. Und bisher funktioniert es prächtig.

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