SISTRIX Toolbox
SISTRIX Toolbox

Mehr erfahren
Brands, KMU, wir machen den Unterschied!
Mehr erfahren

Barrierefreiheit – Vodafone ist doof!

Internet  |   |  , 18:34 Uhr  |  7 Kommentare

Barrierefreiheit in Bezug auf das Internet bedeutet, Webseiten so zu gestalten, dass sie auch von Menschen mit Behinderungen in vollem Funktionsumfang genutzt werden können. Was Barrierefreiheit in der Praxis bedeutet, zeigt der kürzlich auf knetfeder.de veröffentlichte Beitrag `Wie sieht man als Blinder das Internet?´…

In dem Beitrag werden vier sehbehinderte bzw. blinde Internetnutzer gefragt, was ihnen das Internet bedeutet, welche Hilfsmittel sie nutzen und mit welchen Hürden sie zu kämpfen haben. Da viele der gemachten Aussagen auch die Arbeit eines SEOs aus einem völlig anderen Licht erscheinen lassen, hier einige Auszüge:

Man muss sich einfach mal eine HTML-Seite im Quellcode vorstellen. Genau so, wie die Elemente da angeordnet sind, in der Reihenfolge sehe ich sie mit dem Screenreader.

Wenn Seiten zu unübersichtlich sind, ist es für Sehbehinderte schwer, sich dort zurechtzufinden, wenn sie z.B. bestimmte Bereiche suchen und lesen wollen.

Das Problem ist oft supermies programmiertes HTML, Seiten, die feste Schrifteinstellungen haben, so das man nicht zoomen kann und Captchas. Ich hasse Captchas!

Es gibt Seiten, die sehr schwer zu lesen sind, weil sie transparente Aufklappmenüs verwenden. Gruselig.

Es gibt Webseiten, die mit Grafiken, I-Frames, Flash und anderen Dingen so überladen sind, dass die Screenreader schnell mal ihren Geist aufgeben und nicht mehr vorlesen.

Layer-Ads verlangsamen den Browser so sehr, dass der Screenreader nur noch stockend vorlesen kann.

Auf Seiten, die wenig mit Strukturelementen wie Überschriftenebenen und so hantieren, ist schwer zu navigieren.

Es gibt Seiten, die sind kein Problem, solange die Schrift klein ist, aber sobald man vergrößert, schiebt sich der Text übereinander. Dann ist’s vorbei mit Lesen.

Ich habe oftmals das Problem, dass mir interaktive Flash-Elemente nur ungenügend ausgelesen werden. Schaltflächen sind nicht beschriftet usw.

Mir würde ja schon reichen, wenn die Leute etwas sorgfältiger den Code erstellen, denn HTML bietet von sich aus für Hilfsmitteltechnologien viele Möglichkeiten.

Ich verweise meistens auf die W3C-Empfehlungen zur Barrierefreiheit…

Eure SEO-united.de Blogger

P.S.: Vodafone ist z. B. doof, weil die alles so kompliziert machen :-D

Sie befinden sind hier: Barrierefreiheit – Vodafone ist doof!

Kommentare zu Barrierefreiheit – Vodafone ist doof!:

  1. Andreas says:

    Euer div #shadow hat ’n Abstand nach links von -435px, ’ne absolute Positionierung (von links: 50% von oben:0) – mit margin: 0 auto wär der Schattendiv ebenfalls in der Mitte und der Inhaltsbereich würde nicht beim ersten vergrößern (wenn die „Nur Text“-Zoom-Variante nicht aktiviert ist) aus dem sichtbaren Bereich nach links springen. Das passiert leider auch bei Opera, der ärgerlicherweise keine nur-Text-zoomen-Funktion hat, seufz.

  2. Albi says:

    Interessanter Artikel. Habe ich nicht gewusst.

    Gruss

1 2

Jetzt zu "Barrierefreiheit – Vodafone ist doof!" kommentieren:




Ihre Agentur noch nicht dabei?


Ihre Agentur noch nicht dabei?