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Das Sterben der Weblogs

Bloggen  |   |  , 11:12 Uhr  |  52 Kommentare

Schaut man sich den Verlauf der Verlinkung der in den `deutschen blogcharts´ gelisteten Weblogs einmal etwas genauer, gibt es bis auf einige wenige Ausnahmen eigentlich nur noch eine Richtung. Die Verlinkungsbereitschaft innerhalb der deutschen Blogossphäre geht steil bergab…

Folgende Grafik zeigt einige der derzeit in den Top 10 gelisteten Weblogs und deren Verlaufskurve des Authority-Ranks, d.h. der Anzahl der Verlinkungen anderer Blogs:

Wie man erkennen kann, ist der Authority-Rank seit Ende 2007 zum Teil um über 50% eingebrochen. Das Ganze gleicht einem Teufelskreislauf. Insbesondere früher sehr bekannte Weblogs scheinen kaum noch freiwillig auf andere Blogs zu linken, erhalten dadurch weniger eigene Backlinks, fallen im Ranking, ziehen andere Blogs mit usw.

Einer der Hauptgründe für die derzeitige Krise vieler bekannter Nachrichtenseiten ist sicherlich die mangelnde Öffnung nach außen. Wenn die Betreiber von Weblogs es nicht lernen, zu den Anfängen zurück zu kehren und nicht jeder für sich, sondern gemeinsam an einer funktionieren Blogossphäre zu arbeiten, sind die Tage viele Weblogs gezählt…

Gretus

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Kommentare zu diesem Beitrag:

  1. Konstantin Website sagt:

    Genau das Thema wollte ich auch in meinem Blog mal aufgreifen. Habe nämlich auch festgestellt, dass immer weniger verlinkt wird. Vor einigen Monaten war es sehr viel einfacher mit einem guten Artikel Links zu bekommen. Heute linkt einen sehr selten überhaupt noch jemand an – Linkgeiz, Twitter? – Wovon kommt das?

  2. Thomas sagt:

    Linkgeiz ist wohl das Schlagwort hier. Jeder fürchtet durch einen ausgehenden Link die eigene Position zu schwächen…

  3. Konstantin Website sagt:

    Ja aber wieviele Blogger haben keine Ahnung von SEO? Warum verlinken nicht mal die so oft wie vor einiger Zeit?

  4. Mirco Website sagt:

    @Thomas

    Soll ich Projekt gut ranken, bleibt uns ja nichts anders mehr übrig. Nach den ganzen Dis-kussionen PR, Sculpting.

    Also die großen Blogs werden nicht sterben eher die kleinen, die durch einen Verlinkung erst zum leben erweckt werden. Aber ich kann auch die Seitenbetreiber verstehen, man will in Google gut ranken mit seinen Projekt, dass geht leider auf die Kostenderverlinkung.

    Smashing Magazin lässt ja auch seit ein paar Monaten keinen Kommentar URLs mehr zu sondern.

  5. Mißfeldt Website sagt:

    Interessant. Ich würde aber andere Schlüsse ziehen.
    Kann es sein, dass es einfach mehr gute Blogs gibt? Man verlinkt heute einfach nicht mehr auf die paar (ex-) Trendsetter, sondern auf die Blogs, die einem nahestehen.
    Wie sieht die Statistik denn auf den Plätzen 50 – 100 aus? Nach meiner These hätten die ordentlich zugelegt…
    Mit Linkgeiz hat das, glaube ich, nichts zu tun…
    Gruß, Martin

  6. Andre Nitz Website sagt:

    Das Problem liegt glaube ich auch darin, das dieser SEO-Wahn fast jeden noch so unwissenden Blogger erwischt hat und selbst die, die eigentlich nix zu verlieren hätten, dann schon aus Prinzip kein Link oder follow vergeben wollen.

  7. Konstantin Website sagt:

    @Mißfeldt: Naja sollte man nicht eigentlich immer verlinken, wenn man einen nützlichen Blogartikel findet, der das eigene Thema ergänzt? Warum immer die gleichen nahestehenden Blogs anlinken?

    Ich sehe auch z.B. bei einigen Blogs das Problem, dass diese keine Trackbacks zulassen. Einige haben die Trackbacks einfach rausgenommen… alle wollen sie Links haben aber selber blos nix abgeben.

  8. Erwin Jurschitza Website sagt:

    Sehe ich wie Mißfeldt. Je mehr Blogs, desto größer die Streuung. SEO ist vielen doch egal.

  9. Matze Website sagt:

    Ich weiß nicht, ob das (leidige) Thema des PageRank-Sculptings und die kürzlichen nofollow-Änderungen hier wirklich ausschlaggebend sind.

    Ich würde vielmehr hauptsächlich Twitter die Schuld geben.

  10. Mißfeldt Website sagt:

    @Konstantin: nützliche Artikel verlinken: Klar. Aber wann kommt auf den genannten Blogs schon mal ein nützlicher Artikel? …
    Ok, ketzerisch 🙂
    Im Ernst: von den genannten Blogs lese ich bestenfalls ab und zu mal Spreeblick. Ich beziehe mich in meinen Artikeln immer auf andere, die in meinem Umfeld spannende Sachen schreiben. Die Blog-Szene diversifiziert sich, und damit verteilen sich auch die Links gerechter…

  11. Stefan Website sagt:

    Genau meine Meinung Dein Artikel, wunderbar.

    Ich habe ehrlich gesagt schon seit geraumer Zeit die Schnauze komplett voll. Ich habe bisher nie zwischen Freund und Blogger unterschieden. Nahezu jeder halbwegs sinnvolle Kommentar wurde zugelassen und Trackbacks sowieso. Natürlich sind alle Links NoFollow Free und schaden mir eben zum Teil.

    Ich bin also immer in Vorleistung getreten, doch man bekommt extrem selten etwas zurück. Selbst das Retweeten artet heute schon in Tweet-Geiz aus.

    Es scheint eine Art Blogger-Egoismus entstanden zu sein, dessen Ende noch gar nicht abzusehen ist.

  12. Ole1210 Website sagt:

    Um 100% eingebrochen ist da nicht, sonst wäre die Verlinkung völlig weg!

  13. Mirco Website sagt:

    Bei meinen Kommentar habe ich mich leider nur auf das Bild oben bezogen 😉 Aber Martin hatt recht, thematisch passende Blogs verlinken sich jetzt lieber untereinander statt die großen. Sieht man ja auch schön am Webmasterfriday, was da für toole Connections entstanden sind und das ohne einen wirklich großen Master Blog 🙂

    Ich lese gar keinen dieser Blogs 🙂

  14. Gretus Website sagt:

    Hallo Ole,

    lol, das stimmt natürlich. Gott, ich habe mal eine Weile Mathe studiert 😀

    Grüße

    Gretus

  15. Mariusz Website sagt:

    Nur mal so weiter gedacht. Webseiten mit einer unnatuerlichen Inbound-Outbound Quota werden sicherlich nicht besser ranken 🙂

    Ich denke URL Verkuerzer und Twitter sind die Ursache.

  16. Stefan Website sagt:

    Das mit dem „SEO-Wahn“ unterschreibe ich blind. Rein „philosophisch“ betrachtet führt diese Entwicklung die gesamte Idee des Internets ad absurdum. Ich muss gestehen, dass ich bei manchen Projekten (darunter Blogs) auch zeitweise mit nofollows arbeitete, aber es dann sein ließ, weil gerade das eine Unterscheidung in der Bewertung von Links ermöglicht, die man eigentlich eher nicht haben möchte.
    Eigentlich schade, dieser Trend.

  17. Webstandard-Team (Heiko) Website sagt:

    Diese Entwicklung liegt eher an Technorati auf dem die Blogcharts basieren, als auf fehlender interner oder externer Verlinkung. Im Webstandardblog ist sie im entsprechenden Zeitpunkt sogar gestiegen, der „Technorati-Entwicklung“ der Authority war trotzdem nichts entgegen zu bringen.

  18. Holger Website sagt:

    @Konstantin
    „Ja aber wieviele Blogger haben keine Ahnung von SEO? Warum verlinken nicht mal die so oft wie vor einiger Zeit?“

    Naja Geiz und Eigensinn haben ja nicht nur Seos teilweise gepachtet aus Angst vor eventuell abfließender Linkpower etc. Neben allen Seo-Technischen Aspekten stellt ja jeder Link auch eine Empfehlung da. Stellen sich vermutlich einige die Frage, warum jemand anderen empfehlen wenn ich davon nichts habe? So banal es klingt. Der Linkgeiz Trend ist somit eigentlich nur ein Abbild der „normalen“ Gesellschaft…

  19. Max Website sagt:

    Ich sehe es ähnlich wie Mißfeld. Natürlich sind viele Leute im Web schon ein stückweit mit SEO „infiziert“, aber aus meiner Sicht spielen da einfach auch ganz andere Dinge mit herein. Welcher Blog ist denn heute schon 2 Jahre und älter. Damals gab es halt nur die „Großen Bekannten“. Heute linkt man halt viel stärker in seiner eigenen Nische rund um sein Blogthema und nicht auf Basicthinking und co.

    Sicher, einige sind schon recht sparsam mit Links auf andere Blogs, aber ich glaube das ist halt nur Teil des Ganzen und ist teilweise auch an den Authority Algo von Technorati gebunden, wenn ich ihn richtig gelesen und verstanden habe. Selbst wenn ich Seo-united.de jetzt jeden Tag verlinke, bringt Euch das trotzdem nur einen Count von 1. Vielleicht gibt es auch inzwischen zu wenig wirklich aktive Blogger in de. und der Hype ist zu Twitter weitergeschwappt?

    Interessant zu deiner Grafik wäre vielleicht wirklich das Backlinkwachstum absolut der genannten Blogs. Hat Sistrix oder SearchLab da vielleicht noch Daten? Wie ist denn eigentlich die Authority bei seo-united angestiegen/gefallen?

  20. Stefan Wienströer Website sagt:

    Ich versuch auf meiner Seite immer 5 Links pro Artikel zu ähnlichen Beiträgen zu machen. Allerdings finde bei manchen Themen so gar keine ähnliche Artikel, so dass ich auch nicht immer verlinken kann.

  21. Steffen Geyer sagt:

    Ola!

    Wenn ich mich Recht erinnere hat Technorati im Mai 2007 eine Anpassung der Kriterien vorgenommen, die insbesondere die schrittweise „Nicht-mehr-Einbeziehung“ alter Links betraf.

    „…galten bisher alle Links seit der Gründung des Blogs als relevant für die Technorati-Wertung, so werden ab sofort nur mehr die aktuellen Links der letzten sechs Monate zur Berechnung des Technorati Rank herangezogen.“ Quelle

    Klar „verlieren“ die alten Hasen durch einen solchen Schritt an Authorität. Immerhin wächst die Konkurenz jeden Tag. Auf wachsenden Linkgeiz kann man deshalb nicht schliessen – Bei gleicher Linkzahl/Zeiteinheit entfällt einfach ein geringerer Linkpower-Anteil auf Deine zehn Untersuchungsobjekte.

    Mit hanfigen Grüßen
    Steffen

  22. Arne Website sagt:

    Denke, dass Linkgeiz bzw die ganze rel=noffolow Geschichte eben seine Auswrikungen zeigt. Aber was will man machen, außer mit gutem Beispiel voran zu gehen?

    Deswegen habe ich bei mir, bereits vor einiger Zeit komplett auf follow umgestellt, quasi nofollow-free 2.0 (es werden nicht nur die Autor-Website Links verfolgt, sondern alle Kommentarlinks) – Mehr Infos…

  23. Phil Website sagt:

    „Denn die Betreiber von Weblogs es nicht lernen, zu den Anfängen zurück zu kehren und nicht jeder für sich, sondern gemeinsam an einer funktionieren Blogossphäre zu arbeiten, sind die Tage viele Weblogs gezählt…“

    Back to the roots .. .sage ich auch immer! Und ermahne mich selber immer!

    Und ich muss ehrlich sagen, dass mich dieses ganze „Linksaftsparen“ derbe ankotzt – genau dass immer mehr Blogs auf Nofollow stellen – was soll der Scheiss! Und da kann man eine Reihe aufzählen – ich nenn die der „gesunden netiquette“ jetzt wegen nicht!

    „Das ganze Netz – sowie heute – besteht überhaupt erst – weil gelinkt worden ist und nicht weil alle Ihren eigenen Saft schlucken“

    Und noch was – in der Bloggosphäre ist es so – dass man Themen bei anderen Bloggern findet, und diese gerne aufgreift! Warum tut man dann so – (zumindest manch einer) dass er wie aus heiterem Himmel drauf gekommen ist, den Blogpost zu schreiben – und wenn er dann doch linkt – dann nofollow .. das nenne ich mal „soziale Kompetenz und Dankbarkeit“ .. ich schüttel echt nur noch den Kopf … und wünsche mir (teis echt) das diese „EigensaftSchlucker“ von den Sumas mal derbe einen reingewürgt bekommen … Teils werden Sie das eh .. aber würd mich da mal über ne richtig derbe Algo Änderung freuen …

    Aber eines noch: Die Kommentatoren machen einen Blog erst zudem was er ist – nämlich ein Projekt auf dem „Meinungen“ ausgetauscht werden – wo ist das Problem, sich bei denen z.b. mit „follow“ kommentaren zu bedanken – die den Blog erst zum Blog machen? Einige Blogger leben nach dem Motto: „Ich, Ego, I, Je, Yo, … “ *schüttelmitdemkopf*

    So .. ausgekotzt … und zum Glück sind nicht alle Blogger so … und schöner Artikel Heiner!

    Gruß
    Phil

  24. Badratgeber Website sagt:

    Naja es liegt wohl daran das nicht mehr jeder mit jeden linkt sondern nur noch die großen mit den großen und ein paar kleine mit den kleinen. Und so war es wohl früher nicht. Das könnte wohl an etwas Geiz oder auch daran liegen das man mit Blogs auch erheblich geld verdienen kann….

  25. Peter sagt:

    Von 10 Kommentaren in meinem Weblog sind mittlerweile rund 8 offensichtlicher „SEO-Spam“. Dabei rede ich von „normalen“ Kommentaren, d.h. ohne den ganzen realen Spam, der dann noch zusätzlich anfällt. Ganz schlimm wird es, wenn es um ein Thema geht, welches auch nur annährend Nähe zu kommerzieller Relevanz zeigt. Irgendwann nervt es dann und man schaltet auf nofollow.

    Warum sollte ich Kreditseiten, Online-Shops mit Tiernahrung und sonst noch was mit Links versorgen? Und was bitte hat das mit sozialer Kompetenz zu tun? Gehts noch? Ein Blog lebt von den Kommentaren. Richtig! Gerade wegen der ganzen Links rücken diese aber doch immer mehr in den Hintergrund.

    Also bitte mal an die eigene Nase fassen und überlegen, wer hier was kaputtgemacht hat. Das Netz ist durch Links großgeworden. Auch das stimmt. Allerdings gab es damals noch keine SEOs.

  26. PuNkBaStaRd sagt:

    jaja, der linkgeiz ist ein alt bekanntest thema!!! ich bin ja auch einer der verfechter des viel verlinkens, doch irgendwie hab ich die massen nie wirklich bewegen können. schade eigentlich, dass es immer schlimmer wird, die deutsche blogsphäre steckt wirklich tief in einer link-krise!

    wen es noch interessiert, ich hab da mal eine Aktion gestartet, die zum aufbau von gegenseitigen links helfen soll…

    glg°°

  27. Suleitec Website sagt:

    Ich habe den Link zu diesem Artikel gerade im Twitter gefunden. Pass sehr gut zu meinem Artikel „Link Geiz zahlt sich nicht aus“ Habe ich diesen Artikel nun gleich mit verlinkt 🙂

  28. Gretus Website sagt:

    Hallo Steffen,

    das erklärt in der Tat den Einbruch, nicht aber den auch danach kontinuierlichen Abschwung. Man merkt es ja auch selbst, Links werden immer mehr zur Mangelware…

    Grüße

    Gretus

  29. Lupe Website sagt:

    „technorati“

    … ist das hauptproblem. desssen tage scheinen gezählt. technorati hat immer wieder tücken, aussetzer und findet lange nicht mehr alle links. letzte woche waren etwa 5 neuere verlinkungen über nacht weg, drei tage später tauchten sie wieder auf. andere von denen ich sah, dass sie vor einer woche auf einen neueren beitrag verlinkten, fand er bis heute nicht.

    gibt es denn keine alternativen zu technorati?

    google analytics oder sowas?

    das mit dem linkgeiz stimmt allerdings schon auch. besonders nervend finde ich all die pseudoblogger, denen es mehr um SEO geht, als ums bloggen. jene, die alle links auf nofollow setzen.

  30. Dapema Website sagt:

    Über das Thema wurde und wird viel geschrieben und diskutiert, alle regen sich über den Linkgeiz auf. Ich habe das Thema mehrfach aufgegriffen und meine Vorschläge in die Tat umgesetzt. Besonders Thomas von Bloggerworld hat da auch einen großen Anteil dran.

    Jeder Artikel enthält von mir einen Empfehlungslink, meist passend zum Thema, von bekannten und unbekannten Blogs, natürlich nofollowfrei. Das ziehe ich jetzt seit mehreren Wochen durch. Und was passiert? Es wird von vielen gelobt, aber mitmachen, oder unterstützen ist Fehlanzeige. Die „großen“ Blogs nehmen sich nicht mal Zeit einen Comment dazu lassen, wenn man über eine Aktion derer berichtet (und natürlich verlinkt) Die kleinen, privaten Blogs (das war ja wohl der Ursprung) haben keine Chance, egal wieviel Mühe sie sich geben und über welches Thema sie berichten. SEO ist immer und überall und alle diskutieren mit, aber warum packt nicht jeder mal an? Ich habe spät mit dem Bloggen angefangen und bin in eine Welt eingetaucht, welche ich so nicht für möglich hielt. Nun bin ich mehr und mehr enttäuscht, keiner fragt mehr nach Inhalten oder macht sich die Mühe darüber nachzudenken wie viel Arbeit manchmal ein Artikel macht. Ach was rede ich, es wissen sicher wieder alle besser 🙂

    LG Daniel (Dapema)

  31. Konstantin Website sagt:

    Ich finde es geht garnicht sehr darum, ob man jetzt die Kommentare auf Follow oder Nofollow setzt. Das da Spammer einen Dofollow-Blog voll ausnutzen merkt man schnell. Es wird aber auch in den Blogartikeln selbst selten nach aussen verlinkt. Das ist mir in den letzten Monaten aufgefallen.

  32. Alex L. Website sagt:

    Hallo, sehr interessantes Thema:-) Also ich habe mir angewöhnt, in jedem Blogbeitrag mindestens 3 Blogs am Beitragsende zu verlinken. Das kann man auch bei mir sehen. Und es spielt keine Rolle, ob die verlinkten Blogs seit einem Jahr oder seit einem Monat bestehen.

    Ich blogge ein Thema, schnappe mir zwei Dinge, Google Blogsearch und Google Search. Danach suche ich nach themenrelevanten Beiträgen und verlinke diese. Ich gebe zu, dass ich keine 5-sätzige Blogposts verlinke, aber da hat jeder Blogwebmaster eigene Kriterien.

    Jedoch werden interessante und lesenswerte Blogposts generell verlinkt. Und man soll auch nicht immer dieselben Blogs verlinken, da es einfach keinen Sinn macht und andere sind auch mal dran. Ich denke, dass jeder Blogger sein Verlinkungsverhalten selbst analysieren kann und eigene Rückschlüsse ziehen muss. Natürlich, wenn niemand verlinken will, gehen wir allesamt unter. So einfach ist das!

    Grüsse…

  33. Matze Website sagt:

    @Peter: Die Frage ist: Warum solltest du es nicht? Aus „Prinzip“? Damit die bösen SEO-Spammer keinen Backlink bekommen? Dein Blog ist nicht der Einzige dofollow-Blog im Netz und Backlink-Spammern ist dein Blog auch herzlich egal, es gibt genügend andere.

    Klar, direkt resignieren ist auch keine Devise. Daher würde ich von offensichtlichen Spam-Kommentaren einfach die URL streichen, dann ist für die „guten“ Kommentatoren auch kein nofollow nötig. Mehr Arbeit, logisch. Aber meiner Meinung nach der beste Kompromiss ohne Puls 180 🙂

  34. Ironman sagt:

    Twitter ist ein ganz klarer Blogkiller ! Dazu kommt noch der typisch deutsche Linkgeiz, warum eigentlich? Thats it, bye bye Blogs…..

  35. Sascha sagt:

    Ich könnte mir auch vorstellen, dass sich sehr viel zu Twitter verlagert. Gerade für kurze Nachrichten ist es einfach „bequemer“ (Nachrichten sind schneller erstellt & SEO spielt nicht wirklich eine Rolle). Aber verschwinden werden Blog´s sicher nicht.

  36. Tari Website sagt:

    Ich persönlich handhabe es so, das ich nur in Einzelfällen, nämlich dann wenn mir die Seite unseriös erscheint, ein noFollow hinzufüge. Ansonsten ist mein Blog doFollow.

    Die Tage ist mir in einem Blog aufgefallen, das es no-Follow ist. Nämlich nachdem eben dieses Blog ein FF Addon empfohlen hat, dass das u. a. anzeigt. Fand ich sehr schade, denn das Blog ist recht informativ und ich lese sehr gern dort.

  37. fastblogger Website sagt:

    Links zu bekommen ist ein geben und nehmen. Viele verstehen den Zusammenhang nicht, dass auch ausgehende Links gut sein können. Wenn der andere nicht zurücklinken möchte, dann soll er das lassen. Nur, dann suche ich mir für meine Backlinks eben andere Blogs für meine Pingbacks und Trackbacks oder starte mal einen kleinen Linkbait.

  38. SantaCruze Website sagt:

    Ich denke mal das ganze wird wieder umschlagen, irgendwann einmal. Momentan ist wohl der Trend von LinkPower weitergabe und Follow einfach nicht „In“, aber in 1-2 Jahren sollte sich das ganze wieder rückläufig ändern. Ich persönlich verlinke immer mit Follow, achte aber auch nur bei den Blogroll Links darauf, das die Links einheitlich Follow/Follow gesetzt sind.

  39. Sebastian sagt:

    Schon krank wenn man hier die Kommentare liest. Jeder sollte linken wie er will und nicht von Google oder einem sonstigen Unternehmen sich in seinen „Online Tagebuch“ reinreden lassen.
    Ich kreide auch einigen SEOs dies an….die monatlich das Gespenst von Abstrafungen und sonstigen Mist an die Wand malen.

  40. so sagt:

    Sicherlich haben einige SEO-Blogbetreiber sich zu sehr durch die no-follow Geschichte beeinflussen lassen. So las ich heute einen interessanten Beitrag in einem Blog und wollte einen Kommentar hinterlassen. Als ich jedoch meine „Daten“ hinterlassen wollte, fehlte die Möglichkeit seine URL einzutragen. Das fand ich mehr als merkwürdig, der Blogbetreiber möchte Feedback und Diskussionen auf seinem Blog haben, „gibt“ aber nichts zurück. Das grenzt schon an Paranoia, jedoch werde ich an meinem Vorgehen nichts verändern. Beziehe ich mich in einem Artikel auf eine andere Quelle, so verlinke ich nach wie vor und meine Kommentare bleiben (bis auf die Spammer) auf follow – fertig.
    Man muss sich einfach mal, wie auch in dem Artikel hier erwähnt, auf den Sinn eines Blogs berufen. warum bloggt man? Man möchte Feedback, sich austauschen oder was auch immer aber das Partizipieren ist doch Sinn der ganzen Sache und wer sich daran nicht beteiligen möchte sollte einfach keinen Blog machen. 😉

  41. Webdesign und SEO Blog sagt:

    […] Angeregt durch einen Artikel auf dem SEO-United Blog, auf dem die Linkbereitschaft der Blogger kritisiert wird, möchte ich das leidige und dennoch wichtige Thema der Linkliebe aufgreifen […]

  42. BlogPR Website sagt:

    Verfolge das Thema auch schon eine ganze Weile. Ich hoffe mit meinem neuen Projekt treffe ich genau ins Schwarze. Würde mich über eine regge Teilnahme freuen.

  43. Arne (seoknecht) Website sagt:

    Ich habe mir seit kurzem angewöhnt, zu einem beitrag ein paar weitere passende blogbeiträge anderer blogs rauszussuchen und diesen einen trackback zu geben…

    Zusammen mit follow-links im gesamten Kommentarbereich und dem Umstand, dass wenn ich in einem Beitrag verlinke, ich dies niemals mit nofollow tue, wirke ich auf meine weise gegen den Linkgeiz. Und Jeder sollte dem Linkgeiz auf seine Weise entgegenarbeiten…

    Was ich aber oft erlebe, ist dass viele nur meckern. Was bringt meckern, wenn man nichtmal in seinen eigenen Projekten seine eigenen Kritikpunkte an der Blogosphäre ausmerzt?

    Also, hört auf zu meckern und tut was. Denn solange das Thema Linkgeiz immer wieder in Form von „Das ist alles so blöde“-Themen abgehandelt wird, statt in Beiträgen a’la „Das ist blöde, deswegen wirke ich dem jetzt entgegen – wer macht mit?“, bleibt es ein reines Meckerthema und es wird sich nichts ändern…

    Ihr wollt was ändern? Stellt eure eigenen Blogs auf follow um und zwar ganz (nicht nur der Website-Link im Kommentar, sondern alle Links!), nehmt an Aktionen wie Linkpoint teil, sendet Trackbacks an themenpassende Blogbeiträge anderer Blogs, empfiehlt andere Seiten in der Blogroll oder im Content. Berichtet regelmäßig über die Seiten, die ihr als RSS-Feed lest. Es gibt so viele Wege, einen eigenen Beitrag gegen den Linkgeiz zu wirken… Ich persönlich finde einfach, es wurde schon mehr als genug gemeckert: Lasst uns endlich was tun!

  44. Matt Website sagt:

    Ich verstehe auch nicht warum man die Links in den Artikeln auch mit Nofollow setzen muss. Bei den Kommentaren kann ichs noch eher verstehen wenn der Spam überhand nimmt aber bei Links aus einem Artikel kann ich das nicht nachvollziehen.

    @Arne: Linkpoint hört sich interessant an. Danke für den Tipp.

  45. […] hat einen Auswertung des Authority-Ranks bekannter deutscher Blogs vorgenommen, die Zeigt wie schädlich sich Linkgeiz auf die Blogs auswirkt. Mein Standpunkt ist […]

  46. Robert Website sagt:

    Andre hat es oben meiner Meinung nach auf den Punkt gebracht. Selbst jeder Hobbyblogger meint, er müsse SEO berücksichtigen (wie dann auch immer).
    Man stelle sich nur vor, es gäbe kein nofollow. Google müsste die Blogs wohl künstlich bremsen oder die Kommentare stark entwerten, um halbwegs zu den vorherigen Rankings zurückzukommen.
    Früher landete man ständig auf irgendwelchen Blogs, nicht nur wenn man nach CSS etc. gesucht hatte. Heute dagegen ist ein gut platzierter Blog schon eher selten.
    Man kann das auch leicht daran erkennen, wie hoch mittlerweile der Aufwand ist, um selbst als eher bekannte Webseite in bestimmten Topics noch freiwillige Links zu erhalten. Der Artikel muss dann schon wirklich überragend sein.

  47. Tim Website sagt:

    Irgendwo habe ich neulich gelesen, daß man neuderdings nofollow sehr sparsam einsetzen soll, weil G die PR Berechnung geändert hat und man sich mit zuviel nofollow den eigenen PR versaut. Hintergrund ist wohl die Frage „Warum verlinkst Du so viel (empfielst Du soviel) mit nofollow und sagst durch den nofollow gleichzeitig, daß Du die Seite schlecht/unwichtig findest? Nofollow sollte daher wirklich nur für Seiten verwendet werden, die nicht in index sollen wie z.B. der ganze rechtliche Kram (Impressum etc.).

  48. […] Seo-united spricht von Aussterben der Weblogs, weil immer weniger verlinkt wird und somit viele Blogs einbrechen. Alle sollen sich mal Gedanken machen, wie es vor 1-2 Jahren war, als fast alle noch untereinander verlinkt haben und kein nofollow eingesetzt haben. […]

  49. Christian - Existenzgründer Projekt sagt:

    Ich finde es auch traurig, dass sich das so entwickelt. Aber es liegt wirklich am SEO. Wer sich darüber keine Gedanken macht, wird auch verlinken. Aber man hat doch wirklich häufig das Gefühl, dass wenn man verlinkt etwas verliert. Gerade weil man ja auch dann oft zu „Mitbewerbern“ verlinken und diese damit stärken würde. Zumindest sollte man dann ein Trackback erhalten, aber selbst das haben ja viele nicht aktiviert. Wer hat eigentlich dieses SEO erfunden… schlimme Sache!

  50. Thomas sagt:

    Ich verlinke von Textberater.com gerne auf alle möglichen Beiträge. Allerdings ergeben sich aus der aktuellen Rechtsprechung daraus auch Risiken.

    Beispiel: Setze ich einen Link auf eine Seite, bin ich auch für deren Inhalte verantwortlich – jedenfalls wenn man mich in Hamburg verklagt…die Gerichte urteilen da recht unterschiedlich.

    Ändert der Betreiber der Seite den Inhalt nach einiger Zeit und stellt beispielsweise Kinderpornos online (unwahrscheinlich und drastisch, aber Übertreibung macht anschaulich) – tja, dann hab ich ein Problem, weil mein Link dahin führt.

    Siehe auch:
    http://www.textberater.com/news/rechtstipp-fur-blogger-und-internet-publizisten/

    Thomas von Textberater.com

  51. Link-Geiz: Blogger kappen ihre eigene Lebensader – Textberater.com sagt:

    […] Insbesondere früher sehr bekannte Weblogs scheinen kaum noch freiwillig auf andere Blogs zu linken, erhalten dadurch weniger eigene Backlinks, fallen im Ranking, ziehen andere Blogs mit, schreibt SEO-united hier. […]

  52. basketwire.de - Basketball Blog — (Link-)Geiz ist geil! sagt:

    […] Das Sterben der Weblogs […]

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