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InLinks.de – Backlinks auf Knopfdruck

Bloggen  |   |  , 18:28 Uhr  |  4 Kommentare

Eigentlich ist der offizielle Start der Webseite InLinks.de erst morgen, da jedoch bereits heute einige Blogger berichtet haben, möchten auch wir Euch unser im Vorfeld gemachtes Interview mit Sebastian Wenzel, einem der Hauptverantwortlichen bei InLinks.de nicht länger vorenthalten. Auch wenn der Service eine zusätzliche Einnahmequelle bietet, begibt man sich insbesondere mit dem Verkauf von Backlinks nach wie vor auf dünnes Eis…

H. Hemken: Zunächst einmal vielen Dank, dass Du Dich im Zuge des Launches Eurer Seite InLinks.de zu einem Interview bereit erklärt hast. InLinks.de ist eine Linkhandelsplattform speziell für Blogger, kann man das so sagen?

S. Wenzel: Das ist in etwa richtig. Wir richten uns auf der einen Seite an Blogger, die mit ihren hart erarbeiteten Inhalten Geld verdienen möchten. Auf der anderen Seite aber auch an Werbetreibende wie Werbeagenturen, SEOs, Webmaster und Affiliates.

H. Hemken: Um es gleich auf den Punkt zu bringen, das Kaufen und Verkaufen von Links ist laut den Richtlinien bekannter Suchmaschinen verboten. Ist ein Service wie InLinks.de laut Google und Co. erlaubt?

S. Wenzel: Wer ist Google? Spaß beiseite. Es ist kein Geheimnis, dass Google’s PR Abteilung versucht, Leute vom Linkhandel, Linktausch oder bezahlten Postings abzuhalten. Yahoo und MSN sehen das Thema weitaus gelassener.

H. Hemken: Das amerikanische Pendant Inlinks.com ist bereits seit November letzten Jahres online. Gab es in den USA irgendwelche Probleme?

S. Wenzel: Inlinks.com ist weltweit gut angelaufen und bereits viele deutschsprachige Advertiser und Blogger nutzen den Service. Dies ist der Grund warum wir die Features ständig weiterentwickeln und nun eine rein deutsche Version bereitstellen. Größere Probleme gab es ehrlich gesagt bisher nicht.

H. Hemken: War der dortige Launch erfolgreich, wie sehen Eure Zahlen aus?

S. Wenzel: Das Produkt ist erfolgreich. Genaue Zahlen würde ich gerne, aber kann ich natürlich nicht nennen.

H. Hemken: Kaum ein Webseitenbetreiber verlinkt mehr freiwillig. Könnte es sein, dass Services wie InLinks.de mit ein Grund dafür sind?

S. Wenzel: Die meisten User nutzen Inlinks.de aus der Motivation heraus, effektiven Linkaufbau zu betreiben. Dies resultiert sicherlich auch daher, dass Links nur noch selten freiwillig gesetzt werden, was an sich ein großes Problem für Suchmaschinen und das Internet im Ganzen ist. Alle weiteren Gründe würden den Rahmen hier sprengen.

H. Hemken: Ich persönlich bin der Meinung, dass Backlinks für das Ranking einer Webseite immer unwichtiger werden. Wie siehst Du das?

S. Wenzel: Ich analysiere seit ein paar Jahren Linkstrukturen, Rankings, Traffic und sehe das ein Wenig anders. Algorithmen werden sicherlich schlauer, jedoch sind Backlinks neben einer anständigen Onsiteoptimierung immer noch das A und O, um vorne mitzuspielen. Ich kann jedoch soweit zustimmen, dass es im Gegensatz zu früheren Jahren auch vermehrt „Zweit- und Drittfaktoren“ gibt mit denen die Suchmaschinen testen. Natürlich sind auch diese nicht zu vernachlässigen.

H. Hemken: Wie funktioniert InLinks.de genau, kann ich selbst bestimmen wen ich auf meinem Weblog verlinken möchte?

S. Wenzel: Inlinks.de ist recht einfach: Der Blogger lädt das Plugin runter, installiert es und kann dann entweder automatisch oder manuell die Links annehmen oder ablehnen. Es ist also eine volle redaktionelle Kontrolle möglich. Der Advertiser hat Tools, um die richtigen Keywords zu finden,  bucht dann themenrelevante Inlinks und freut sich über die Ergebnisse.

H. Hemken: Kann sich jeder Weblog bei Euch anmelden oder gibt es irgendwelche Beschränkungen?

S. Wenzel: Derzeit nehmen wir nur Blogs auf, die WordPress, Moveable Type, Drupal oder Ruby on Rails nutzen.  Die restlichen Blogger können weiterhin Textlinkads.com nutzen. Zudem schaut unser Team die Blogs vor der Annahme an.

H. Hemken: Du hast gesagt, Euer Service biete auch nicht an Linkverkauf interessierten Bloggern einige Vorteile, welche sind das genau?

S. Wenzel: Einfach anmelden und ein wenig Geduld haben. Jeder, der mich etwas kennt, der weiß was ihn in Zukunft erwartet.

H. Hemken: Ich muss ehrlich sagen, auch nach diesem Gespräch stehe ich der ganzen Sache skeptisch gegenüber. Ich wünsche Dir trotzdem viel Erfolg und bedanke mich für das Interview.

S. Wenzel:  Ich danke auch für das Gespräch und empfehle jedem, der Interesse, Skepsis oder Fragen an Inlinks.de hat, sich mit mir persönlich in Verbindung zu setzen. Euch wünsche ich natürlich auch weiterhin viel Erfolg mit den immer interessanten und verlinkungswürdigen Postings.

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Kommentare zu InLinks.de – Backlinks auf Knopfdruck:

  1. Franz Website sagt:

    Nach einem ersten Test, bin ich etwas verwundert, dass meine Links nur mit 2,72 oder 3,20 vergütet werden sollen. Bei einem Mindestpreis von 8 € pro Links passt das mit den 50% nicht so wirklich. Auch das Web-Interface für die Blogger enttäuscht, da hätte ich mehr erwartet.

  2. Rivera Internet Devices sagt:

    Hallo,

    oha die haben ja alle Domains mit Inlinks ! Oder sehe ich das falsch?

    Nur ein Kleines Gallisches Dorf wehrt sich immer noch: Meine Domain: http://www.Inlinks.eu – Google Seiten auf Deutsch Platz 2.

    Was tun damit, hat jemand eine Idee?

  3. Vitaly, Köln sagt:

    Naja, du hast es doch selbst auf den Punkt gebracht – „.. das Kaufen und Verkaufen von Links ist laut den Richtlinien bekannter Suchmaschinen verboten“. Alles ist so durchsichtig geworden, dass es nicht mehr lange dauert bis ein „Stefan, ein Linkzar aus München“ (Anspielung auf Boris, den Linkzar aus Astrachan) kommt und anfängt die ganzen Linkkauf Sites an Google manuell zu melden 😀

  4. […] also werde ich wohl noch etwas warten. Kuck ich doch daweil mal ein bisschen bei SEO-United.de durch die […]

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