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Scheuklappen SEO I

Bloggen  |   |  , 22:16 Uhr  |  8 Kommentare

Die doch unerwartet große Resonanz auf meinen Beitrag `Scheuklappen SEO´ zum Anlass genommen, möchte ich noch einmal auf einige der gemachten Kommentare, Beiträge und E-Mails etwas genauer eingehen. Ich glaube, dem ein oder anderen ist die eigentliche Intention meines Textes nicht ganz klar geworden…

Ich wollte mit dem Beitrag keineswegs irgendwelche Personen direkt angreifen bzw. diesen vorschreiben, wie sie ihren Blog zu führen haben. Jeder soll selbst abwägen, welche Inhalte er oder sie für so wichtig erachtet, sie der breiten Öffentlichkeit mitzuteilen. Die Blogsphere lebt von der Vielfalt der unterschied-lichen Charaktere und deren Beiträgen. Daran soll und darf sich natürlich nichts ändern.

Gerade als Betreiber eines SEO Blogs jedoch, hat man meiner Meinung nach gegenüber seinen Lesern bzw. seinen Kollegen eine gewisse Verantwortung. SEO kann sich heutzutage jeder nennen. Es gibt unzählige dubiose Anbieter, welche es seriösen Betreibern schwer machen, ihren Service an den Mann zu bringen. Leider, und das war eine der Kernaussagen meines Beitrages, gibt es auch immer mehr Blogger, die durch ihre Beiträge weiter dazu beitragen, das ohnehin schlechte Ansehen der SEOs zu schädigen und noch viel schlimmer, unerfahrene Webseitenbetreiber zu verunsichern.

Allgemein ist die Zahl der qualitativ hochwertigen Beiträge zum Thema Suchmaschinenoptimierung stark zurück gegangen. Es scheint einfach so, als hätten viele SEOs keine Lust oder keine Zeit mehr, ihren Lesern regelmäßig aktuelle Inhalte zur Verfügung zu stellen. Oft wird einfach nur über belanglose Dinge berichtet. Dass man mit derartigen Beiträgen den Betreibern von seriösen Webseiten bzw. Blogs eher schadet, hatte ich bereits erwähnt. Schlimmer noch, und das ist die zweite Kernaussage meines Beitrages, sind Beiträge, die wichtige Nachrichten auf SEO reduzieren oder in nichtige Meldungen etwas Falsches hineininterpretieren.

Bei einigen Beiträgen scheint es fast so, als würden sich die jeweiligen Autoren nur auf die Sichtweise eines SEOs beschränken, so als würden sie Scheuklappen tragen. Man darf nicht gewisse Ereignisse auf den möglicherweise tatsächlich resultierenden Linkbait reduzieren oder Webseiten nur aus SEO Sicht beleuchten. Auch wenn absichtlich veröffentlichte Falschmeldungen, Schockwerbung oder Manipulationen mittlerweile feste Bestandteile der Werbeindustrie sind, sind wir von SEO-united.de der Meinung, dass man mit Ehrlichkeit und Fleiß immer noch am weitesten kommt.

SEO ist kein Lifestyle sondern ein Beruf. Das World Wide Web ist nicht nur eine Spielwiese, sondern auch ein Arbeitsplatz. Die hier beschriebenen Probleme sind nicht auf die SEO Szene beschränkt, sondern lassen auch auf andere Bereiche übertragen. Anstatt zumindest zu versuchen, seinen Besuchern Qualität zu bieten, wird das Internet immer mehr zu einer Müllhalde. Anstatt sich Mühe zu geben, wird versucht die schnelle Mark zu machen. Anstatt einem anderen zuzustimmen, wird lieber über ihn hergezogen. Anstatt alle zusammen, lieber jeder allein…

Gretus
 

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Kommentare zu Scheuklappen SEO I:

  1. felix says:

    Ich finde es total egal wer über was und wen blogt. Genau das gleiche gibt es in den USA auch. Genug „SEO“-Blogs bloggen über Gott und die Welt? Na und. My Blog – My Rules! Ich blogge über das was ich will. Es wird sich früher oder später eh herauskristalisieren welche Blogs gut und welche es eben nicht sind. So what?

  2. Jens says:

    Ihr solltet eher beim Kern eurer Aufgabe bleiben, nämlich SEO und nicht Darstellungen und Gegendarstellung usw posten.
    Think about SEO.

  3. Gretus says:

    Schön, dass Du genau das zeigst was ich zu kritisieren versucht habe. Think about Elefant.

  4. SEOnaut says:

    Schön, dass du auf all die trivialen Hebel verzichtest. Think about Glashaus.

  5. Whoopster says:

    …schlimm genug dass man dann als Blogbetreiber in der Verantwortung steht und einen Nachbericht / Auflösung / Erklärung posten muß, um die Wogen wieder zu glätten.
    Wäre da nicht eine gewisse Abhängigkeit von den Lesern und der Klientel, hätte man den ersten Beitrag auch einfach stehen lassen können, ohne gleich Konsequenzen fürchten zu müssen.

    Nicht falsch verstehen, das ist keine Kritik, ich finde nur den Umstand an sich schade, dass so etwas überhaupt nötig ist.

    Sascha

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