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WDF-Plugin für WordPress

Bloggen  |   |  , 09:48 Uhr  |  40 Kommentare

Formel WDFWie Karl Kratz in seinem vor einiger Zeit veröffentlichten Artikel `SEO Mythos Keyword Density´ ganz richtig schreibt, ist mittlerweile davon auszugehen, dass die Betreiber bekannter Suchmaschinen weit mehr Faktoren als lediglich die Keyworddichte nutzen, um die inhaltliche Relevanz eines Textes in Bezug auf ein Suchwort zu ermitteln. Die Keyworddichte eines Textes besagt lediglich, wie oft ein bestimmter Begriff in einem Text vorkommt, nicht aber in welchem Verhältnis er zu anderen Begriffen eines Textes steht. Mathematisch gesehen, ist die Keyworddichte in Bezug auf SEO sogar totaler Unsinn, hier der Beweis…

Obwohl in ihrer alleinigen Betrachtung ebenfalls nur bedingt aussagekräftig, stellt die WDF bzw. Within-document Frequency einen im Vergleich zur Keyworddichte weit verlässlicheren Wert zur Berechnung der Gewichtung eines Wortes innerhalb eines Textes dar. Nachfolgend die Definition des Begriffs WDF:

WDF (Within-document Frequency) bedeutet die dokumentspezifische Gewichtung eines Wortes. Die Formel für die Dokumentspezifische Wortgewichtung wurde von Donna Harman entwickelt um Worten, die in einem Dokument vorkommen, einen für die Informations-wissenschaft nutzbaren Gewichtungswert zu geben […] Mit dem WDF wird nicht die relative Häufigkeit eines Wortes im Dokument ermittelt, sondern ein gestauchter Wert, der besser verwendbar ist. Je höher die WDF eines Wortes ist, desto häufiger kommt dieses Wort im Dokument vor. (Quelle)

Ähnlich wie auch bei der Keyworddichte, liegt der WDF eine mathematische Formel zugrunde, deren Ergebnis sich mit jedem neu geschriebenen Wort verändert. Da sich die optimale WDF eines Textes also erst beim Schreiben eines Textes ergibt, hat André Goldmann ein WordPress-Plugin entwickelt, welches einem permanent die WDF-Werte der in einem Blogartikel verwendeten Begriffe anzeigt. Hier ein Demo-Video:

Obwohl man auch durch die Nutzung des Plugins immer noch nicht weiß, welche Begriffe Suchmaschinen im Rahmen ihrer Verarbeitung eines Textes (Linearisierung, Tokenisierung, Filterung, Stemming und Gewichtung) wie genau bewerten, stellt das von André entwickelte Plugin eine gute Möglichkeit dar, die potentielle SEO-Tauglichkeit eines Textes jenseits der bloßen Keyworddichte weiter zu prüfen.

Wer von Euch Interesse an dem Plugin hat, kann es hier zum Preis von umgerechnet ca. 9 Euro käuflich erwerben…

Eure SEO-united.de Blogger
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Kommentare zu WDF-Plugin für WordPress:

  1. Andrea Müller says:

    Ich habe gelesen, daß hier jemand das Tool zwar gekauft hat, aber der Nutzen relativ gering ist. Wenn jemand genau wüsste, wie die Werte IMMER einzusetzen wären, würde es auch ja auch jeder machen. Es gibt keine Anleitung nach Schema F die dir sagt, mach jetzt dies und mach jetzt das, dann passiert das. Ich habe in den letzten Tagen ziemlich viel zu diesem Thema gelesen, da ich Newbie bin, aber ich denke zum jetzigen Zeitpunkt muss man sich aus allem ein wenig nehmen und daraus einen eigenen Kuchen mit eigenem Rezept backen. Ein Kuchen wird gelingen, ein anderer vielleicht nicht so, obwohl beide nach dem gleichen Rezept gebacken sind. Aber das eine Mal war der Ofen 2 Grad wärmer oder das Mehl von einem anderen Hersteller und die Hefe noch nicht warm genug.

    LG Andrea

  2. Armin Sanjari says:

    @Pump Erstmal Hi,

    wenn du Erfahrungswerte haben möchtest, dann wird mit sehr großer Wahrscheinlichkeit eine Keyworddichte von 2-4 Prozent rauskommen. Warum? weil das die alten Erfahrungswerte der Keyworddichte vor dem WDF Hype waren/sind. Und warum Keyworddichte , weil der „nackte“ WDF nichts anderes ist als Keyworddichte zusammen mit dem (binären) Log. Also multipliziere den WDF mit einer EXP-Funktion!

    Aber Nützlich ist dieser WERT überhaupt nicht!

  3. Pump says:

    Die Erweiterung ist sehr interessant, mann schreibt einen Text und siehe da es wir eine Zahl ausgespuckt die nun das Ranking positiv beeinflussen soll. Jetzt müsste mann nur noch wissen wo dieser Wert überhaupt liegen sollte um einen positiven Effekt zu erziehlen.

    Gibt es hier Empfehlungen bzw. Erfahrungswerte ?

  4. Daniel says:

    Es sind nun drei Monate vergangen. Hat sich bei dem Plugin etwas getan?

  5. Melinda says:

    Ich weiß nich Recht und ich habe bedenken das die Formel überhaupt bei Blogartikel einen Erfolg verspricht, den was ist mit den Kommentaren…wenn diese Google nicht vom eigentlichen Text trennt, dann verwässern die Kommentare ja die eigentliche Relevanz des Artikels und alle Berechnungen waren umsonst…

    Denke das die Formel „wdf*p*idf“ nur dann wirklich nützlich ist, wenn man es auf Seiten anwendet wo später keine Inhalte mehr dazu kommen und der berechnete Wert gleich bleibt…also bei statischen Webseiten, Landingpages…aber bei Blogartikel mit laufend neuen Kommentaren sicher fehl am Platz…

    Das Plugin in diesem Stadium ist sicher ein gutes Spielzeug und für alle gedacht die sich dadurch jetzt Wunder erhoffen, aber in einem Blog sind auch noch, abgesehen von den Kommentaren, andere Inhalte welche eine Berechnung nochmals um einiges verzerren…

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