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Der gläserne Webmaster

Internet  |   |  , 18:54 Uhr  |  12 Kommentare

In unseren Breitengeraden der westlichen Hemisphäre erfreut es sich ja immer steigender Beliebtheit, Webprojekte zu monetarisieren, um sich ein paar Euro fufzig für die Kaffeekasse dazu zu verdienen.

Oft steht am Anfang des Gedankens die Aussicht auf ein paar Zusatzeinnahmen. Nachdem man das Webprojekt nun online gestellt hat, fehlt es dem Projekt oft an einem: An Besuchern, die zu einer Monetarisierung aber nun mal notwenig sind.

Also schaut man sich als Webmaster ein bisschen um, was man tun könnte, um Besucher auf die Website zu lotsen. Ein beliebtes Mittel hierzu sind Suchmaschinen. So oder so ähnlich sind sicherlich viele von uns zu Suchmaschinenoptimierern geworden.

Aber da bei der Monetarisierung oft nicht der Weg das Ziel ist, sondern am Ende das Geld auf dem Konto zählt, bedient man sich manchmal Maßnahmen die nicht ganz sauber sind. Zum Einen können dies Black Hat Methoden sein, zum Anderen aber auch ganz harmlose Methoden wie das schlampige Schreiben von Artikeln für Artikelverzeichnisse.

Wenn es einfach darum geht, einen Link abzustauben, dann steht die eigentliche literarische Leistung sicherlich nicht im Vordergrund.

Aber gerade dieses Handeln, kann einem später als Webmaster und Mensch zum Verhängnis werden. Denn immer wieder hört man davon, dass Unternehmen ihre Bewerber und Angestellten „ausgooglen“ oder Nachforschungen im Internet betreiben. Dies funktioniert oft schon sehr gut bei Menschen, die sich einfach nur im Internet bewegen und hier und da mal ein paar Spuren hinterlassen.

Besonders gut funktioniert dies allerdings bei Webmastern einer Internetseite. Durch das Impressum ist eine Zuordnung ganz klar möglich. Die Adresse klärt die letzen Zweifel ob Hans Müller wirklich Hans Müller ist.

Besonders wertvolle Informationen über Hans Müller lassen sich nun natürlich auf dessen Homepage selbst finden. Gerade bei Blogs oder Fotoseiten, werden viele private Auskünfte offen preis gegeben.

Aber auch die entsprechenden Pfade, die zu der Website von Hans Müller führen, können viele Informationen über Hans Müller Preis geben. Wie PR gewandt ist Hans Müller, wie gut ist die Rechtschreibung, vertritt er eine politische Meinung, gehört er evt. sogar einer Gewerkschaft an?

Also viele Fragen, die in einem Bewerbungsgespräch nicht gestellt werden dürfen, können sich die Personalmanager evt. auf diese Weise beantworten. Dies kann zwar Vorteile haben, wenn man entsprechend positiv auffällt, aber auch große Nachteile mit sich bringen.

Und so sollten gerade junge Leute, die mit dem Gedanken spielen, eine Website zu erstellen, eine gewisse Vorsicht walten lassen und sich auch Gedanken machen, welche Auswirkungen die Website für die eigene Zukunft haben kann.

Denn eines sollte jedem bewusst sein: Internetarchive wie archiv.org speichern die Daten jahrelang ab. Und da im Internet oft kein nationales Recht oder das Recht der EU anzuwenden ist, sind diese Daten im Nachhinein auch nicht immer wieder zu entfernen…

Constantin

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Kommentare zu Der gläserne Webmaster:

  1. Felix says:

    Der mahnende Artikel hat seine Berechtigung – vielen machen quasi Seelenstriptease im Netz. Eine gewisse meinungsneutrale Form kann sicherlich in Anbetracht von „interessierten“ potentiellen Arbeitgebern nicht schaden :D

  2. markus says:

    Wieso habt ihr so Angst davor? In den Blogs zeigt man doch wie man ist. Sollte man sich deshalb verstellen? Auf der Arbeit ist man 8-10 Stunde. Wenn man sich in dieser Zeit verstellt, dann ist man irgendwann nicht mehr sich selbst.

    Leute, bleibt ehrlich zu euch selbst dann klappt es auch mit allem anderen!

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