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Googles Antwort auf Imagekampagne von Axel Springer

Internet  |   |  , 11:31 Uhr  |  8 Kommentare

GoogleDa es unserer Meinung nach wichtig ist, beide Seiten in einem Streit zu Wort kommen zu lassen, möchten wir Euch hiermit kurz auf dem am Wochenende von +Eric Schmidt veröffentlichten Artikel „We built Google for users, not websites“ hinweisen. Der Artikel ist die Antwort auf eine angeblich am Wochenende von einigen großen europäischen Tageszeitungen durchgeführte Imagekampagne (gegen Google)…

Neben der Tatsache, dass Google laut Meinung von Eric Schmidt nicht zwingend als „das Tor zum Internet“ dargestellt werden kann, geht der Executive Chairman von Google in seinem Statement vor allen Dingen auch auf die Frage ein, wie denn eine Suchmaschine laut Meinung der Google immer wieder kritisierenden Verlagshäuser konkret aussehen müsste:

While we’re fortunate to have been very successful in Europe, it’s not the case that Google is „the gateway to the Internet“ as the publishers suggest […] Nor is it true to say that we are promoting our own products at the expense of the competition. We show the results at the top that answer the user’s queries directly (after all we built Google for users, not websites) […] In each case we’re trying to get you direct answers to your queries because it’s quicker and less hassle than the ten blue links Google used to show.

Um exemplarisch einmal zu zeigen, dass Google längst viel mehr ist als eine Suchmaschine welche zu jeder Anfrage einfach immer nur „zehn blaue Links“ ausspuckt, hier die Suchergebnisse des Formel 1 Piloten Lewis Hamilton nur einige Minuten (!) nach seinem Gewinn des Großen Preises von Italien:

Beispiel eines Suchergebnisses bei Google

Oben zu sehende Ergebnisseite von Google enthielt zum Zeitpunkt unseres Screenshots sage und schreibe 30 Links zu weiterführenden Webseiten. Nimmt man die internen Links der von Google als Suchergebnis aufgeführten Webseiten hinzu, kommt man auf über 40 Links und nimmt man Googles interne Links dazu, kommt man sogar auf weit über 50 Links zu weiterführenden Informationen!

Da es definitiv der Fall ist, dass mehr weiterführende Links in den Ergebnissen einer Suchmaschine immer auch dazu führen, dass auch kleinere Webseiten eine Chance haben, bei Suchmaschinen gefunden zu werden, stellt sich einmal mehr die Frage, was Axel Springer und andere europäische Verlagshäuser mit ihrer ständigen Kritik an Google überhaupt bezwecken wollen?

Je weiter der Streit zwischen Google und Axel Springer der EU fortschreitet, desto eher könnte man meinen, es geht am Ende einfach nur darum, den Nutzer einer irgendwann komplett (haus-)eigenen Suchmaschine durch ein „Wenigerangebot“ an Informationen dazu zu verleiten, vornehmlich nur noch diejenigen Webseiten zu besuchen, auf welcher – tja, auf welcher eigentlich dann konkret was und was nicht (genauso wie Google), liebe Leute von Springer und Co.?

Eure SEO-united.de Blogger
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