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Ist Content noch King?

Internet  |   |  , 18:25 Uhr  |  14 Kommentare

Glaubt man den Auswertungen von Martin Macdonald, sind ein Mix aus 20% uniquem und 80% aus guten Quellen generiertem Content bereits ausreichend, um vom MayDay Update betroffene Webseiten wieder zu alter Stärke zu verhelfen. Bei einem überraschend geringem Anteil von nur 20%, stellt sich für mich die Frage, wie wichtig Unique Content heutzutage überhaupt noch ist?

Content im Überfluss

Während das Informationsangebot im Web 1.0 noch überschaubar war, wird das Internet im Zuge des Web 2.0 bzw. Social Web mit Informationen förmlich überflutet. Neben usergeneriertem Content (Blogs, Foren usw.), führt die Monopolstellung bekannter Suchanbieter dazu, dass sich auch die herkömmlichen Medien deren Algorithmen anpassen und sehr oft lediglich möglichst schnell geschriebene Artikel zu aktuell beliebten Suchbegriffen online stellen. Die Folge dieser Entwicklung ist ein für den Internetnutzer unüberschaubares Angebot an minderwertigen bzw. größtenteils nahezu identischen Inhalten.

Suchmaschinen vs. Social Media

Der Erfolg eines ins Internet gestellten Inhalts misst sich mittlerweile an der Anzahl der über bekannte Suchanbieter generierten Leser bzw. den Reaktionen innerhalb des Social Web (Facebook, Twitter usw.). Während Suchmaschinen Inhalte eher nach oberflächlichen Qualitätsmerkmalen beurteilen (Struktur usw.), bewerten Teilnehmer des Social Web diese oftmals lediglich nach emotionalen Kriterien (Witzigkeit usw.).

Betrachtet man die aktuellen Entwicklungen (Google, Facebook usw.), wird zukünftig immer öfter der Internetnutzer über den Erfolg eines Inhalts entscheiden und Suchmaschinen sich dessen Bewertungs-schema immer weiter anpassen.

Content ist nicht länger King

Die Erfolg und damit auch die Relevanz eines Inhalts im Social Web lässt sich nicht mit Hilfe mathematischer Algorithmen bewerten sondern ergibt sich aus der Interaktion zwischen Inhalt und Rezipient. Bisherige Bewertungsmerkmale wie die Einzigartigkeit eines Inhalts verlieren gegenüber sozialen Kriterien wie dessen Verbreitungskompatibilität immer weiter an Bedeutung.

Fazit

Die Einzigartigkeit eines Inhalts im Internet hat definitiv an Bedeutung verloren. Anstatt mit nahezu identischen Inhalten um einzelne Positionen bei Google zu kämpfen bzw. in ähnlicher Form bereits dutzendfach existierende Inhalte zu produzieren, sollte qualitative Informationsbereitstellung längst auch bedeuten, Informationen zu selektieren, miteinander zu verknüpfen und für die Verbreitung durch den Nutzer aufzubereiten…

Gretus

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Kommentare zu Ist Content noch King?:

  1. Warum es keine Zukunft hat SEO-Texte zu formulieren – Teil I | SEOtology.com says:

    […] Ist Content noch King? […]

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