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Journalismus im Jahre 2010

Internet  |   |  , 18:30 Uhr  |  13 Kommentare

Der Artikel `What 2010 will bring Newspapers´ zeigt eindruckvoll, mit welchen Veränderungen die Zeitungsbranche im neuen Jahr zu rechnen hat. Als Journalist heißt es, mit den Gegebenheiten einer sich komplett verändernden Medienlandschaft leben zu lernen…

John Thompson versucht in seinem kürzlich veröffentlichte Blogbeitrag `Ten things every journalist should know in 2010´ einige Wege aufzuzeigen, wie man auch zukünftig als Journalist erfolgreich sein kann. Hier eine kurze Zusammenfassung der dort aufgeführten Ratschläge:

  • Jeder kann lernen, mit den Gegebenheiten der neuen Medienlandschaft umzugehen. Sämtliche technische Neuerungen kann man sich zu eigen machen, Befürchtungen nicht mehr deren Herr zu werden sind unbegründet.
  • Journalismus wird zukünftig nicht nur bedeuten, neue Inhalte zu schaffen, sondern auch dabei zu helfen, bestehende Inhalte zu verbreiten und wichtige Inhalte zu archivieren.
  • Entscheidend für den Erfolg eines Journalisten im neuen Medienzeitalter ist die Fähigkeit, den Leser durch einen individuellen Schreibstil an sich zu binden und von seinen Inhalten zu überzeugen.
  • Um den Informationsfluss im Internet zu verstehen, ist es sinnvoll, sich mit Social News Diensten (Twitter, Facebook usw.) auszukennen bzw. diese aktiv zu nutzen.
  • Das Internet ist ein Gemeinschaftsverbund. Journalisten müssen lernen, sich untereinander besser auszutauchen und mit anderen Kollegen gemeinsam zu arbeiten.
  • Um nicht in der Informationsflut der Internets unterzugehen, ist eine fortlaufende Qualitätsprüfung bzw. Filterung bestehender Informationsquellen erforderlich.
  • Communityarbeit, d.h. der direkte Kontakt bzw. Austausch mit dem Leser werden elementarer Bestandteil journalistischer Arbeit werden.
  • Um im Internet gehört zu werden, muss man verstehen wie das Internet funktioniert, wie dort Geld verdient wird worauf man diesbezüglich achten muss.
  • Journalisten müssen lernen, neben ihren Texten auch ihre Person zu vermarkten. Ein privater Weblog, ein Profil bei Facebook oder Twitter helfen dabei, eine eigene Marke zu bilden.
  • Onlinejournalisten müssen lernen, offen mit Fehlern umzugehen und ihre Inhalte als niemals komplett fertig zu begreifen.

Ich persönlich erachte den letzten Punkt als besonders wichtig. Wo es früher noch so war, dass mit der Veröffentlichung eines gedruckten Artikels die journalistische Arbeit als mehr oder weniger beendet angesehen werden konnte, bedeutet Journalismus heutzutage, sich fortlaufend mit der Erstellung, Verbreitung und Archivierung eigener aber auch fremder Inhalte zu beschäftigen.

Guter Journalismus bedeutet zu wissen wo gute Inhalte zu finden sind, diese individuell aufzubereiten, an geeignete Rezipienten zu leiten und so dafür zu sorgen, dass wichtige Informationen in der Flut des Internets nicht verloren gehen und auch weiterhin dort ankommen wo sie etwas bewirken…

Gretus

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