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Rote Karte für Verlagsseiten

Internet  |   |  , 15:34 Uhr  |  24 Kommentare

Da ich kürzlich auf einer Nachrichtenseite vor lauter Werbung gar nicht mehr wusste, wo oben und unten ist, habe ich mir heute einmal die Mühe gemacht und mir die Werbung auf den Onlineablegern bekannter deutschen Zeitungen bzw. Zeitschriften etwas genauer angeschaut…

Um zu verdeutlichen, wie stark Nachrichtenseiten mittlerweile mit Werbung zugepflastert sind, habe ich bei drei Artikeln von stern.de, spiegel.de und focus.de sämtliche Werbeflächen rot markiert. Hätte ich zusätzlich noch diejenigen Flächen markiert, auf denen für eigene Angebote geworben wird, wäre außer roter Farbe wahrscheinlich nicht mehr viel zu erkennen gewesen.


Werbung auf focus.de
 
Werbung auf spiegel.de
 
Werbung auf stern.de

Neben der Anzahl der Werbeflächen habe ich auch geschaut, wofür in den Anzeigen geworben wird. Hat man in den Printausgaben genannter Zeitschriften zumindest hin und wieder noch das Gefühl hatte, durch eine gut gemachte Anzeige direkt angesprochen zu werden, setzen die Onlineausgaben auf den totalen Ausverkauf ihrer Werbeplätze. Mit einem Drittel wird versucht, dem Leser einen Kredit oder eine Versicherung aufzuschwatzen, mit einem Drittel ein pharmazeutisches Produkt und mit dem letzen Drittel der Beitritt in irgendeine Singlebörse.

Wenn man bedenkt, dass derartige Webseiten von Google tatsächlich noch verlangen, für jeden weitergeleiteten Besucher bezahlt zu werden oder die hinter den Angeboten stehenden Verlagshäuser glauben, dass ich mir so was noch im Abo kaufe, kann man wirklich nur noch mit dem Kopf schütteln. Weniger realitätsfremd wäre die Forderung, mich zukünftig für jeden Besuch dieser Seiten zu bezahlen 😀

Gretus

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Kommentare zu Rote Karte für Verlagsseiten:

  1. […] Gretus hat bei SEO United eine interessante Analyse mit dem Titel Rote Karte für Verlagsseiten veröffentlicht […]

  2. […] weniger Werbung manchmal auch mehr sein kann. Schaut man sich die mittlerweile fast schon einer Bannerwüste ähnelnden Onlineausgaben deutscher Zeitungen an, kann man deren Betreibern immer wieder nur […]

  3. stephan Website sagt:

    Ups, Korrektur: Google schüttet ja sogar 68 Prozent aus, sagen sie…

  4. stephan Website sagt:

    @xaam: Ich stimme völlig mit Dir überein. Google erbringt hier eine Leistung. Seitdem sie halbwegs offengelegt haben, was sie nehmen (50%) kann ich gut damit leben. Auch wenn es nicht so ist, dass sie Anzeigen Kunden akquirieren. Die kommen ja von selbst zu Adwords. Ja, Traffic kommt über Google. Ich wünschte Bing würde sich entwickeln, nur damit einfach zwei Stützen da sind (zum Brüllen, ich hoffe auf Microsoft, damit sie ein Monopol brechen).

    @eric: Weißt Du, was ich sexy finde? Geld für Leistung. Und ich zwinge ja niemanden die Banner anzusehen oder zu lesen. Thema: Bannerblindness. Wir blenden das doch eh schon aus. Sie aber zu blocken und dem Publisher so nicht mal die Adimpression zu gönnen? Ich bleibe dabei: Das ist mies! Solche Leute würde ich dann gerne auch blocken können (geht das?).

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