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Die private Mini-Community

SEO-Offtopic  |   |  , 13:48 Uhr  |  4 Kommentare

Wer sich auch nur ab und zu durchs Internet bewegt, ist schon bewusst oder unbewusst auf eine der zahlreichen Communitys gestoßen. Facebook, StudiVz, Lokalisten und wie sie alle heißen. Vielfach geht es dabei darum, zu kommunizieren, sich zu vernetzen und zu zeigen was man hat. Und glaubt man den Trends, so sollen die so genannten Social Networks ja immer weiter wachsen. Immer mehr User registrieren sich, bauen Netzwerke auf und melden so klassische Kommunikationsmittel wie Telefon oder E-Mail ab.

Ich will dies hier gar nicht weiter vertiefen, da wir die gängigen Plattformen wohl alle kennen und diese schon von anderen Bloggern, die sich weitaus besser mit der Thematik auskennen, auseinandergenommen wurden.

Wer sich dennoch intensiver mit diesem Thema befassen möchte, sollte mal bei Robert Basic reinschauen, der sich hier kritisch mit Social Networks befasst.

Für einen Großteil mag das ja alles schön und gut sein. Doch Nachteile finden sich schnell: Als Nutzer macht man sich gläsern, wird von jedem gefunden und Kollegen und Personalmanager wissen all das, was ich bereit bin von mir Preis zu geben. Viele wollen diesen Tribut nicht leisten und machen Falschangaben oder melden sich erst gar nicht an.

Und so kam mir neulich die Idee von abgeschotteten Mini-Communitys. Es müsste ein einfaches Skript sein, dass man ähnlich wie WordPress installiert. Zugang nur via Passwort. Keine Suchmaschine hat Zugang und unbefugte schon gar nicht. Die Mitglieder entscheiden selbst wer Eintritt hat und wer nicht. Und da das Skript auf dem eigenen Server läuft, braucht auch niemand Angst vor personengebundener Werbung zu haben.

Anwendungsbereiche lassen sich viele finden. Der Sportverein, der Kegelklub, die Party-WG, die Mädels vom Reiterhof bis hin zur SM-Gemeinschaft. Gibt’s so was schon? Quasi kleine private Social Communitys als Kontaktbörsen, ohne Angst vor dem Personalchef und einfach zu installieren?

Constantin

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Kommentare zu Die private Mini-Community:

  1. Ronny says:

    Na so wie Du das beschrieben hast, reicht ein einfaches Forum. Man kann es für Google & Co „unsichtbar“ machen, Bilder, Videos und sonst was einstellen und einem festen Personenkreis den Zugang erlauben. Eine „wer kennt wen“ Funktion dürfte nicht nötig sein. Es ist ja eine Mini-Community ;) Da kennt jeder jeden. Eine Bewertungsfunktion ( für was auch immer ) lässt sich bestimmt mit wenigen Zeilen PHP einbauen. Im Notall geht da sogar eine einfache WordPress-Installation.

    Aber dann erfüllt diese Mini-Community eben nicht mehr den gleichen Zweck wie die großen Communities. Dort funktioniert es eben nun mal nur über die Masse was ja wiederum schon fast(!) im Wort Community steckt. Es ist in den Augen vieler User spannend tausende Leute zu „kennen“, oder Sachen auszutauschen oder einfach mal nur einen Blick auf Fotos von anderen zu werfen und diese dann bewerten.

    Das Internet ist für die Masse gemacht. Aber Du hast Recht. Für kleine Gruppen sind Anlaufstellen schwer zu finden.

    Gruß

  2. SurfA says:

    Bei Facebook kann man auch entscheiden, wer was vom Profil sehen kann. Das geht sogar ins ziemlich Feine.

    Private Communities gibt’s ja eigentlich schon. Ganz so wie Du geschrieben hast Constantin nicht, aber annähernd. Ich denke da zum Beispiel an Yahoogruppen. Das einzige Problem sind die Werbungen. Finde ich aber nicht allzu intrusiv.

  3. Was ist die letzten paar Tage passiert | SEO BLOQS DE says:

    […] vom SEO-united Blog gibt seine Zukunftsaussicht für private Mini-Communities zum besten. Ein interessanter Einblick, auch wenn ich nicht glaube das sich das ganze wirklich so […]

  4. Mandy says:

    hallo constantin,

    mir geht es oft genau so wie du beschrieben hast. Ich finde zwar diesen social community gedanken ganz spannend, melde mich aber – wenn ueberhaupt – unter einem nickname an und benutze meist auch eine seperate email-adresse, um evtl. auflaufenden spam aus meiner „normalen“ fernzuhalten.

    bei xing weiss ich, dass man selbst entscheiden kann, ob das eigene profil in suchmaschinen gelistet werden soll oder nicht. das ist immerhin mal etwas. und man kann entscheiden, wieviel info externen besuchern angezeigt werden soll. kleine private social communities – faende ich mal interessant, ob es sowas schon gibt. mir faellt spontan keine ein.

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