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Anzahl der Menüpunkte

SEO  |   |  , 11:22 Uhr  |  18 Kommentare

Die aktuelle Diskussion um das Thema PageRank Sculpting, ausgelöst durch eine Aussage von Matt Cutts, führt nun unweigerlich zu einer Veränderung der täglichen SEO-Arbeit. War es bis vor einigen Wochen noch die Praxis, Seiten die keine Besucher über Suchmaschinen ziehen sollen mit dem Nofollow-Attribut aus der Menüstruktur auszuschließen, funktioniert dies nun so nicht mehr…

Nun stellt sich zunehmend die Frage, was man mit Menüpunkten in der Navigation macht, die zwar unerlässlich sind, aber für die Suchmaschinenoptimierung eigentlich nicht benötigt werden. Dies betrifft recht häufig Punkte wie das Impressum, Seiten zur Eigenwerbung bzw. Vermarktung, Loginbereiche, Suchen, RSS-Feeds und viele weitere.

Mit der von Matt Cutts verkündeten Änderung zwingt Google abermals den Markt bzw. seine Teilnehmer das Angebot zu verbessern und sich jeweils auf Schwerpunkte zu konzentrieren. Da es nicht mehr möglich ist, Menüpunkte einfach aus dem Linkfluss auszuschließen, wird der Webmaster gezwungen sich aktiv Gedanken über seine Seitenstruktur zu machen und genau abzuwiegen, welche Punkte wirklich benötigt werden und welche nicht. Dies dürfte zu einer deutlichen Usability-Verbesserung des Webs führen. Ein durchaus harter, aber geschickter Markteingriff von der Webpolizei Google. Denkt man diese Strategie einen Schritt weiter, so wird Google es sich nicht nehmen lassen, auch gegen interne Links vorzugehen, die augenscheinlich nur zum Zweck der Suchmaschinenoptimierung existieren.

In der Praxis heißt das neue Erfolgskonzept also so wenig Menüpunkte (gleichzusetzen mit internen Links) wie möglich und sie viele wie nötig. Dabei sollten die Links jedoch nicht wie einige es postulieren über JavaScript und dubiose Weiterleitungen maskiert werden, sondern wenn nötig tatsächlich entfernt werden. Hierbei kann auch eine Verschmelzung von verschiedenen Bereichen Sinn machen. So könnten beispielsweise Login und Registrierung, Kontakt und Impressum sowie Suche und Sitemap zusammengelegt werden. Dies würde die Anzahl der Menüpunkte schon um 3 verringern.

Schaut man sich beispielsweise einmal die Startseite von ebay Deutschland an, so wird der User hier mit Menüpunkten überschüttet. Für die Suchmaschinenoptimierung zwar gut geeignet, für die Usability der Seite aber eher schädlich. Und so werden sich auch die SEOs von ebay und Co. der Frage stellen müssen, ob diese Praxis der „internen“ Verlinkung noch zeitgemäß ist…

Constantin

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Kommentare zu Anzahl der Menüpunkte:

  1. Markus Website sagt:

    @pr_sniper lol wer kommt den auf sowas?

    „Die logische Konsequenz des NoFollow-Attributs: die verlinkten Seiten verschlechtern ihr Ranking und wandern in den SERPs einige Seiten nach hinten. Der Pagerank geht zurück, was sich ebenfalls im Ranking niederschlägt.“

  2. pr_sniper Website sagt:

    Endlich werden Links wieder zu tatsächlichen, sinnvollen, sorgsamer ausgewählten Empfehlungen für Besucher… Tja, Google: das galt eigentlich schon lange vor dir. Nur du selbst hast uns das Linkspammen (incl. „Web 2.0“) aufgezwungen.

  3. Hoffmann aus Stuttgart Website sagt:

    Sehr interessante Informationen. Ich würde sagen, dass ich gewappnet bin. Langsam zahlt es sich aus eine natürliche Seite forciert zu haben, statt Google befriedigen zu wollen.

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