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Google-Klick

SEO  |   |  , 11:34 Uhr  |  10 Kommentare

Wie kürzlich in meinem Beitrag `SEO – Die Position 0´ geschrieben, wird SEO im Zuge des immer mehr in die Bewertung mit einfließenden Besucherverhaltens immer schwieriger. Wo man bestimmte Faktoren innerhalb des Bewertungsschemas von Google und Co. noch gezielt beeinflussen konnte, sieht man sich ab einer bestimmten Position dem Verhalten bzw. der Akzeptanz der Besucher gegenüber…

Eine Webseite, welche durch klassische SEO-Maßnahmen auf vorderen Plätzen angezeigt aber in keinster Weise von den Besuchern angenommen wird, wird es aufgrund immer neuer Trackingmethoden bekannter Suchmaschinen schwer haben, dauerhaft oben gelistet zu bleiben.

SEOs werden sich also vermehrt Gedanken darüber machen müssen, wie sie das Besucherverhalten steuern bzw. verbessern können. Eine übersichtliche Navigation oder adäquat aufbereitete Inhalte seien hier nur am Rande erwähnt.

Die Grundidee für diesen Beitrag ist die zugegeben wage Theorie, dass je öfter eine Webseite in den Suchergebnissen unter einem bestimmten Keyword angeklickt wird, desto besser wird sie auch von den Suchmaschinen bewertet bzw. gelistet.

Google auf herkömmlichen Weg, also direkt über die Suche zu manipulieren, ist nichts Neues. Klickbetrug, d.h. der gezielte Aufforderungen auf die eigenen AdWords-Anzeigen zu klicken, das künstliche in die Höhe treiben der Klickpreise zu bestimmten Keywords usw. sind trotz rigoroser Sanktionierungen von Seiten Googles leider immer noch an der Tagesordnung.

Neben diesen illegalen Maßnahmen, wird sich Google wahrscheinlich in naher Zukunft vermehrt mit dem Phänomen beschäftigen müssen, dass sich findige Seitenbetreiber immer neue Methoden einfallen lassen, um ihre Seiten unter relevanten Keywords in den Serps anklicken zu lassen.

Ich bin gespannt, wann SEOs die ersten Gewinnspiele machen, bei denen man die Position unter einem bestimmten Key ermitteln muss, als 100ster Besucher über die Google-Suche zu Keyword XY etwas gewinnen kann oder der erste Service auf den Markt kommt, bei dem User einfach nur klicken…

Gretus

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Kommentare zu Google-Klick:

  1. Bernd says:

    Also ich denke auch, dass an dieser Theroie was dran ist. Ich denke, dass der Google Algorythmus auch noch viel komplizierter ist.

    @Constantin: Man kann die Daten doch zum jeweiligen keyword Vergleichen. Google könnte ja rein theoretisch nicht gleich vom Anfang an mit dem Punkte verteilen anfangen, sonder erstmal schön sammeln und danach die Daten zum Keyword vergleichen. Das mit der Besuchszeit der Website ist natürlich schwieriger zu ermitteln da wie du ja richtig sagst das nicht (meiner Meinung) gemessen werden kann ob die jetzt eine kurze Besuchszeit vom Vorteil ist oder nicht. Kommt ja immer auf den gebotenen Content an

  2. Gretus says:

    Hallo,

    Mir ging es generell darum, dass man auch Besucherverhalten künstlich beeinflussen kann.

    Im konkteten Fall könnte man z.B. irgendwo auf einer Unterseite einen Button zu Google einbinden und zu einem einem Gewinnspiel aufrufen, bei dem die Leute sich über die Suche nach einem Key auf die Webseite einklicken und über den Button wieder ausklicken sollen. Wer die kleinstmögliche Zahl der erforderlichen Klicks nennt, gewinnt einen Preis.

    Soll Google doch sehen, was sie mit den Daten machen ;-)

    Grüße

    Gretus

  3. Constantin says:

    Hallo Marcel,

    du musst noch einen Schritt weiter denken. Sicherlich kannst du es ermitteln. Aber womit willst du die Daten nun tatsächlich vergleichen? Mit dem Gesamtschnitt aller Googlesuchen? Mit dem Durchschnitt ähnlicher Suchen? Des Weiteren kann eine kurze Besuchszeit gut oder schlecht sein. Aber wie gesagt, letzendlich scheitert es an den Vergleichszahlen.

    Constantin

  4. Marcel says:

    @constantin

    Das könnte man wie folgt lösen, Google trackt jeden Klick (per Javascript/Ajax kein Problem) und wenn der Besucher innerhalb der Zeit X wieder auf Google unter diesem Key sucht bzw. per Rückbutton im Browser auf die Seite zurückkommt, dann weiß Google das erwartete Ergebniss der Seite war nicht so toll. Erkennen kann Google den Nutzer übers Login, Cookie und IP. In der Reihenfolge wird dann vielleicht auch die Gewichtung der Erkenntnis genommen. Das heißt User die eingeloggt sind haben mehr Einfluß als User die nur Anhand der IP erkannt werden. Das ganze mal X Tausend und schon kann man entscheiden wer weiter nach hinten verschoben werden sollte.

  5. Constantin says:

    Hallo,

    die Theorie, dass das Klickverhalten die Positionen beeinflusst ist nicht neu. Technisch gesehen ist die Umsetzung einer solchen Features allerdings extrem schwierig, da es keine benutzbaren Vergleichswerte gibt. Die Suchmachine ist also nicht in der Lage zu entscheiden, wann eine Position verändert werden muss.

    Zusätzlich gibt es in meinen Augen keinen wirklichen Zusammenhang zwischen Anzahl der Klicks und der Qualität des Suchergebnisses. Also lässst sich allein aus der Klickhäufigkeit noch kein Rückschluss auf die Qualität der Seite ziehen.

    Liebe Grüße,
    Constantin

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