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Ist SEO wirklich am Ende?

SEO  |   |  , 13:39 Uhr  |  15 Kommentare

Das Proklamieren der Meinung `SEO ist am Ende´ scheint momentan das beste Mittel, sich als wirklicher Experte auf dem Gebiet der Suchmaschinenoptimierung etablieren zu können. Kern der Aussage ist die Ansicht, dass es in Zukunft immer weniger darauf ankommen wird, in großen Suchmaschinen wie z.B. Google gefunden zu werden. Die Präsenz auf Social Media Seiten wie YouTube, Flickr oder auch in der Blogger Szene wird immer mehr an Bedeutung gewinnen und schon bald SEO als Garant für den Erfolg einer Webseite ablösen…

Bei derartigen Aussagen scheint immer wieder vergessen zu werden, dass der normale Internetnutzer nicht promoviert, sich nicht mit Begriffen wie Web 2.0 beschäftigt oder den lieben langen Tag Webseiten bookmarkt, sondern Mutter Beimer zur Hochzeit mit Erich Schiller gratuliert, in der Warteschleife von 9live festsitzt und auf Kommando für 5 Minuten das Licht ausknipst.

Der normale Internetnutzer sucht nicht nach Produktbewertungen auf speziellen Plattformen, er nutzt die für ihn einfachste Suchmaschine, gibt einen Begriff ein und klickt auf das erste Ergebnis. Die für den Benutzer einfachste Suchmaschine ist Google. Dieses liegt nicht daran, dass die Ergebnisse als besonders relevant erachtet werden, sondern daran, weil alle Google nutzen und das Unternehmen es wie kein anderes versteht, die Marke zu `brandmarken´.

SEO bedeutet übersetzt, eine Webseite für Suchmaschinen zu optimieren. `SEO ist am Ende´ würde bedeuten, dass es keine Webseiten oder keine Suchmaschinen mehr gibt. Natürlich ist es so, dass sich die Methoden einer erfolgreichen Suchmaschinenoptimierung mit der Zeit ändern, Ziel wird es jedoch immer sein, eine Webseite in den großen Suchdiensten weit oben zu positionieren. Ob dieses nun mit einem selbst geschriebenen Artikel, einem eigenen Video oder einer Produktbewertung ist, bleibt zweitrangig.

Das Web 2.0 hat das Internet verändert, mit der Einstellung von bewegten Bildern hat es aber bereits seinen Zenit erreicht. YouTube und Co. eignen sich hervorragend, um Werbung für die eigene Seite bzw. Marke zu betreiben, sie werden SEO aber niemals ablösen.

Wer gezielt etwas sucht oder kaufen möchte, der schaut nicht bei YouTube, sondern nutz eine Suchmaschine. Experten sollten niemals vergessen, der normale Internet ist nicht auf dem Weg zum Web 3.0, sondern gerade einmal da, wo die Käuferschicht anfängt, nach Doppelkeywords zu suchen…

Gretus

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Kommentare zu Ist SEO wirklich am Ende?:

  1. Vitali says:

    Loooool, nachdem ich den Artikel bei wiwo so flüchtig gelesen habe, kam bei mir die Frage auf, wer so ein Mist schreiben konnte. Und wirklich, ein „Professor für Wirtschaftsinformatik“, wundert mich gar nicht, wer sonst konnte sowas schreiben?

    Ich hab auch irgendwann mit WInfo angefangen, hatte mit denselben Typen zu tun. Die hatten keine Ahnung vom Thema und Branche, gaben nur das blöde, alberne Gerede von sich. Aber wirklich viel :-)

    PS: „…bei derartigen Aussagen scheint immer wieder vergessen zu werden, dass der normale Internetnutzer nicht promoviert, sich nicht mit Begriffen wie Web 2.0 beschäftigt oder den lieben langen Tag Webseiten bookmarkt, sondern Mutter Beimer zur Hochzeit mit Erich Schiller gratuliert, in der Warteschleife von 9live festsitzt und auf Kommando für 5 Minuten das Licht ausknipst.“ – goldene Worte…

  2. SEO ist am Ende | Der SEO Blog in Österreich says:

    […] wollte ich nicht darüber bloggen, weil das schon einige andere gemacht haben – z.B. seo-united. Aber das Interview kann ich nicht so im Raum stehen lassen. Manfred Leisenberg, Professor für […]

  3. Patrick says:

    Mal abgesehen von den im Artikel gebrachten Argumenten, glaube (und hoffe) ich, dass dieser „Web 2.0“ Hype sich irgendwann „ausgehypt“ haben wird. Das ganze „sozial sein“ ist ja doch etwas anstrengend und wird mit der Zeit für die breite Masse sicher langweilig…

  4. Constantin says:

    Maßgeblich ist doch immer wonach man sucht und in welcher Branche ich mich befinde. Dabei muss natürlich nicht nur nach der Branche, sondern auch nach Kaufabsicht bzw. nicht Kaufabsicht unterschieden werden.

    Dann was will ich im „Web 2.0“ wenn ich nach Informationen über den Zweiten Weltkrieg suche? In Zukunft wird es daher immer wichtiger werden, klar differenzieren zu können.

    Constantin

  5. Frank says:

    Du hättest den Beitrag auch „Ist SEO wirklich ne Ente“ nennen können – dann hätte man schreiben können: „Professor züchtet Enten“ ;-)

    Ansonsten ist die Aussage ja mal „so richtig gar nicht“ disskussionswürdig & jenseits der Web-Reality – only my 0,42 Cents …

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